Das Toolkit für Opennebula-Clouds bringt in der aktuellen Version Unterstützung für Cluster und eine Quota-Regelung mit. Als Backend kann ab sofort neben SQLite auch MySQL verwendet werden. Wegen eines neuen Datenbank-Schemas ist die aktuelle Version 2.0 nicht zu der Vorgänger-Version 1.4 kompatibel.
Mit der Version 0.9 führt Mozilla nochmals große Änderungen für sein Jetpack SDK ein, die Grundlage für Mozillas neue Generation von Erweiterungen. Das Jetpack SDK nähert sich damit der Betaphase.
Opera hat eine erste Alphaversion seines Browsers Opera 11 veröffentlicht. Die größte Neuerung ist, dass Operas Browser nun Erweiterungen unterstützt. Außerdem veröffentlichte Opera den Browsersynchronisationsdienst Opera Link.
Rund sechs Wochen nach Veröffentlichung von Chrome 6 legt Google wie angekündigt die stabile Version von Chrome 7 nach. Neben zahlreichen Fehlerkorrekturen bietet die neue Version Neuerungen bei HTML5 und beim Blocken von Cookies.
Die Online-Notizzettel-Anwendung Evernote kann nun auch die handschriftlichen, digitalisierten Notizen des Stifts von Livescribe verarbeiten. Die Stifte Pulse und Echo können ihre Daten direkt auf den Cloud-Speicherdienst schicken.
Mit Opera 11 erhält der norwegische Browser Unterstützung für Erweiterungen. Bestehende Erweiterungen für andere Browser sollen sich sich ohne großen Aufwand für Opera portieren lassen. Zudem bringt Opera 11 eine optimierte Javascript-Engine. Eine erste Alpha von Opera 11 ist für nächste Woche geplant.
Mit Opera 10.70 Build 9067 hat Opera eine Vorabversion seines Desktop-Browsers mit Unterstützung für Websockets veröffentlicht. Opera wird dafür von Mozilla-Mitarbeiter Christopher Blizzard scharf kritisiert.
Der neue Thin Client R10L von Wyse bootet und verbindet sich mit Hilfe seines integrierten Betriebssystems ThinOS 7.0 innerhalb weniger Sekunden. Außerdem will Wyse künftig nicht nur Unternehmen, sondern auch Endkunden ansprechen.
Das Fedora-Projekt sollte die Cloud-Welle nicht verschlafen und mehr auf die Entwicklung von netzbasierten Anwendungen mit HTML5 setzen. Das schreibt der Entwickler McGrath in einer E-Mail an das Fedora-Projekt. Zudem schlägt er vor, das Fedora-Projekt nach dem Vorbild der Apache-Foundation zu strukturieren.
Mit dem Jetpack SDK 0.8 hat Mozilla seiner neuen Erweiterungsarchitektur wieder einmal neue APIs spendiert. So können mit Jetpack erstellte Browsererweiterungen nun auch Browserfenster und den Inhalt von Webseiten manipulieren.
Mit Blackberry Webworks hat RIM eine neue Open-Source-Plattform auf Basis von HTML5 für die Entwicklung mobiler Applikationen veröffentlicht. Ergänzt wird das durch die Blackberry Enterprise Application Middleware auf Serverseite, womit auf Blackberry-Endgeräte vom Server aus zugegriffen werden kann.
Samy Kamkar hat mit Evercookie ein Javascript-API veröffentlicht, das sehr schwer zu löschende Cookies bei Nutzern platziert. Evercookie kombiniert acht Wege, um Daten beim Nutzer zu speichern. Damit wird er eindeutig identifizierbar, auch wenn er seine Cookies regelmäßig löscht.
Googles Online-Office-Suite unterstützt ab sofort Webfonts. Somit stehen Schriften zur Erstellung von Dokumenten auch dann zur Verfügung, wenn sie auf dem System des Nutzers nicht installiert sind.
Luca Barbieri hat mit d3d1x einen neuen State Tracker für Gallium3D in Mesa eingecheckt, was Linux Unterstützung für Direct3D 10 und 11 beschert. Letztendlich soll es so möglich werden, Windows-Spiele mit Wine unter Linux laufen zu lassen.
Version 9.0 des Postscript-Interpreters Ghostscript verwendet Freetype für die Darstellung von Schriftarten. Zusätzlich kann das Farbmanagement auf ICC-Profile zugreifen und Color-Management-Module (CMMs) von Drittanbietern verwenden.
Apple soll nach einem Bericht ein schwedisches Softwareunternehmen gekauft haben, das auf Gesichtserkennungstechnik in sozialen Netzwerken spezialisiert ist.
Im freien Videobearbeitungsprogramm Kdenlive können Effekte und Übergänge direkt in der Monitor-Ansicht bearbeitet und betrachtet werden. Die aktuelle Version 0.78 bringt zusätzlich ein Histogramm für die Überwachung von Farbveränderungen mit.
