Trotz des Kurssturzes der T-Aktien hält die Bundesregierung weiter an Telekom-Chef Ron Sommer fest. "Der Bund als Hauptaktionär steht zu diesem Vorstand und seinem Vorstandsvorsitzenden. Wir haben zu Ron Sommer und zur Geschäftspolitik der Telekom volles Vertrauen", sagte Finanzminister Hans Eichel dem Spiegel.
Die Deutsche Bank hat bei dem umstrittenen Verkauf von Telekom-Anteilen des asiatischen Industrie-Konglomerates Hutchison Whampoa nicht, wie von ihr behauptet, 44 Millionen Aktien platziert. Das geht aus einem Schreiben der Bank an die Wertpapieraufsicht hervor, das dem Spiegel vorliegt.
Rambus-Aktionäre haben beim Bezirksgericht von Kalifornien eine Sammelklage gegen den Speichertechnologie-Hersteller eingereicht. Sie beschuldigen Rambus, falsche und irreführende Informationen über das Unternehmen verbreitet zu haben - insbesondere durch die in Aussichtstellung von weiteren, beträchtlichen Einnahmen durch zukünftige SDRAM-Lizenzzahlungen.
Deutsche-Telekom-Chef Ron Sommer hat die Deutsche Bank wegen des Verkaufs von 44 Millionen T-Aktien und der vorausgegangenen Kaufempfehlung massiv kritisiert. In einem Interview mit dem Nachrichten-Magazin Spiegel warf Sommer der Bank "gravierende Arbeitsfehler" vor.
Nach zum Teil phänomenalen Börsenstarts von Linux-Unternehmen Ende 1999 war es auch in diesem Bereich ruhiger geworden, die Kurse der Unternehmen sind mittlerweile drastisch eingebrochen. Der noch Anfang 2000 erwartete Börsengang der SuSE Linux AG fand bis heute nicht statt. Im Allgemeinen lassen sich Neuemissionen in der derzeitigen Lage an den Finanzmärkten an einer Hand abzählen. Doch dies scheint den französischen Linux Distributor Mandrake nicht zu schrecken.
Goldman Sachs und Co. oHG hat am Abend des 18. Juli 2001 Infineon Technologies AG im Namen der Syndikatsbanken informiert, dass die gewährte Mehrzuteilungsoption über 7.826.000 neue Aktien ausgeübt wurde. Infineon hatte die Mehrzuteilungsoption im Zusammenhang mit der in der vergangenen Woche durchgeführten Kapitalerhöhung über 52.174.000 Aktien gewährt.
Die Arcor AG & Co. und die Deutsche Bahn AG werden Anfang 2002 eine Bahntelematik-Gesellschaft gründen, eine entsprechende Einigung haben die beiden Unternehmen jetzt erzielt. Durch die Auslagerung des bahnspezifischen Geschäfts macht sich Arcor den Weg für den beabsichtigten Börsengang endgültig frei, der bisher durch das Vetorecht der Bahn behindert wurde.
Bei der möglichen Fehlbewertung des technischen Anlagevermögens der Deutschen Telekom AG könnte es sich um eine Summe zwischen 15 und 21 Milliarden Mark handeln. Nach Informationen des Spiegel liegen der Bonner Staatsanwaltschaft interne Telekom-Vermerke vor, die von einer Falschbewertung des Technischen Anlagevermögens wie Computer, Telefonkabel oder Vermittlungsstellen in dieser Größenordnung ausgehen.
Nach Informationen von stern.de prüft die Deutsche Börse derzeit, ob ein Aktienpaket der Deutschen Telekom AG zum Handel hätte zugelassen werden dürfen. Es geht dabei um die knapp 1,17 Milliarden T-Aktien, rund ein Viertel aller Telekom-Papiere, aus einer Kapitalerhöhung vom 31. Mai dieses Jahres, mit denen das Unternehmen den Kauf der amerikanischen Mobilfunk-Firmen Voicestream und Powertel bezahlte.
Trotz massiver Drohungen von Ratingagenturen, die Bonität der Telekom wegen der hohen Schulden herabzustufen, will sich die Telekom nicht zu einem Börsengang ihrer Handy-Tochter T-Mobil drängen lassen. Zwar würde eine Herabstufung, wie Konzernchef Ron Sommer in einem Gespräch mit dem Nachrichten-Magazin Spiegel erläuterte, die Telekom "rund 90 Millionen Euro pro Jahr kosten."
