Nachdem Toshiba die HD-DVD für tot erklärt hat, beginnen nun auch andere einstige Verfechter des Formats mit den Begräbnisvorbereitungen. Onkyo hat die Produktion seiner HD-DVD-Player gestoppt und will auch keine weiteren Geräte mehr entwickeln.
Bisher sind einmal beschreibbare Blu-ray-Medien mit 25 GByte nur zu Preisen um 9,- Euro zu haben und damit pro GByte ein Mehrfaches teurer als DVD-Rohlinge. Das soll sich durch den Wechsel der Beschichtung ändern. Bisherige Brenner und auch nur lesende Laufwerke benötigen jedoch ein Firmware-Update.
In einer knappen Mitteilung äußert sich Sony zu Toshibas Entscheidung, die Entwicklungen rund um die HD-DVD einzustellen. Der Blu-ray-Erfinder führt den Sieg seines Formats vor allem auf seine Beliebtheit bei den Kunden zurück.
Nach einigen Wochen des Zögerns hat Toshiba sich nun entschieden: Das Unternehmen will keine Geräte mehr für die Wiedergabe von HD-DVDs herstellen - damit ist der Blu-ray-Konkurrent endgültig tot. Wie Toshiba im HD-Markt weiter mitspielen will, gab der japanische Elektronikriese noch nicht bekannt.
Toshiba, der bislang größte Verfechter der HD-DVD, gibt im Kampf um den DVD-Nachfolger angeblich auf. Der japanische Fernsehsender NHK meldet, Toshiba stelle die Produktion und Entwicklung von HD-DVD-Produkten ein.
Den Marktforschern von GfK International zufolge wurden in Europa bereits über 2 Millionen Blu-ray-Filme verkauft. Ein sprunghaftes Wachstum brachte dabei vor allem das Geschäft zum Ende des Jahres 2007, angetrieben von Hollywood-Streifen.
Das US-Unternehmen Vmedia hat auf dem Mobile World Congress 2008 in Barcelona ein kleines optisches Laufwerk für Handys vorgestellt. Es misst gerade mal 36 x 36 mm, die Discs haben einen Durchmesser von 32 mm. Die Qualität der darauf gespeicherten Filme soll DVD-Qualität haben. Die Vmedia-Discs sollen übrigens nicht nur auf dem Handy laufen, sondern auch auf Home-Entertainment-Systemen zu Hause sein.
Mit neuen blau-violetten Halbleiterlasern verspricht Sharp, das Beschreiben von Blu-ray-Scheiben deutlich zu beschleunigen. Mit den neuen Lasern bestückte Blu-ray-Brenner für Notebooks und Desktop-PCs sollen damit vier- bis sechsmal schneller als bisherige Laufwerke sein.
Nach Blockbuster wendet sich in den USA auch dessen Konkurrent Netflix, laut eigenen Angaben die weltweit größte Online-Videothek, von der HD-DVD ab. Netflix sieht das Blu-ray-Format als Gewinner im Wettstreit um die DVD-Nachfolge und will damit laut offizieller Ankündigung dem Wunsch der Industrie und der Kunden entsprechen.
Noch vor einigen Monaten konnte sich das HD-DVD-Lager einer starken Unterstützung von europäischen Filmstudios rühmen. Diese wandern aber - nach Warner Brothers Wechsel zur exklusiven Blu-ray-Unterstützung - Stück für Stück ins Blu-ray-Lager ab und kehren der HD-DVD den Rücken. In Großbritannien reagierte ebenfalls mit Woolworths der erste Händler und will HD-DVDs aus den Regalen verbannen.
Auf der CeBIT 2008 will Buffalo Technology seinen externen Blu-ray-Disc-Brenner zeigen, der auch HD-DVD-Medien lesen kann. Damit bringt das japanische Unternehmen seine optischen Laufwerke nun auch nach Europa, wo das Buffalo-Angebot sich bisher noch auf externe Festplatten, Netzwerkspeicher und Router beschränkte.
Kunden, die über den Kauf eines Blu-ray-Players von Sony nachdenken, werden im Rahmen einer Aktion von Saturn und Sony nicht nur mit acht beiliegenden Filmen geködert, sondern können ihren gebrauchten HD-DVD-Player für 150,- Euro in Zahlung geben. Etwas geschmälert wird der Vorteil allerdings durch den Gerätepreis, den Saturn verlangt.
