Zur Photokina 2004 schickt Sanyo das zweite Mitglied der Digital-Movie-Familie ins Rennen: Die XACTI Digital Movie C4 verfügt über einen integrierten digitalen Bildstabilisator und eine Auflösung von 4 Megapixel. Die Kamera besitzt weiterhin ein 5,8fach-Zoom mit einer Brennweite von 38 bis 220 mm (bezogen auf das KB-Format) bei F3,5 bis F3,7. Dazu kommt noch ein 10faches Digitalzoom. Die Macro-Nahgrenze liegt bei 2 cm.
Panasonic stellt mit den Lumix-Modellen DMC-FX7 mit 5 Megapixel und der FX2 mit 4,0-Megapixel-Sensor zwei Digitalkameras vor, die trotz ihrer kompakten Bauweise mit einem optischen Bildstabilisierungs-System ausgerüstet sind. Es handelt sich bei FX7/FX2 um Weiterentwicklungen der bewährten Modelle Lumix FX5/FX1. Beide Kameras arbeiten mit einem 3fach-Zoom (Brennweite entspricht 35 - 105 mm bei Kleinbild) bei F2,8 bis 5,0.
Mit der Lumix FZ20 bringt Panasonic das verbesserte Nachfolge-Modell der Lumix FZ10 auf den Markt. Die FZ20 ist jetzt mit einem 5-Megapixel-Sensor für maximal 2.560 x 1.920 Bildpunkte und einem reaktionsschnelleren optischen Bildstabilisator ausgerüstet worden, der auch noch in schlechten Beleuchtungssituationen verwackelungsfreie Bilder garantieren soll.
Mit der PowerShot S1 IS stellt Canon eine 3-Megapixel-Digitalkamera mit 10fach-Zoom und optischem Bildstabilisator vor und begibt sich damit nach langer Abwesenheit wieder in den Ultrazoom-Markt. Die Optik deckt umgerechnet auf das Kleinbildformat einen Brennweitenbereich von 38 bis 380 mm bei einer Lichtstärke von F2,8 bis F3,1 ab. Dazu kommt noch ein 3,2faches Digitalzoom. Erweitern kann man die Brennweite mittels Telekonverter auf 608 mm. Makroaufnahmen sind ab 10 cm Motivabstand möglich.
Zusätzlich zur Megazoom-Kamera Panasonic DMC-FZ10 hat das Unternehmen zwei kompakte Digitalkameras mit Leica-DC-VARIO-ELMARIT-Optiken vorgestellt. Dazu gehört die DMC-FX5 mit einem Dreifachzoom und vier Megapixeln und die DMC-FX1 mit ebenfalls einem dreifach vergrößerndem Zoom und einem Drei-Megapixel-Sensor. Beide Geräte sind - für die Kompaktklasse ein Novum - mit einem optischen Bildstabilisierer ausgerüstet.
Auf der Ceatec Japan 2003 hat Panasonic seine beliebte 12fach-Zoom-Digitalkamera, ausgestattet mit einem zeitgemäßen 4-Megapixel-CCD, vorgestellt. Das Leica-Objektiv der Lumix DMC-FZ10 genannten Kamera weist eine Brennweite von 35 bis 420 mm auf und verfügt über eine durchgehende Lichtstärke von F2,8. Dazu gesellt sich noch ein dreifach digitales Zoom, so dass man auf eine Vergrößerung von maximal 36fach kommt.
Panasonic hat mit der D-snap SV-AV100 einen ersten MPEG2-SD-Camcorder vorgestellt. Das Gerät wiegt nur 156 Gramm und misst 3,32 x 8,98 x 6,49 Zentimeter. Es speichert wie alle Produkte der neuen D-snap-Serie seine Daten auf SD-Memory-Cards.
