Wie Intel auf dem derzeit im südkoreanischen Seoul stattfindenden Intel Developer Forum (IDF) bekannt gab, liefert der Konzern seit kurzem die ersten Flash-Bausteine in NOR-Technologie aus, die mit 65 Nanometern Strukturbreite gefertigt werden. Die Chips mit einer Speicherkapazität von 1 Gigabit sind die ersten ihrer Art und besonders für Mobiltelefone gedacht.
Das Gemeinschaftsunternehmen "IM Flash Technologies" von Intel und Micron will in Singapur eine neue Fabrik für die Fertigung von NAND-Flash errichten. In nur einem Jahr soll das Werk vom ersten Spatenstich bis zur Serienfertigung gebracht werden und dann auf 300 Millimeter durchmessenden Wafern Flash-Speicher mit 50 Nanometern Strukturbreite herstellen.
Im Rahmen einer Presseveranstaltung führte Half-Life-Erfinder Valve Software vor, wie das Unternehmen auf den Trend zu Prozessoren mit immer mehr Kernen reagieren will. Valve hat sich dafür ein eigenes Konzept zur Programmierung ausgedacht und will auch bereits ausgelieferte Spiele entsprechend patchen - und verspricht dabei drastische Leistungssteigerungen.
Überraschend hat Nvidia bekannt gegeben, dass das Unternehmen die Firma PortalPlayer übernehmen will. PortalPlayer war bis vor kurzem Apples wichtigster Lieferant für Komponenten des iPod und verlor große Teile seiner Apple-Aufträge an Samsung.
Eine unter Leitung des Software-Anbieters Buhl Data erstellte Studie zur Mediennutzung im digitalen Zeitalter kommt zu einem überraschenden Ergebnis: Wer Fernsehen digital empfangen kann und die nötigen Geräte bereithält, sieht im Endeffekt weniger fern. Auch mobiles Fernsehen sei kaum noch gefragt, so die Marktforscher.
Der durch Raytracing-APIs für die Quake-Spiele bekannt gewordene deutsche Student Daniel Pohl macht wieder einmal von sich reden. Er hat seine Software zur Strahlverfolgung und damit besonders präzises Rendering von 3D-Grafiken an Quake4 angepasst und in Intels Münchner Software-Labor damit Tests mit dem ersten Quad-Core-Prozessor für PCs namens Core 2 Extreme QX6700 durchgeführt. Das Ergebnis ist beinahe eine Vervierfachung der Rechenleistung.
Aus Italien kommt ein neues Audio-Interface für Gitarristen und Bassisten. Die elektrischen Instrumente lassen sich damit über USB an einen Rechner anschließen und können dort rein digital aufgenommen werden. Für den richtigen Sound sorgen digitale Modelle von Verstärkern, Boxen und Mikrofonen.
Wie AMD anlässlich der Feierlichkeiten zum zehnjährigen Bestehen des Standorts Dresden erklärte, sollen die ersten Prozessoren mit 65 Nanometern Strukturbreite noch im vierten Quartal 2006 ausgeliefert werden.
Vor zehn Jahren fand am 24. Oktober 1996 in Dresden der erste Spatenstich für AMDs "Fab30" statt. Das Halbleiterwerk zählt heute noch zu den modernsten der Welt und wurde kräftig ausgebaut. In Dresden beglückwünschten AMDs CEO Hector Ruiz, Bundeskanzlerin Angela Merkel und Sachsens Ministerpräsident Georg Milbradt die Mitarbeiter zu ihren Leistungen.
AMD hat die Preise für seine Prozessoren gesenkt, neue schnellere Modelle wurden nicht eingeführt. Dabei wurden vor allem die Ober- und Mittelklasse der mobilen CPUs günstiger, aber auch die Desktop-Prozessoren sind nun zum Teil günstiger zu haben.
Taiwanischen Notebook-Herstellern zufolge kommt Intels nächste Centrino-Generation mit Codenamen "Santa Rosa" womöglich früher als erwartet. Die neue Plattform soll unmittelbar mit der breiten Verfügbarkeit von Windows Vista geliefert und mit einem Budget von 300 Millionen US-Dollar beworben werden.
Für den umstrittenen Download-Dienst AllofMP3 wollen die beiden größten Kreditkartenfirmen keine Zahlungen mehr abwickeln. Mediaservices, der russische Besitzer von AllofMP3, will nun dagegen vorgehen.