In einem von der Financial Times Deutschland am 3. Mai 2001 veröffentlichten Artikel wurde über ein Ermittlungsverfahren der Hamburger Staatsanwalt gegen die Vorstände der Intershop Communications AG wegen eines angeblichen Verstoßes gegen Paragraf 88 des Börsengesetzes berichtet. Die Staatsanwaltschaft Hamburg hat dies auf Anfrage bestätigt. Der Vorstand der Intershop Communications AG weist alle in diese Richtung gehenden Vorwürfe zurück und will sich mit allen Mitteln gegen anderslautende Behauptungen zur Wehr setzen.
Der Vorstand der Web.de AG wird der bevorstehenden Hauptversammlung vorschlagen, eine Ermächtigung zum Rückkauf eigener Aktien zu erteilen. Der Aktienrückkauf wird auf 3,8 Millionen Aktien, das entspricht knapp 10 Prozent des Grundkapitals, begrenzt sein. Der Rückkauf kann teilweise und gegebenenfalls bereits zeitnah nach der Ermächtigung der Hauptversammlung am 15. Mai 2001 erfolgen, teilte das Unternehmen mit.
Das am Neuen Markt gelistete Unternehmen Metabox hat nach einem Bericht des Spiegel neue Aktien weit unter dem Börsenkurs ausgegeben. Bei mehreren Kapitalerhöhungen wurden die Papiere teilweise zum Preis von einem Euro von Vorstands- und Aufsichtsratsmitgliedern gezeichnet.
Nach dem Kurssturz der T-Aktie, Klagen von Kleinaktionären und Rücktrittsforderungen aus der Politik droht Telekom-Chef Ron Sommer nun auch Ärger aus dem eigenen Haus. Wie das Nachrichten-Magazin Spiegel meldet, will eine Gruppe von Führungskräften, die der SPD nahe stehen, um Termine bei hochrangigen Regierungsmitgliedern wie Finanzminister Hans Eichel und Kanzleramtsminister Hans Martin Bury nachsuchen.
Die 100-prozentige Adaptec-Tochter Roxio soll nun doch an die Börse gebracht werden, teilte das Unternehmen mit. Mit der Einreichung entsprechender Papiere bei der amerikanischen Börsenaufsichtsbehörde SEC (Securities and Exchange Commission) wird die Ausgliederung der Software Product Group Roxio fortgesetzt.
Experten aus Wirtschaft, Politik und Medien diskutierten im Berliner Presseclub über die Entzauberung der New Economy. Konsens bestand in der Auffassung, dass der Niedergang des Neuen Marktes nicht gleichgesetzt werden dürfe mit der Internetwirtschaft.
Die Schutzgemeinschaft der Kleinaktionäre (SdK) und das Going Public Magazin haben ihre alljährliche Negativauszeichnung für Konsortialbanken vergeben, die besonders unrühmliche Börsengänge zu verantworten haben. Darunter in diesem Jahr Robertson Stephens International für LetsBuyIt.com, das Bankhaus Merck Fink & Co. für den Börsengang von Allgeier Computer und die HypoVereinsbank mit ihrer Ad-Pepper-Emission.
Das Webportal AltaVista entlässt 200 Angestellte, das sind rund 25 Prozent seiner gesamten Arbeitnehmerschaft. Die Maßnahme soll wie üblich Kosten senken und das hehre Ziel der Profitabilität in Sichtweite bringen.
G Data stellte heute die Wertpapier-Verwaltung BörsenPilot vor, die auch Aktienkurse über Modem oder Handy aus dem Internet direkt auf den Palm-PDA lädt.
Roxio, eine 100-prozentige Tochterfirma von Adaptec, die Software-Produkte entwickelt, hat bei der Securities and Exchange Commisssion (SEC) in den USA eine Erlaubnis für die Rücknahme ihres auf dem Formular S-1 eingereichten Registration Statement hinsichtlich ihres geplanten Börsenganges (IPO) beantragt.
Das Handelsblatt bietet ab sofort einen Überblick, wie sich die Aktien der im E-Commerce-Bereich tätigen Unternehmen entwickeln. Unter dem Namen DIGIX soll der neue Index ab 2. Januar 2001 börsentäglich in der Rubrik "Netzwert aktuell" und unter www.handelsblatt-netzwert.com veröffentlicht werden.
Die Gedys Internet Products AG wird im Geschäftsjahr 2000 voraussichtlich eine Umsatzsteigerung von mehr als 50 Prozent gegenüber dem Vorjahr erreichen. Das teilte das am Neuen Markt in Frankfurt notierte Unternehmen in einer Ad-hoc-Veröffentlichung mit.
