Der mutmaßliche Lulzsec-Sprecher wird in Großbritannien angeklagt. Er soll unter anderem an der DDoS-Attacke auf eine britische Strafverfolgungsbehörde beteiligt gewesen sein.





















Anonymous hat mit Anonplus (Anon+) eine gigantische Aufgabe vor sich. Es soll nicht nur ein anonymes soziales Netzwerk, sondern ein - von Grund auf selbst programmierter - eigener Bereich des Internets werden.
Das Anonymous-Kollektiv will am heutigen "Fuck FBI Friday" (#FFF) offenbar interne Dokumente des FBI-Partners Mantech veröffentlichen. Mantech hat den Auftrag, sich um die Sicherheit der technischen Infrastruktur des FBI zu kümmern.
Lulzsec-Sprecher "Topiary" könnte noch auf freiem Fuß sein. Einem Bericht zufolge hat er die FBI und die britische Polizei getäuscht, so dass sie den Falschen festnahm.
Die britische Polizei hat einen 19-Jährigen festgenommen. Er soll der mutmaßliche Sprecher von Lulzsec und Anonymous sein, der unter dem Pseudonym Topiary aufgetreten ist.
Der Chef der US-Cyberabwehr ist überraschend zurückgetreten. Ob seine Amtsniederlegung mit den erfolgreichen Cyberangriffen auf US-Regierungseinrichtungen zu tun hat, ist unklar.
Anonymous-Mitglieder wollen dem norwegischen Attentäter die Selbstdarstellung im Internet erschweren. In der Operation Unmanifest rufen sie dazu auf, das Manifest und die Fotos von Anders Behring Breivik kreativ zu verändern, neu zu veröffentlichen und als Originale auszugeben.
Einer Studentin, die das FBI in der vergangenen Woche festgenommen hat, drohen eine lange Haft- und eine hohe Geldstrafe. Die US-Behörden werfen ihr vor, an der Operation Payback beteiligt gewesen zu sein.
Die "Legion of Anonymous Doom" will sich Zugang zu Beweismaterial einer italienischen Cybercrime-Polizeibehörde namens CNAIPIC verschafft haben. Die Cracker werfen ihr Korruption und Missbrauch von internationalem Ausmaß vor.
Auf Druck von Anonymous hat die österreichische Gebühreneinzugszentrale GIS eine Stellungnahme zum Hack vom 22. Juli 2011 veröffentlicht. Die Aktivisten hatten damit gedroht, die erbeuteten Kundendaten andernfalls zu veröffentlichen.
Die österreichische Gebühreneinzugszentrale GIS muss bis 18 Uhr öffentlich über die Tragweite des Hacks von vergangener Woche informieren - andernfalls wollen österreichische Anonymous-Mitglieder die dabei erbeuteten Daten veröffentlichen.
Österreichische Anonymous-Mitglieder haben die Webseite der "Gebühren Info Service GmbH" (GIS) gehackt. Dabei konnten sie auch auf Daten von Gebührenzahlern zugreifen, von denen aber bisher nur Auszüge veröffentlicht wurden.
Anonymous und Lulzsec haben sich wegen der Festnahmen durch das FBI zu Wort gemeldet. In einer gemeinsamen Stellungnahme erklären die Cyberaktivisten und Cracker, dass sie auch in Zukunft jedes Mittel - auch das Eindringen in Webserver - nutzen werden.
Der Erfolg, den das FBI gerade bei der Fahndung nach Mitgliedern von Anonymous und Lulzsec verbucht hat, lag nicht nur an der Ermittlungsarbeit der Beamten. Einige der Festgenommenen hatten es den Ermittlern nicht schwer gemacht, ihnen auf die Spur zu kommen.
Eine nationalistische türkische Crackertruppe namens Akincilar hat zeitweilig die Anonymous-Website Anonplus.com entstellt. Unter der Domain will das Aktivistenkollektiv ein anonymes soziales Netzwerk errichten.
Was geht in Anonymous-Mitgliedern und anderen Cyberaktivisten vor und was bewegt sie? Das #Voice-Projekt gibt ihnen die Möglichkeit, sich trotz der Anonymität vorzustellen oder ihre Ideale zu erläutern.
Das FBI hat im Rahmen seiner Ermittlungen gegen Anonymous die Wohnungen von 14 mutmaßlichen Mitgliedern der Gruppe durchsucht. Das berichten US-Medien. Eine andere Quelle spricht sogar von Festnahmen.