Einem Bericht der New York Times zufolge forscht Microsoft an eigenen Chip-Designs. Diese sollen unter anderem in kommenden Versionen der Xbox zum Einsatz kommen. Der Leiter der neuen "Computer Architecture Group" ist dabei ein alter Hase in der Hardware-Entwicklung, der auch schon den Tablet PC konzipierte.
Auf der derzeit im taiwanischen Taipeh stattfindenden asiatischen Ausgabe des IDF hat Intel einen ersten Einblick in seine bisher unter dem Kürzel "I/OAT" bekannte Technologie gewährt. Eine Funktion davon, QuickData, erlaubt Netzwerkkarten direkten Zugriff auf den Hauptspeicher und soll den Prozessor entlasten.
Im Zuge seines weltweiten Austauschs von Notebook-Akkus will Sony auch manchen deutschen Kunden den Ersatz der Stromspeicher anbieten. Allerdings legte das Unternehmen bisher weder eine Liste der betroffenen Geräte noch die Seriennummern der Akkus vor.
Auf einer Mitarbeiterversammlung des insolventen Handy-Herstellers BenQ Mobile erläuterte Insolvenzverwalter Martin Prager in München seine Vorstellungen für eine Rettung des Unternehmens: Die Firma solle sich nur noch als Auftragshersteller für Handys präsentieren, was rund 1.900 Arbeitsplätze kostet.
Die Zahl der Vorstellungen von bezahlbaren Widescreen-Monitoren reißt nicht ab. Nun stellen auch Asus und V7 entsprechende Geräte im 16:10-Format vor, die für kleines Geld viel Bildinhalt versprechen. Einer der Monitore ist sogar HDCP-tauglich.
Nachdem die neue iPod-Generation mit Ausnahme des winzigen Shuffle kaum Innovationen brachte, kocht wieder die Gerüchteküche. Aus einer angeblich sehr zuverlässigen Quelle will eine Webseite erfahren haben, dass Apple noch im Dezember 2006 einen iPod vorstellen will, dessen Oberseite ganz aus einem Touchscreen besteht.
Trotz des Preiskampfs mit Intel laufen AMDs Geschäfte prächtig. Das Unternehmen legte jetzt seine Ergebnisse für das dritte Quartal des Jahres 2006 vor. Demnach verdiente AMD sein Geld vor allem mit Mobil- und Server-Prozessoren, das Geschäft mit Desktop-Prozessoren stagniert.
Nachdem ATI lange Zeit damit warb, schon in der Beta-Phase die beste Treiberunterstützung für Vista zu bieten, legt Nvidia nun den ersten Grafiktreiber für den "Release Candidate 2" (RC2) von Windows Vista mit Microsofts Segen vor.
Nach knapp sechs Monaten ist SGI vorerst dem Aus entkommen. Der Insolvenzverwalter stimmte dem Sanierungsprogramm des Unternehmens zu, die Firma wurde bei Personal und Produkten stark verschlankt und durch zwei große Investment-Firmen mit frischem Kapital ausgestattet.
Der Trend zur neuen Mittelklasse bei Breitbild-Monitoren setzt sich fort. In wenigen Tagen will Iiyama seinen "E2200WS" ausliefern, einen 22-Zoll-Monitor mit 16:10-Bildformat und sinnvoller Ausstattung.
Auf der derzeit im japanischen Yokohama stattfindenden Messe "Flat Panel Display International 2006" hat Samsung den Prototypen eines neuen LCD-Fernsehers gezeigt, der im Jahr 2007 in Serie gehen soll. Das Panel des Geräts ist mit 70-Zoll-Diagonale derzeit nicht nur das größte LCD, sondern mit 120 Hertz Bildwiederholfrequenz auch das schnellste.
Die Benchmark-Spezialisten von Futuremark haben den nach eigenen Angaben weltweit ersten Test fertig gestellt, der auf simulierter Handy-Hardware arbeitet. Hardware-Designer sollen so noch vor der Fertigstellung erster Chips Leistungsabschätzungen vornehmen können.
Wie der Universitätsrat der Mannheimer Hochschule beschlossen hat, soll der Zweig "Technische Informatik" geschlossen werden. Das Gremium folgte damit einem Vorschlag des Rektors der Universität, der eine "Profilbildung" anstrebt, die sich offenbar mehr auf Wirtschaft ausrichtet. Die Studenten laufen gegen die Entscheidung Sturm.
Vier Wochen nach Nvidias Vorstellung des GeForce 7900 GS zieht ATI jetzt gleich: Grafikkarten mit dem neuen Chip Radeon X1950 Pro kosten um 200,- Euro, sollen aber durchweg schneller sein als das Nvidia-Pendant. Mit der neuen Mittelklasse hat ATI auch die externe Verkabelung für den CrossFire-Betrieb zweier Grafikkarten abgeschafft.