Sony Japan hat ein Schreib-Lesemodul für Blu-ray-Brenner vorgestellt, das nur 3 mm dick ist. Damit sollen besonders flache Geräte hergestellt werden können, unter anderem 9,5 mm hohe Laufwerke für Notebooks und Autoradios.
Nach der Entscheidung von Warner Bros., bei den DVD-Nachfolgern künftig nur noch die Blu-ray Disc zu unterstützen, stiegen nicht nur in den USA die Verkaufszahlen bei den Blu-ray-Playern. Wie die Blu-ray Group Deutschland mitteilte, wurden hierzulande in der zweiten Januarwoche 2008 doppelt so viele Blu-ray-Player wie HD-DVD-Abspielgeräte verkauft - die PlayStation-3-Verkäufe nicht mitgerechnet.
Eines der wenigen verbleibenden Hollywoodstudios, die bislang ausschließlich auf die HD-DVD setzen, ist Universal. Wie Variety erfahren haben will, ist Universals Konzentration auf die HD-DVD nun beendet - womit die Blu-ray Disc das Rennen gemacht hätte.
Die Entscheidung von Warner Bros. zur ausschließlichen Blu-ray-Unterstützung zeigt ihre Sogwirkung auch in Deutschland: Nun hat sich auch Constantin Film von der HD-DVD losgesagt und setzt ausschließlich auf das DVD-Nachfolgeformat Blu-ray.
Blu-ray- und HD-DVD-Lager sprechen immer wieder vom Kunden, dessen Entscheidung letztlich den Ausgang des Formatwettstreits besiegeln würde. Nun gibt es erste Berichte aus den USA, dass erste Kunden aufgrund der jüngsten Entwicklungen ihre HD-DVD-Player zurückgeben bzw. gegen Blu-ray-Player umtauschen würden - was Toshiba allerdings prompt dementierte.
Warner Bros.' Abschied vom HD-DVD-Format sorgt weiter für Spekulationen rund um den möglichen Wechsel von Universal Studios und Paramount ebenfalls hin zu Blu-ray Disc. Hier ist zwar noch abwarten angesagt, aber immerhin gibt es schon nähere Angaben dazu, wie die Time-Warner-Töchter New Line Cinema und HBO verfahren werden.
Noch in diesem Jahr will es Sony Pictures Besitzern einer PlayStation 3 (PS3) ermöglichen, die heimische Sammlung von Blu-ray-Filmen auch unterwegs auf einer PlayStation Portable (PSP) anzuschauen. Dazu kopiert die PS3 spezielles Videomaterial auf den Memory Stick einer PSP.
Anlässlich der CES 2008 hat Funai den ersten Blu-ray-Player für Nordamerika angekündigt, der unter 300,- US-Dollar kosten wird. Die Produktion des "NB500" getauften Geräts soll im Laufe des ersten Quartals 2008 starten.
Warner Brothers' Entscheidung für das DVD-Nachfolgerformat Blu-ray Disc hat einiges in Bewegung gebracht. Microsofts Chef der Xbox-Hardware-Abteilung bekräftige zwar die Unterstützung für Toshibas HD-DVD-Format, aber wenn die Kunden Blu-ray wünschten, würde auch darüber nachgedacht.
Anlässlich der CES 2008 haben gleich mehrere Hersteller neue Blu-ray-Player angekündigt, darunter Panasonic, Philips, Samsung und Sharp. Das bisher günstigste Einsteigergerät hat dabei Philips mit dem BDP7200 vorgestellt, dafür bietet es im Gegensatz zu den teureren Neulingen keine Online-Anbindung und BD-Live-Unterstützung für Online-Extras von Blu-ray-Filmen.
Als Nachzügler hat nun auch Sony ein internes optisches Laufwerk angekündigt, mit dem bestehende PCs zu Blu-ray-Playern aufgerüstet werden können. Das BD-ROM-Laufwerk BDU-X10S liest auch DVDs und CDs.
Der Wechsel von Warner Bros. in das Blu-ray-Disc-Lager hat die HD-DVD-Verfechter zwar ins Schlingern gebracht, doch noch haben Toshiba und seine Partner nicht aufgegeben. Die Viacom-Tochter Paramount und das zugehörige Filmstudio Dreamworks Pictures wollen weiterhin ihre Filme auf HD-DVD veröffentlichen.
