Nach dem Start von Kim Dotcoms Sharehosting-Angebot Mega wird die verwendete Verschlüsselung von mehreren Seiten kritisiert. Dotcom gelobt Besserung und lädt Hacker ein, das System zu knacken.
Das Fedora-Team diskutiert darüber, statt der Datenbank MySQL künftig MariaDB einzusetzen. In der kommenden Version sollen zunächst beide Varianten beiliegen, um Nutzern den Übergang zu erleichtern.
Die aktuelle Version 1.5.22 des Windows-API-Nachbaus Wine für Linux und Mac OS X soll künftig auch ARM-CPUs in 64-Bit-Versionen unterstützen. Außerdem wird an einem Grafiktreiber für Mac OS X gearbeitet.
Imagination Technologies erwägt die Integration von Raytracing-Beschleunigung in künftige PowerVR-Grafikchips - und steht kurz vor der Auslieferung seiner Caustic-Steckkarten für Grafik-Workstations.
Mozilla arbeitet an einem Minion genannten Framework, mit dem sich Sicherheitstests für Web-Apps automatisieren lassen sollen. Jeder soll so mit einem Klick Sicherheitslücken finden können.
Ende Januar 2013 gewährt Google ersten Entwicklern den Zugang zu seiner Datenbrille Google Glass. In San Francisco und New York sollen sie auch das zugehörige Google Mirror API ausgiebig testen können.
Die populäre Javascript-Bibliothek jQuery ist in der Version 1.9 erschienen, die Version 2.0 liegt in einer Betaversion vor. Wesentlicher Unterschied der beiden Versionen: jQuery 2.0 unterstützt den Internet Explorer 6, 7 und 8 nicht mehr.
Die freie Groupware Kolab 3.0 ist erschienen. Der Webmailer Horde ist durch Roundcube ersetzt worden. Kolab 3.0 setzt inzwischen weitgehend auf XML 3.0.
Die Pinoccio-Platine ist ein weiteres Crowdfunding-Projekt, das eine Arduino-Alternative darstellt. Die mit Akku bestückten Platinen sind nicht nur klein, sie vernetzen sich auch untereinander - wobei sie ein Wireless-Mesh bilden können.
Die zunehmende Fragmentierung des APIs der Qt-Skriptsprache QML bereitet Entwicklern verschiedener Projekte und Unternehmen Sorgen. Sie wollen ein gemeinsames, firmen- und projektunabhängiges API schaffen.
In der Verwirrung um das Anwendungsframework Vertx haben Red Hat und VMware in einer gemeinsamen Mitteilung betont, dass der Erfolg des Projekts vorrangig sei. Hintergrund der Auseinandersetzung ist der Wechsel des Projektleiters Tim Fox von VMware zu Red Hat.
Die freie Umsetzung des VPN-Protokolls OpenVPN bringt mit der aktuellen Version 2.3.0 eine komplette Unterstützung für IPv6 mit. Optional lässt sich OpenVPN 2.3.0 auch mit PolarSSL nutzen.
Ice Cream Sandwich und Jelly Bean kommen zum Jahresende zusammen auf einen Anteil von knapp 40 Prozent, wie aktuelle Zahlen von Google zeigen. Der Anteil an Gingerbread-Geräten nimmt in Folge dessen weiter ab, allerdings bleibt Android 2.3 weiterhin die dominierende Plattform.
Die US-Wettbewerbsaufsicht FTC hat ihr Kartellverfahren gegen Google eingestellt, nachdem das Unternehmen einige freiwillige Zugeständnisse gemacht hat. Bei Patenten und dem Datenexport für Werbetreibende gelobt Google Besserung, die Vorwürfe, Googles Suche benachteilige Wettbewerber, sieht die FTC nicht als erwiesen an.
Microsoft beschwert sich öffentlich über Google, denn das Unternehmen gebe Microsoft keinen Zugriff auf das Youtube-API, um eine Youtube-App für Windows Phone zu entwickeln. Sowohl für Android als auch iOS bietet Google selbst eine passende App an.
Der "Scripted Amiga Emulator" bringt den Commodore-Computer in den Browser. Einige Demos und Spiele sind darüber im Browser bereits lauffähig.
