Politiker von CDU und CSU sind empört, weil Crysis 2 bei der für morgen geplanten Vergabe des Deutschen Computerspielpreises als "Bestes Deutsches Spiel" gewinnen könnte. Sie fordern eine Neubesetzung der Jury.
Computerspiele aus dem Laden tragen die bunten Altersfreigaben der USK - bei Onlinegames ist die Rechtslage komplizierter. Bundesministerin Kristina Schröder will das ändern.
Die Umsätze der Spielebranche in Deutschland sind 2011 um rund 3,5 Prozent gestiegen. Insbesondere das Geschäft mit online vertriebenen Erweiterungen und virtuellen Gegenständen brummt, so BIU-Geschäftsführer Maximilian Schenk.
Deutlich besser als der japanische und nordamerikanische Markt für Computerspiele hat sich die Branche in Deutschland entwickelt. Besonders der Onlineumsatz steigt weiter stark, so BIU-Chef Maximilian Schenk.
Die deutsche Spielebranche leidet unter Fachkräftemangel, jetzt müssen Frauen ran: Mit dem Beitritt zur nationalen MINT-Initiative will der Branchenverband BIU dafür sorgen, dass es künftig mehr Entwicklerinnen gibt.
BIU und G.A.M.E., die beiden Verbände der deutschen Computerspielebranche, wollen Anfang 2012 eine Stiftung für interaktive Unterhaltungsmedien gründen. Sie soll die Qualität von Games und ihre wissenschaftliche Erforschung fördern.
Der Bundesverband Interaktive Unterhaltung (BIU) bekommt einen neuen Geschäftsführer: Maximilian Schenk tritt die Nachfolge von Olaf Wolters an, der den Verband seit seiner Gründung im Jahr 2005 innehatte. Schenk arbeitet derzeit noch für die VZ-Netzwerke.
Eine Lücke im Jugendschutzsystem der Bundesrepublik ist geschlossen: FSK und USK sind ab sofort offiziell für den Onlinebereich anerkannt. Spielepublisher und -entwickler begrüßen den Schritt der Kommission für Jugendmedienschutz (KJM).
Über 750 deutsche Unternehmen mit rund 10.000 Beschäftigen sind direkt oder indirekt in der Spielebranche tätig. Ihre Aussichten sind gut: über 1.000 Jobs sind derzeit unbesetzt. Ein neues Webangebot soll helfen, Mitarbeiter zu finden.
Browsergames, Onlinerollenspiele und Downloadinhalte werden für die deutsche Spielebranche immer wichtiger. Über ein Viertel der Gesamtumsätze ist im ersten Halbjahr 2011 am Einzelhandel vorbei auf die Hardware der Nutzer gelangt.
Rund 23 Millionen Deutsche greifen regelmäßig zu Computer- und Videospielen. Unter ihnen befinden sich zehn Millionen Frauen und über 17 Millionen PC- und Mac-Spieler. Konsolen scheinen hierzulande deutlich weniger beliebt zu sein.
Neuer Name, neue Ausrichtung: Die deutschen Spielentwickler haben ihre Interessenvertretung umbenannt. Ab sofort erscheinen sie in der Öffentlichkeit unter der Bezeichnung "Computerspielindustrie".
Das Internet hat sich zum größten Spielplatz der Welt entwickelt - ergab eine aktuelle Studie. Sie zeigt, dass inzwischen nahezu jeder vierte Deutsche über zehn Jahre das Internet auch zum Daddeln nutzt.
Nachhilfe in Computerspielen für Politiker: Bei einer Veranstaltung im Bundestag konnten Abgeordnete aller Parteien mal ausprobieren, wie das mit Counter Strike und anderem vermeintlichem Teufelszeug tatsächlich so ist.
Insgesamt war der deutsche Markt für Computerspiele im Jahr 2010 stabil - trotzdem hat sich viel getan: Der Umsatz mit PC-Spielen ist stark gewachsen, und der Vertrieb als Download wird immer wichtiger für die Branche.
Ende Februar 2011 findet die erste LAN-Party im Deutschen Bundestag statt. Neben medienpädagogischen Vorträgen gibt es auch Multiplayermatches, in denen Abgeordnete gegeneinander antreten können.
Rund 10.000 Menschen arbeiten in der deutschen Spielebranche, in den kommenden beiden Jahren sollen es jeweils rund zehn Prozent mehr werden - schätzt der BIU. Besonders gesucht sind Fachkräfte für Webprogrammierung und Serverentwicklung.
Die Novellierung des Jugendmedienschutzstaatsvertrags (JMStV) ist gestoppt, die Spielebranche sieht sich vor einem Scherbenhaufen - denn nun ist unklar, wie Jugendliche künftig vor gewalthaltigen Spielen im Internet geschützt werden sollen.
Der Umsatz mit Computerspielen ist im dritten Quartal 2010 deutlich gestiegen, so der Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware (BIU). Das stärkste Umsatzwachstum war bei den PC-Spielen zu beobachten - vor allem dank der Veröffentlichung von Starcraft 2.
