Als Erweiterte Realität oder Augmented Reality wird eine computergestützte Wahrnehmung bezeichnet, bei der sich reale und virtuelle Welt vermischen. Über die gerade betrachtete reale Welt werden in Echtzeit Textinformationen und Grafiken geblendet. Die Anwendungszwecke reichen von der Information über die unmittelbare Umgebung, über die ins Sichtfeld eingeblendete Navigation bis hin zu Spielen.
Zwei ehemalige Valve-Mitarbeiter haben auf einer Entwicklermesse eine revolutionäre AR-Brille gezeigt. Damit sollen sich computergenerierte Objekte räumlich korrekt in die Echtwelt einblenden lassen.
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In einem neuartigen Spiel für Android-Handys sprengt Google die Grenzen zwischen realer und virtueller Welt. Aber wahrscheinlich hat das Unternehmen mehr im Sinn als den bloßen Spaß der Nutzer.
Cebit 2013Forscher am DFKI in Kaiserslautern stellen auf der Cebit einen virtuellen Stadtführer vor, der erkennt, welches Bauwerk einen Besucher interessiert, und ihm die passenden Informationen liefert.
Valves Entwickler haben sich im vergangenen Jahr intensiv damit auseinandergesetzt, wie sich Augmented Reality und virtuelle Realität sinnvoll in Spielen einsetzen lassen - und dabei testweise Team Fortress 2 an das Spielen mit VR-Brille angepasst.
Die von Valve entwickelte eigene PC-Spielekonsole Steam Box wird offenbar mit Linux kommen, nicht mit Windows. Und sie ist nicht das einzige spannende Hardwareprojekt, das Valve 2013 öffentlich vorstellen will.
Das in Minecraft gebaute Schloss steht auf dem Echtwelt-Frühstückstisch, der Klötzchensportwagen in der tatsächlich existierenden Garage. Eine neue, offiziell von Mojang unterstützte App macht es möglich.
Microsoft beantragt ein Patent für eine Datenbrille, die ähnliche Funktionen wie Google Project Glass bieten soll. Doch die Brille bietet weit weniger als das Konkurrenzprodukt.
Die echte Welt ist Schauplatz von Ingress, einem Augmented-Reality-Spiel von Google. Das dreht sich um eine seltsame Energie, die europäische Wissenschaftler entdeckt haben. Nebenbei dürfte die Android-App wertvolle Ortsdaten an Google liefern.
Der US-Hersteller Vuzix kündigt für Anfang 2013 eine eigene Augmented-Reality-Brille an. Das Gerät soll Android 4.0 installiert haben und per Bluetooth mit dem Smartphone verbunden werden können. Dabei soll es egal sein, ob ein Android-Telefon oder ein Apple-Gerät angeschlossen wird.
Forscher an der TU München haben ein Navigationssystem entwickelt, mit dem sich Nutzer in Gebäuden zurechtfinden sollen. Sie halten dabei gleichzeitig den Datenbestand aktuell.
IDF Intel will die Entwicklung von Programmen fördern, die Sprach- und Gestensteuerung umsetzen. Dazu wird sowohl ein Wettbewerb gestartet als auch demnächst ein SDK freigegeben.
IBM will mit einer neuen Anwendung für Smartphones Onlinehandel und traditionelle Läden miteinander verbinden. Der Kunde soll künftig ein Einkaufsprofil festlegen, das wie ein Filter arbeitet, im Regal die zutreffenden Produkte per Mustererkennung lokalisiert und auf dem Display markiert.
Ein ausgewählter Kreis von Entwicklern kann bereits Googles Project Glass vorbestellen. Anfang nächsten Jahres können dann die Ersten die Brille ausprobieren, die sich derzeit noch im Prototypstatus befindet.
Unter dem Namen Mixed Reality hat Canon ein System für Produktdesigner und Ingenieure vorgestellt, mit dem lebensgroße Modelle mit der realen Umgebung verschmolzen dargestellt werden. Möglich macht das eine Datenbrille und eine der Playstation Move ähnliche Eingabeeinheit.
