Ein Ausfall in der Stromversorgung und anschließende Fehler in beiden Backup-Generatoren haben die Amazon Web Services in der vergangenen Woche stundenlang lahmgelegt. Ein Kritiker gibt Amazons Testsystem für die Backupversorgung die Schuld.





















Vergeltungsschläge und Gegenangriffe gegen Cyberkriminelle werden häufiger zum Mittel der Wahl von angegriffenen Unternehmen. Standard-Antivirenprodukte haben sich gegen staatliche Cyberwaffen wie Flame als nutzlos erwiesen.
Das Bonner Startup Doo will den Umgang mit Dokumenten wie Quittungen, Verträgen und Rechnungen revolutionieren. Die Doo-App sorgt dafür, dass alle Dokumente in der Cloud landen, führt gegebenenfalls eine Schrifterkennung (OCR) durch und verschlagwortet die Dokumente automatisch. Ab sofort kann Doo im Rahmen einer offenen Beta getestet werden.
Über eine Sicherheitslücke können Angreifer Code aus einer virtuellen Maschine auf den Hostrechner einschleusen. Betroffen sind unter anderem Xen und zahlreiche 64-Bit-Betriebssysteme, die auf Intel-CPUs laufen.
Ein Startup bekommt seine Videodaten aus der Cloud von Megaupload nicht von den USA ausgehändigt. OhioSportsNet könne die Daten auf eigene Kosten von Experten suchen und kopieren lassen. Doch die Cloud wurde erst durch die Beschlagnahmungen blockiert.
Die Zahl der Top-Level-Domains soll deutlich steigen. Die Icann hat im Rahmen des Vergabeprozesses 1.930 Bewerbungen erhalten, die heute veröffentlicht wurden. Darunter sind TLDs wie .baby, .hotel, .docs, .book und .blog sowie .berlin und .hamburg, .google, .samsung, .bing und .lidl.
Künftig können Kunden ihre virtuelle Umgebung auf Server bei T-Systems ausweiten. Die Telekom-Tochter kooperiert dazu mit VMware. Gleichzeitig stellt VMware seine künftigen Dienste vor.
Abusix will helfen, Netzwerke frei von Zombie-Rechnern und Spam zu halten. Dazu will das Unternehmen die Verarbeitung von Abuse-Mails durch Automatisierung effizienter machen.
Oracle hat mit dem Kauf des Unternehmens Collective Intellect seine CRM-Werkzeuge für Oracle Cloud erweitert. Mit der erworbenen Software lassen sich Nachrichten aus Facebook und Twitter fast in Echtzeit filtern.
Von Boxcryptor gibt es nun auch eine Mac-Version, womit die Verschlüsselungssoftware nun auf vier Plattformen zur Verfügung steht. Zudem kostet die Software in der Basisversion nichts mehr und hat weniger Beschränkungen.
Google unterstützt in der kommenden Entwicklerversion (Dev-Channel) von Chrome Microsofts neue Oberfläche Metro von Windows 8. Wird Chrome zum Standardbrowser bestimmt, zeigt sich der Browser als Metro-App.
Mit einem Update für Azure hat Microsoft seine Cloud-Plattform für weitere Open-Source-Software angepasst. Hadoop läuft als Beta. Hadoop-Entwickler Alan Gates beschreibt die Integration in einem Interview mit Golem.de.
Google bietet sein Google Apps genanntes Cloud-Office künftig auch nach den Grundsätzen der EU-Datenschutz-Richtlinie an. Unternehmen können dazu entsprechende Vertragszusätze mit Google abschließen.
Google erweitert seinen Browser Chrome um hardwarebeschleunigte CSS Filter, die in der aktuellen Entwicklerversion 19 der Open-Source-Variante Chromium ab sofort ausprobiert werden können.
Angreifer sind in das System von Cloudflare eingedrungen und haben Zugriffe auf das Imageboard 4Chan auf ihren eigenen Twitter-Account umgeleitet. Laut Cloudflare erfolgte der Einbruch über eine Sicherheitslücke bei Google.
Google Research hat mit F1 eine neue verteilte Datenbank entwickelt, die so ausfallsicher und skalierbar sein soll wie NoSQL-Datenbanken, dabei aber den Vorteil einer SQL-Datenbank bietet. Google nutzt F1 als MySQL-Ersatz.