Es gibt wahrscheinlich Menschen, die sich über die Klage von EA gegen die USK freuen - zum Beispiel die Politiker und Pädagogen, die das deutsche Jugendschutzrecht verschärfen wollen. Computerspielern bringt die Neuauflage der uralten Diskussion hingegen nichts.
Der Spielestandort Deutschland hat ein strukturelles Problem, so der Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware (BIU). Während die Filmindustrie auf Förderung und Investitionen zählen könne, müssten es Spielentwickler zumeist mit eigenen finanziellen Mitteln schaffen. Die Folge seien erhebliche Wettbewerbsnachteile.
Politiker haben keine Ahnung von Computerspielen? Darüber kann man schimpfen - oder versuchen, es zu ändern. Im Herbst 2010 findet im Berliner Bundestag die erste LAN-Party für die 622 Abgeordneten statt. Auch Programme mit Gewaltinhalten sollen dabei sein.
Um 25 Prozent ist der Umsatz mit Spielen für Handhelds im ersten Halbjahr 2010 eingebrochen. Für die Plattformen PC und Konsolen lief es etwas besser, so der Branchenverband BIU - der sich über das Ende von Sommerhitze und Fußball-WM freut.
Gamescom Ein Rechtsstreit zwischen der Stadt Köln, der Messegesellschaft und einem Immobilienunternehmen könnte zur Gefahr für die Spielemesse Gamescom werden. Sogar von Zwangsräumung des Geländes ist die Rede.
Der Umsatz mit Computerspielen ist laut aktuellen Daten des BIU in Deutschland im 1. Quartal 2010 um ein Prozent gestiegen. Ein genauerer Blick zeigt, dass PC-Spiele zwar weniger Einheiten verkaufen - aber dass die Publisher aufgrund höherer Preise trotzdem mehr Umsatz erzielen.
12,4 Millionen Deutsche nutzen einer neuen Marktstudie zufolge das Internet für Online- und Browsergames. Die verdienten Summen sind beachtlich - aber die Branche hofft auf weiter steigende Umsätze. Und das, obwohl die Spielerzahlen bei World of Warcraft & Co. stark rückläufig sein sollen.
Die Ministerpräsidenten der Länder haben einstimmig die Novelle zum Jugendmedienschutzstaatsvertrag verabschiedet. Zu den von Kritikern geforderten großen Änderungen kam es nicht - nur im Hinblick auf FSK und USK sowie auf die Evaluierungsfrist hat sich noch etwas getan.
Trotz Wirtschaftskrise: In Deutschland sind 2009 die Umsätze mit interaktiver Unterhaltung stabil geblieben, so der Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware. Insgesamt sind 55,4 Millionen Spiele über die Ladentheken gegangen.
Nur wenige Eltern haben eine Ahnung, was ihre Sprösslinge an PC oder Konsole den lieben langen Tag so treiben. Das findet der Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware und hat einen Gaming Führerschein erfunden, der helfen soll, das Wissen über Spiele zu verbessern.
Der Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware (BIU) will, dass die USK künftig auch für Onlinespiele und sonstige digital vertriebene Entertainmentprodukte zuständig ist. Anlass für die Forderung: Teile der gesetzlichen Jugendschutzregeln werden demnächst überarbeitet.
Mehr Events und eine bessere Verzahnung von Messe und Entwicklerkonferenz GDC sind für die Gamescom 2010 geplant. Die Kölner Messegesellschaft und der zuständige Spielebranchenverband melden außerdem, dass bereits jetzt mehr Aussteller teilnehmen möchten als bei der Premiere.
Ab sofort soll er Deutschlands Jugend vor gewalthaltigen oder anderweitig problematischen Computerspielen schützen: Felix Falk ist neuer Geschäftsführer der Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK). Er wird sich insbesondere um Onlinespiele kümmern müssen.
Kurz vor der GamesCom 2009 in Köln veröffentlicht der Branchenverband BIU aktuelle Daten über den deutschen Spielemarkt - und sie sind positiv. Während die Umsätze in den USA und Asien teils einbrechen, trotzt Deutschland dem internationalen Trend. Besonders stabil ist der Markt für PC-Spiele.
Ab Juni 2009 prangen sie in Deutschland nach und nach auf allen Computerspielverpackungen: die neuen Logos mit den Alterskennzeichen der USK. Neue Grafik und geänderte Beschriftung sollen für Verständlichkeit und Akzeptanz sorgen.
Das bayerische Kabinett unter Ministerpräsident Horst Seehofer verlangt offiziell eine Reform der Prüfverfahren, mit denen die USK Altersfreigaben für Computerspiele vergibt. Sozialministerin Haderthauer will die Möglichkeiten der BPjM erweitern, Programme auf den Index zu setzen.
Drei gewaltfreie Programme von Nintendo - und der umstrittene, aber ab 16 Jahren freigegebene Multiplayer-Shooter Counter-Strike sind offizielle Bestseller des Branchenverbandes BIU. Sie sind die einzigen Titel, von denen in Deutschland offiziell auf einer einzigen Plattform mehr als 500.000 Exemplare abgesetzt wurden.
