Ab Ende November ist mit dem mp3 maker 2003 diamond die neueste Version der MP3-Software von Magix erhältlich. Mit dem Programm lassen sich Musikdateien konvertieren, bearbeiten, abspielen und brennen.
Magix kündigt das Sound-Tool music cleaning lab in der Version 2003 an und verspricht, dass man damit alte analoge Aufnahmen von einer LP oder Music-Cassette automatisch um lästiges Rauschen, Knistern oder Knacksen beseitigen kann. Zudem soll die Software Mitschnitte aus Radio oder TV timen und dumpfe Videotonspuren klangtechnisch aufpolieren.
Microsoft und Matsushita (Panasonic) wollen die Erkennung von CD-Medien mit selbst gebrannten Musik- und Video-Datei-Sammlungen verbessern, auch Fujifilm konnte dafür bereits gewonnen werden. PCs und Unterhaltungselektronik vom Autoradio bis hin zum DVD-Player sollen mittels der nun vorgestellten High-Performance Media Access Technology (HighM.A.T.) in wesentlich kürzerer Zeit erkennen können, was alles auf einer CD vorhanden ist und was davon abgespielt werden kann.
In den ersten hundert Tagen seit Erscheinen wurde QuickTime 6 mehr als 25 Millionen Mal heruntergeladen, dies hat jetzt Apple stolz vermeldet. Zusammen mit nahezu 200.000 Downloads der frei verfügbaren QuickTime-Streaming-Server- und Darwin-Streaming-Server-Software wird Apple dadurch ein wichtiger Anbieter von kompletten MPEG-4-Streaming-Lösungen.
RealNetworks hat die deutsche Version des RealOne Player 2.0 und RealOne Player Plus angekündigt. Der Player ist in Deutsch, Französisch, Japanisch und Spanisch für die Windows-Plattform verfügbar. Er spielt in der kostenpflichtigen Plus-Variante über 50 Dateiformate ab, darunter Windows Media, QuickTime MPEG 4 und die Consumeranwendungen der RealNetworks Open Source Plattform Helix. Die englische Variante wurde schon Ende August 2002 vorgestellt.
Liquid Audio, Anbieter von Software, Infrastruktur und Diensten zum sicheren digitalen Musikvertrieb, hat einen großen Teil seiner Technologien und Patente an Microsoft verkauft. Der Redmonder Software-Konzern zahlt 7 Millionen US-Dollar in bar.
TheKompany.com bietet jetzt mit dem tkcOggRipper eine kostenlose Software an, mit der sich CDs in OggVorbis-Dateien umwandeln lassen. Die Software ist derzeit sowohl für Linux als auch Windows erhältlich, steht allerdings nicht unter der GPL.
Die Magix AG, Hersteller der Soundlösungen Sequoia und Samplitude, übernimmt ab sofort wieder selbst die weltweite Vermarktung beider Produkte. Nach zahlreichen Kundenbeschwerden über unzureichende Vertriebs- und Serviceaktivitäten hat Magix nun im Sinne eines Neuanfangs die Zusammenarbeit mit Emagic beendet. Noch in diesem Jahr sollen anstelle der von Emagic angekündigten Version deutlich erweiterte Versionen von Sequoia und Samplitude erscheinen.
Der Audio-Software-Hersteller Steinberg hat neue Versionen seiner Produkte aus der "creative tools"-Reihe vorgestellt. Dazu gehören Clean 4.0, Cubasis VST 4.0 sowie myMP3 4.0 und myMP3Pro 4.0.
In einem großen Hörtests von Audioformaten hat sich das bislang eher unbekannte Ogg Vorbis gegen MP3 durchgesetzt. Ausgewählte Hör-Experten sowie über 3000 Teilnehmer eines Online-Tests haben mit gespitzten Ohren MP3 und seine Konkurrenten verglichen und für die aktuelle Ausgabe des Computermagazins c't 19/02 bewertet.
DivXNetworks hat eine weitere Vorabversion von DivX 5.0 für Mac veröffentlicht. Die Alpha 3 des Videocodec soll mit Quicktime und MacOS X weniger Probleme machen.
Microsoft hat jetzt wie angekündigt eine offizielle Beta-Version seiner kommenden Windows Media Player 9 Series vorgestellt. Als Schlüsselkomponenten der Windows Media 9 Series Plattform, die Microsoft ebenfalls vorstellte, bietet Windows Media Player 9 Series eine Reihe neuer Funktionen und Verbesserungen. Die Beta steht ab sofort zum Download bereit.
Sun bietet sein Java Media Framework API nicht länger mit MP3-Unterstützung an. Nachdem man den Download der Software aus lizenzrechtlichen Gründen vorübergehend stoppte, steht nun eine neue Version ohne MP3-Unterstützung zum Download bereit.