Googles Brillen der ersten Generation werden nur ein einfaches, aber dafür ein unaufdringliches Interface bieten. Von dem Konzeptvideo, das Google veröffentlicht hat und das sich um Augmented Reality dreht, sind sie damit noch weit entfernt.
Google-Mitarbeiter Sebastian Thrun hat ein freihändig mit Googles Datenbrille gemachtes Foto veröffentlicht. Er ist einer der Leiter des Project Glass.
Kurzsichtig oder weitsichtig? Die Designer wollen die Datenbrille des Project Glass auch für Brillenträger entwickeln.
Google testet seine Brille mit integriertem Mikrodisplay und Kamera bereits in der Öffentlichkeit. In das Gesichtsfeld des Anwenders werden damit Informationen eingeblendet. Gesteuert wird die Brille per Sprachbefehl.
Der Comicbuchverlag Marvel macht seine gedruckten Comics interaktiv. Eine eigene Augmented-Reality-App lässt die Superhelden und ihre Zeichner aus den Heften hervortreten.
Holoflector ist ein Spiegel, der es ermöglicht, reale und digitale Inhalte zu vermischen. Dabei werden die Sensoren der Kinect und eines Windows-Smartphones eingesetzt.
HP-Entwickler experimentieren mit der Mustererkennungssoftware des übernommenen Unternehmens Autonomy. Sie soll intelligentere PCs und Drucker ermöglichen, die ihre Nutzer besser informieren und organisieren - und HP wieder erfolgreicher machen.
Die europäische Raumfahrtagentur (European Space Agency, Esa) hat ein Augmented-Reality-System entwickeln lassen, mit dessen Hilfe Astronauten auf interplanetarischen Reisen medizinische Untersuchungen und Behandlungen durchführen können.
Im Sommer 2012 soll sie auf den Markt kommen, vorbestellt werden kann sie schon jetzt: die pistolenähnliche Halterung "Xappr" für das Spielen mit Smartphones. Auch ein Multiplayer-Shooter für das Gerät ist in Vorbereitung.
Der US-Autohersteller General Motors hat das Konzept eines interaktiven Autofensters vorgestellt. Anders als bisher gezeigte Augmented-Reality-Systeme für das Auto ist das Window Of Opportunity für die Kinder auf dem Rücksitz gedacht.
Im Augmented-Reality-Spiel "Life of George" müssen echte Legosteine nach einem vorgegebenen Muster in kurzer Zeit zusammengesetzt werden. Das Ergebnis wird mit dem iPhone abfotografiert und durch eine Mustererkennung kontrolliert. Wie schnell und genau die Figuren nachgebaut werden, entscheidet über Sieg oder Niederlage.
ARML 2.0 soll zum weltweiten Standard für Augmented-Reality-Anwendungen werden. Entwickelt wird es vom Open Geospatial Consortium auf Basis der Vorarbeit von Wikitude.
Eine Smartphone-App soll die russischen Verkehrsteilnehmer auf die vielen Unfälle aufmerksam machen, die auf den Straßen der Großstädte passieren: Die Nutzer richten das Smartphone auf einen Straßenzug und bekommen alle Unfälle angezeigt, die dort passiert sind.
Die Navigation mit dem iPhone soll leichter werden. Apple will das mit Weghinweisen erreichen, die in das Kamerabild eingeblendet werden, und hat in den USA dazu einen Patentantrag eingereicht.
Er hat Gameforge gegründet, jetzt setzt Klaas Kersting auf Augmented Reality: In Karlsruhe hat er mit weiteren Branchenveteranen das Startup Flaregames vorgestellt. Ein erstes Spiel befindet sich bereits in der Entwicklung.
Eine Android-basierte App soll künftig Bibliothekaren das Leben erleichtern: Sie richten die Kamera eines mobilen Gerätes auf ein Regal und bekommen angezeigt, ob die Bücher richtig einsortiert sind.