Über Computer- und Killerspiele reden bayerische Politiker viel, aber kaum einer aus der Riege Seehofer, Herrmann oder Merk dürfte sie selbst schon ausprobiert haben. Das soll sich ändern: Der bayerische Landtag lädt zum parlamentarischen Spieleabend.
Vertreter der Spielebranche warnen, eine unsachliche Debatte über Computerspiele dürfe nicht die Klärung der eigentlichen Tatumstände der Morde in Winnenden verhindern. Der Verband BIU antwortet auch auf Forderungen von Politikern, sogenannte Killerspiele zu verbieten.
Verdient die grafisch verbesserte Neuauflage eines über zehn Jahre alten Spiels den Preis für "Innovation"? Die Jury des mit 600.000 Euro dotierten Deutschen Computerspielpreises hat die nominierten Spiele bekanntgegeben. Stoff für Diskussionen. Bei einer Runde mit Branchenvertretern war Golem.de dabei.
2008 konnte die Spielebranche in Deutschland 14 Prozent mehr Umsatz erzielen als im Vorjahr und erreichte damit einen neuen Rekord. Als Wachstumstreiber zeigten sich laut BIU insbesondere die Wii, Playstation 3 und Xbox 360 - während die PC-Spiele wieder leichte Verluste hinnehmen mussten.
"Killerspiele sind Landminen für die Seele" - das und mehr hat der Kriminologe Christian Pfeiffer mit weiteren Unterzeichnern am Wochenende in einem Kölner Aufruf geschrieben. Golem.de hat Olaf Wolters vom Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware (BIU) dazu befragt.
Konsolen legen um 48 Prozent zu, Handheldsysteme noch um 16 Prozent - aber die Umsätze mit PC-Spielen im Einzelhandel sind in den ersten drei Quartalen 2008 um dramatische 17 Prozent zurückgegangen, berichtet der BIU. Ein großes Stück des Spielemarktes bleibt unberücksichtigt.
Der Streit um den Jugendschutz ist nach einem Kongress in München eskaliert. Olaf Wolters, Chef vom Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware (BIU), warnt im Gespräch mit Golem.de vor einer Polemisierung der Debatte - und freut sich auf das nächste Treffen mit dem bayerischen Innenminister.
Eigentlich gibt es eine etablierte europäische Leitmesse für Computerspiele: die Games Convention in Leipzig. Nachdem die Stadt Köln gemeinsam mit dem Branchenverband BIU 2009 eine Konkurrenzveranstaltung angekündigt hat, planen große Publisher eine weitere Leistungsschau - mit dem speziellen Fokus "Europa".
Crysis, Drakensang oder Sacred 2 - welches ist das beste Computerspiel aus deutscher und internationaler Produktion? Darüber können Spieler ab sofort im Rahmen des "Deutschen Entwicklerpreises" mit abstimmen.
Die Entscheidung, wo der prestigeträchtige Deutsche Computerspielepreis vergeben wird, war zwischen Verbänden, Bundesländern und Publishern heftig umstritten. Jetzt sind die Würfel gefallen: München und Berlin haben gewonnen.
Die Spielemesse GamesCom, die 2009 das erste Mal in Köln stattfindet, wird nach Vorbild der Games Convention eine eigene Entwicklerkonferenz bekommen. An dem Konzept arbeitet die Koelnmesse gemeinsam mit dem E-Sport-Veranstalter Global Games Media, dessen Geschäftsführer Frank Sliwka zuvor bei der Messe Leipzig war.
Bislang herrschte Konkurrenzdenken zwischen den beiden großen deutschen Entwicklerverbänden. Damit soll jetzt Schluss sein: Der GAME Bundesverband und der Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware (BIU) wollen künftig intensiver zusammenarbeiten.
Die Leipziger Games Convention wird es im nächsten Jahr schwer haben, gegen die vom einflussreichen Publisher-Verband BIU unterstützte GamesCom in Köln zu bestehen. Folglich müssen die Sachsen nun kräftig auf den Busch klopfen, betonen die Internationalität ihrer Spielemesse - und planen eine GC für die USA.
Deutschland gilt als PC-Spieleland - bislang. Obwohl das Geschäft der Publisher und Entwickler prächtig läuft und die Verkäufe von Computer- und Videospielen im ersten Halbjahr 2008 um rund 16 Prozent gestiegen sind, gingen die Umsätze mit PC-Titeln laut BIU um rund 21 Prozent zurück. Allerdings lässt der Verband einen stark wachsenden Teil des Marktes außen vor.
2011 war das bislang erfolgreichste Jahr für das Crowdfunding-Angebot Kickstarter: Die Zahl der erfolgreichen Projekte hat sich gegenüber dem Vorjahr mehr als verdreifacht. Nutzer haben für über 27.000 vorgestellte Projekte fast 100 Millionen US-Dollar aufgebracht.
(Kickstarter)
Die lang erwartete Facebook-App für das iPad ist da. Sie bietet allerdings nicht nur Vorteile gegenüber der mobilen und der normalen Facebook-Webseite, sondern auch einige Nachteile.
(Ipad)
E-Mail an news@golem.de