Microsoft hat einen Release Candidate des Windows Server 2012 veröffentlicht. Die Vorabversion des kommenden Windows Server kann über Microsofts Technet heruntergeladen werden.
Das Videoportal Vimeo will es seinen Mitgliedern mit dem Music Store 2.0 noch einfacher machen, die eigenen Videos mit einem individuellen Soundtrack zu versehen. Verhandlungen mit Musiklabels oder Stress mit Verwertungsgesellschaften sollen ihnen dabei erspart bleiben.
AVMs bietet das Fritz OS nun für zehn seiner Fritzbox-Router-Modelle. Damit stehen auch deren Nutzern nun mehr WLAN- und Telefoniefunktionen sowie der Personal-Cloud-Dienst MyFritz zur Verfügung.
E3 2012 Ins Geschäft mit dem Streaming von Computerspielen will Sony einsteigen - mit dem Kauf von Gaikai oder Onlive, berichtet ein normalerweise gut informiertes Branchenblatt. Die Unternehmen wollen die Übernahme auf der Spielemesse in Los Angeles verkünden.
Das Samsung Music Hub ist verbessert worden. Der mobile Musikdienst bietet alle wichtigen Funktionen und wird damit zum ernsthaften Konkurrenten für Apples iTunes/iCloud, Sonys Music Unlimited oder Spotify.
10gen, das Unternehmen hinter der freien NoSQL-Datenbank MongoDB, erhält 42 Millionen US-Dollar Risikokapital. Das Geld soll in die Weiterentwicklung von MongoDB investiert werden.
Google hat ein neues Chromebook und mit der Chromebox auch einen Desktoprechner vorgestellt, der mit Chrome OS läuft. Die Chromebox soll als stationäres Gerät für zu Hause oder das Büro dienen. Ihre volle Einsatzbereitschaft werden die Geräte jedoch erst in den kommenden Wochen erreichen.
Mit einer einwöchigen Verspätung haben die Entwickler Fedora 17 alias Beefy Miracle freigegeben. Wesentliche Änderung ist die Umstellung der Ordnerstruktur. Die Gnome-Shell lässt sich dank LLVMPipe auch ohne 3D-beschleunigte Hardware nutzen.
Arun Murthy, Release-Manager für Apache Hadoop 2.0, hat eine erste Alphaversion der kommenden Hadoop-Generation veröffentlicht, die unter anderem Hochverfügbarkeit für HDFS bietet und den Mapreduce-Nachfolger Yarn unterstützt.
Mit der Digitalkamera fotografieren und die Ergebnisse sofort online stellen ist derzeit fast nur mit Smartphones möglich. Gewöhnlichen Digitalkameras bleibt diese Funktion mangels Datenfunkanbindung meist versperrt. Ein kleiner Adapter soll das nun ändern.
Google hat seine Online-Office-Suite Google Apps nach ISO 27001 zertifizieren lassen. Das von Ernst & Young ausgestellte Zertifikat soll helfen, große Unternehmen vom Wechsel zur Cloud zu überzeugen.
Das Unternehmen Owncloud entwickele nur Software und biete Support für Kunden, sagte Technikchef Frank Karlitschek auf dem Linuxtag 2012. Darüber hinaus verriet er einige technische Details zu Owncloud 4 und kommenden Entwicklungen.
Nun hat auch Yahoo einen eigenen Browser veröffentlicht. Bei Axis steht die Integration von Yahoos Suchmaschine im Mittelpunkt. Der Browser steht in einer mobilen Variante für iPhone und iPad sowie als Plugin für diverse Desktopbrowser zur Verfügung.
In Berlin hat der Linuxtag 2012 begonnen. Die Messe beginnt mit der Verleihung des Univention-Absolventenpreises. Themenschwerpunkte liegen in diesem Jahr in den Bereichen Storage, Android und bei Rechenzentren.
SAP baut sein Cloud-Geschäft mit der Übernahme von Ariba weiter aus. Dabei bezahlt SAP 45 US-Dollar pro Ariba-Aktie, insgesamt rund 4,3 Milliarden US-Dollar.
Mit dem persönlichen Onlinespeicher Owncloud 4.0 können Daten auch serverseitig verschlüsselt werden. Außerdem wurde eine Versionsverwaltung hinzugefügt.
