Mit dem neuen Windows-Produkt InternetSecurity TotalCare bringt G Data ein Sicherheitsprodukt, das in direkte Konkurrenz zu Microsofts OneCare und Symantec Norton 360 tritt. Es besteht aus einem Virenscanner, einem Spam-Filter, einer Software-Firewall, einer Backup-Lösung mit 1 GByte Online-Speicher und einem Tuning-Werkzeug für das Betriebssystem.
Der Linux-Distributionsbaukasten T2 unterstützt nun direkt die AVR32-CPU. Mit dem Prozessor lassen sich in Echtzeit MP3- und Ogg-Streams dekodieren und auch Videos können wiedergegeben werden, obwohl die auf dem Referenzboard verbaute CPU nur mit 140 MHz getaktet ist.
Auf der CeBIT 2007 will der französische Hersteller Archos sein jüngstes tragbares Multimedia-Abspielgerät präsentieren: Der "Archos 704 WiFi" verfügt neben einem 7-Zoll-LCD über einen analogen Videoausgang und lässt sich mittels WLAN drahtlos an das Heimnetz oder das Internet anbinden; dabei sollen Audio- und Video-Streams, Podcasts und kostenpflichtige Film-Downloads aus Online-Shops ebenso unterstützt werden wie der Zugriff auf Audio- und Videodaten vom eigenen Computer.
Auf der kommenden CeBIT 2007 will das deutsche Unternehmen Devolo neue Anwendungen für seine Powerline-Technik vorführen. Nicht mehr nur die Vernetzung von PCs über das hauseigene Stromnetz steht im Vordergrund: Auch die Signale einer Satelliten-Antenne will man über die Steckdosen verteilen.
Der Elektronikhersteller Amex Digital aus Hongkong stellt mit dem TSK-VX7 eine schnurlose Tastatur vor, die durch einige Zusatzeingabefunktionen vor allem für Windows-Vista gedacht ist. Aus der Masse der Tastaturen hebt das Gerät die Tatsache hervor, dass es nicht mit herkömmlichen Drucktasten ausgerüstet ist, sondern mit berührempfindlichen Flächen.
Die "Netzwerk-Integrierte Multimedia Middleware (NMM)" der Universität des Saarlandes erlaubt es, Audio- und Videodaten im heimischen Netzwerk zu verteilen und auch Videos mit dem Handy vom heimischen Rechner abzurufen. Dabei wird die Bild- und Tonqualität nun automatisch an die verfügbare Bandbreite von Netzwerken angepasst.
O2 will Ende Mai 2007 ein Kundenbindungsprogramm für Vieltelefonierer starten. Bei dem Programm namens O2 Premium soll Vertragskunden mit besonders vielen Telefonminuten der Premium-Status verliehen werden. Damit gehen ähnlich wie beim Miles-&-More-Programm der Lufthansa zusätzliche Vorteile einher wie zum Beispiel eine eigene Premium-Hotline oder Rabatte in der O2 Bonuswelt.
Zur CeBIT will Plasmon mit einer neuen Laufwerksgeneration der UDO-Technologie aufwarten. Die optischen UDO-Laufwerke benutzen wie die HD-DVD und die Blu-ray Disc einen blauen Laser mit 405 nm Wellenlänge und konnten daher bis zu 30 GByte auf einem Medium speichern. Zur CeBIT will Plasmon die neue Generation vorstellen, welche die Speicherkapazität auf 60 GByte verdoppelt.
T-Mobile hat Geschäftskunden und Partnern einen HSDPA-Download mit einer Datenrate von 7,2 MBit pro Sekunde präsentiert. Wann diese Geschwindigkeit generell in das HSDPA-Netz von T-Mobile integriert wird, hat der Bonner Telekommunikationsriese nicht verraten.
Seit 1999 ist Apple nicht mehr auf der CeBIT vertreten gewesen. In diesem Jahr wird der Konzern zwar nicht mit einem Stand vertreten sein, aber sich mit Mitarbeitern auf dem Messegelände zeigen. Auch Apples Mobiltelefon iPhone wird dort zu bestaunen sein. Mittlerweile gibt es ein Dementi seitens Apple.
Der Linux-Anbieter Collax will zur CeBIT 2007 sein Software Development Kit veröffentlichen, damit andere Softwarehersteller ihre Lösungen in die Collax-Produkte integrieren können. Collax bietet verschiedene Sicherheits- und Kommunikationslösungen auf Linux-Basis.
Anlässlich der CeBIT 2007 zeigt Netgear neben einigen neuen 802.11-n-Routern und weiterer Netzwerk-Hardware auch ein XEPS103 genanntes Powerline-Netzteil für Router. Es ersetzt das herkömmliche Router-Netzteil und erlaubt gleichzeitig den Datenaustausch über das heimische Stromnetz mit bis zu 85 MBit/s.