Im September veröffentlicht Magix die Musiksoftware Music Studio in einer neuen Version. Music Studio 2003 deLuxe wartet dabei mit einer Reihe von Neuerungen auf, unter anderem mit vier neuen Drum-Modulen und dem neuen digitalen Röhrenverstärker Amp Simulation, mit dem, wenn eine E-Gitarre an den Computer angeschlossen wird, Riffs im authentischen E-Gitarrensound live eingespielt werden können.
Die Entwickler des freien XVID-MPEG-4-Video-Codecs werfen der Firma von Sigma Designs Inc. vor, mit ihrem REALmagic MPEG-4 Video Codec eine nichtautorisierte Kopie der XVID-Software anzubieten und somit die Urheberrechte der XVID-Entwickler zu verletzen. Als Konsequenz aus der Lizenzverletzung und um Sigma Designs unter Druck zu setzen hat das XVID-Team seine Entwicklung vorerst eingestellt.
RealNetworks hat jetzt mit der neuen Version des RealOne-Players seinen ersten universellen Media-Player veröffentlicht. RealOne 2.0 unterstützt nun RealAudio, RealVideo, MP3, Windows Media sowie QuickTime MPEG-4 und rund 50 weitere Formate. Allerdings muss dazu der Windows Media Player oder QuickTime installiert sein.
Der neue Magix Music Maker 2003 erscheint wieder in einer Classic- und einer Deluxe-Ausführung. Als große Verbesserung bietet die Musik-Software nun eine VST-Schnittstelle, über die sich VST-Instrumente integrieren lassen. Die weiteren Neuerungen sollen die Bedienung vereinfachen und den Funktionsumfang erhöhen.
Letzte Woche hat Nullsoft in den USA die neue Winamp Version 3.00 fertig gestellt und zum Download freigegeben. MPeX.net bietet bereits seit Anfang 2001 und der Version 2.72 eine deutschsprachige Winamp-Distribution an - nun gibt es auch ein eingedeutschtes Winamp 3.00 von der Berliner Musik-Website.
Nach langer Entwicklungszeit und einer öffentlichen Beta-Phase hat die AOL-Tochter Nullsoft nun ihren Medien-Player Winamp in der offiziell komplett überarbeiteten Version 3.0 veröffentlicht. Der zeigt sich von Grund auf renoviert und wartet mit zahlreichen Verbesserungen auf.
RealNetworks will mit der Xiph.Org Foundation zusammenarbeiten, um das freie Ogg-Vorbis-Format in den von Real Networks angekündigten Open-Source-Helix-DNA-Client zu integrieren.
Wie Microsoft in einem aktualisierten Security Bulletin berichtet, musste ein Sammel-Patch für den Windows Media Player aktualisiert werden. Der alte Sammel-Patch vom 26. Juni 2002 enthielt nicht alle notwendigen Daten, so dass alle Anwender des Windows Media Player der Versionen 6.4, 7.1 sowie des Windows Media Player für Windows XP den aktualisierten Patch aufspielen sollten.
Mit Helix will Real Networks die Auslieferung digitaler Inhalte revolutionieren und Konkurrent Microsoft trotzen. Dabei setzt Real auf eine Open-Source-Plattform, die Technologien bereitstellen soll, um jedes Format auf jedem Gerät und jeder Plattform nutzen zu können. Dabei wird Helix sowohl Client, Encoder als auch Server umfassen.
Nach einigen Jahren Entwicklungszeit hat das Team von Xiph.org nun den freien Audio-Codec Ogg Vorbis in der stabilen Version 1.0 veröffentlicht. Ogg Vorbis tritt gegen kommerzielle Konkurrenten wie MP3 und Microsofts WMA an, ist im Gegensatz zu diesen Verfahren aber frei von Patenten und etwaigen Lizenzgebühren.
Auf der MacWorld Expo in New York zeigte RealNetworks eine Beta-Version des RealOne-Players für MacOS X. Damit können nun auch Anwender von MacOS X auf die aktuellen RealMedia-Formate zugreifen.
Die MPEG LA und die Patentinhaber von MPEG-4-Technologien haben sich auf ihrem letzten Treffen in San Francisco auf neue Lizenzbedingungen geeinigt. Die Pläne der MPEG LA für jedes abgerufene Video zu kassieren, hatten zu Protesten seitens der Lizenznehmer und Softwareentwickler geführt. Mit den jetzt vorgestellten Lizenzbedingungen will man entsprechenden Bedenken entgegen wirken.