Bei Google+ ist Anonymous rausgeflogen, jetzt plant das Hackerkollektiv ein eigenes soziales Netzwerk. Mit Anonplus gibt es schon einen Namen, der Rest soll im Laufe der Zeit folgen und für jedermann zugänglich sein.
Mit Booz Allen Hamilton ist ein weiteres Sicherheits- und Militärberatungsunternehmen zum Ziel von Anonymous geworden. Aufgrund eines laut Anonymous "epischen Sicherheitsversagens" konnten sich die Eindringlinge unbeschränkten Zugriff auf einen praktisch ungesicherten Server verschaffen und veröffentlichten daraufhin unter anderem 90.000 Militäradressen - inklusive zugehöriger Passwörter.
Die italienische Polizei hat ein mutmaßlichesAnonymous-Mitglied festgenommen. Die italienische Tageszeitung Corriere berichtet von mehreren Hausdurchsuchungen bei weiteren Verdächtigen.
Das Team Inj3ct0r berichtet, einen Webserver der Nato gehackt zu haben und veröffentlichte einige wahllos herausgepickte Dateien davon. Die Nato hat Hacker als ernste Bedrohung eingestuft und angekündigt, Gruppen wie Anonymous unterwandern und bekämpfen zu wollen.
Sich zu Anonymous zählende Cracker haben Logindaten von einem für Kundenbefragungen verwendeten Apple-Server veröffentlicht. Sie haben sich des Themas aber nicht weiter angenommen, da sie im Rahmen der Operation Antisec mit anderen Dingen beschäftigt sind.
Die Bayer AG aus Leverkusen steht offenbar im Visier von Hackern. Seit rund einer Woche gebe es Angriff auf die IT-Infrastruktur des Pharmakonzerns, meldet das Unternehmen. Das Landeskriminalamt aus Nordrhein-Westfalen hat bereits Ermittlungen aufgenommen. Es gibt Hinweise auf Anonymous.
Die mit Anonymous assoziierte Aktivistengruppe Peoples Liberation Front hat mit Hackerleaks eine Art Wikileaks-Klon zur Veröffentlichung erbeuteter Daten gestartet. Wie bei Wikileaks auch, sollen die Quellen dabei geschützt werden.
Nach dem Zusammenschluss mit Lulzsec hat Anonymous Nutzerdaten von Universal Music sowie Daten der Regierungen von Simbabwe und Brasilien veröffentlicht. Die Veröffentlichung erfolgt im Rahmen der Operation Antisec.
Nachdem die Crackergruppe Lulzsec am Wochenende ihr eigenes Ende angekündigt hat, haben sich die sechs Mitglieder der Gruppe Anonymous angeschlossen, das am Wochenende seinerseits die Veröffentlichung von gestohlenen Informationen ankündigte.
Anonymous macht die Gema dafür verantwortlich, dass Nutzer in Deutschland einige Musikvideos bei Youtube nicht abrufen können. Die Gruppe hat offenbar bereits einen DDos-Angriff gegen die Gema gestartet.
Weil sie die US-Zentralbank für die schlechte wirtschaftliche Situation des Landes verantwortlich macht, verlangt die Gruppe Anonymous den Rücktritt von deren Chef Ben Bernanke. Anonymous will der Forderung durch Proteste Nachdruck verleihen.
In der Türkei sind 32 Personen festgenommenen worden, denen die Behörden vorwerfen, als Mitglieder von Anonymous an Attacken gegen eine Regierungswebsite beteiligt gewesen zu sein. In Spanien hat Anonymous als Reaktion auf die Festnahmen Ende vergangener Woche die Seite der Polizei angegriffen.
In Spanien sind drei Männer verhaftet worden, die zur Führung des spanischen Flügels von Anonymous gehören sollen. Die Ermittler beschlagnahmten nach eigenen Angaben einen Server, über den diverse Angriffe der Gruppe abgewickelt wurden.
Als Reaktion auf die Schließung von Kino.to hat Anonymous die Seite der Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen angegriffen. Außerdem hat die Gruppe aus Protest gegen geplante Zensurmaßnahmen die Website einer türkischen Behörde lahmgelegt. Inzwischen befasst sich auch die Nato mit der Gruppe.
Die Piratenpartei bekommt in der Affäre um die Beschlagnahmung ihrer Server durch die Staatsanwaltschaft unerwartet Hilfe von der SPD. Die Sozialdemokraten wollen erreichen, dass die CDU-FDP-Regierung im Landtag Transparenz über die Polizeiaktion herstellt.
Das Piratenpad zeichnet keine IP-Adressen auf, was die Piratenpartei auch öffentlich gemacht hat. Die Begründung für die Beschlagnahmung der Festplatten der Server der Partei durch das Bundeskriminalamt ist damit hinfällig.
