Das OpenVZ-Projekt hat eine neue Version der freien Virtualisierungslösung veröffentlicht, die auf dem Linux-Kernel 2.6.9 basiert. Diese enthält nun eine Funktion zur Live-Migration sowie virtuelle Netzwerkschnittstellen, die zuvor nur in der Entwicklungsversion verfügbar waren.





















SWsoft hat das Service Pack 1 für seine Virtualisierungssoftware Virtuozzo angekündigt. Damit werden die aktuellen Linux- und Windows-Versionen um neue Netzwerkfunktionen erweitert. Während die Linux-Version bereits verfügbar ist, soll das Windows-Update in einem Monat erscheinen.
Neben dem neuen Virtualisierungsprodukt für Intel-Macs zeigte VMware auf der VMworld in Los Angeles auch einige Funktionen, die VMware Workstation 6 enthalten soll. Einen Veröffentlichungstermin für das wohl bekannteste Produkt des Software-Herstellers gibt es jedoch noch nicht.
Als Virtualisierungs-Event des Jahres pries VMware die eigene Hausmesse VMworld an und zeigte sich tatsächlich sehr offen. Etwa 80 Aussteller zeigten ihre Lösungen den knapp 7.000 Besuchern - darunter auch Konkurrenten wie XenSource, Virtual Iron und Microsoft. Die Zusammenarbeit zwischen unterschiedlichen Produkten sei auch ein wichtiges Anliegen von VMware, so VMware-Präsidentin und -Mitbegründerin Diane Greene im Gespräch mit Golem.de.
VMware hat die Intel-Mac-Version der Virtualisierungssoftware auf seiner Hausmesse VMworld gezeigt. Die fertige Version des derzeit unter dem Codenamen "Fusion" auftretenden Produktes wird allerdings erst 2007 erscheinen - und auch die Beta-Version ist bisher noch nicht für jeden zugänglich.
Die Eröffnung von VMwares Hausmesse VMworld 2006 in Los Angeles nutzte VMware-Präsidentin Diane Greene, um zu resümieren, wo Virtualisierung derzeit steht und einen Ausblick auf die Zukunft zu geben. So genannte virtuelle Appliances sollen dabei weiter in den Vordergrund und das Betriebssystem in den Hintergrund treten. Trotzdem stellte Sun-Mitbegründer Andy Bechtolsheim fest: Einen iPod-Effekt wird es bei virtuellen Maschinen nicht geben.
Auf seiner Hausmesse VMworld hat VMware mit dem LabManager eine neue Software vorgestellt, die es Entwicklungsabteilungen ermöglichen soll, ihre Testlabore und andere Ressourcen für die Software-Entwicklung effektiver zu nutzen. Eine öffentliche Beta-Version der Software ist ab sofort verfügbar.
XenSource unterstützt mit seiner kommerziellen Virtualisierungssoftware XenEnterprise für Windows und Linux nun Windows- und Linux-Gastsysteme. XenEnterprise basiert dabei auf der Open-Source-Software Xen in der Version 3.0.3.
Die Software rBuilder erstellt nun auch virtuelle Appliances für Xen, also vorkonfigurierte Installationen einer Linux-Distribution, die auf einen bestimmten Einsatzzweck ausgelegt sind. Mit rBuilder lassen sich solche Appliances auch direkt online zusammenstellen.
Eine Sammlung Patches für den Linux-Kernel fügt diesem Unterstützung für Intel-Prozessoren mit VT-Technik hinzu. Damit können auch Userspace-Prozesse die Hardware-Virtualisierung nutzen, um virtuelle Maschinen zu erstellen. Durch die prozessorgestützte Virtualisierung läuft so auch Windows als Gast.
Die Virtualisierungssoftware Prallels Desktop für Intel-Macs gibt es nun auch in einer deutschen Version. Die Box-Variante ist bereits auf dem neuesten Stand und enthält das erst kürzlich veröffentlichte Update, um auch auf den Mac Pro Towern in jeder RAM-Konfiguration zu laufen. Käufer der englischen Version müssen allerdings nochmals zahlen, falls sie umsteigen wollen.
Die freie Virtualisierungssoftware Xen ist nun nach mehreren Monaten Verzögerung in der Version 3.0.3 erschienen, die einige wichtige Funktionen mitbringt. Dennoch handelt es sich eher um ein kleineres Update, das jedoch unter anderem Verbesserungen bei der Virtualisierung unmodifizierter Gastsysteme bringt.