Bereits im Dezember 2001 gab Microsoft einen Einblick in Windows Media 9 (Codename "Corona"); der Windows-Media-8-Nachfolger soll die Echtzeit-Übertragung von Ton und Bild deutlich verbessern. Eine öffentliche Beta-Version der Windows-Media-9-Softwarekomponenten soll am Vorabend der für 5. und 6. September geplanten Microsoft-Fachveranstaltung "Windows Media 9 Series Technical Summit" in Los Angeles veröffentlicht werden.
Kurz nach der Übernahme durch Apple gab Emagic bekannt, dass alle Besitzer einer Windows-Version von Logic 5 die Möglichkeit erhalten, kostenlos zu der entsprechenden MacOS-Software zu wechseln. Die aktuelle Version Logic 5.2 soll mit zahlreichen Verbesserungen im August erscheinen.
Apple hat die Übernahme von Emagic, einem deutschen Anbieter von professionellen Softwarelösungen zur Musikproduktion, bekannt gegeben. Emagic wird als neue Apple-Abteilung seine Geschäfte weiterführen.
Ein neuer Sammel-Patch von Microsoft behebt drei Sicherheitslücken im Windows Media Player der Versionen 6.4, 7.1 und dem Windows Media Player für Windows XP. Außerdem soll der Patch alle bislang veröffentlichten Patches enthalten.
Nachdem die Recording Industry Association of America (RIAA) und die National Music Publishers Association (NMPA) am 24. Mai Klage gegen den Datentauschdienst Audio Galaxy eingereicht hatten, konnte jetzt eine Einigung zwischen Kläger und Angeklagtem erzielt werden. Infolgedessen stellt Audio Galaxy den Tauschdienst in der jetzigen Form ein.
DivXNetworks hat die Windows-Version seines DivX-Player aktualisiert. Die Version 2.0 Alpha 5 behebt vor allem einen Fehler, der mit voreingestellter Vollbilddarstellung beim Start per Doppelklick auf eine damit verknüpfte Videodatei auftreten konnte.
Intel und das Fraunhofer Institut für Integrierte Schaltungen (IIS A) unterzeichneten ein Entwicklungsabkommen, in dessen Rahmen der MP3-Audio-Encoder des Fraunhofer Instituts verbessert und seine Leistung auf einem Intel-Pentium-4-Prozessor maximiert werden soll. Diese Verbesserungen sollen zu einer höheren Geschwindigkeit bei der Aufnahme (dem Encodieren) von MP3-Musikdateien sorgen.
Mit der Version 2.80 von Winamp spielt der Audio-Player nun auch Musikdateien im Format Ogg Vorbis (.ogg) ab, das sich langsam aber stetig zu einer Konkurrenz von MP3 entwickelt. Ansonsten bringt die neue Winamp-Version nur wenig Neues. Die Berliner MP3-Site mpex.net bietet ab sofort eine deutschsprachige Version des Players an.
Die MPEG LA, die größte Gruppe von MPEG4-Patent-Inhabern, macht sich noch einmal Gedanken über die geplanten Lizenzmodelle für den neuen Videokompressionsstandard. Bisher wurde ein Lizenzmodell diskutiert, das nicht nur Hersteller entsprechender Player und Software zur Kasse bitten soll, sondern auch Inhalteanbieter, die Videos streamen wollen. Apple hält aus diesem Grund bisher sein fertig gestelltes Quicktime 6 mit MPEG4-Unterstützung zurück.
RealNetworks hat seine Audio- und Videokompression verbessert und verspricht, dass seine neue Kompressionstechnik RealVideo 9 bis zu 30 Prozent kleinere Videostreams als der Vorgänger RealVideo 8 ermöglicht. Ebenfalls neu ist, dass mit dem neuen "RealAudio Surround" Mehrkanal-Raumklang für Audiostreams (ab 44 Kbps) möglich wird.
Nachdem theKompany.com bereits einige kleine Applikationen für Sharps neuen Linux-PDA Zaurus veröffentlicht hat, legt man nun mit dem tkcPlayer eine Audio-Player-Software nach, die neben MP3 auch das freie Ogg-Vorbis-Format unterstützt.
Mit der Software "Video Disk Recorder" (VDR) steht jetzt eine kostenlose Lösung zur Verfügung, mit der sich ein alter PC in einen digitalen Videorekorder verwandeln lässt. Die Linux-Software bietet dabei unter anderem Timeshifting und ein komfortables On Screen Display.
Das für seine DivX getaufte MPEG-4-Kompressionstechnik bekannte Unternehmen DivXNetworks und das Fraunhofer Center for Research in Computer Graphics (CRCG) arbeiten gemeinsam an einem Digital-Rights-Management-(DRM-)System für Audio und Video. Die Partner verfügen bereits über Erfahrung im Bereich DRM und wollen diese nun bündeln.
