ARD und ZDF strahlen die Leichtathletik-WM vom 15. bis 23. August 2009 in HD aus. Per Satellit, über T-Home Entertain und in vielen Kabelnetzen kann die Veranstaltung im Berliner Olympiastation empfangen werden. Nicht aber über Kabel Deutschland, den größten deutschen Kabelnetzbetreiber.
Das Senderangebot wächst: ARD und ZDF weiten ihre HDTV-Showcases aus, RTL und Vox gehen auf Sendung und Sky (früher Premiere) schaltet neue Kanäle auf die Satelliten. Um alles im deutschen Fernsehen hochauflösend sehen zu können, sind jedoch im schlimmsten Fall drei Empfangsgeräte nötig.
Web.de-Gründer Matthias Greve will mit VideoWeb HDTV mit dem Internet verschmelzen. Der Satellitenreceiver VideoWeb S500 zeigt hochauflösendes Fernsehen ebenso wie Videos aus dem Web und lässt sich durch zusätzliche Applikationen erweitern und via Web programmieren.
Wegen Erfolglosigkeit verweigert die Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF) weitere Finanzmittel für digitalen Hörfunk auf Basis von DAB. Allerdings hat die KEF ein Projektbudget für einen Neustart der Digitalisierung des Hörfunks freigegeben.
Auf seinem vor kurzem aufgeschalteten Sender "Das Erste HD" will die ARD nicht nur die Leichtathletik-WM in hochaufgelösten Bildern zeigen. Auch einige Eigenproduktionen sowie die deutsche Tourenwagen-Meisterschaft werden im neuen Format übertragen.
Seit 13. Juli 2009 betreiben ARD und ZDF neue Sender in HDTV. Zu sehen gibt es bisher zwar nur Testbilder, aber ab 15. August wird sich das ändern. Die Sender übertragen die Leichtathletik-WM aus Berlin und auch Eigenproduktionen in HD.
Ein zweijähriger Test der Gesundheitskarte in einer deutschen Modellregion hat gravierende Mängel bei den technischen Anwendungen gezeigt. Das Ausstellen eines elektronischen Rezepts dauerte doppelt so lange wie bei der bisherigen Papierform, die digitale Kommunikation der Ärzte funktionierte nicht und die Notfalldateien waren kaum benutzbar.
Journalisten können in Iran nicht frei berichten, die Nachrichten werden zensiert. Im Internet berichten junge Iraner über den Kampf der Opposition gegen das Regime.
Weniger Text, mehr Videos und zeitlich begrenzt abrufbare Inhalte: Der 12. Rundfunkänderungsstaatsvertrag zwingt ARD und ZDF dazu, ihre Onlineauftritte zu verändern. Die Sender haben Konzepte geschrieben.
Eine breites Bündnis von Medienverbänden, -unternehmen und Journalisten wendet sich gegen ein Gesetz, das die IT-Sicherheitsbehörde BSI ermächtigt, die gesamte Sprach- und Datenkommunikation aller Unternehmen und Bürger mit Bundesbehörden zu überwachen, Voice over IP eingeschlossen.
Wenn es um hochauflösendes Fernsehen geht, liegt Deutschland im europäischen Vergleich im hinteren Mittelfeld. Das beklagen der deutsche Fachhandel und die Unterhaltungselektronikhersteller - und üben Druck auf Fernsehsender und Politiker aus.
Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer will über ein Verbot von sogenannten Killerspielen beraten, deutsche Kriminalbeamte halten Ego-Shooter für verzichtbar. Und der Kriminologe Christian Pfeiffer legt eine Studie über das Suchtpotenzial von Spielen wie World of Warcraft vor.
Giga, der Spielesender von Premiere, steht eigentlich vor dem Aus. Aber jetzt gibt es neue Hoffnung. Die Münchner Game-TV bestätigt Gerüchte, wonach sie Interesse an einer Übernahme des bisherigen Konkurrenten hat.
Ab dem 22. Dezember 2008 sendet die ARD über den Astra-Satelliten 1H wieder einige Tage in HDTV. Dem Sender "Eins Festival" wurde dafür ein zusätzlicher Transponder spendiert. Zu sehen sind unter anderem Dokumentationen, Fernsehmehrteiler und zahlreiche Konzerte aller Sparten.
