Laut Toshiba haben vier weitere große Hollywood-Filmstudios ihre Zusage gegeben, den DVD-Nachfolger HD-DVD zu unterstützen. Damit wird sich die Riege um Sonys HD-DVD-Konkurrenten Blu-ray ins Zeug legen müssen, um nicht den Anschluss zu verlieren.
Ab Mitte 2005 wird das große Ringen zwischen HD-DVD und Blu-ray um den erfolgreichsten DVD-Nachfolger losgehen. Toshiba hat als HD-DVD-Befürworter nun in Japan angekündigt, dass für das kommende Jahr die ersten mit HD-DVD-Laufwerken bestückten Notebooks zu erwarten sind.
Laut eines Berichts von IGN versucht Toshiba, Microsoft den HD-DVD-Standard für die Xbox 2 schmackhaft zu machen. Sony hatte kürzlich angekündigt, die PlayStation 2 mit dem HD-DVD-Konkurrenten Blu-ray ausstatten zu wollen - das DVD-Forum benötigt nun seinerseits zugkräftige Unterstützung aus dem Unterhaltungsbereich.
Die Marktforscher von ABI Research erwarten, dass der Kampf zwischen den konkurrierenden DVD-Nachfolgern HD-DVD und Blu-ray über großes Filmangebot und frühe Verfügbarkeit der Technik entschieden wird. Die große Format- und Marketing-Schlacht soll Mitte 2005 beginnen - ab dann dürfte die neue Technik auch in Europa auftauchen.
Sony Computer Entertaiment Interactive (SCEI) hat in Japan nun noch einmal offiziell bestätigt, dass der allgemein als PlayStation 3 bezeichnete PlayStation-2-Nachfolger mit einem Blu-ray-Laufwerk, genauer gesagt einem BD-ROM ausgestattet sein wird. Dies dürfte der mit der HD-DVD-ROM um die DVD-ROM-Nachfolge buhlenden Blu-ray einen großen Verbreitungsgrad bescheren, vorausgesetzt, Sony kann auch mit der PlayStation 3 an die Verkaufserfolge der Vorgänger anknüpfen.
Microsofts WMV-9-basierter Videocodec VC-1 wird als "Mandatory Codec" in die BD-ROM-Spezifikation der Blu-ray-Disc-Association aufgenommen. Künftige BD-ROM-Player müssen also zwingend auch mit Microsofts VC-1 klarkommen, wobei die BD-ROM-Spezifikation die Unterstützung weiterer Codecs vorschreiben wird.
Glaubt man japanischen Presseberichten, so hat Sony nun offiziell bestätigt, was bereits im Frühjahr 2004 erstmals als Vermutung durch die Medien geisterte: Die noch in Entwicklung befindliche PlayStation 3 wird ein Blu-ray-Laufwerk erhalten, Spiele können so deutlich umfangreicher werden als zuvor.
Philips entwickelt derzeit einen Schreib-Lese-Kopf für künftige optische Laufwerke, der sich auf das Beschreiben und Lesen von Blu-ray Discs (BD), DVD und CD versteht. Wie der Hersteller Sony, der seine Kombi-Optik im Mai 2004 ankündigte, will Philips die Entwicklung im Jahr 2006 abgeschlossen haben und dann die Massenfertigung starten.
Matsushita hat in Japan unter seiner Panasonic-Marke einen Blu-ray-basierten Digitalvideorekorder auf den Markt gebracht, der als erstes Gerät seiner Art einseitige Dual-Layer-Blu-ray-Scheiben mit Kapazitäten von bis zu 50 GByte beschreiben kann. Diese sollen für beachtliche 4,5 Stunden Fernsehaufzeichnung in HDTV-Auflösung reichen.
Das DVD-Forum hat in dieser Woche die Spezifikation 1.0 für die HD-DVD-ROM abgesegnet. Die Spezifikation für die wiederbeschreibbare Version des auch als Advanced Optical Disc (AOD) bezeichneten DVD-Nachfolgers scheint hingegen noch nicht vollendet zu sein.
Mit einem neu entwickelten, optischen Schreib-Lese-Kopf will Sony künftigen Blu-ray-Laufwerken auch das Lesen und Schreiben von DVD- und CD-Medien ermöglichen. Bisher wurde für CD- und DVD-Kompatibilität ein zusätzlicher Kopf benötigt - der zudem nur lesen, aber nicht schreiben konnte.