Der Entwurf für das umstrittene Protect-IP-Gesetz hat den Rechtsausschuss des US-Senats einstimmig passiert. Der Entwurf sieht unter anderem die Beschlagnahme, Sperrung und Zensur von Webseiten vor, die mit sogenannter Piraterie in Verbindung gebracht werden.
Bei der Beschlagnahmung der Serverfestplatten der Piratenpartei am 20. Mai 2011 lag den deutschen Gerichten kein Rechtshilfeersuchen der französischen Justiz vor. Die Piratenpartei hat Beschwerde eingelegt.
In Bremen holt die Piratenpartei mehr Stimmen als die FDP. In den Medien sehen sich die Netzpolitiker dennoch weitgehend ignoriert.
Anonymous hat offenbar zugegeben, dass "lose Strömungen" in der Gruppierung hinter den Angriffen auf bka.de und polizei.de stehen. Das Kollektiv habe aber keine Atomkraftwerke in Frankreich angegriffen und wolle auch in Deutschland die Strafverfolgung nicht stören.
Hacker greifen zum Wochenende die Server der Polizei und des Bundeskriminalamts an. Die Piratenpartei vermutet, dass das Kollektiv Anonymous hinter den Angriffen steckt.
Piratenpartei.de ist offline. Wegen Ermittlungen zu einem öffentlichen Dienst auf einem virtuellen Server der Piratenpartei haben Ermittler eine Vielzahl der Server beschlagnahmt. Gerüchteweise soll Anonymous das öffentliche Piratenpad genutzt haben, für die Planung einer Aktion.
Eine Splittergruppe von Anonymous wird verdächtigt, die Webseite von Deus Ex 3 gehackt zu haben. Angeblich sind ihnen dabei mehrere Tausend Bewerbungen und Nutzerdaten in die Hände gefallen.
Haben die PSN-Hacker eine falsche Fährte zu Anonymous gelegt, versucht Sony, von seinen eigenen Fehlern abzulenken oder ist Anonymous doch verantwortlich? Ein Sprecher der lose organisierten Gruppe verneint erneut jede Beteiligung.
Die Gruppe Anonymous will am Tag der Arbeit Websites im Iran attackieren. Damit will die Gruppe den Kampf des Volkes für Freiheit unterstützen.
Ein Erfolg war die jüngste Aktion von Anonymous nicht: Globale Proteste und Sitzstreiks in Geschäften von Sony hat es laut den Aktivisten nicht gegeben. Immerhin: Ein paar Läden machte das Unternehmen am Wochenende vorsichtshalber dicht.
re:publica 2011 In einer soziologischen Studie hat die Princeton-Professorin Gabriella Coleman die Gruppe Anoymous unter die Lupe genommen. Ihr Fazit: Trotz manch fehlgeleitetem Aktionismus hat die Gruppe durchaus idealistische Moralvorstellungen.
Statt Sony mit DoS-Attacken unter Druck zu setzen, scheint Anonymous einen neuen Plan zu haben: Für den 16. April 2011 planen Mitglieder der Gruppe weltweit Aktionen in Geschäften von Sony. Nicht bekannt ist bislang, was sie dort tun wollen.
Überraschend rücksichtsvoll gegenüber den Kunden von Sony gibt sich Anonymous in einer neuen Erklärung. Zumindest vorübergehend soll es keine weiteren Attacken mehr auf das Playstation Network geben.
Die Anhänger der Gruppe Anonymous und ihrer jüngsten DoS-Attacken auf Sony gerieren sich auch im Forum von Golem.de als Retter der Demokratie - an die sie offenbar selbst nicht recht glauben.
Die offizielle US-Webseite der Playstation 3 ist offline, und auch im Playstation Network soll es Probleme geben. Grund sind möglicherweise die angekündigten DoS-Angriffe von Anonymous auf das Unternehmen. Mittlerweile haben die "Hacktivisten" eine Art Bekennervideo veröffentlicht.
Das US-Computersicherheitsunternehmen HBGary will sich an dem Darpa-Projekt Cinder beteiligen. Im Rahmen dieses Programms soll eine Software entwickelt werden, die verdächtiges Verhalten erkennt. Cinder ist eine Reaktion auf Wikileaks.
Die Gruppe Anonymous will sich an Sony für die rechtlichen Schritte gegen George 'Geohot' Hotz und den deutschen Hacker Graf_Chokolo rächen. Die Aktivisten haben angekündigt, die Webseiten des Konzerns lahmzulegen.
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