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat sich persönlich in die Debatte um das im Bundesrat gescheiterte BKA-Gesetz zu Wort gemeldet. Nach den blutigen Anschlägen im indischen Mumbai sei die Terrorabwehr wichtiger denn je. Auch Vizekanzler Frank-Walter Steinmeier (SPD) warnte die FDP vor einer Blockadehaltung.
Der BBC Trust und die britische Medienaufsichtsbehörde Ofcom haben am Freitag einen Antrag der BBC zur Genehmigung neuer Mittel für den Ausbau lokal ausgerichteter Online-Informationsangebote abgelehnt. Das berichtet die New York Times.
Die öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalt ARD testet das neue Format "Tagesthemen-interaktiv". Dabei kann der Zuschauer die Moderatorin unterbrechen, und weitere Hintergrundinformationen per Mausklick abrufen. Das Format wird eigens für das Internet produziert.
EU-Kommissarin Viviane Reding hat von Deutschland gefordert, eine unabhängige Prüfung der Internetangebote von ARD und ZDF einzurichten. Der von den Ministerpräsidenten verabschiedete neue Rundfunkstaatsvertrag sei "eine gute Lösung", die vorgesehene Kontrolle der Onlineangebote der öffentlich-rechtlichen Sender müsse aber objektiv erfolgen.
Die Regierungskoalition hat sich nach langem Ringen auf ein BKA-Gesetz geeinigt, das auch heimliche Onlinedurchsuchung erlauben soll. Die Regelungen sollen bis Ende Dezember 2020 gelten.
Textbasierte Online-Informationen der Öffentlich-Rechtlichen sollen nur noch zulässig sein, wenn sie an Sendungen gekoppelt sind. Ihre Verweildauer soll auf sieben Tage begrenzt werden, bei bestimmten Sportübertragungen auf 24 Stunden. Das sind die Kernaussagen des neuen Rundfunkstaatsvertrags, den die Ministerpräsidenten am 23. Oktober in Dresden beschlossen haben. Ein Drei-Stufen-Test soll außerdem darüber entscheiden, welche Online-Angebote im Netz verfügbar sein dürfen.
Durch eine Panne waren die Namen und Adressen von 1.000 Kindern auf einer Webseite des KIKA, dem Kinderkanal von ARD und ZDF, tagelang für jeden sichtbar. Auch als ein besorgter Vater in einer E-Mail die Betreiber darauf aufmerksam machte, passierte nichts. Erst ein Zeitungsbericht brachte Abhilfe.
Ein Student muss keine Rundfunkgebühren bezahlen, nur weil er einen PC besitzt. Das entschied das Verwaltungsgericht Münster und hob damit einen entsprechenden Gebührenbescheid des WDR Köln auf.
Der Bundesdatenschutzbeauftragte Peter Schaar hat die geplante Ausweitung der Machtbefugnisse des Bundeskriminalamts durch ein umstrittenes neues Gesetz kritisiert. "Der Kernbereich der Privatsphäre wird nicht ausreichend geschützt", sagte er. Ob das BKA-Gesetz auch eine Ermächtigung zum Eindringen in private Wohnungen erhält, um Onlinedurchsuchungen vorzubereiten, ist noch ungeklärt.
Die durch die Umstellung auf das digitale Antennenfernsehen freigewordenen Frequenzen sollen für drahtlose Datenübertragungstechniken freigegeben werden. Der ARD-Vorsitzende Fritz Raff warnt jedoch davor, dass damit das DVB-T-Signal gestört und damit der Fernsehempfang getrübt werden könnte.
Der ZDF-Produktionsdirektor hat sich auf der IFA gegen Vorwürfe gewehrt, nach der die öffentlich-rechtlichen Sender bei der HDTV-Technologie als Bremser agieren würden. "HDTV ist die nächste Stufe in der Entwicklung des Fernsehens", betonte er. Wenn auch nur "mittelfristig".
ZDF-Intendant Markus Schächter und der ARD-Vorsitzende Fritz Raff fordern einen Abschied vom immer noch weitverbreiteten Analogfernsehen. Das Thema HDTV kommt dabei allerdings nicht zur Sprache. Das thematisiert lediglich der Abo-Sender Premiere.
Mit Beginn der Olympischen Sommerspiele in Peking kommt Anixe HD auch bei Kabel Deutschland ins Kabel und überträgt die Spiele dort in HD. Zuvor hatte schon KabelBW angekündigt, Anixe HD ins Programm aufzunehmen.