Im Bereich der Virtualisierung arbeitet Microsoft nun an der Interoperabilität und gibt dafür das eigene Image-Format Virtual Hard Disk (VHD) zur allgemeinen Nutzung frei. Damit verspricht der Hersteller, die Nutzung seines patentierten Formates kostenlos zuzulassen.
Die Virtualisierungslösung OpenVZ läuft nun auch unter Linux auf 64-Bit-Power-Prozessoren. Die Portierung auf weitere Plattformen sei kein Problem und ebenfalls geplant, kündigte das Projekt an.
Der aktuelle Linux-Entwickler-Kernel, der als Version 2.6.19 erscheinen wird, enthält auch drei Patches für die Virtualisierung auf Betriebssystemebene. Damit ist zwar noch keine weitere Virtualisierungslösung im Linux-Kernel enthalten, dafür halten notwendige Techniken und damit Grundlagen langsam Einzug in den offiziellen Kernel.
Microsoft hat eine Beta-Version der Virtualisierungssoftware Virtual PC 2007 veröffentlicht und zieht damit funktionstechnisch nach. Das neue System kann so auch Hardware-Virtualisierung nutzen und unterstützt Windows Vista sowohl als Host als auch als Gast.
Die Virtualisierungssoftware Parallels Workstation ist nun in der Version 2.2 für Windows und Linux verfügbar. Diese verbessert unter anderem die USB-Unterstützung und nutzt die Vorteile der Virtualisierungstechniken von AMD und Intel. Windows Vista kann nun als Gastsystem laufen.
Virtual Iron hat die Version 3.0 der gleichnamigen Virtualisierungssoftware veröffentlicht. Im Unterschied zu früheren Versionen setzt diese nicht mehr auf eine eigene Technik, sondern verwendet den Xen-Hypervisor als Basis. Mit der Software sollen sich auch unmodifizierte Linux- und Windows-Versionen als Gastsystem nutzen lassen. Die einfachste Version der Software ist kostenlos.
VMware hat den Converter 3 als Beta-Version veröffentlicht, mit dem sich beispielsweise physische Systeme in virtuelle umwandeln lassen. Nach Erscheinen der finalen Version soll auch diese kostenlos bleiben. Zusätzlich gibt es neue Updates für ESX Server und VirtualCenter, die die Software um 64-Bit-Unterstützung erweitern.
Auch Intels ehemaliger Chief Technology Officer und jetziger Chef der Enterprise-Abteilung Pat Gelsinger ließ sich auf dem IDF dazu hinreißen, in seiner Keynote-Ansprache eine Spitze gegen AMD zu setzen. Zwar war Gelsinger dabei etwas dezenter als zuvor Justin Rattner mit seinem Opteron im Papierkorb, doch auch dieser Gag erscheint überflüssig.
Der Wilde Westen ist für die Film- und Spielebranche schon lange nicht mehr wirklich attraktiv - daran können auch einzelne Erfolge wie etwa Brokeback Mountain auf der großen Leinwand oder Red Dead Revolver auf der Konsole nicht viel ändern. Die polnischen Entwickler von Techland, zuletzt durch den Shooter Chrome in Erscheinung getreten, haben ihren neuen Titel "Call Of Juarez" trotzdem in der Welt der Sheriffs, Saloons und Cowboys angesiedelt; und dürften dank toller Story und viel Atmosphäre auch Spieler überzeugen, die mit einem derartigen Szenario normalerweise nicht viel anfangen können.
Die Software Win4BSD erlaubt, eine Windows-Installation unter FreeBSD und PC-BSD vorzunehmen. In dieser virtuellen Umgebung lässt sich Windows dann wie gewohnt nutzen, wobei laut Hersteller eine nahezu native Geschwindigkeit zu erwarten ist.
Die in Suse Linux Enterprise Server (SLES) 10 integrierte Virtualisierungslösung Xen unterstützt nun auch offiziell den Einsatz auf Intel-Prozessoren mit VT. Ende des Jahres soll die Funktion für alle Kunden zur Verfügung stehen.
VMware hat eine Technology Preview veröffentlicht, die Paravirtualisierung einsetzt, um so Linux-Kernel auszuführen. Neben der Software bietet VMware auch direkt modifizierte Linux-Versionen an.
Das Start-up-Unternehmen PeakStream hat die erste Version seiner Programmierschnittstelle (API) vorgestellt, mit der sich alle Prozessoren eines Rechners gemeinsam ansprechen lassen. Vom Dual-Core-Prozessor über moderne Grafikchips bis zum Cell-Prozessor sollen so alle Chips gemeinsam an komplexen Forschungsprojekten rechnen können.
