Die USA wollen Whistleblowern Angst machen: Wir kriegen euch alle, lautet die Botschaft. Dabei sollten ihnen Orden verliehen werden, kommentiert K. Biermann.
Wir werden ständig überwacht, ob wir wollen oder nicht. Schlimm genug, doch einen Ausweg daraus gebe es nicht, sagt der Sicherheitsforscher Bruce Schneier.
Das US National Institute of Standards and Technology (NIST) hat den Hash-Algorithmus SHA-3 festgelegt. Von 63 eingereichten Kandidaten kamen 5 in die finale Auswahl, aus der "Keccak" als Sieger hervorging.
Research In Motion (RIM) will einen Blackberry-Server in Saudi-Arabien in Betrieb nehmen. Damit will RIM eine Abschaltung der Blackberry-Dienste in dem Land verhindern. Saudi-Arabien erhält dafür Zugriff auf die Blackberry-Daten.
Der Argon Verlag will neben einer kommerziellen, gekürzten Version eines Hörbuches von Cory Doctorow eine ungekürzte Version unter einer freien Lizenz im Internet veröffentlichen. Die Netzgemeinde soll über Spenden die Kosten für die Aufnahme fehlender Textstellen aufbringen.
Ein Sicherheitsexperte verweist auf pikante Details: Erst eine auf Wunsch der US-Regierung eingebaute Hintertür hat das Ausspionieren der Google-Konten möglich gemacht.
Amazon hat zwei E-Books von George Orwell von den Kindle-Geräten seiner Kunden gelöscht. Die betroffenen Bücher seien illegale Kopien gewesen, so Amazon. In Zukunft will Amazon aber keine gekauften E-Books mehr von den Geräten entfernen.
Forscher der Universität Luxemburg haben eine neue Angriffsmethode auf AES vorgestellt. Damit lässt sich das bisher als sicher geltende AES schneller knacken als mit einem Brute-Force-Angriff.
Die Electronic Frontier Foundation (EFF) hat die Gewinner der Pioneer Awards 2008 bekanntgegeben. Mitchell Baker, Michael Geist und Mark Klein erhalten die diesjährige Auszeichnung, die an Personen und Organisationen vergeben wird, die zur Entwicklung der Kommunikation per Computer beitragen und Menschen damit befähigen, Computer und das Internet zu nutzen.
BT, ehemals British Telecom, übernimmt die vom Sicherheitsexperten Bruce Schneier gegründete Firma Counterpane. Sowohl Bruce Schneier (CTO) als auch Paul Stich (CEO) bleiben in gleicher Position im Unternehmen.
Ross Andersons Buch "Security Engineering" kann ab sofort kostenlos heruntergeladen werden. Das im Jahr 2001 bei Wiley erschienene Buch gehört zu den Standardwerken zum Thema Software- und System-Sicherheit.
"Sonys digitaler Hausfriedensbruch", so der Titel eines Vortrags zum XCP-Kopierschutz, mit dem Sony in diesem Jahr Schlagzeilen machte. Markus Beckedahl und "fukami" zeichneten dabei den zeitlichen Ablauf des Debakels nach, das geprägt war von langsamen Reaktionen seitens Sony. Sammelklagen gegen Sony wurden allerdings erst kürzlich beigelegt.
Sicherheitsexperte Bruce Schneier geht mit Herstellern von Sicherheitssoftware in Bezug auf den von Sony BMG eingesetzten XCP-Kopierschutz hart ins Gericht. Mit geschätzten 500.000 infizierten Systemen handle es sich um eine der schlimmsten Epidemien, doch die Hersteller von Anti-Viren-Software bemerkten davon offenbar nichts.
Bereits im Februar wurde bekannt, dass drei chinesische Forscher den Hash-Algorithmus SHA-1 geknackt haben. In einem weiteren Schritt gelang es nun Xiaoyun Wang, die schon an der Veröffentlichung aus dem Februar 2005 beteiligt war, mit zwei Mitstreitern die Komplexität der Angriffe auf SHA-1 weiter zu senken, auf ein Niveau, bei dem Angriffe mit aktueller Hardware möglich werden, erklärt der IT-Sicherheitsexperte Bruce Schneier.
Nachdem in der letzten Woche bekannt wurde, dass der Hash-Algorithmus SHA-1 wahrscheinlich geknackt wurde, d.h. dass sich Kollisionen viel einfacher finden lassen, als bislang geglaubt, wird nun eine Migration weg von SHA-1 gefordert. Aber auch ganz neue Ansätze stehen zur Diskussion.