Panasonic bringt mit der DMC-FZ2 den Nachfolger der DMC-FZ1 auf den Markt. Das Gerät verfügt wieder über ein enorm brennweitenstarkes 12fach Zoom mit einer Brennweite von 35 bis 420 mm (umgerechnet auf eine 35mm-Kleinbildkamera) bei F2,8 im gesamten Zoom-Bereich sowie einem 3fach Digital-Zoom, womit insgesamt eine 36fache Vergrößerung erreicht werden kann. Das DC Vario-Elmarit Objektiv stammt wieder von Leica. Ein mechanischer Bildstabilisator soll Verwackelungen ausgleichen.
Minolta bringt mit der DiMAGE Z1 eine neue 3,3-Megapixel-Digitalkamera mit einer großen Zoom-Brennweite in einem interessanten Gehäuse-Design auf den Markt. Das Gerät verfügt über ein 10fach-Zoom mit einer Brennweite zwischen 38 bis 380 mm (umgerechnet auf eine 35-mm-Kleinbildkamera) bei F2,8 bis 3,5 sowie einen darüber hinaus einsetzenden 4fach Digital-Zoom. Auf einen Bildstabilisator gegen Verwackelungen hat Minolta aber leider verzichtet.
Nikon hat mit der D2H eine neue digitale Spiegelreflexkamera vorgestellt, die für Profifotografen vor allem im Action- und Pressebereich entwickelt wurde und sich durch besonders hohe Aufnahmegeschwindigkeit und Reaktionsschnelligkeit von anderen Kameras abheben soll. Die Kamera arbeitet mit 4,1 Megapixel und einer Aufnahmegeschwindigkeit von bis zu acht Bildern pro Sekunde.
Panasonic hat in Zusammenarbeit mit Leica ein neues 2,1-Megapixel-Digitalkamera-Modell der Lumix-Serie vorgestellt. Die DMC-FZ1 mit eingebautem Leica-DC-Vario-Elmarit-Objektiv bietet ein 12faches optisches Zoom und eine Lichtstärke von F2,8. Das Objektiv ist mit einem optischen Bildstabilisator zur Vermeidung eines Verwackelns der Aufnahme ausgestattet.
Der neue Panasonic 3CCD-Camcorder NV-MX500EG kann nicht nur Videos auf Kassette aufzeichnen, sondern zudem als Digitalkamera genutzt werden. Während die Konkurrenz nur 1-2 Megapixel bietet, soll der Panasonic Camcorder Fotos mit 3 Megapixeln (2048 x 1496 Bildpunkte) aufnehmen können. Möglich wird dies durch drei 1/6-Zoll-Chips mit jeweils 800.000 Bildpunkten.
Die weltweit erste Videokamera, mit der man gleichzeitig Aufnahmen für das Fernsehen und das Internet machen kann, hat der Elektronikkonzern JVC vorgestellt. Der neue Streamcorder GY-DV300U zeichnet Szenen sowohl auf DV-Kassette (Digital Video) als auch im Internetformat MPEG4 auf.
Mit der Bluetooth-Technik der neuen Digital Camcorder NV-MX8 und NV-MX2 von Panasonic können kabellos Bilder vom Camcorder auf den PC übertragen werden. Mit der NV-MX8 lassen sich Videospots im MPEG4-Format aufnehmen und so direkt als E-Mail versenden oder ins Internet einbinden. Außerdem kann das Gerät als SD Voice Recorder eingesetzt werden.
Die mittlerweile in der vierten Generation erhältlichen Sony-Mavica-Digitalkameras speichern zwar immer noch auf Diskette, doch nun können bei den Modellen MVC-FD92 und MVC-FD97 erstmals auch auf das Sony-eigene Wechselspeichermedium Memory Stick bis zu 800 Bilder und 46 Minuten MPEG-Movies (mit optionalem 128 MB Memory Stick MSA-128A) gespeichert werden.
Der neue MiniDV-Camcorder von JVC kann nicht nur Videos mit einer effektiven Auflösung von 520 Linien x 576 Zeilen aufzeichnen, sondern auch Standbilder mit für Videokameras unüblichen 1024x768 Pixeln aufzeichnen. Snapshots können parallel zur Videoaufzeichung gemacht werden und kurze Videoclips können zudem auf einer Speicherkarte im Gerät gespeichert werden und später mit einer E-Mail-Funktion verschickt werden.
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