Echte Computerviren gibt es in Industrieländern kaum noch. Wer umgangssprachlich von Viren spricht, meint Trojaner, Adware oder Würmer. Doch Microsoft sieht sie vor dem Comeback - in Regionen mit schlechter Internet- und Patch-Versorgung.
In den vergangenen Wochen sind immer mehr Webseiten zu Schadsoftwareverteilern umgebaut worden. Es trifft Webseiten sowie Installationen von Apache, Nginx und Lighttpd. Das Internet Storm Center fragt sich schon: "Gibt es noch Webseiten, die nicht kompromittiert sind?"
Die Intel-Tochter McAfee will das finnische Unternehmen Stonesoft übernehmen. Dessen Produkte mit Unternehmensfirewalls und VPN-Lösungen sollen McAfee zum Universalanbieter für Security machen.
Sicherheitsexperten haben eine Schadsoftware entdeckt, die nur ein modifiziertes httpd-Binary verwendet. Alles andere passiert im Arbeitsspeicher. Die Angreifer sollen bereits hunderte Apache-Server unter ihre Kontrolle gebracht haben. Administratoren sollten ihre Server überprüfen.
Die kostenlose Cloud-Speicherlösung Owncloud ist in Version 5 erschienen und bietet nicht nur einen Virenschutz, sondern auch verbesserte Foto-, Adress- und Kalenderfunktionen. Nutzer können Owncloud im Gegensatz zu Dropbox auf dem eigenen Webspace installieren.
Eine Webseite des deutschen Avast-Resellers Avadas ist gehackt worden. Dabei wurde eine Datenbank mit Kundendaten gestohlen, darunter auch gehashte Passwörter und Kundendaten im Klartext.
Cebit 2013 G Data bringt erstmals Virenscanner mit eigener Scan-Engine namens Closegap auf den Markt. Bisher verwendeten die G-Data-Produkte die Scan-Engines anderer Hersteller. Das Konzept der zwei Scan-Engines wird beibehalten.
Die Webseite sparkasse.de hat am Montag, dem 18. Februar 2013 über einige Stunden Schadsoftware verteilt. Viele Details nennt der Deutsche Sparkassen- und Giroverband jedoch nicht.
Nach zwei Jahren Arbeit haben Microsoft und Symantec in einer gemeinsamen Aktion das Botnet Bamital übernommen. Die Malware leitete Benutzer unter anderem nach Suchanfragen auf Webseiten um, die sie gar nicht besuchen wollten. Das ist nun geändert.
Seit Dezember 2012 verbreiten sich vermeintliche MMS-Nachrichten, die von Vodafone-Anschlüssen kommen sollen. Jetzt sind die mit Malware verseuchten Mails auch mit T-Mobile-Logo versehen. Der angehängte Wurm wird nun von den meisten Virenscannern erkannt.
Mit Android 4.2 hat Google eine App-Prüfung in das Betriebssystem integriert. Damit soll Schadsoftware vor der Installation entdeckt werden. Ein Forscher hat die Funktion ausprobiert und kommt zu einem enttäuschenden Ergebnis.
Mit einer kombinierten Attacke namens Eurograbber haben Kriminelle 36 Millionen Euro von Bankkonten abgebucht. Dazu infizierten sie PCs und Smartphones der Opfer, um per SMS verschickte TANs abzufangen und selbst zu nutzen.
Neuen PCs mit vorinstalliertem Windows 8 fehlt nicht nur das Startmenü, sondern auch das COA, der bekannte Aufkleber mit dem Product Key. Der Key wird im Bios gespeichert, ist aber dennoch auslesbar. Dafür gibt Microsoft selbst die Anleitung.
Die Schadsoftware Stuxnet verbreitete sich vor einigen Jahren aus iranischen Atomanlagen über das Netz. Der US-Ölkonzern Chevron hat erklärt, seinerzeit betroffen gewesen zu sein.
Die beiden großen Prozessorhersteller AMD und Intel sowie Lockheed Martin, Honeywell und die RSA haben die "Cyber Security Research Alliance" (CSRA) gegründet. Um Virenscanner und dergleichen geht es nicht, sondern um Gefahrenabwehr auf nationaler Ebene.
Skype-Nutzer werden seit Ende September 2012 mit sogenannten Lol-Links angegriffen. Symantec hat nun Zahlen veröffentlicht, wie viele Reaktionen es auf den einfachen Social-Engineering-Angriff gab. Über die Anzahl tatsächlicher Infektionen sagt das aber nichts aus.
Deutlich mehr knallige Action als knisternde Spannung bietet Capcom mit Resident Evil 6. Trotz interessanter Ansätze wie mehreren spielbaren (Koop-) Paaren und einer interessanten Handlung kann das Ergebnis nicht überzeugen.
Avira hat neue Versionen der eigenen Sicherheitslösungen mit einigen Verbesserungen veröffentlicht. Mit dabei ist auch ein Update von Free Antivirus, das öfter als bisher mit neuen Virensignaturen versorgt wird.