Der Hash-Algorithmus SHA-1 wurde jetzt von drei chinesischen Forschern geknackt, das berichtet der IT-Sicherheitsexperte Bruce Schneier in seinem Blog. Dabei handle es sich nicht um eine verkürzte oder vereinfachte Version, sondern "das wahre Ding".
Die Dokumentenverschlüsselung in Word und Excel lässt sich leicht umgehen, weil Microsoft bei der Implementierung der entsprechenden Verschlüsselungstechnik geschlampt hat. Entgegen den üblichen Gepflogenheiten verwendet Microsoft bei der Dokumentenverschlüsselung den gleichen Initialisierungsvektor für zwei unterschiedliche Dokumente. Pikanterweise wurde der gleiche Fehler auch schon vor rund fünf Jahren bei der Verschlüsselung in Windows NT 4.0 gemacht.
Laut eines Artikels der New York Times hat Google bekannt gegeben, dass eine von der Rice University entdeckte Sicherheitslücke in der seit Oktober 2004 erhältlichen "Google Desktop Search" geschlossen wurde. Die kostenlose Windows-Software erlaubte es Dritten bis vor kurzem, über das Internet unentdeckt die Inhalte fremder PCs zu durchsuchen.
Seit Jahren schafft es das kleine norwegische Unternehmen Opera einen kommerziell erfolgreichen Browser anzubieten. Mit Firefox gerät der Browser-Markt langsam wieder in Bewegung und auch Opera zeigt sich über die Erfolge des Open-Source-Browsers erfreut. Im Interview mit Golem.de spricht Opera-CEO Jon S. von Tetzchner über Microsoft, Firefox und die Möglichkeiten, Opera als Open Source anzubieten. In einem zweiten Teil des Gesprächs, der am Donnerstag den 11. November 2004 folgt, spricht von Tetzchner über den Browser-Markt auf Handys und anderen mobilen Endgeräten sowie der Zukunft von Web-Standards und Browsern.
Die Computer & Communications Industry Association, ein Verband der US-Computer-Industrie, warnt in einem Diskussionspapier von Sicherheitsexperten vor den Gefahren einer IT-Monokultur, wie sie heute durch Microsoft-Software existiere. Die durch Windows hervorgerufenen Gefahren für die internationale Sicherheit seien signifikant und müssten möglichst schnell angegangen werden.
Aufregung in der IT-Security-Gemeinde: Scott Culp, Manager des Microsoft Security Response Team, forderte in einem langen offenen Brief, die "Information Anarchy" künftig zu beenden und stattdessen nur noch nach Absprache unter verschiedenen Unternehmen Sicherheitslücken zu veröffentlichen. Der renommierte Krypto- und Sicherheitsexperte Bruce Schneier antwortete auf Fragen von Golem.de.
US-Berichten zufolge enthält der A5-Chip des iPhone 4S einen speziellen Audioprozessor des Designers Audience. Die Integration dieses DSPs soll auch dafür verantwortlich sein, dass das iPhone 4 nicht mit der Spracherkennung Siri arbeiten kann.
(Siri Iphone 4)
Zum Verkaufsstart des iPad 3 hat iFixit wie üblich das teure Apple-Gerät vollständig zerlegt. Dabei zeigen sich vor allem ein riesiger Akku und weniger Integration bei den Chips - zudem braucht der A5X-Prozessor aufwendige Kühlmaßnahmen.
(Ipad 3 Test)
Ein Auto, das nicht nur fährt, sondern auch schwimmt, ist der Sea Lion. Gebaut, um Rekorde aufzustellen, muss das Gefährt den Vergleich mit dem amphibischen Lotus Esprit von James Bond nicht scheuen.
(Amphibienfahrzeug)
Nach mehreren Nexus-Smartphones gibt es jetzt von Google auch ein Nexus-Tablet. Im Unterschied zu den Smartphones will Google das auf seiner I/O-Konferenz vorgestellte Tablet zu einem sehr günstigen Preis anbieten.
(Asus Tablet)
Transcend hat eine neue WLAN-SD-Speicherkarte vorgestellt, die mit dem SDHC-Standard kompatibel ist. Sie überträgt die auf ihr abgespeicherten Fotos von der Kamera zu einem Mobilgerät oder einer Fotosharing-Anwendung.
(Eye-fi)
Bis zu 500 Euro kostet eine Lizenz von Office 2013. Doch die ist, wie schon bei den Office-2010-PKC-Lizenzen, nur eine Einmal-Installation. Entgegen anderslautenden Berichten ist eine zweite Aktivierung dennoch möglich, wie wir durch einen Test bestätigen können.
(Office 365)
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