Für drei seiner Mobiltelefone will Sony Ericsson nun die Entwicklung von grafisch anspruchsvollen Spielen beschleunigen. Dazu hat der Handy-Hersteller ein kostenloses Entwickler-Kit und ein Diskussionsforum bereitgestellt.
Berichten aus Japan und den USA zufolge ruft Sony nun auch Akkus zurück, die mit Sony-Notebooks geliefert wurden - bisher hatte das Unternehmen das ausgeschlossen. Da sich die Rückrufaktion beinahe täglich ausweitet, wird der Konzern vermutlich auch seine Gewinnerwartungen reduzieren müssen.
Als erster Anbieter von Notebooks, der seine Produkte durch fehlerhafte Sony-Akkus zurückrufen musste, plant Toshiba in Japan nun rechtliche Schritte gegen den Elektronik-Giganten. Das Unternehmen will die Beschädigung seines guten Markennamens sowie potenzielle Umsatzeinbußen ersetzt haben.
Nachdem Fujitsu selbst bereits am 4. Oktober 2006 die Akkus zahlreicher Notebooks zurückgerufen hatte, windet sich die deutsche Fujitsu-Siemens weiter. Zwar habe man noch keine Berichte über Defekte mit Sony-Akkus erhalten, dennoch wolle man seinen Kunden nun einen freiwilligen Austausch anbieten, teilte das Unternehmen mit.
Das bereits 2002 gegründete Unternehmen ChipVision aus Oldenburg hat mit 6,4 Millionen US-Dollar von Investoren seine zweite Finanzierungsrunde abgeschlossen. ChipVision stellt zwar nicht die Softwarewerkzeuge für die renommierten CPUs her, dafür sind die Tools für ein "System on a Chip" (SoC) reichlich interessant - sie optimieren die Halbleiter auf Stromsparen.
Seit dem 16. Oktober 2006 ändern sich die virtuellen Preise für Ausrüstungsgegenstände im Taktik-Shooter "Counter-Strike: Source" (CSS) dynamisch. Die Online-Plattform "Steam", über die CSS gespielt werden muss, registriert dazu die meistnachgefragten Waffen der Spieler und passt deren Preise automatisch an.
In den Treibern der bei vielen Marken-Notebooks verbauten Bluetooth-Module von Toshiba steckt eine schwere Sicherheitslücke. Ein Angreifer kann darüber Code einschleusen und ausführen - oder Windows XP zum Absturz bringen. Von Toshiba selbst gibt es bereits einen Patch.
Nach anderen Luxusmarken wie Armani und GAP beteiligt sich jetzt auch Apple an der Initiative der "Global Funds", die weltweit Spenden für die Bekämpfung von Aids in Afrika sammelt. Dazu erscheint jetzt eine Sonderserie des neuen iPod nano zum bisherigen Preis. Vom Erlös will Apple 10,- US-Dollar pro Gerät spenden.
Nvidia hat seinem Spitzenmodell unter den mobilen Grafikprozessoren höhere Taktraten spendiert. Der neue "GeForce Go 7950 GTX" wird wie sein Vorgänger in 90 Nanometern Strukturbreite hergestellt, nimmt gleich viel Strom auf und wurde auch funktional nicht erweitert.
Der taiwanische Hersteller Qnap hat mit der "Turbo Station TS-201" den großen Bruder seines beliebten NAS-Systems TS-101 vorgestellt. Das Gerät dient weiterhin als Netzwerk-Festplatte und Medienserver für Musik und Filme, bringt nun aber mehr Leistung als Webserver mit und kann zwei Festplatten beherbergen.
Auf dem derzeit in Paris stattfindenden Kongress "Broadband World Forum" hat der israelische Telekommunikationshersteller ECI die Gründung eines neuen Firmenkonsortiums unter seiner Führung bekannt gegeben. Ziel ist die Entwicklung der Technologie "Dynamic Spectrum Management" (DSM) bis zur Marktreife.
Das bisher größte LCD in Serienfertigung will NEC ab November 2006 auch in Deutschland auf den Markt bringen. Der "LCD5710" bringt es auf eine stattliche Diagonale von 1,45 Metern und ist nicht als Fernseher für zu Hause gedacht, sondern für Public-Displays, die an öffentlichen Plätzen Informationen und Werbung anzeigen sollen.
