Noch bis zum April 2017 will Microsoft Sicherheitslücken in Windows Vista stopfen, für Windows 7 bis zum Januar 2020. Dieser verlängerte Support gilt nun nicht mehr nur für die Unternehmensversionen, sondern auch für die Home-Ausgaben von Windows. Für Windows XP läuft die Zeit jedoch bald ab.















Mit Windows 8 will Microsoft ein neues Logo einführen, das mit den Vorgängern nur noch wenig gemein hat. Weg sind die Farbspielereien. Windows 8 wird hellblau.
Google darf Motorola kaufen. Es bestehe keine Gefahr, dass der Internetkonzern künftig Android nur noch für seine Smartphone-Tochter weiterentwickle.
Nokia hat das norwegische Unternehmen Smarterphone gekauft. Smarterphone entwickelt ein Betriebssystem für Mobiltelefone der unteren Preisklasse, auf denen Nokia bislang das eigene S40 einsetzte.
Die EU-Wettbewerbsbehörde will die Übernahme von Motorola genauer prüfen. Smartphone-Hersteller befürchten, dass Google künftig Motorola bei der Android-Entwicklung bevorzugen könne. Google reagiert gelassen.
Oracle hat Solaris 11 freigegeben, das besonders für den Einsatz in der Cloud optimiert wurde. Dafür sei die Virtualisierung auf Betriebssystemebene samt Netzwerkstack ausgebaut worden, in der Anwendungen in Containern laufen, heißt es.
Windows XP ist zehn Jahre alt - und zum ersten Mal vom rund zwei Jahre alten Windows 7 überholt worden. Microsoft drängt die Nutzer deshalb wieder einmal zum Wechsel ihres Betriebssystems.
HTC will Medien- und Contentanbieter kaufen, um Hardware, Software und Inhalte zusammenzubringen. Einen Kauf von WebOS von HP hatte HTC geprüft und verworfen.
Unter dem Namen "Boot to Gecko" arbeitet Mozilla seit einiger Zeit an einem eigenen Betriebssystem: Noch im Oktober will Mozillas Technikchef Brendan Eich eine erste Version demonstrieren, verriet er im Gespräch mit Golem.de am Rande der jsConf.eu in Berlin.
Das US-Justizministerium wird etwas länger brauchen, um Googles Übernahme von Motorola Mobility zu prüfen. Ein Google-Manager nannte dies reine "Routine".
Intel und Microsoft planen nicht weniger als die Revolution im Umgang mit PCs. Die sollen künftig nie mehr ganz ausgeschaltet werden und immer mit dem Internet verbunden sein. Bis zu diesem Ziel sind jedoch mehrere Schritte zu gehen.
Acer befürchtet, dass der Kauf von Motorola zu einer Bevorzugung des Herstellers mit dem mobilen Betriebssystem Android führen könnte. Acers Europa-Chef äußerte sich kritisch und deutete an, ein Wechsel zu Microsoft sei denkbar.
Build Windows Microsoft wurde auf der Build nicht müde zu betonen, dass alle Applikationen, die unter Windows 7 laufen, auch unter Windows 8 genutzt werden können. Und doch gibt es einige Ausnahmen.
Build Windows "Reimagining Windows": Unter diesem Motto hat Microsoft auf seiner Konferenz Build erstmals Windows 8 im Detail vorgestellt. Wir konnten das System ausprobieren.
HTC denkt darüber nach, ein eigenes mobiles Betriebssystems zu kaufen. Durch das Smartphone-Bündnis von Microsoft mit Nokia und den Kauf von Motorola durch den Android-Hersteller Google hat sich die Welt der Smartphonehersteller nachhaltig verändert.
Die Linux-Distribution Mandriva 2011 setzt sich von der Konkurrenz ab. Veröffentlichungen gibt es künftig nur noch jährlich. Der Support wird auf 1,5 Jahre oder auf 3 Jahre für eine Long-Term-Support-Version erhöht. Außerdem bietet der KDE-Desktop eigene Themes und Anwendungen.
Bis Ende des Jahres erwarten Marktforscher, dass auf 42 Prozent aller Computer Windows 7 läuft. Vor allem neue Computer werden fast immer mit der aktuellen Windowsversion ausgeliefert. Von ChromeOS erwartet Gartner nicht viel.