Das vom Kryptografie-Projekt CS555 an der Purdue Universität unter dem Namen GNet entwickelte Filesharing-Netzwerk stellt ein anonymes, dezentralisiertes Netzwerk dar, das einen Dienst zum unzensierten Austausch von Dateien zur Verfügung stellt. Dabei versucht man die Vorteile verschiedener Systeme wie Napster, Gnutella und Freenet zu verknüpfen. Im Kern der Entwicklung steht vor allem das Ziel, die Anonymität für die teilnehmenden User zu gewährleisten.
Das US-Unternehmen Pulsent hat eine neue Videokompressionstechnik angekündigt, die für das Versenden von hochqualitativem Video über Breitband-Netzwerke gedacht ist und in Konkurrenz mit MPEG2 treten soll. Erstmals soll hochauflösendes Video in Auflösung und Brillanz des Fernsehbildes mit 1,1 Mbps ins Heim "gestreamt" werden können, sofern eine entsprechend schnelle Anbindung vorhanden ist.
Für Videoübertragungen über Kanäle mit geringer Bandbreite müssen digitale Videodaten drastisch reduziert werden. Bei hohen Kompressionsfaktoren, die für Videotelefonieanwendungen nötig sind, entstehen mit den konventionellen Verfahren allerdings inakzeptable Qualitätsverluste. Die Arbeitsgruppe "Digitale Bild- und Videobearbeitung" der TU Ilmenau sucht daher nach neuen Wegen.
DivX Networks hat in der letzten Woche die zweite Alpha-Version des DivX Player 2.0 veröffentlicht. Im Gegensatz zur zeitgleich mit dem Videocodec DivX 5.0 erschienenen Alpha 1 soll die Alpha 2 nicht nur Probleme beseitigen, sondern auch mehr Komfort bringen.
Roxio stellt auf der CeBIT drei DVD-Recording-Tools vor. Roxios Produktpalette vereint die Video-Editing-Software VideoWave 5, die High-End DVD-Authoring-Lösung VideoPack 5 und ein neues Produkt mit Codenamen "Hitchcock", mit dem CD- und DVD-Recording in einer ganz besonders einfach zu bedienenden, integrierten Applikation kombiniert werden.
Auf der Musikmesse in Frankfurt zeigt Steinberg eine neue Version des virtuellen Tonstudios Cubase, das von Grund auf neu entwickelt wurde, verspricht der Hersteller. So umfasst Cubase SX eine komplett neu gestaltete Bedienoberfläche sowie zahlreiche neue Techniken zur Musikbearbeitung.
Nach einer auf der CeBIT verkündeten Kooperation wollen Nokia und RealNetworks künftig zusammenarbeiten, um mobilen Geräten auf Basis der Nokia-Symbian-Plattform zu ermöglichen, Real-Videos abzuspielen.
Seit heute stellt Real Networks eine neue Version des Real Player unter der Bezeichnung RealOne Player vor, der mit einer schnelleren Wiedergabe von Streaming-Daten nur eine wesentliche Neuerung liefert. Parallel kündigen zahlreiche Content-Anbieter in den USA an, dass sie ihre bislang kostenlosen Inhalte nur noch gegen Bezahlung anbieten werden.
Über die Mailingliste BugTraq wurde jetzt bekannt, dass der mit Windows XP ausgelieferte Windows Media Player 8.0 protokolliert, welche DVDs mit der Software auf dem eigenen Rechner gesehen werden und diese Informationen an Microsoft weitergibt. Microsoft reagierte umgehend und überarbeitete seine Privacy Policy zum Windows Media Player.
M3C bietet ab sofort die Version 11 der Composer-Software Band-In-A-Box von PG Music auf dem deutschen Markt an, die zahlreiche Neuerungen und Verbesserungen enthält. So kann die neue Version die Akkorde von geladenen MIDI-Dateien erkennen oder einen Song in wenigen Sekunden in eine wav-Datei konvertieren.
Das Unternehmen DivX Networks hat seine bisher vorrangig im Privatbereich eingesetzte Videokompressionstechnik DivX an das Fraunhofer Institut für Graphische Datenverarbeitung (IGD) lizenziert. Das Fraunhofer IGD plant, die MPEG-4-kompatible DivX-Technik in Forschungsprojekten zur Entwicklung von virtuellen, dreidimensionalen Arbeitsumgebungen einzusetzen.
Für Magix verlief das Jahr 2001 mehr als erfolgreich: In den deutschen Jahrescharts 2001 von Media Control (PC-Software Film/Musik/TV) belegt das Berliner Unternehmen neben dem ersten Platz 1 insgesamt 4 Ränge der Top 5. Auch in den USA war das Unternehmen erfolgreich.
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