Mit der "MediaStation Blu-ray HD DVD" hat Buffalo ein externes Laufwerk vorgestellt, das Blu-ray-Medien liest und beschreibt sowie HD-DVDs abspielen kann. Das Gerät kann per USB mit dem Rechner verbunden werden.
Einen schweren und vermutlich entscheidenden Schlag musste das HD-DVD-Lager zum CES-Start hinnehmen: Warner Bros. Entertainment kündigte an, in Zukunft nicht mehr beide DVD-Nachfolger zu unterstützen, sondern nur noch die Blu-ray Disc. Doch damit nicht genug, auch New Line Cinema ("Der Herr der Ringe") setzt laut eines Variety-Berichts in Zukunft voll auf Blu-ray.
Nero hat für seine Windows-Brennsoftware Nero 8 ein Update zur Verfügung gestellt, mit dem nun auch das Authoring von beschreibbaren Blu-ray-Videoscheiben (BDMV) ermöglicht wird.
Auf der belgischen Webseite des Aldi-Konzerns findet sich bereits ein Angebot, das auf den diesjährigen Weihnachts-PC von Aldi hindeutet. Den Angaben zufolge wird er mit einem Kombi-Laufwerk ausgestattet sein, das HD-DVDs und Blu-ray Discs lesen kann, dazu kommen eine Grafikkarte mit HDMI-Ausgang und ein kleinerer Core 2 Duo - das alles für 899,- Euro.
Der Kopierschutzanbieter Macrovison hat die SPDC-Technik (Self-Protecting Digital Content) von Cryptography Research Inc. (CRI) gekauft. SPDC wurde als Basis für den erweiterten Blu-ray-Kopierschutz BD+ verwendet.
Die Videothekenkette Video Buster benennt ihre Online-Videothek Netleih.de zu Videobuster.de um. Der Videoverleih soll damit künftig unter der Hausmarke abgewickelt werden - unabhängig vom Verleihweg.
Mit dem "Lite-On DH-4O1S" haben Philips & Lite-On Digital Solutions (PLDS) das erste BD-ROM-Laufwerk angekündigt. Das Gerät liest Blu-ray Discs, DVDs und CDs; schreiben kann es keines der Formate, ist aber auch nur als günstiges Laufwerk etwa für Blu-ray-Filmwiedergabe mit dem PC gedacht.
In den USA liefert Panasonic seit kurzem seinen Blu-ray-Player DMP-BD30 aus, den Nachfolger des DMP-BD10. In Europa muss hingegen noch auf den Nachfolger des hiesigen Modells DMP-BD10A gewartet werden.
Im Kampf um Marktanteile versucht das Blu-ray-Lager in den USA nun nicht nur mit großen Werbekampagnen auf sich aufmerksam zu machen - dort werden laut Home Media Magazine auch Online-Journalisten, Blogger und Forenbetreiber hofiert. Zudem erwäge Warner Home Video, in Zukunft nicht mehr beide Formate, sondern nur noch die Blu-ray Disc zu unterstützen.
Der Hersteller des Kopier-Tools "AnyDVD", Slysoft, hat eine neue Version seines Programms freigegeben. Das Programm kann nun auch die neue Version des Kopierschutzes AACS umgehen, schon bald sollen auch die bisher als unknackbar geltenden Blu-ray Discs mit "BD+" kopierbar sein.
Das japanische Unternehmen I-O Data hat mit dem BRD-UM4 einen externen Blu-Ray-Brenner vorgestellt, der mit 4facher Geschwindigkeit beim Erstellen einer einmal beschreibbaren BD-R mit einer oder zwei Datenschichten auftrumpft. Das Gerät wird per USB-2.0-Kabel mit dem Rechner verbunden.
Die zweite Generation an Kombi-Playern für DVD-, HD-DVD- und Blu-ray-Scheiben lässt in Europa noch etwas auf sich warten. Das betrifft sowohl den BD-UP5000 von Samsung als auch den BH200 von LG.
Laut Angaben der Marktforscher von NPD Intellect und Toshiba wurden im September 2007 in den USA mehr HD-Player als Blu-ray-Player verkauft. Das Lager der HD-DVD erklärt sich damit wieder einmal zum Sieger - nicht eingeschlossen in die Zahlen ist jedoch die PlayStation 3.
Sony hat die zweite Generation seiner Blu-ray-Brenner vorgestellt. Das neue Modell BWU-200S soll bei geeigneten BD-Rs vierfache Brenngeschwindigkeit ermöglichen, bei DVD+R sind es 16x.