Smartphone-Fotografen müssen meist mit einem einzelnen Kopf auskommen - sei es am Bildschirm oder am Gehäuse. Das soll sich mit dem Zusatzgriff Snappgrip ändern, der Smartphones zu Kompaktkameras machen soll.
Adobe hat mit Behance eine Künstler-Community übernommen, die Portfolios ihrer Mitglieder online präsentiert und die Zusammenarbeit untereinander stärken und auch Kunden ansprechen soll. Adobe will damit seine Creative Cloud stärken.
Die Spezifikation für HTML5 sei komplett, teilt das World Wide Web Consortium (W3C) mit. Damit ist HTML5 der Standardisierung einen großen Schritt nähergekommen. Für HTML 5.1 liegt ein erster Entwurf vor.
Google erlaubt es konkurrierenden Suchmaschinen künftig, sich besser in Googles eigenen Browser Chrome zu integrieren. Noch ist das dafür entwickelte Embedded Search API aber experimentell.
Google ist in den vergangenen Wochen gegen einige Anbieter von Werkzeugen zur Suchmaschinenoptimierung (SEO) vorgegangen, die Daten über die Positionierung von Webseiten in den Google-Suchergebnissen durch automatische Abfragen generieren. Hersteller entsprechender Tools verdienen mittlerweile viel Geld mit so erhobenen Daten.
Xing will im Laufe des heutigen Tages ein API für Entwickler öffnen, mit dem diese das Jobnetzwerk in eigene Applikationen integrieren können. Im Rahmen eines Betatests sind bereits rund 200 Anwendungen auf Basis der neuen Schnittstelle entstanden.
Der Ninja Block ist wieder da, diesmal in der Version 2.0 mit vier ebenfalls batteriebetriebenen Funksensoren zum Überwachen und Steuern der Wohnung. Wie beim Vorgänger gibt es diesmal eine limitierte Vorbestellaktion - allerdings ohne Kickstarter.
Der niederländische Zahlungsabwickler Adyen hat mit dem Shuttle ein mobiles Zahlungsterminal vorgestellt. Damit können in Kombination mit einem Smartphone überall Kartenzahlungen abgewickelt werden, erstmals auch per Chip und PIN. Im Kaufhaus spart der Kunde sich so vielleicht die Schlange an der Kasse.
Mozilla und Facebook haben ihre Facebook-Erweiterung für Firefox nun offiziell freigegeben. Sie nutzt das neue Social API des Browsers und integriert Facebook so direkt in Firefox.
Deepsec 2012 Mit modifizierter Firmware können Hacker mit einer Root-Shell auf den ESXi-5-Hypervisor von VMware zugreifen. Das haben die beiden Sicherheitsexperten Pascal Turbing und Hendrik Schmidt auf der Deepsec 2012 demonstriert.
Oracle startet mit dem Nashorn Project die Entwicklung einer freien Javascript-Engine, die in Java geschrieben ist. Die Entwicklung soll im Rahmen von OpenJDK erfolgen.
Der Entwicklungszyklus von PHP 5.5 geht mit der Veröffentlichung einer ersten Alpha in die Endphase. Die Entwickler hoffen auf reges Feedback aus der Community. Der Quellcode liegt offen im Git-Verzeichnis des Projekts.
Eine Sicherheitslücke beim Kurznachrichtendienst Whatsapp hat viele Anwender verunsichert. Der Entwickler schweigt und die Schwachstelle besteht weiter. Zum Glück gibt es Alternativen.
Mozilla vermeldet Fortschritte bei der Implementierung von WebRTC in Firefox. Damit werden Videokonferenzen direkt im Browser ohne zwischengeschalteten Server ebenso möglich wie der Datenaustausch per Drag-and-Drop.
Nach Googles aktuellen Erhebungen laufen erstmals mehr als ein Viertel der Android-Geräte mit Ice Cream Sandwich. Das aktuelle Jelly Bean ist nur wenig verbreitet und läuft auf weniger als 3 Prozent der Android-Geräte.
Die Bürgerrechtsorganisation Electronic Frontier Foundation (EFF) hat die in Ubuntu integrierte Amazon-Suche heftig kritisiert. Ergebnisse einer lokalen Suche werden unverschlüsselt übertragen und einer IP-Adresse zugeordnet.