Pünktlich hat das Diaspora-Team eine Entwicklerversion des freien sozialen Netzwerks veröffentlicht. Diaspora soll mit Hilfe der Gemeinschaft reifen. Für die nächste Alphaversion im Oktober ist eine Facebook-Integration geplant - und Übersetzungen.
Eigentlich war es nur eine Wette unter Studenten: Nach der Vorstellung von Google Instant wettete Feross Aboukhadijeh mit seinem Zimmerkameraden Jake Becker, er könne innerhalb einer Stunde eine Art Youtube Instant auf die Beine stellen. Mittlerweile liegt ihm ein Jobangebot von Youtube vor.
Drahtwerk hat mit der iOS-Anwendung iWebcamera 2.0 eine App für Apples iPhone vorgestellt, mit der die Kameras des Geräts als Webcam für Skype, Windows Live Messenger, Youtube und andere Anwendungen eingesetzt werden können. Auf dem iPhone 4 werden beide Kameras unterstützt.
Die Java-basierte Entwicklungsumgebung Icedtea6 ist mit der Veröffentlichung der Version 1.9 an das Java Developer Kit 6.0 b20 angeglichen worden. Die aktuelle Version behebt damit eine Reihe von Fehlern.
Entwickler haben den R600g-Treiber um Unterstützung für die Grafikchipsätze Radeon HD 5000 von AMD in Mesa erweitert. Der Treiber bringt Unterstützung für Shader-Opcodes und Constant-Buffer mit.
Mit seiner NoSQL-Datenbank CouchDB will das Unternehmen CouchOne auch auf mobile Geräte und in die Wolke. CouchOne Mobile ist bereits auf die Android-Plattform portiert und soll später auch unter iOS funktionieren.
Die Mozilla Labs starten eine Initiative rund um standardbasierte Browserspiele. Sie suchen nach Entwicklern, die mit neuer Webtechnik experimentieren wollen. Zum Start gibt es den Wettbewerb Game On 2010.
Die Grafikbibliothek Cairo für Gnome ist in der Version 1.10.0 erschienen. Die aktuelle Version bietet die Tracing-Funktion Cairo-Trace, mit der Zeichenkommandos aufgezeichnet werden können, während eine Anwendung sie an die Vektorgrafikbibliothek weitergibt.
Mit der Beta 5 von Firefox 4 erhält der Browser Unterstützung für Hardwarebeschleunigung. Dadurch kann er grafische Inhalte schneller darstellen. Erstmals gibt es zudem ein API, um Sound im Browser zu visualisieren. HSTS soll derweil für mehr Sicherheit sorgen.
Die KDE-PIM-Entwickler haben eine Vorabversion der Groupware Kontact veröffentlicht, in der fast alle Komponenten das Akonadi-Framework verwenden, etwa das E-Mail-Programm KMail.
In der aktuellen Entwicklerversion 1.3.2 hat das Wine-Team die Gecko-Engine auf eine 64-Bit-Version aktualisiert. Darüber hinaus sind lediglich Reparaturen in Wine 1.3.2 eingeflossen.
Nach rund zwei Jahren Entwicklungszeit hat David Heinemeier Hansson sein Webframework Ruby on Rails in der Version 3.0 veröffentlicht. Insgesamt beteiligten sich mehr als 1.600 Entwickler an der neuen Rails-Version, die besser, schneller, sauberer und hübscher sein soll.
In einer Roadmap hat Red Hat gezeigt, wie Kunden künftig plattformunabhängig Cloud-Technologien nutzen können. Dazu hat Red Hat die Deltacloud-API bei der Cloud Management Work Group der Distributed Management Taskforce eingereicht.
Der Kern der Cloud-Software Eucalyptus 2.0 ist als Open-Source-Version freigeben worden. Neben Xen und KVM kommt Eucalyptus auch mit VMwares vSphere, ESXi und ESX klar. Eucalyptus hat die APIs von Amazons Elastic Compute Cloud (EC2) und Simple Storage Service (S3) nachgebildet.
Valve setzte den Gerüchten zu einer Steam-Version für Linux ein Ende: Eine Entwicklung der Spieleplattform für das freie Betriebssystem ist nicht geplant. Damit bleibt Linux-Benutzern der Spielgenuss etwa von Left 4 Dead 2, Team Fortress 2, Counter-Strike, Portal und der Half-Life-Serie weiterhin offiziell verwehrt.
Google ergänzt seinen Browser Chrome um neue APIs für Entwickler von Browsererweiterungen. Diese erhalten in Zukunft Zugriff auf das Kontextmenü, die Omnibox und sogenannte Infobars.