Die Sicherheitslösungen von Sophos haben sich selbst außer Gefecht gesetzt. Mit einem fehlerhaften Update wurden falsche Signaturdateien eingespielt, die die Sophos-Update-Funktion fälschlicherweise als Schadsoftware erkannt und deaktiviert haben.
Schluss mit Versionsnummern, hat sich Symantec gesagt und verzichtet bei allen drei aktuellen Norton-Sicherheitsprodukten darauf. Die Norton-Produkte sind an Windows 8 angepasst und Kunden erhalten neue Programmversionen künftig automatisch.
Der Onlinevirenscanner Virustotal gehört jetzt zu Google. Der Internetkonzern will die Infrastruktur hinter dem Dienst verstärken.
Cutting Sword of Justice will mit einem Virus die Mehrheit der Rechner der Erdölfördergesellschaft Saudi Aramco lahmgelegt haben. Das Unternehmen bestätigte eine Malware-Infektion auf seinen Workstations.
Kaspersky Lab hat die neue Version seines Virenscanners und der Sicherheitssuite vorgestellt. Als Neuerung gibt es eine automatische Abwehr vor der Ausnutzung von Sicherheitslücken in anderen Softwareprodukten. Die Sicherheitssuite schützt das Onlinebanking nun besser.
Er stammt nicht von der "Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen" (GVU), dennoch erklärt der Verein nun eine in seinem Namen verbreitete Malware. Damit, so die GVU, würden illegale Streaming-Portale wahrscheinlich ihr Geschäftsmodell verlagern.
Für einige Tage wurde per iTunes eine App vertrieben, in der sich ein Windows-Wurm verbarg. Auch Windows-PCs konnte die Datei nicht unmittelbar infizieren, zudem ist das Angebot inzwischen gelöscht. Der Vorfall wirft dennoch Fragen auf.
Eine seit Mai 2012 bekannte Sicherheitslücke in den XML-Diensten von Windows wird durch Schädlinge bereits genutzt. Das Aufrufen einer Webseite mit dem Internet Explorer reicht bereits. Einen Hotfix gibt es, aber der muss manuell installiert werden.
Am kommenden Montag, dem 9. Juli 2012, will das FBI die Ersatzserver für die Malware DNS Changer abschalten. Befallene Systeme, zu denen auch Router zählen können, haben dann keinen einfachen Zugriff auf Webseiten und andere Dienste mehr.
Eset hat eine Malware entdeckt, die ganz offensichtlich für Industriespionage entwickelt wurde. Der Schädling schickt verschiedene mit AutoCAD erstellte Dateien, darunter auch Konstruktionszeichnungen, an E-Mail-Accounts von chinesischen Providern.
Nach einem halben Jahr legt AMD nach: Die Radeon HD 7970 GHz Edition kommt im Test näher an die GTX-680 heran - und mehr. Das erkauft sich AMD mit höherer Leistungsaufnahme durch "Powertune with Boost", das den Takt und die Spannung der GPU steigern kann.
Die Washington Post enthüllt aus hochrangigen US-Regierungs- und Geheimdienstkreisen, dass die Cyberwaffe Flame aus den USA und Israel stammt. Programmierer der NSA, der CIA und des israelischen Militärs schrieben den Cyberwar-Code.
Vergeltungsschläge und Gegenangriffe gegen Cyberkriminelle werden häufiger zum Mittel der Wahl von angegriffenen Unternehmen. Standard-Antivirenprodukte haben sich gegen staatliche Cyberwaffen wie Flame als nutzlos erwiesen.
Um ihre Spuren zu verwischen, haben die staatlichen Betreiber der Cyberwaffe Flame ein neues Selbstzerstörungsmodul versandt und gestartet.
Die Beschädigung von Atomanlagen im Iran durch die Malware Stuxnet war offenbar nur ein Teil eines umfassenden digitalen Angriffs auf das Land, der von den USA und Israel ausging. Das geht aus einem neuen Buch der New York Times hervor.
Das BSI hat bislang keine Meldungen dazu, dass Flame in deutschen Unternehmen, Behörden oder auf privaten Rechnern gefunden wurde. Doch Eugene Kaspersky meint, "solche Cyberwaffen können leicht gegen jedes Land eingesetzt werden."
Der Suchmaschinenanbieter Google will erneut seine Besucher vor Infektionen warnen. Dieses Mal ist der DNS Changer der Grund für die Warnung, denn wer einen infizierten Rechner hat, wird wohl bald nicht mehr ins Internet kommen.
US-Wissenschaftler haben einen piezoelektrischen Generator aus Viren entwickelt. Werden die Viren zusammengedrückt, erzeugen sie elektrischen Strom. Künftig könnten solche Generatoren in die Schuhsohle eingelassen beim Gehen Strom für mobile Geräte erzeugen.
Avira hat gestern für mehrere kostenpflichtige Sicherheitsanwendungen ein fehlerhaftes Service Pack veröffentlicht. Als Folge davon funktionieren viele Anwendungen nicht und Windows startet nicht einwandfrei. Mittlerweile ist ein Patch erschienen.