Die iOS-App Magicplan von Sensopia kann mit Hilfe der iPhone-Kamera Grundrisse von Zimmern automatisch erzeugen. Anschließend kann man sie am Bildschirm mit Möbeln bestücken.
Droidcon 2011 Die Entwickler von Augmented-Reality-Anwendungen rüsten ihre Applikationen für Android um. Schwierigkeiten bereiten ihnen noch die mangelnde Leistung der Hardware sowie die verschiedenen Plattformversionen - und es fehlen oft sinnvolle Einsatzmöglichkeiten.
Das Münchner Unternehmen Metaio stellt eine Augmented-Reality-Anwendung für Smartphones vor, mit der Bedienungsanleitungen in Videos eingeblendet werden, die der Anwender mit seinem Smartphone aufnimmt.
Kinect kann nicht nur zur Steuerung von Robotern, sondern auch von animierten Riesenvögeln genutzt werden. Die Designer Emily Gobeille und Theo Watson demonstrieren das mit ihrem an die Wand projizierten Giant Funky Bird.
In Intels Zukunftsszenario haben Eltern weniger Arbeit beim Aufräumen des Kinderzimmers. Ein Teil der Spielwelt wird einfach projiziert, passend zu den jeweiligen Spielzeugmodellen, die gerade benutzt werden.
Das Titelblatt des Magazins der Süddeutschen Zeitung zeigte in dieser Woche Sandra Maischberger, die sich die Hände vor das Gesicht hält. Nutzer eines Smartphones können mit Hilfe einer Augmented-Reality-Applikation die Moderatorin dazu bringen, die Hände vom Gesicht wegzunehmen und zu lächeln.
In immer mehr Lego-Geschäften erwachen die Verpackungen zum Leben und zeigen, was die Steinchen im Innern zu bieten haben. Dazu müssen die Kunden einen Lego-Karton vor die Kamera der Lego Digital Box halten, die dann über das Livebild eine perspektivisch passende Echtzeit-3D-Animation blendet.
Wer einen Termin bei einer Bank hat, wird normalerweise von diskreten Herren im dunklen Anzug empfangen. Nicht so in der Niederlassung der Santander Bank in einem Vorort von Madrid hat: Dort geleiten knallrote Roboter den Gast zu seinem Termin.
MWC 2010 Das schwedische Softwareunternehmen The Astonishing Tribe hat ein Programm entwickelt, das Menschen anhand ihres Fotos in verschiedenen sozialen Netzen aufspürt. Der Nutzer fotografiert eine Person mit der Kamera seines Mobiltelefons und erhält dann Links zu deren Profilen auf Angeboten wie Facebook, Flickr oder Youtube.
Auf der vergangenen TED-Konferenz hat Blaise Agüera y Arcas einen Ausblick auf die Zukunft von Bing gegeben. Mit einem Außenteam wurde Bildmaterial in Echtzeit in die Streetside-Anwendung eingebunden.
Mit einer Webcam ausgestattete digitale Werbetafeln (Digital Signage) von Intel und Frog Design schauen sich den Nutzer genau an. Je nach seinem Alter gibt es dann entweder Spielzeug- oder Medikamentenwerbung. Auch das Geschlecht bestimmt, was von Interesse sein könnte.
CES 2010 Einen Quadcopter, der per iPhone gesteuert wird und dank integrierter Kamera und WLAN Livebilder auf das Smartphone sendet, zeigt Parrot mit seiner AR.Drone. Gedacht ist das Gerät unter anderem für Spieleentwickler.
Wer sein Auto auf großen Parkplätzen parkt, muss manchmal suchen, um es unter den vielen anderen Fahrzeugen wiederzufinden. Die Augmented-Reality-Anwendung Car Finder für das iPhone 3GS merkt sich die Position des Autos und blendet die Position direkt ins Echtzeitkamerabild ein.
Ist der süüüüß: Sony sorgt mit dem Playstation-3-Spiel Eyepet zuverlässig für schmelzende Herzen. Jenseits aller Kindchenschema-Reflexe ist die Software aus technischer Sicht hochinteressant - und dürfte früher oder später erwachsene Nachfolger finden. Golem.de hat das Programm ausprobiert.