Mit einem Abo von Adobes Creative Cloud können alle Anwendungen der Creative Suite ohne zusätzliche Kosten genutzt werden. Nur bei den über Apples App Store und Google Play vertriebenen Touch Apps gestaltet sich das schwierig, aber nicht unlösbar.
Google hat seinen Browser Chrome in der stabilen Version 19 veröffentlicht. Diese unterstützt die Synchronisation über alle von Chrome unterstützten Geräte hinweg, also auch vom Desktop zum Smartphone und umgekehrt. Zudem integriert Google Web Intents.
Google Docs ist mit einem Recherche-Werkzeug ausgestattet worden, das markierte Worte automatisch bei Google nachschlägt und Fundstellen in das Dokument samt Quellenangabe einfügen kann.
GTC 2012 Diablo 3 macht derzeit noch Probleme, bei Diablo 4 könnte das nach Nvidias Willen anders werden: Nutzer könnten es in der Minute, in der es freigeschaltet wird, mit Freunden spielen - ob per Tablet oder PC, wäre egal.
Cloud-Speicherdienste bieten oft eine unzureichende Sicherheit. Zu diesem Ergebnis kommt das Fraunhofer-Institut für sichere Informationstechnologie, das die Dienste Dropbox, Cloudme, Crashplan, Mozy, Teamdrive, Ubuntu One und Wuala getestet hat.
Amazon hat sein Cloudfront genanntes Content Delivery Network (CDN) um Unterstützung für dynamische Inhalte erweitert. Die entsprechende Webanwendung muss dazu auf Amazons Cloud-Plattform EC2 laufen.
Dropbox hat in seinem neuen SDK Apples Forderung erfüllt, keine Anwender mehr auf seine Website zu schicken, damit sie sich kostenpflichtigen Zusatzspeicher kaufen können. Apple hatte Apps von Drittanbietern nicht mehr zugelassen, die das alte SDK verwendeten.
MP3Tunes ist am Ende, zermürbt durch die Angriffe und Blockadeaktionen eines großen Musiklabels. Nun rechnet Gründer Michael Robertson mit EMI Records ab.
Das durch VMware gesponserte Framework Vert.x ermöglicht auf Basis der Java Virtual Machine die Entwicklung von Webanwendungen in verschiedenen Programmiersprachen. Im Vergleich zu Node.js soll Vert.x effizienter und schneller sein.
Amazon erweitert sein Cloud-Angebot für Windows und führt die Cloud-Datenbank Amazon RDS for SQL Server sowie .Net-Unterstützung für AWS Elastic Beanstalk ein.
Apple hat eine neue Version von iOS veröffentlicht: iOS 5.1.1. Sie steht ab sofort zum Download bereit und behebt zahlreiche Fehler beim iPhone und beim iPad - unter anderem die UMTS-Probleme des iPad 3.
Evernote hat für seinen Cloud-Notizzettel-Dienst den Entwickler der iOS-App Penultimate übernommen. Damit soll künftig die Handschriftenfunktion auf dem iPad verbessert werden.
Owncloud-Nutzer können künftig von Android-Geräten auf ihre Dateien zugreifen. Eine erste Version der Owncloud-App ist über die Webseite des Projekts verfügbar - hat aber noch einige Einschränkungen.
Adobe bietet seine Creative Suite 6 (CS6) ab sofort zum Download an. Die Creative Cloud, mit der CS6 auch im Abo genutzt werden kann, startet am 11. Mai 2012.
Die Frequenzbereiche von 900 MHz und 1.800 MHz sollen in Deutschland künftig für mobiles Internet freigegeben werden. Auch neue Netzbetreiber für mobiles Internet seien eingeladen, sagt die Bundesnetzagentur.
Cloud-Dienste spielen in Windows 8 eine große Rolle, die Marke Windows Live, unter der Microsoft seine Cloud-Angebote bisher gebündelt hat, lässt Microsoft aber sterben. Nutzer sollen sich aussuchen können, welche Dienste von Microsoft sie nutzen wollen.
Amazon hat für seinen Cloud-Speicherdienst Cloud Drive eine passende Desktopanwendung veröffentlicht. Sie soll es Nutzern einfacher machen, Dateien in Amazons Cloud zu speichern.
Die in Chrome eingesetzte Javascript-Engine V8 erhält mit Chrome 19, derzeit im Betachannel, eine verbesserte Codeoptimierung. Chrome ist damit im Benchmark Sunspider bis zu 25 Prozent schneller.
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