Im Streit um die Onlinepläne von ARD und ZDF im Internet haben sich deutsche Verlagsmanager und Verleger mit einem gemeinsamen Grundsatzpapier zu Wort gemeldet. Derweil hat die Bayerische Landeszentrale für neue Medien entschieden, dass Streaming-Angebote im Internet einer Lizenz bedürfen.
Während ARD und ZDF die Olympischen Spiele nur in Standardauflösung präsentieren werden, verspricht Anixe HD die kostenlose Übertragung in HDTV-Qualität. Insgesamt 100 Stunden will der Sender aus Peking von den Olympischen Spielen übertragen.
Der Bundesverband der Verbraucherzentralen streitet mit den Zeitungsverlegern über die Grenzen der Onlineangebote der öffentlich-rechtlichen Sender. "Wir bleiben dabei: Die Gebührenzahler haben einen Anspruch auf ausreichende Informationen auch übers Internet", erklärt Vorstand Gerd Billen. Das letzte Wort hätten jedoch die Länderparlamente.
Die Mediengruppe RTL Deutschland will Onlineratgeberportale von ARD und ZDF in jedem Fall verboten sehen. Nach der Einigung der Ministerpräsidenten auf neue Regelungen für die öffentlich-rechtlichen Anstalten im Internet kommt damit neue Kritik an der geplanten Regelung auf.
Durch ein Datenleck beim Hersteller HSH waren persönliche Bürgerdaten der Einwohnermeldeämter - Familienstand, Geburtsdatum, Religionszugehörigkeit und Passbild - in 200 Kommunen über das Internet frei zugänglich. Das deckte das ARD-Fernsehmagazin "Report München" auf. Die Anwender hatten das Auslieferungspasswort nicht geändert. Schuld sei "der Faktor Mensch", entschuldigt sich der Hersteller.
Die niederländische Supermarktkette Albert Heijn testet ab sofort in ihren Filialen ein biometrisches Bezahlsystem. Kunden können im kommenden halben Jahr ihre Einkäufe mit ihrem Fingerabdruck bezahlen.
Die ITK-Branche fordert Beschränkungen für Internetangebote der öffentlich-rechtlichen Sender, die über das hinausgehen, was die Ministerpräsidenten am 12. Juni 2008 verabredet haben. Bitkom-Geschäftsführer Bernhard Rohleder verlangt, dass die Sender generell keine Unterhaltungsangebote wie Kontaktbörsen und Beratungsservices im Web anbieten dürfen. Das gehöre nicht zum Auftrag der öffentlich-rechtlichen Anstalten.
Linksparteichef Lothar Bisky setzt sich vehement für den Ausbau der Onlineangebote der öffentlich-rechtlichen Sender ARD und ZDF ein. Anders der ITK-Branchenverband BITKOM, der den Gebühreneinsatz für den Sektor ablehnt und die Beschränkung auf die Grundversorgung will.
Multimediale Angebote wie Onlinevideos treiben die Internetnutzung in Deutschland voran. Das ist ein Ergebnisse der aktuellen Onlinestudie von ARD und ZDF. Die Nutzung insgesamt hat wieder leicht zugenommen. Den größten Zuwachs gab es bei den Senioren.
Zum 1. Juni 2008 hat der Plattformbetreiber Mobile 3.0 den internen Testbetrieb für das DVB-H-basierte Handy-TV in vier deutschen Großstädten gestartet: Hamburg, München, Frankfurt und Hannover. Von einer flächendeckenden kommerziellen Nutzung ist DVB-H noch weit entfernt, auch weil noch nicht alle Landesmedienanstalten eine Sendelizenz an Mobile 3.0 vergeben haben.
ARD und ZDF haben ihre Mediatheken, jetzt bietet der WDR einen WDR-RadioRecorder. Diese Windows-Software erlaubt es, einzelne Sendungen, Sendereihen oder ganze Programme des WDR-Hörfunks online mitzuschneiden und zu archivieren.
Die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten stehen in der Kritik, weil sie ihre Angebote den Nutzern verstärkt auch im Internet zur Verfügung stellen. Der 12. Rundfunkänderungsstaatsvertrag könnte dem enge Grenzen setzen. Golem.de sprach mit ARD-Generalsekretärin Verena Wiedemann über die Auswirkungen dieses Vertrages, über Rechte und darüber, was die ARD im Internet gern machen würde.