Die Deutsche Börse will künftig die Dienstleistungen für Privatanleger auf der elektronischen Handelsplattform Xetra und dem Frankfurter Parkett ausbauen.
Fast jeder zweiten Firma am Neuen Markt drohen Liquiditätsprobleme. Betroffen sind Unternehmen aus den Bereichen Internet-Dienstleistung, Biotechnologie und der so genannten Internet-Enabler, so das Resultat einer Studie zum Neuen Markt, die die private Universität Witten-Herdecke im Auftrag der Financial Times Deutschland durchgeführt hat.
Die Telebörse hat in Zusammenarbeit mit dem Dienstleister waptune24.de einen Finanzdienst für WAP-Handys ins Leben gerufen, der neben dem Stand von DAX, NEMAX und des Dow Jones auch tagesaktuelle Unternehmensnachrichten und Anlageempfehlungen bietet.
In Anbetracht des mehr als unerfreulichen Börsenumfeldes für Technologiewerte verschiebt die trading-house.net AG die Aufnahme der geplanten Erstnotiz auf das erste Quartal 2001.
Der Vorstand der Swing Entert@inment Media AG hat gemäß der Ermächtigung der Hauptversammlung vom 9. November 2000 beschlossen, bis zu 380.000 eigene Aktien am Markt zurückzukaufen.
Die wallstreet:online AG will am 18. November 2000 einen umfassenden Relaunch ihrer Internetseiten vornehmen. Neben der Erweiterung und Vertiefung der Themenbereiche geht der Neuauftritt auch mit dem Einstieg in das neue Geschäftsfeld Trading einher.
Der Onlinedienst T-Online hat weiterhin mit der Abwanderung seines Spitzenpersonals zu kämpfen. Mit Bernd Reichert-Berg (48) verlässt das Unternehmen ein weiterer Vorstand. Er war für Vertrieb und Service zuständig.
Transmeta könnte mit seinem geglückten Börsenstart am Dienstag für ein neues Klima bei High-Tech-Börsengängen sorgen. Die Prozessorschmiede notierte am ersten Handelstag etwas mehr als 100 Prozent über dem Ausgabekurs. Dennoch gab es nicht nur Positives zu vermelden.
Nachdem gestern das Insolvenzverfahren gegen Gigabell eröffnet wurde und danach der Handel mit der Aktie wieder aufgenommen wurde, erfährt die Aktie weiterhin heftige Turbulenzen. Nach dem Verkauf wichtiger Geschäftsteile an die Jippii-Gruppe wird das Papier nun wohl endgültig zum Spielball von Zockern.
Nach einem unter Plan verlaufenen dritten Quartal 2000 und unzureichenden Mittelzuflüssen gab die teamwork information management AG heute ihre Zahlungsunfähigkeit bekannt. Damit geht nach Gigabell ein zweites am Neuen Markt notiertes Unternehmen Pleite.
Unter der Federführung von J.P. Morgan plant der Anbieter von E-Business-Software abaXX Technology AG den Gang an den Neuen Markt. Die Bookbuilding-Phase soll am 22. November beginnen, die Erstnotierung ist für den 1. Dezember geplant.
Anlegern, die auf die weitere Entwicklung der Branchen Gesundheit, Hard- und Software sowie Internet setzen, bietet die Postbank jetzt mit drei neuen Fonds den Einstieg in internationale Wachstumsmärkte.
Als voraussichtlichen Termin für die Erstnotiz der Heiler Software AG am Neuen Markt gab das Unternehmen zusammen mit der konsortialführenden Commerzbank AG den 7. November bekannt. Die Zeichnungsfrist läuft vom 31. Oktober bis 3. November. Der Emissionspreis soll am 4. November festgesetzt werden.
Nach der Umwandlung in eine Aktiengesellschaft plant der auf den High-End-Markt spezialisierte Anbieter von E-Business-Software abaXX Technology AG den Gang an den Neuen Markt. Der genaue Zeitpunkt wird allerdings noch bekannt gegeben.
Die am Neuen Markt gelistete Teles AG will mit einem ungewöhnlichen Vorstoß zur Optimierung ihrer Investors Relations für mehr Transparenz sorgen. So hat man im Internet unter www.teles.de ein Investor-Relations-Forum zur öffentlichen Diskussion des Unternehmens mit dem Vorstandsvorsitzenden - sowohl zur aktuellen Geschäftslage als auch zu zukünftigen Entwicklungsperspektiven von Teles - eröffnet.