BrandZ ist ein Framework, das die Solaris-Zones erweitert. Mit der Zones-Virtualisierungstechnik lassen sich mehrere Instanzen des Betriebssystems auf einer Hardware ausführen. Während die Zonen eigentlich nur Solaris als Gast unterstützen, läuft mit BrandZ auch Linux innerhalb eines solchen Containers. Die Lösung wurde nun in den OpenSolaris-Kernel integriert.
Mit einem Update wird die Virtualisierungssoftware Parallels Desktop für Intel-Macs um Unterstützung für MacOS X Leopard und Windows Vista ergänzt. Auch auf den neuen Mac Pros läuft die Software nun. Allerdings handelt es sich bei dem Update noch um einen Release Candidate.
Ähnlich wie "Centrino" für Notebooks hat sich Intel für Büro-PCs die Marke "vPro" ausgedacht. Dahinter steckt jedoch nicht nur eine vorgeschriebene Hardware-Konfiguration, sondern auch ein Sicherheitskonzept, das PCs im professionellen Einsatz leichter verwaltbar machen soll.
Die Linux-Virtualisierungslösung VServer ist nun in der stabilen Version 2.0.2 erschienen. Mit VServer lassen sich mehrere virtuelle Server auf einem physischen System betreiben, die voneinander getrennt laufen, aber einen gemeinsamen Kernel verwenden. Die neue Version unterstützt unter anderem Dateiattribute auf JFS-Partitionen.
Versionshelf ist ein Subversion-Hosting-Dienst, der sich vor allem an freiberufliche Programmierer, aber auch an kleine Unternehmen richtet, für die sich ein eigener Server zur Versionsverwaltung ihrer Software-Entwicklungen nicht lohnt. Dabei bietet der Dienst Funktionen wie RSS-Feeds für das Commit-Log und eine 128-Bit-Verschlüsselung.
Microsoft hat mit "Windows Live QnA" in den USA einen Antwortdienst gestartet, über den Nutzer vollständige Fragen in englischer Sprache stellen können, die andere Nutzer beantworten. Die Qualität der Antworten kann über Noten bewertet werden und beantwortete Fragen lassen sich per Suche auffinden.
Sysjail überträgt das von FreeBSD bekannte Jails-Konzept auf andere BSD-Derivate, die die Systrace-Bibliothek nutzen. In einem Sysjail lässt sich so ein Gastsystem einsperren, das komplett vom Hostsystem isoliert läuft. Die nun erschienene Version 1.0 unterstützt OpenBSD, NetBSD und MirOS.
Der freie x86-Emulator Bochs kann in der jetzt erschienenen Version 2.3 den Hardware-Status einer virtuellen Maschine speichern, um an diesem Punkt fortzufahren. Außerdem enthält die Bochs einige Fehlerkorrekturen und nutzt ein aktualisiertes VGA-BIOS.
Microsoft versichert, dass die Windows-Live-Dienste auch mit alternativen Browsern reibungslos funktionieren werden. Noch ist das aber nicht der Fall, was der Konzern damit begründet, dass sich noch viele Windows-Live-Dienste im Beta-Test befinden. Nach Abschluss der Beta-Phase sollen dann alle Windows-Live-Dienste auch mit Firefox oder Opera funktionieren.
In letzter Zeit hatte sich Parallels vor allem um seine Mac-Virtualisierungslösung gekümmert. Nun ist die Parallels Workstation 2.2 für Windows und Linux in einer ersten Beta-Version verfügbar. Damit reicht der Hersteller vor allem Funktionen nach, welche die Mac-Version schon länger kennt.
Die kommerzielle Virtualisierungssoftware XenEnterprise ist ab sofort verfügbar. Damit möchte der Anbieter vor allem die Einrichtung des Hypervisors vereinfachen. Die Unterstützung für Windows als Gastsystem folgt jedoch erst Ende des Jahres.
Neben der populären Virtualisierungssoftware Xen schauen sich die Linux-Distributoren auch nach weiteren Lösungen um. Wahrscheinlich werden dabei so genannte Container-Ansätze in die Enterprise-Distributionen aufgenommen. Damit teilen sich Host- und Gastsystem einen Kernel.
Parallels Desktop, eine Virtualisierungslösung für Intel-Macs, wird zukünftig auch Funktionen für Spieler bieten. 3D-beschleunigte Spiele sollen dann in einer virtuellen Maschine bei voller Geschwindigkeit laufen. Daneben stehen noch weitere Funktionen auf Parallels' Plan.