Das japanische Unternehmen Toppan Printing hat zusammen mit Sony eine "Papierscheibe" entwickelt, auf der sich mit Hilfe der auch für die Blu-ray Disc genutzten Technik bis zu 25 GByte speichern lassen. Details zu den neuen Speichermedien will man auf der "Optical Data Storage 2004 Konferenz", die vom 18. bis 21. April im kalifornischen Monterey stattfindet, bekannt geben.
Seit 1993 forscht Pioneer an einem hochgenauen Electron Beam Recorder (EBR) für optische Medien der nächsten Generation. Nun hat das Unternehmen das erste kommerziell verfügbare Gerät dieser Art vorgestellt - und will damit etwa die einfachere Produktion von Blu-ray- oder HD-DVD-ROMs mit Speicherkapazitäten bis 50 GByte möglich machen.
Der HD-DVD-Standard steht offenbar kurz vor seiner Verabschiedung: Glaubt man einem Bericht des Wall Street Journals, hat das für die DVD-R/RW-Standards bekannte DVD-Forum nun eine Vorabspezifikation für wiederbeschreibbare HD-DVDs abgesegnet.
Am Samsung-Stand auf der IFA 2003 ist ein Digitalvideorekorder zu sehen, der auf eine Blu-ray Disc (BD) aufzeichnen kann. Deren Kapazität von 23,3 GByte reicht für bis zu 2,5 Stunden hochauflösendes Fernsehen (HDTV) mit 1.920 x 1.080 Bildpunkten.
Sony will die ersten optischen Laufwerke mit blauem Laser und zugehörige 23,3-GByte-Medien noch 2003 auf den Markt bringen. Die sonderbarerweise nicht zum auch von Sony beworbenen Blu-ray-Standard kompatiblen Laufwerke zeigt der Hersteller derzeit in New York auf einer Konferenz der "Association of Information and Image Management" (AIIM).
Die Entwickler der Blu-ray Disc haben die Lizenzbestimmungen für die Entwicklung, Fertigung und den Vertrieb entsprechender Medien, Laufwerke und Komponenten bekannt gegeben. Die wiederbeschreibbare optische Blu-ray Disc basiert auf einer Optik mit blauviolettem Laser und kann bis zu 27 GByte Daten auf einseitigen Single-Layer-Medien speichern.
Fuji Film entwickelt derzeit Blu-ray-Medien, die mittels blauem 405-Nanometer-Laser einmal beschreibbar sind. Die Datenmenge entspricht mit 23,3 GByte zwar noch nicht ganz den angestrebten 27 GByte der Blu-ray-Spezifikationen, dafür schafft man bereits eine mit max. 72 Mbps bis doppelt so hohe Schreibrate.
Laut Nikkei Electronics/AsiaBizTec hat Sony Japan im Rahmen einer Presse-Vorabveranstaltung zur "Sony Dream World 2002"-Ausstellung Journalisten einen Digitalvideorekorder gezeigt, der auf den DVD-Nachfolger "Blu-ray Disc" speichert. Mittels blauem Laser werden dabei einseitige Single-Layer-Medien mit bis zu 27 GByte Daten bei 36 Mbps (einfache Schreibgeschwindigkeit) bespielt.
Toshiba und NEC haben jetzt offiziell dem DVD-Forum ein neues Format vorgeschlagen, das in Zukunft die DVD ablösen soll. Es basiert wie das von Sony und Philips vorgeschlagene Blu-ray-Format auf dem Einsatz eines blauen Lasers zur Erhöhung der Datendichte, ist zu diesem aber inkompatibel.
Das japanische Unternehmen Pioneer hat angekündigt, dass man das in Tatomi, Yamanashi lokalisierte Werk seiner japanischen Tochtergesellschaft Pioneer Video Corporation (PVC) ab Ende März 2003 komplett auf die Produktion von Plasma-Display-Panelen umstellen werde. Grund dafür sei die steigende Nachfrage nach Plasma-Displays.
Philips hat einen voll funktionsfähigen Protoypen eines optischen Laufwerks auf Basis einer blauen Laserdiode vorgestellt, der bis zu einem Gigabyte Daten auf einer Scheibe mit gerade mal 3 cm Durchmesser schreiben kann. Die neue Technik soll später einmal Einzug in die digitale Unterhaltungselektronik und dabei vor allem in mobile Geräte finden, teilte Philips mit.
Neun Unternehmen, darunter Matsushita, Samsung, Philips und Sony, haben sich jetzt auf eine Basis-Spezifikation der nächsten Generation optischer Discs mit hoher Speicherkapazität geeinigt. Der auf den Namen "Blu-ray Disc" getaufte DVD-Nachfolger bringt auf einer Seite einer Single-Layer-Scheibe von der Größe einer CD bis zu 27 GByte unter.
E-Mail an news@golem.de