Schon seit Wochen wird berichtet, dass der OpenX-Werbeserver 2.8.8 von Kriminellen gehackt wird, um Schadsoftware in großem Stil zu verteilen. Nun hat die Firma hinter dem Open-Source-Projekt einen Sicherheitspatch versprochen.
Der neue Virenscanner von Microsoft, Security Essentials 4, kann jetzt automatisch gegen Schadsoftware vorgehen. Gefährliche Software macht der Scanner ohne Nutzeraufforderung unschädlich.
Eine verwüstete Großstadt, ein tödlicher Virus und zahllose Mutanten: Prototype 2 schickt den Spieler in ein apokalyptisches New York - gibt ihm dafür aber auch zahlreiche Superhelden-Fähigkeiten mit auf den Weg.
Nach dem Sicherheitsupdate mit integrierter Schadsoftwareentfernung folgt nun das Flashback Removal Tool von Apple als Einzelanwendung. Allerdings nur für Mac OS X 10.7 alias Lion.
Es ist eine ungewöhnliche Kombination, die Apple gegen den Flashback-Trojaner verteilt: Der Trojanerentferner wird mit dem Java-Sicherheitsupdate gebündelt. Derweil meldet Symantec bereits seit einigen Tagen sinkende Infektionszahlen.
Mit einem für Endanwender kaum zu findenden Knowledge-Base-Artikel macht Apple nun selbst auf die Sicherheitsprobleme unter Mac OS X aufmerksam. Ein kleines Apple-Werkzeug soll den Flashback-Trojaner bald entfernen.
Die Anzahl der mit Flashback infizierten Macs steigt weiter. Derweil haben die Antivirenhersteller kostenlose Test- und Entfernungsprogramme für Flashback-Trojaner verteilt.
Eine aktualisierte Version des Flashback-Trojaners befällt derzeit hunderttausende Macs. Apple selbst hat nicht schnell genug reagiert, um eine Sicherheitslücke in Java rechtzeitig zu schließen. Jeder Mac-Nutzer sollte dringend ein Sicherheitsupdate machen.
Die Stiftung Warentest widerspricht der Kritik an dem Verfahren des Tests von Virenscannern. Sicherheitsunternehmen hatten der Stiftung jüngst in einem offenen Brief vorgeworfen, mit praxisfernen Vorgaben getestet zu haben.
In einem offenen Brief kritisieren Hersteller von Sicherheitssoftware den von der Stiftung Warentest durchgeführten Test von Virenscannern. Er berücksichtige nicht die Alltagsanforderungen moderner Sicherheitssoftware. Die Stiftung soll das im kommenden Heft klarstellen.
Die Stiftung Warentest hat 18 Windows-Sicherheitspakete geprüft. Die Mehrzahl der Virenscanner bietet keinen guten Schutz vor Schädlingen aus dem Internet. Dafür schnitt ein kostenloser Virenscanner vergleichsweise gut ab.
Kaspersky Lab hat eine neue Version der Windows-Sicherheitssoftware Pure Total Security vorgestellt. Mit der Sicherheitslösung sollen Familien angesprochen werden, die gleich mehrere Computer vor Gefahren aus dem Internet schützen wollen.
Nach kaum noch zu zählenden Einbrüchen in IT-Netzwerke von Firmen und Behörden will die Europäische Union nun endlich handeln. Morgen soll der Innenausschuss des Europaparlaments über Strafen bei fehlender IT-Security abstimmen.
Mehr Action, mehr Gadgets, mehr Spektakel: Ubisoft möbelt Ghost Recon auf - bietet in Future Soldier aber immer noch genug Taktik und Teamplay, um auch alte Fans an der Schusswaffe zu halten.
(Ghost Recon Future Soldier)
Apple untersucht ein Problem mit der WLAN-Variante des iPad 3. Einige Geräte sollen Schwierigkeiten bei der Verbindung mit einem Access Point haben. Zudem beginnt in Australien die Rücknahme der LTE-Variante, für den Fall, dass sich Käufer durch das 4G getäuscht fühlen.
(Ipad 3)
Auf 100 KBit/s im Download drosselt Kabel Deutschland ab jetzt die Nutzung, wenn Kunden pro Tag ein Datenvolumen von 10 GByte überschreiten. Die Drosselung des Kabelnetzbetreibers, der Internetzugänge mit 100 MBit/s anbietet, richtet sich ausschließlich gegen Filesharing-Nutzer.
(Kabel Deutschland)
Amazon hat seine E-Book-Reader überarbeitet - und sein lang erwartetes Android-Tablet vorgestellt. Als Kindle Fire wird es in den USA ab Mitte November 2011 erhältlich sein - zu einem Preis, der Apple Probleme bereiten könnte.
(Kindle Fire)
Die von AMD entwickelte und erstmals im neuen Tomb Raider eingesetzte Technik Tressfx funktioniert auch mit DirectX-11-Grafikkarten anderer Hersteller. Dies bestätigte AMD US-Medien.
(Tressfx)
Unter dem Namen Windows Blue arbeitet Microsoft angeblich an der nächsten Windows-Generation. Diese soll extrem günstig, eventuell sogar kostenlos verteilt und dann jährlich aktualisiert werden.
(Windows Blue)
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