Google hat eine neue Version von Chrome veröffentlicht, um zehn Sicherheitslücken im Browser zu beseitigen. Drei Sicherheitslecks werden als gefährlich eingestuft, von sechs Fehlern geht eine hohe Gefahr aus.
Entwickler haben erste Komponenten des Seedkit-Frameworks für Gnome veröffentlicht. Die Bibliothek soll ein API zwischen Gnome und in HTML5, CSS3 und Javascript erstellten Oberflächen bieten. In dem neuen Viewer können bereits einige Anwendungsbeispiele angezeigt werden.
Die Skriptsprache Ruby ist in der Version 1.9.2 freigegeben worden. Die aktuelle Version bringt zahlreiche neue Methoden mit, darunter auch einige für die Klassen Array, Matrix und Enumerable. Außerdem wurde das Socket-API um IPv6-Unterstützung erweitert und das Jahr-2038-Problem beseitigt.
Facebook unterstützt ab sofort auch Ortsangaben und geht damit in Konkurrenz zu Diensten wie Foursquare und Gowalla. Mit der neuen Places-Funktion lässt sich erkennen, wenn Freunde am gleichen Ort sind, beispielsweise auf einem Konzert.
Adobe bietet einige seiner Schriftarten ab sofort auch für den Einsatz im Web an und arbeitet dazu mit Typekit zusammen. Die Fonts können so einfach in Webseiten eingebettet werden.
Canonical hat mit uTouch 1.0 ein Framework für Multitouch veröffentlicht. Das Framework erstreckt sich vom Linux-Kernel über X.org bis hin zu den Applikationen und bringt eine Gestensteuerung sowie ein API für Anwendungen mit.
Und es funktioniert doch: Mit wenigen Kniffen können Starcraft-Fans Zerg und Protoss auch unter Linux gegeneinander antreten lassen. Voraussetzung für das flüssige Spielen sind allerdings ein halbwegs kräftiger Rechner und niedrige Grafikeinstellungen im Spiel.
Google hat mit Chrome to Phone eine Erweiterung für den Browser Chrome sowie eine Android-Applikation veröffentlicht. Damit lassen sich Informationen aus dem Browser direkt auf ein Android-Smartphone bringen. Ein Link wird dann direkt im Android-Browser geöffnet.
Das Micropaymentsystem Flattr steht ab sofort allen offen, es bedarf also keiner Einladung mehr, um das System zu nutzen. Flattr soll neue Wege erschließen, um Inhalte im Web zu finanzieren und dabei Geld in alle Richtungen zu verteilen.
Die aktuelle Version des Entwickler-Frameworks APF für PHP bringt vor allem Verbesserungen am API und der Validierung. Das Benutzerverwaltungsmodul wurde um die Verwaltung von Sichtbarkeitsberechtigungen erweitert.
Jimmy Schementi, einer der beiden hauptverantwortlichen Programmierer für Ironruby bei Microsoft, hat den Konzern verlassen. Er zweifelt an Microsofts Selbstverpflichtung zu Ironruby und generell zur Integration quelloffener, dynamischer Sprachen in .Net.
Das maßgeblich von 1&1 entwickelte freie Javascript-Framework Qooxdoo ist in der Version 1.2 erschienen, die einige größere Neuerungen mitbringt.
Die dritte Alphaversion der für Oktober 2010 geplanten Ausgabe Ubuntu 10.10 bringt ein überarbeitetes Softwarecenter mit. Der Gnome-Desktop wurde auf Version 2.31 aktualisiert. Canonicals KDE-Version setzt auf den Rekonq-Browser mit Webkit-Engine.
Mit einer auf Javascript basierenden Skriptsprache haben Entwickler ein Framework geschaffen, das für den Einsatz mit KDEs Plasma-Mobile-Desktop auf mobilen Geräten gedacht ist. Mit Plasma-Shell-Scripting soll es künftig möglich sein, Komponenten vom KDE-Plasma-Desktop schnell und einfach zu portieren.
Der Datenabgleichsdienst Dropbox kann von Hause aus über Desktopanwendungen, Smartphones und Tablets angesteuert werden - aber ausgerechnet über die Internetbasisanwendung E-Mail nicht. Ein Programmierer hat nun Abhilfe geschaffen und erlaubt den Upload von Daten per elektronischer Post.
Twitter hat mittlerweile mehr als 100 Millionen Nutzer, die meisten davon bieten ihre Statusupdates öffentlich an. Die Wahrscheinlichkeit, dass es darunter einige Twitterer mit sehr ähnlichen Interessen gibt, sind groß. Aber wie findet man diese?
Die aktuelle Version 4.0 der Entwicklungsplattform Eclipse ist vor allem an Entwickler gerichtet, die ihre Plugins für Eclipse e4 rüsten wollen. SDK 4.0 bringt ein neues GUI-Framework mit und bietet eine flexiblere Fensteranordnung.