Sharp hat in Japan sieben neue Blu-ray-Rekorder vorgestellt, die zur Aufzeichnung von HDTV-Programmen gedacht sind. Die neuen Modelle der BD-AV1- und BD-AV10-Serie sind mit einem selbsterklärenden User-Interface ausgestattet, das die Programmierung auch ohne Anleitung ermöglichen soll.
Pioneer will sein zweites Blu-ray-Player-Modell BDP-LX70A ab Oktober 2007 in Europa ausliefern. Wie bereits der netzwerkfähige Vorgänger BDP-LX70 kann der Neuling aus dem Heimnetzwerk auch Bilder, Videos und Musik beziehen und wiedergeben.
Asus hat mit dem BC-1205PT ein optisches Laufwerk vorgestellt, das nicht nur als Blu-ray-Leselaufwerk genutzt, sondern auch als DVD- und CD-Brenner eingesetzt werden kann. Das Laufwerk liest ein- und zweilagige Blu-rays und brennt alle Spielarten von DVDs und CDs, einschließlich DVD-RAM.
Wer eine große Sammlung an Musik, Filmen und Fotos in einem Gerät verwalten, sichern, abspielen oder über das Netzwerk abrufen will, der sollte sich Sonys "HES-V1000 Home Entertainment Server" einmal anschauen. Das Gerät erfordert zwar einen tiefen Griff ins Portemonnaie, bietet aber eine 500-GByte-Festplatte mit UPnP-Server, dient als Blu-ray-Player und integriert einen 200fach-Wechsler mit Brennfunktion.
Kaum ist die IFA in Berlin beendet, da geht es mit den Ankündigungen auf der US-Messe CEDIA 2007 weiter: Nachdem Sony auf der IFA seine neuen Blu-ray-Player BDP-S300 und BDP-S500 zeigte, wurde nun mit dem BDP-S2000ES auch ein neues High-End-Gerät vorgestellt, der erste Blu-ray-Player in Sonys Nobel-Produktserie "Elevated Standard".
LG Electronics hat in den USA einen Nachfolger für den kombinierten Blu-ray- und HD-DVD-Player "Super Blu Player BH100" angekündigt. Anders als der BH100 soll der BH200 ein vollwertiger HD-DVD-Player sein - er kann also auch die Menüs und interaktiven Inhalte von HD-DVD-Filmen wiedergeben.
Sharp zeigt auf der IFA 2007 in Berlin die erste Heimkinoanlage mit integriertem Blu-ray-Player. Zu sehen ist auch Sharps bereits angekündigter, aber noch nicht erhältlicher Blu-ray-Player "BD-HP20".
Auf der IFA 2007 ist Onkyos neuer HD-DVD-Player DV-HD805 in Aktion zu sehen. Das japanische High-End-Gerät mit HDMI 1.3 soll im Oktober auch nach Europa kommen - gegenüber Golem.de hieß es seitens Onkyo erneut, dass man sich nicht nur an ein Format binden könne.
Auf seinem IFA-Stand zeigt der koreanische Hersteller Daewoo auch die ersten beiden DivX-fähigen Blu-ray-Player-Modelle. Erst auf den zweiten Blick fiel uns dabei auf, dass zur Präsentation ein hochauflösender Star-Wars-Film genutzt wurde, den es auf Blu-ray-Scheibe noch gar nicht gibt.
Philips hat zur IFA 2007 einen neuen Blu-ray-Player angekündigt: den BDP7100. Während der BDP9000 nur in den USA auf den Markt kam, soll das neue Gerät bald auch in Europa erscheinen.
Sony stellt auf der IFA 2007 seine neuen Blu-ray-Player BDP-S300 und BDP-S500 vor. Beide sollen in wenigen Wochen in den Handel kommen - ohne Ethernet, aber mit fünf kostenlosen Filmen. Nach dem HD-DVD-Lager versucht nun auch das Blu-ray-Lager, mit den Beigaben zum Kauf anzuregen.
Mit dem Vaio LT stellt Sony einen All-In-One-PC im "Floating-Glass-Design" vor, der ähnlich wie Apples iMac Display und Rechner kombiniert. Allerdings steckt in Sonys System zudem ein Blu-ray-Laufwerk, so dass der Vaio LT mit seinem 22-Zoll-Display auch als Abspielstation für HD-Filme genutzt werden kann.
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