Zurück aus der Zukunft am Brandenburger Tor oder in Hamburg an der Alster: Das Browsergame Dark Orbit schickt Spieler per iPhone und GPS auf Einsätze in der echten Welt. Dort warten mithilfe einer Augmented-Reality-Anwendung "Schätze" - die sich dann ins virtuelle Raumschiff beamen lassen.
Angebote wie Google Earth bieten zwar tolle Blicke auf die Welt von oben. Doch die Karten wirken etwas leblos, befanden vier Wissenschaftler aus den USA. Sie wollen die Städte in Google Earth mit Leben erfüllen, indem sie Videos einblenden.
Gamescom Neue Spielideen gibt es ebenso wenig wie unsichtbare Monster um uns herum? Falsch. Beides ist bei Sony auf der Gamescom 2009 zu sehen, Augmented Reality sei Dank. Sony stellt Spiele für PSP und Playstation 3 vor, bei denen die Grenze zwischen virtuell und wirklich fällt.
Nicht nur mit Kamerahandys, auch mit dem Nintendo DSi kann bald auf Geisterjagd in der realen Welt gegangen werden. Das schwedische Spielestudio A Different Game bringt sein Augmented-Reality-Spiel Ghostwire auch auf Nintendos neues Spielehandheld.
Bei ARhrrrr kreist der Spieler mit dem Kamerahandy über einer auf dem Tisch ausgebreiteten Spielkarte - während auf dem Handybildschirm Live-Kamerabild und Echtzeit-3D-Grafik zur Zombie-Hatz aus dem Hubschrauber verschmelzen. Auf die Karte gelegte Süßigkeiten dienen als Extras.
Cebit Ein Augmented-Reality-System lässt das alte Berlin wieder entstehen. Nutzer nehmen mit der Kamera ihres mobilen Endgerätes den Reichstag oder das Brandenburger Tor auf und bekommen historische Ansichten der Bauwerke auf dem Display angezeigt, die das aktuelle Bild überlagern.
Ein sadistischer Killer, drogenabhängige FBI-Mitarbeiter, Großstadtschluchten und Menschen am Rande des Nervenzusammenbruchs: Was klingt wie ein neuer David-Fincher-Film im Stil von "Sieben" ist das Playstation-3-Spiel Heavy Rain. Selten waren die Grenzen zwischen Videospiel und Leinwanddramatik so fließend.
(Heavy Rain)
Microsoft wird wohl am 29. Februar 2012 die "Consumer Preview" genannte Betaversion von Windows 8 veröffentlichen. Microsoft lädt dazu zu einer Veranstaltung im Rahmen des Mobile World Congress nach Barcelona ein.
(Windows 8 Beta)
Mit dem Cinebar 51 bietet Teufel den nach eigenen Angaben weltweit ersten Soundbar mit THX-Logo an. Drei Digitaleingänge inklusive USB bietet das Gerät, das mit einem 150-Watt-Subwoofer verkauft wird.
(Soundbar)
Der Axel-Springer-Konzern macht seine Drohung wahr und setzt die angekündigten Massenentlassungen seiner Redakteure der Computer-Bild-Gruppe um. Die entstehenden Lücken würden von freien Redakteuren, Praktikanten und Aushilfen gefüllt, erklären die Betroffenen.
(Computer Bild)
Ob Apple ein kleineres iPad wirklich auf den Markt bringt, bleibt vorerst ein Geheimnis des Unternehmens. Gerüchte über Details zu einem 7,85 Zoll großen Gerät, das einem neuen Bericht zufolge aussehen soll wie ein stark vergrößerter iPod touch, gibt es jedoch immer wieder.
(Ipad Mini)
Aaron Swartz, einer der drei Gründer von Reddit, ist tot. Das meldet Anne Cai in der MIT-Publikation The Tech. Swartz war 26 Jahre alt.
(Reddit)
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