Die Teles AG will kurzfristig versuchen, ein geringes Volumen eigener Aktien - weniger als zwei Prozent des Free Float - im Börsenverkehr zurückzukaufen. Das Bundesaufsichtsamt für den Wertpapierhandel wurde informiert.
Die Steinberg Media Technologies AG hat ihren für Ende Oktober 2000 geplanten Börsengang an den Neuen Markt verschoben. Das Unternehmen hat sich angesichts des anhaltend schlechten Marktumfeldes zu diesem Schritt entschieden.
Die Aktien der Prozessorschmiede Transmeta sollen zum Börsengang zwischen 11,- und 13,- US-Dollar kosten, dies geht aus einer Anmeldung Transmetas bei der US-Börsenaufsicht "Securities and Exchange Commission" (SEC) hervor.
Am Montag ist von der Deutschen Börse eine neue Ausbaustufe des elektronischen Handelssystems Xetra eingeführt worden, das so genannte Release 5.0. Mit der neuen Xetra-Version will die Deutsche Börse AG den Marktteilnehmern vor allem zusätzliche Funktionalitäten zur Verfügung stellen: Die so genannte Iceberg-Order und Market-to-Limit-Order erhöhen so die Handelsflexibilität.
MobilCom plant, seine Internet-Tochter Freenet zu verkaufen. Die MobilCom AG und die freenet.de AG haben die Investmentbank Credit Suisse First Boston (CSFB) damit beauftragt, die strategischen Möglichkeiten einer internationalen Positionierung der freenet.de AG zu prüfen.
Die am neuen Markt notierte Gigabell AG hat mit der Lang & Schwarz Financial Services GmbH eine neue Betreuerbank gefunden, nachdem sich die DG Bank auf Grund des Insolvenzantrages zurückgezogen hat. Die Lang & Schwarz Financial Services GmbH war bereits vor wenigen Tagen bei der Infomatec AG als Betreuer eingestiegen, nachdem dort die Betreuerbanken wegen falscher Ad-Hoc-Mitteilungen ausgestiegen waren.
Die Heiler Software AG plant den Gang an den Neuen Markt, Konsortialführer ist die Commerzbank AG. Mit der geplanten Kapitalzufuhr soll unter anderem der qualitative Wachstumskurs im In- und Ausland beschleunigt und weltweit eine Top-Marktposition erreicht werden. An der Heiler Software AG sind unter anderem SAP mit rund 10 Prozent und die britische Wagniskapitalgeberin 3i Group mit rund 24 Prozent beteiligt.
Der Vorstand der Gigabell AG hat am Freitag beim zuständigen Amtsgericht Frankfurt die Eröffnung des Insolvenzverfahrens wegen drohender Zahlungsunfähigkeit beantragt. Damit kommt das Ende des "Multiservice-Providers" schneller als die meisten erwartet hatten.
Der Kampf von Infomatec um den Verbleib am Neuen Markt wurde offenbar belohnt. Mit der Frankfurter Future Securities AG wurde ein weiterer neuer "Designated Sponsor" gewonnen.
Die am Neuen Markt notierte Infomatec Integrated Information Systems AG aus Augsburg hat einen neuen "Designated Sponsor" gewonnen und damit zunächst den Verbleib im Marktsegment Neuer Markt gesichert.
Die SAP System Integration AG konnte heute einen gelungenen Börsenstart hinlegen. Das zu 19 Euro am obere Ende der Bookbuilding-Spanne ausgegebene Papier notierte zu Handelsbeginn bei 53 Euro, sank danach aber auf 46 Euro ab. Damit liegt der aktuell Kurs aber noch immer etwa 140 Prozent über dem Ausgabekurs.
Die Steinberg Media Technologies AG plant für das vierte Quartal 2000 den Gang an den Neuen Markt der Frankfurter Wertpapierbörse. Mit Hilfe des Emissionserlöses will der Hamburger Anbieter professioneller Musiksoftware in neue Bereiche der digitalen Medien expandieren sowie den schnell wachsenden internationalen Consumer-Markt erschließen und seinen Technologievorsprung weiter ausbauen.
Im Rahmen des Börsengangs der SAP Systems Integration AG wurden unter gemeinsamer Führung der Bayerischen Hypo- und Vereinsbank AG und der Commerzbank AG insgesamt 8.730.000 Stückaktien der Gesellschaft platziert (excl. Greenshoe). Der endgültige Platzierungspreis für die Aktien wurde mit 19 Euro festgelegt.
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