In den USA sorgt ein Urteil für Schlagzeilen, das eine neue Rekordmarke für per Internet ausgetragene Streitigkeiten setzt. Einer Frau aus Florida wurden 11,3 Millionen US-Dollar Schadensersatz zugesprochen, weil sie von der Beklagten des Betruges bezichtigt wurde.
Wegen angeblicher Patentverletzung hat Transmeta in den USA gegen Intel Klage erhoben. Die stets schon auf Energieeffizienz setzenden Designer des "Crusoe"-Prozessors sind der Meinung, Intel habe seit dem Pentium III auch in allen folgenden x86-Architekturen Patente von Transmeta verletzt.
Mit sofortiger Wirkung ist McAfees langjähriger CEO George Samenuk von seinem Posten zurückgetreten, der Geschäftsführer des Unternehmens, Kevin Weiss, wurde, so McAfee in einer Presseerklärung, "gefeuert". Zu den drastischen Maßnahmen kam es, da die US-Börsenaufsicht derzeit bei mehreren Unternehmen, darunter auch McAfee, die Rückdatierung von Aktienoptionen untersucht.
Auf dem derzeit in San Jose stattfindenden "Fall Processor Forum" hat IBM einige Details zur Architektur des derzeit in Entwicklung befindlichen Prozessors "Power6" verraten. Die CPU soll mit Dezimal-Arithmetik zurechtkommen - und nicht mehr nur mit 0 und 1 rechnen.
US-Wissenschaftler haben eine Methode entwickelt, um über Glasfaser-Verbindungen Daten zu übertragen, die nur sehr schwer abzufangen und zu entschlüsseln sind. Das Verfahren bedient sich dabei der optischen Eigenschaften der Glasfaser und nicht einer Kodierung durch Software.
Mit einer neuen Linie von Notebooks für professionelle Anwender kehrt Toshiba zur klassischen Ausstattung für mobile Business-Rechner zurück: Der Bildschirm ist weder im Breitbildformat noch mit spiegelnder Oberfläche gestaltet, die Geräte wiegen knapp unter drei Kilo, sind mit einem voll OpenGL-fähigen Grafikchip ausgestattet und taugen auch für ältere Peripherie und PC-Cards.
Der Hersteller der Physik-Engine "PhysX" und der gleichnamigen Steckkarten mit einem Physik-Prozessor hat einen eigenen Benchmark vorgelegt. Nach ersten Tests von Golem.de lastet das Programm moderne Prozessoren und Grafikkarten kaum aus und empfiehlt die Steckkarten, die über 1.000 Prozent mehr Leistung liefern sollen.
Unbestätigten Angaben zufolge soll ATIs neue Mittelklasse an Spiele-Grafikkarten noch im Oktober 2006 auf den Markt kommen. Der Webseite DailyTech ist jetzt ein Prototyp einer Grafikkarte vom Typ "Radeon X1950 Pro" in die Hände gefallen, die für geschätzte 200,- Euro nahe an die vor einem Jahr noch als High End gehandelte Radeon X1900 XT herankommt.
Mit einem Urteil im Sinne der Klägerin hat das Oberlandesgericht Oldenburg entschieden, dass eine negative Bewertung bei eBay den Tatsachen entsprechen muss. In dem Streitfall kam die Abwicklung des Kaufes zwar nicht zustande, der darauf folgende Kommentar der Verkäuferin war laut Meinung des Gerichts aber nicht zulässig.
In einem Interview und einer Mailing-Liste hat der Software-Chef des für eine Bildungsoffensive in der Dritten Welt gedachten 100-Dollar-Laptops ein für bisherige Betriebssysteme revolutionäres Sicherheitskonzept angedeutet. So sollen die Rechner nicht einmal einen ständig aktualisierten Virenscanner benötigen, da sich die Software selbst heilen kann.
Der Hersteller der Physik-Engine "PhysX" für Computerspiele, Ageia, hat die Version 2.6 seines Entwicklerkits vorgestellt. Mit oder ohne die gleichnamigen PhysX-Karten sollen neue Titel so mit Objekten aufwarten können, die ihre Form verändern oder von Kleidungsstücken umgeben sind.
Auf einer chilenischen Webseite ist eine vermeintliche Roadmap von ATI aufgetaucht, welche die Planungen für neue Chipsätze bis Ende 2008 aufzeigt. Demnach will die AMD-Tochter bereits im ersten Quartal des Jahres 2007 integrierte Grafik für DirectX 10 anbieten und ebenfalls 2007 Bausteine für Mainboards mit vier Grafik- und zwei Prozessor-Steckplätzen anbieten.
E-Mail an news@golem.de