Die Bundesregierung und deutsche Unternehmen wollen kritische Infrastrukturen durch eigens entwickelte Router und eine Virtualisierungslösung besser absichern. Ermöglichen sollen das die staatlich gefördeten Projekte Saser und Sesam.
Was Google mit Chrome OS vormacht, will Mozilla mit Boot to Gecko (B2G) auf Basis der in Firefox verwendeten Browserengine Gecko umsetzen: ein Betriebssystem fürs Web. Dabei zielt Mozilla auf Handhelds, Tablets und mobile Geräte.
Mac OS X wird mit der Version 10.7 alias Lion runderneuert. Im Unterschied zu Snow Leopard ändert sich mit Lion auch für Nutzer vieles, wie Golem.de im Test nachvollziehen konnte. Die meisten Änderungen lohnen sich. Viele Nutzer werden sich aber von gewohnten Mustern trennen müssen, wenn sie von den Neuerungen profitieren wollen. Mac OS X 10.7 alias Lion steht ab sofort zum Download bereit.
Nach Protesten von Nutzern ist der Support für Mandriva 2010.1 und 2010.2 um ein halbes Jahr verlängert worden. Damit soll der Übergang zu Mandriva 2011 erleichtert werden, das noch nicht in einer finalen Version erschienen ist.
Der Release-Candidate von Mageia 1, Codename "Frites", ist erschienen, dient aber nur der Fehlerbeseitigung. Die stabile Version soll in zwei Wochen folgen.
Für die zweite Beta von Mandriva setzen die Entwickler auf aktuelle Software. Zum Einsatz kommen der Linux-Kernel 2.6.38, GCC 4.6, Systemd 24 und als Oberfläche KDE 4.6.2.
Invisible Things Lab (ITL) hat eine Betaversion von Qubes 1.0 veröffentlicht, einem Desktopbetriebssystem, das in erster Linie auf hohe Sicherheit ausgelegt ist. Verantwortlich ist die Rootkit-Expertin Joanna Rutkowska.
Von Microsofts Phishing-Schutz soll die kommende Windows-Version im Ganzen profitieren. Die Entwickler arbeiten offenbar daran, Windows 8 mit Smartscreen vor Schadsoftware zu schützen, die von Social Engineering Gebrauch macht.
Die erste Beta der neuen Linux-Distribution Mageia ist erschienen. Mageia ist ein Fork der Distribution Mandriva. Mageia enthält den Linux-Kernel 2.6.38, Firefox 4.0 und Libreoffice 3.3.2.
Die Ribbon genannten Schaltflächen von Office will Microsoft offenbar häufiger einsetzen. Eines der meistgenutzten Programme in Windows 8 wird anscheinend mit Ribbons ausgestattet.
Die Kooperation zwischen dem Prozessorentwickler ARM und Microsoft nimmt konkretere Formen an. Der Softwarehersteller will nicht nur Windows 8 auf ARM-CPUs portieren, sondern auch bei der Chipentwicklung helfen.
Netbooks mit Googles Chrome Operating System (OS) verspäten sich. 2010 werden sie nicht mehr auf den Markt kommen.
Oracle hat in dieser Woche mit Solaris 11 Express eine kostenlose Variante seines mit Sun übernommenen Betriebssystems in der aktuellen Version veröffentlicht. Diese enthält zahlreiche Neuerungen.
Meego 1.1 ist erhältlich. Nokia-N900-Besitzer können es parallel zu Maemo installieren.
Die Community rund um Mandriva hat einen Fork der Linux-Distribution unter dem Namen Mageia gegründet. Grund ist Auflösung der Mandriva-Tochter Edge-IT und die damit verbundene Entlassung etlicher Programmierer, die an dem Mandriva-Projekt beteiligt waren.
Mandriva hat eine weitere Variante seiner Linux-Distribution Spring 2010 freigegeben - diesmal mit Xfce als Desktop. Xfce Live 2010 Spring bringt unter anderem neue Versionen des Browsers Firefox und der Bildbearbeitung Gimp mit.
Android wird immer beliebter und wird zusammen mit Symbian den Markt für mobile Betriebssysteme in den kommenden Jahren dominieren, sagen die Marktforscher von Gartner. Gemessen am Marktanteil hat Android in diesem Jahr iOS, RIMs Backberry-Plattform und Windows Mobile überholt.