Die Verwaltungswerkzeuge der Virtualisierungssoftware Virtuozzo sollen in Zukunft auch Lösungen anderer Hersteller unterstützen. VMware macht dabei den Anfang, Xen soll folgen.
Unter der Bezeichnung "Windows Live OneCare Safety Scanner" startet Microsoft seinen kostenlosen Online-Virenscanner in Deutschland. Über die betreffende Webseite lässt sich ein Windows-PCs nach Viren und Würmern überprüfen. Zudem verspricht Microsoft eine Verbesserung der Systemleistung, indem nicht benötigte Dateien und Registry-Einträge entfernt werden.
Die freie Virtualisierungslösung OpenVZ gibt es jetzt auch für Red Hat Enterprise Linux 4. Hierfür stellt das Projekt einen vorgefertigten Kernel zur Verfügung. Zusätzlich enthält OpenVZ auch zwei neue Funktionen, durch die der Einsatz der Software flexibler sein soll.
Google hat seinen kostenlosen Dienst "Google Analytics" zur Analyse von Web- Traffic nun für jedermann geöffnet. Bislang war aufgrund der hohen Nachfrage nach Zugängen die Zahl der Neuanmeldungen für den Dienst begrenzt worden.
Auf dem Erfolg von Linux aufbauend möchte IBM in nächster Zeit an acht weiteren Open-Source-Lösungen arbeiten. Darunter sind Entwicklungswerkzeuge und Web-Application-Server. Die IBM-Entwickler beschäftigen sich weiterhin mit der vollen Unterstützung der Cell-Prozessoren durch Linux.
Seit dem 15. August 2006 sind die neuen Dual-Core-Opterons im Handel. Sie bringen Unterstützung für DDR2-Speicher, Virtualisierungsfunktionen und die Sicherheitstechnik "Presidio" mit. Die CPUs brauchen jedoch teils neue Mainboards, und auch an ein neues Nummerierungs-Schema muss man sich gewöhnen.
Novell integriert die Virtualisierungstechnik Xen bereits in seinen Enterprise-Server. Red Hat hingegen sorgte mit der Aussage für Aufsehen, Xen sei noch nicht ausgereift. Laut Red Hat muss noch viel Arbeit investiert werden, um die Virtualisierungssoftware fit für den Unternehmenseinsatz zu machen. Doch letztlich halten beide Unternehmen gleichermaßen an Xen fest - obwohl beide die gleichen Probleme mit der Software sehen.
Da die Linux-Kernel-Entwickler bisher weder die von VMware noch die von XenSource vorgeschlagene Schnittstellen zur Virtualisierung unter Linux in den Kernel aufgenommen haben, arbeiten beide Unternehmen nun zusammen. Eine gemeinsam entwickelte Schnittstelle würde den Kernel direkt auf einem System oder aber unter einem Hypervisor laufen lassen.
In der kommenden Woche wird AMD die lange erwartete neue Version seiner Opteron-Prozessoren auf den Markt bringen. Die bisher als "Revision F" bekannten CPUs erhalten neue Modellnummern, können DDR-2-Speicher ansprechen und bringen die bisher als "Pacifica" bekannte Virtualisierungstechnologie mit.
Für die Virtualisierungs-Lösung Parallels Desktop ist nun ein Update verfügbar, das auch neue Funktionen mitbringt. Allerdings ist die Aktualisierung für die MacOS-X-Software nur als Beta-Version gekennzeichnet. Vor allem mehr USB-Geräte wie Webcams sollen sich mit der neuen Version in virtuellen Maschinen nutzen lassen.
Microsoft stellt die Virtualisierungssoftware Virtual PC ein - zumindest für die Mac-Welt. Eine Virtual-PC-Variante für Intel-Macs wird es folglich nicht geben. Erst seit einem knappen Monat verteilt Redmond die Windows-Version von Virtual PC gratis. Mit dem Ende von Virtual PC für MacOS schickt der Software-Gigant nach dem Internet Explorer und dem Windows Media Player ein weiteres Mac-Produkt auf das Altenteil.
Die Virtualisierungssoftware VMware wird es künftig auch für Intel-Macs geben. Neben dieser grundsätzlichen Ankündigung auf Apples Worldwide Developers Conference in San Francisco verspricht der Anbieter nur eine Beta-Version für dieses Jahr. Auch zu den Funktionen schweigt VMware noch.
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