Das Verbot von älteren, strahlungsarmen CT1+- und CT2-Schnurlostelefonen, das die Bundesnetzagentur gestern verkündet hat, hätte abgewendet werden können. Wie das ARD-Magazin Plusminus meldet, hat der Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV) aus Unkenntnis nichts unternommen. "Wir haben es selber nicht richtig verstanden, weil das Amtsblatt sehr fachchinesisch formuliert war. Erst im Nachhinein haben wir gemerkt, was da abläuft", so Michael Bobrowksi vom VZBV.
Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) hat sich gegen die Ausweitung der Online-Aktivitäten des öffentlich-rechtlichen Rundfunks gewandt. Die Ausdehnung des Grundversorgungsauftrags auf internetbasierte Dienste wie abrufbare Tageszeitungen, unbegrenzte Video-on-Demand-Angebote als "dritte Säule" der Programmversorgung sei nicht gerechtfertigt, heißt es in einem Positionspapier, das BDI-Präsident Jürgen Thumann vorlegte.
Die neu gestartete Online-Mediathek der ARD läuft noch nicht ganz rund. Die Zusammenschaltung der Inhalte der Landesrundfunkanstalten ist eine Herausforderung. Dazu hat sich ARD-Online-Koordinatorin Heidi Schmidt gegenüber der Frankfurter Rundschau geäußert.
Im Ringen um einen neuen Rundfunkstaatsvertrag meldet sich nun die Allianz Deutscher Produzenten zu Wort. Wenn ARD und ZDF ihr Programm künftig auch im Internet und auf dem Handy anbieten, dann wollen auch die Produzenten dafür entlohnt werden.
Nach dem ZDF hat am Wochenende auch die ARD ohne Ankündigung ihre "Mediathek" in einer Testversion gestartet, eine Website, über die das Programm der öffentlich-rechtlichen Anstalt zeitunabhängig abgerufen werden kann. Noch aber bleibt das Angebot hinter den Erwartungen zurück.
Angreifer haben offenbar versucht, mittels JavaScript eigene Inhalte in Webseiten der ARD einzuschleusen. Das hat zwar nicht geklappt, doch die entsprechenden Links auf eine chinesische Website finden sich unter anderem auf den Programmseiten der ARD.
In der Diskussion um den 12. Rundfunkstaatsvertrag nähern sich die Parteien der Regierungskoalition einander an. SPD-Medienexperte Jörg Tauss hat eine Stellungnahme von Kulturstaatsminister Bernd Neumann (CDU) begrüßt, der sich überraschend dafür aussprach, das Onlineangebot der öffentlich-rechtlichen Sender nicht auf Programmbegleitung zu beschränken. Derzeit verhandeln die Bundesländer über einen neuen Rundfunkstaatsvertrag, der dies regeln soll. Die Christdemokraten stehen eher auf der Seite der Privatsender, während die SPD die Onlineaktivitäten von ARD/ZDF verteidigen und ausbauen will.
Handy-TV via DVB-H wird nicht zur Fußball-Europameisterschaft (EM) starten. Noch sollen nicht alle Landesmedienanstalten die Frequenzen für das mobile Fernsehen genehmigt haben. Daher wird es nur an einigen wenigen Orten möglich sein, die EM-Spiele via DVB-H auf dem Mobiltelefon zu empfangen.
Noch bis 2010 müssen sich Besitzer moderner Flachbildfernseher und Projektoren gedulden, ab dann will neben der ARD auch das ZDF auf Seiten der öffentlich-rechtlichen Fernsehsender regulär in hoher Auflösung senden. Im Rahmen eines Symposiums der Deutschen TV-Plattform erklärte ZDF-Intendant Markus Schächter: "Die Zeit ist reif für HDTV, für eine wichtige Säule in der veränderten digitalen Welt."
Die Konferenz re:publica'08 mit dem Untertitel "Die kritische Masse" wird sich in einer Subkonferenz speziell dem Thema "Video-Blogs" widmen. Insgesamt werden rund 800 Blogger, Netzbewohner und Medienmacher vom 2. bis 4. April 2008 in der Berliner Kalkscheune erwartet.
Die ARD plant, ab der Osterwoche 2008 schrittweise die Bildqualität der digitalen Programme zu erhöhen. Dabei geht es nicht etwa um die Einführung von HDV-Sendungen, sondern um die Steigerung der Bitrate bei DVB-S und DVB-C.
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