Das quelloffene Betriebssystem Genode bringt in Version 10.08 eine neue Schnittstelle zu Gallium3D mit. Zudem wurde der Madwifi-Stack integriert und das QT-Framework für Webapplikationen auf Version 4.6.3 aktualisiert.
IBM startet einen Betatest für die nächste Generation seines Unix-Betriebssystems AIX 7. Es soll die Leistung und die Energiemanagement-Funktionen von IBMs Power7-Prozessor optimal ausnutzen.
Mit einem Ultimatum an Oracle will das Führungsgremium von Opensolaris den Konzern zu Entscheidungen bezüglich der quelloffenen Variante des Solaris-Betriebssystems bewegen.
Wem Windows XP mit seiner viel zu verspielten Oberfläche zu bunt war, der blieb dem NT-System Windows 2000 treu. Doch damit ist jetzt Schluss. Der Extended Support von Windows 2000 endet mit Ablauf des 13. Juli 2010 - endgültig. Ein kurzer Blick auf zehn Jahre Windows 2000.
Die Linux-Distribution Mandriva ist in der Version 2010 Spring veröffentlicht worden. Neue Werkzeuge und ein angepasster Gastzugang sorgen in 2010 Spring für erhöhte Sicherheit. Der aktualisierte Mandriva Directory Server bietet neue Funktionen zur Verwaltung von Benutzern.
Die neue Version 2.2 des Smartphone-Betriebssystems Android soll im Laufe des Jahres für weitere Smartphones ausgeliefert werden, darunter zahlreiche Modelle von HTC.
Google hat sein Smartphone-Betriebssystem Android in der Version 2.2 alias Froyo im Quelltext veröffentlicht. Die neue Android-Version soll deutlich schneller arbeiten und erlaubt die Verwandlung eines Android-Smartphones in einen mobilen WLAN-Hotspot.
Computex Chrome OS soll Ende 2010 erscheinen, so Google-Mitarbeiter Sundar Pichai auf der Computex in Taiwan. Gleichzeitig soll der Chrome Web Store eröffnet werden, über den Programme für Googles Betriebssystem verteilt werden sollen.
Microsoft warnt vor einem Sicherheitsloch in der 64-Bit-Ausführung von Windows 7 sowie in Windows Server 2008 R2 für 64-Bit-Systeme. Das Sicherheitsleck kann zum Ausführen beliebigen Programmcodes missbraucht werden.
Das Haiku-Team hat eine zweite Alphaversion seines Betriebssystems Haiku R1 veröffentlicht. Sie ist hauptsächlich für Entwickler gedacht, die mit einer stabilen Variante ihre eigenen Projekte für Haiku vorantreiben wollen.
IBMs Betriebssystem OS/2 lebt: Mitte Mai soll es auf der Veranstaltung Warpstock Europe 2010 als Ecomstation 2.0 in aufgefrischter Form präsentiert werden.
Googles mobiles Betriebssystem Android ist auf Apples iPhone der 2G-Generation portiert worden. Gestartet wird Android über OpenIBoot. Es läuft unter dem Namen iDroid parallel zu Phone OS.
Der Windows HPC Server 2008 R2 ist als zweite Betaversion erschienen. Diese Windows-Version ist für große Server, die aus vielen Knoten bestehen, gedacht und kann jetzt auch Workstations einbinden, die mit Windows 7 laufen.
Mit inzwischen zwölf Kernen für Desktop-PCs steigen die Probleme, die vorhandenen Rechenressourcen auch zu nutzen. Die Universität des US-Staates North Carolina hat dafür einen interessanten Ansatz entwickelt: Ein Kern soll sich nur um Speicherverwaltung kümmern, während die anderen rechnen können.
Wie beim iPod touch will Apple auch beim iPad für große Betriebssystemupgrades Geld verlangen. Wer sich ein iPad neu kauft, bekommt jedoch den nächsten Versionswechsel vor dem Komma kostenlos.
Dave Probert, Kernel-Entwickler bei Microsoft, will die seit Jahrzehnten eingebaute Bremse der meisten PC-Betriebssysteme lösen: Um Prozessoren mit mehreren Kernen richtig nutzen zu können, soll das OS weniger Aufgaben bei der Verwaltung des Speichers übernehmen.
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