Am 31. Oktober 2012 ist es so weit: Zu Halloween werden Crossover Mac und Crossover Linux kostenlos angeboten. Bestehende Kunden erhalten zwölf Monate Support geschenkt.
Ab heute wird Windows 8 offiziell verkauft, sowohl einzeln als auch vorinstalliert auf PCs und Tablets. Wer umsteigen will, kann Windows 8 Pro derzeit für 30 Euro als Download kaufen.
Der designierte X-Server-Nachfolger Wayland 1.0 ist samt Referenz-Compositor Weston erschienen. Ab sofort soll Abwärtskompatibilität gewahrt werden.
Nvidia möchte für seine Treiber auf eine Schnittstelle des Kernels zugreifen, die unter der GPL steht. Dafür wäre eine Lizenzänderung notwendig. Einige Kernel-Entwickler wehren sich vehement.
Google bietet ab sofort zwei neue Geolocation-APIs an. Mit den Cloud-Diensten können Unternehmen den Standort von Nutzern auch ohne GPS bestimmen und GPS-Daten auf Karten anzeigen, auswerten und speichern.
Microsoft hat ein neues SDK für Kinect für Windows veröffentlicht. Es unterstützt nun auch externe IR-Lichtquellen, die bessere Kombination mehrerer Kinect-Sensoren, eine deutsche Spracherkennung und Windows 8.
Mozilla hat eine Betaversion von Firefox 17 veröffentlicht. Auf dem Desktop wird die Funktion Click-to-Play standardmäßig aktiviert, die Android-Version kann nun auch Videos im Format H.264 abspielen. Zudem gibt es ein Social API.
Mozilla hat seinen Browser Firefox 16 veröffentlicht, sowohl für Android als auch für Windows, Linux und Mac OS X. Die neue Version verspricht weniger Aussetzer, verfügt über eine neue Kommandozeile und eine erweiterte HTML5-Unterstützung.
Die 3D-Grafikbibliothek Mesa 9.0 implementiert das OpenGL-3.1-API vollständig. Zudem enthält die Version zwei neue Gallium3D-Treiber für Chips von Nvidia und AMD.
Die Entwickler CJ Carey, Jez Ng und Jonny Leahey arbeiten mit Doppio daran, Java ohne Plugins im Browser lauffähig zu machen. Dazu haben sie eine Java Virtual Machine und den Bytecode Disassembler Javap in Coffescript implementiert.
Google hat eine Betaversion seines Browsers Chrome 23 veröffentlicht, die vor allem im Bereich Video große Neuerungen bietet. Unter anderem wird das Peerconnection API unterstützt.
Das W3C hat die System Applications Working Group gegründet, um eine Laufzeitumgebung, ein Sicherheitsmodell und passende APIs zu entwickeln. Web-Apps sollen es so mit nativen Apps aufnehmen können.
Mozilla hat im Rahmen seiner WebAPI-Initiative das Archive API entwickelt. Über diese Schnittstelle kann ein Browser ZIP-Archive öffnen und die Inhalte extrahieren.
Google hat seinen Browser Chrome in der stabilen Version 22 veröffentlicht. Diese bietet im Wesentlichen eine große Neuerung.
Das W3C hat einen neuen Zeitplan für die Fertigstellung von HTML5 vorgelegt. Das Ziel: HTML5 soll unbedingt 2014 fertig werden, dafür werden Abstriche in Kauf genommen und einige der Neuerungen gestrichen.
Der Entwickler Florian Strankowski hat über sein Projekt kdgmap.de die Dienste von Kabel Deutschland mit Google Maps dargestellt. Doch der Kabelnetzbetreiber soll den Betrieb untersagt haben.
Der Hypervisor Xen ist in Version 4.2 erschienen. Deutlich mehr Hardware wird unterstützt. Außerdem ersetzt das Konfigurationswerkzeug Xl den bisher verwendeten Xen-Manager Xm.
Der Wegfall der Unterstützung für Xlib zugunsten von XCB in Qt 5 erregt Unmut. Der Grund: Ohne Xlib ist nur indirektes GLX-Rendering über den Xserver möglich, was einen Leistungsverlust für Linux-Desktops bedeutet.
E-Mail an news@golem.de