Auf der CeBIT 2007 wird Netgear den großen Bruder seines Netzwerkspeichers Storage Central 101 (SC101) vorstellen. Der neue SC101T hebt sich vom kleinen Modell durch Gigabit-Ethernet-Unterstützung ab.
Das Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD will auf der CeBIT 2007 seine Peer-to-Peer-Lösung Confuoco vorstellen. Sie soll es erlauben, digitale Inhalte sicher, legal und unter Kontrolle der Rechteinhaber über Peer-to-Peer-Netze zu tauschen.
Forscher des Fraunhofer-Instituts für Integrierte Schaltungen IIS in Erlangen haben eine Miniaturkamera mit voller HD-Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixeln entwickelt, die so klein ist, dass sie beispielsweise am Helm eines Rennfahrers oder Skispringers befestigt werden kann und so auch eindrucksvolle Szenen aus "unmöglichen" Betrachtungswinkeln erlauben soll.
O2 will ab der CeBIT 2007 neue Datentarife anbieten. Wie schon bei den Telefonangeboten Genion und Loop gibt es in Zukunft auch fürs Surfen die Datenoptionen S, M oder L, die an die unterschiedlichen Gewohnheiten der Nutzer angepasst sein sollen. Der S-Tarif beispielsweise richtet sich an Einsteiger und wird pro Minute abgerechnet, M und L werden als Volumenpakete angeboten. Preise stehen noch nicht fest.
Mit einer Neuausrichtung der CeBIT will die Deutsche Messe AG die schrumpfende Informationstechnologie-Veranstaltung wieder für Aussteller und geschäftliche Besucher attraktiver machen. Allerdings argwöhnte die Hannoveraner Messeleitung, dass das neue Konzept noch nicht in jedem Aspekt verstanden wurde, lud deshalb zu einem kleinen Pressegespräch in Berlin und betonte dort, dass die CeBIT in Zukunft weniger Messe, sondern mehr Kongress sein solle.
Sony Ericsson gab bekannt, sich mit eigenem Stand auf der CeBIT 2007 zu präsentieren. Die beiden Branchenführer im Handy-Markt hatten im Herbst 2006 ihre Teilnahme an der diesjährigen CeBIT ganz oder teilweise abgesagt. Hier wittern andere Handy-Hersteller ihre Chance, sich entsprechend auf der bedeutenden Computermesse in Szene zu setzen.
Für das Jahr 2007 erwartet die Deutsche Messe AG einen Rückgang der Ausstellerzahlen auf der Computermesse CeBIT. So werden rund 6.000 Aussteller aus rund 70 Ländern zur CeBIT 2007 erwartet. Für das darauffolgende Jahr ist eine Neuausrichtung der CeBIT geplant. Ab 2008 dauert die Messe sechs statt bisher sieben Tage.
Nach ersten Absagen aus den Reihen der Handy-Hersteller wird auch der PC-Hersteller Shuttle nicht auf der CeBIT 2007 vertreten sein. Zwar gehört Shuttle eher zu den kleineren Vertretern, begründet seine Abwesenheit aber mit deutlichen Worten.
Nach Nokia und BenQ Mobile verliert die CeBIT auch für Motorola an Bedeutung. Bereits auf der CeBIT 2006 war der amerikanische Handy-Hersteller nicht mit eigenem Stand auf der Messe vertreten, sondern präsentierte sich nur an Partnerständen. Diese Strategie will Motorola auch auf der CeBIT im kommenden Jahr fahren, erklärte das Unternehmen gegenüber Golem.de.
Für die großen Mobilfunkunternehmen verliert die CeBIT 2007 offensichtlich immer mehr an Bedeutung. Nach Nokia kehrt nun auch BenQ Mobile der Messe den Rücken und wird dort künftig nicht mehr vertreten sein. Die Taiwaner erwägen quasi als Ausgleich eine Beteiligung an der Internationalen Funkausstellung (IFA) im nächsten Jahr in Berlin.
Handy-Marktführer Nokia hat nur noch wenig Interesse an Fach- und Publikumsmessen. Daher wird der Konzern auf der CeBIT im kommenden Jahr nicht mit einem eigenen Stand vertreten sein. Zugleich wollen die Finnen eigene Veranstaltungen organisieren und sich dort den Kunden präsentieren.
Der koreanische Hersteller LG könnte der CeBIT im kommenden Jahr womöglich fern bleiben, berichtet das Handelsmagazin ComputerPartner. Eine Entscheidung sei noch nicht gefallen. LG-Konkurrenz weist Spekulationen um eine CeBIT-Abstinenz 2007 zurück.
E-Mail an news@golem.de