Der Kindle war in den USA das beliebtestes Geschenk, das Kunden bei Amazon bestellten. Am ersten Weihnachtstag wurden sogar mehr elektronische, als gedruckte Bücher bei dem E-Commercekonzern verkauft.








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2009 ist der Markt mit den E-Book-Readern richtig in Schwung gekommen. In den USA sowieso, eine Reihe von Geräten ist mittlerweile auch hierzulande zu haben. Doch in Deutschland lässt der große Durchbruch auf sich warten. Gründe gibt es viele.
Bei CDs und DVDs gibt es das schon lange: die Sonderausgabe mit Zusatzmaterial wie weiteren Liedern oder Szenen, die in der Kinofassung nicht zu sehen waren. Ein US-Verlag plant solche Sondereditionen auch für E-Books. Sie sollen zeitlich begrenzt erhältlich und teurer sein.
Amazon erweitert sein Cloud-Computing-Angebot um einen weiteren Dienst: Streaming für Amazon Cloudfront. Nutzer von Amazon Content Delivery Network sollen so über Amazons Plattform auch Audio- und Video-Inhalte per Streaming verbreiten können.
Im deutschen App Store finden iPhone- und iPod-touch-Besitzer nun Amazons E-Book-Anwendung "Kindle for iPhone". Zuvor war sie nur in den USA erhältlich, sie ermöglicht es, die Bücherdownloads für Amazons E-Book-Reader Kindle auch auf Apples Mobilgeräten zu lesen.
Amazon bietet ab sofort Videos zum Abspielen an, wenn der Kunde die dazugehörige DVD oder Blu-ray kauft. Damit kündigt Amazon Videotheken und Kaufhäusern den Kampf an.
Zwei große Verlage in den USA haben angekündigt, eine Reihe von Büchern erst mit Verzögerung als E-Books zu veröffentlichen. Sie befürchten, dass die digitale Ausgabe die gebundene kannibalisiert.
In Großbritannien hat Amazon in aller Stille begonnen, nach Ladengeschäften zu suchen. Der US-Konzern plant offenbar die Eröffnung von eigenen Shops, um das Onlinegeschäft zu unterstützen.
Mit einem Softwareupdate verlängert Amazon die Akkulaufzeit seines Kindle 2. Der E-Book-Reader mit 6-Zoll-E-Ink-Display kann nun außerdem PDFs öffnen.
Amazons E-Book-Reader Kindle wird nun auch in einer internationalen Version verkauft. Über die Onlinefunktion sind allerdings nur englischsprachige Bücher abrufbar. Golem.de hat sich angeschaut, ob der Kauf trotzdem lohnt.
Elektronische Bücher aus Amazons Kindle-Shop lassen sich nun auch am Windows-PC lesen. Dazu hat der US-Onlinehändler wie angekündigt seine kostenlose und multitouchkompatible Lesesoftware Kindle for PC veröffentlicht.
Weil so viele Kunden einen Nook bestellt haben, hat die US-Buchhandelskette Barnes & Noble den Auslieferungstermin für einige E-Book-Reader in die zweite Dezemberwoche verschieben müssen. Der Erfolg habe die Erwartungen übertroffen, sagte eine Sprecherin des Unternehmens.
Der Onlinehändler Amazon startet mit Evening-Express eine neue Variante von Expresslieferungen. Waren, die bis 11 Uhr bestellt werden, liefert Amazon noch am gleichen Tag zwischen 17 und 19 Uhr aus.
Die Hersteller der Waren, die Amazon verkauft, müssen immer länger auf ihr Geld warten. In den USA verstreichen 72 Tage, bis die Rechnungen bezahlt werden.
Amazon startet mit PayPhrase ein neues Bezahlsystem, nicht nur für die eigene Website. Nutzer sollen mit einem Spruch ihrer Wahl bei allen Händlern bezahlen können, die Checkout by Amazon unterstützen.
Mit dem Relational Database Service (RDS) bietet Amazon im Rahmen seiner Webservices nun auch relationale Datenbanken zur Miete an. Für die MySQL-Datenbanken stehen bis zu 68 GByte RAM zur Verfügung.
Von Papier in den Computer und wieder auf Papier: Hewlett-Packard (HP) und Amazon wollen künftig alte, vergriffene Bücher wieder gedruckt anbieten. Dazu druckt HP digitalisierte Bücher aus einer US-Universitätsbibliothek. Die Scans werden zuvor automatisch bearbeitet.
Amazon-E-Books können bald auch unter Windows gelesen werden - unter Windows 7 auch mit Multitouch-Unterstützung. Bereits zuvor unterstützte Amazon neben seinen E-Book-Readern Kindle und Kindle DX auch das iPhone und den iPod touch.
Amazon reagiert auf den neuen E-Book-Reader von Barnes & Noble mit einer Preissenkung für die internationale Version des Kindle. Zugleich legte der E-Commercekonzern seine Bücher für das dritte Quartal 2009 offen.
Die US-Buchhandelskette Barnes & Noble hat in New seinen E-Book-Reader Nook vorgestellt. Wichtigstes Unterscheidungsmerkmal zu anderen Lesengeräten sind die zwei Bildschirme: ein schwarz-weißer zum Lesen und ein farbiger für das Nutzermenü. Als Betriebssystem nutzt das Gerät Android.
Das Internet Archive hat ein eigenes Angebot für E-Books aufgebaut. Über Bookserver sollen digitale Bücher verkauft oder verliehen werden.
Der US-Geheimdienst CIA will offensichtlich Web-2.0-Angebote wie Blogs oder Twitter überwachen. Dazu hat die CIA über ihre Beteiligungsgesellschaft In-Q-Tel in das Softwareunternehmen Visible Technologies investiert, das sich auf die Auswertung sozialer Internetangebote spezialisiert hat.
Am heutigen Dienstag wird die US-Buchhandelskette Barnes & Noble voraussichtlich ihren E-Book-Reader der Öffentlichkeit vorstellen. Vorab sind weitere Details zu dem Gerät durchgesickert.
Der von Amazon.de mit einer Auslieferung ab dem 22. Oktober 2009 beworbene Eee PC T91MT mit Multitouch-Display kommt Angaben von Asus zufolge erst später auf den Markt. Frühestens Ende November 2009 sollen die Netbooks in Deutschland erhältlich sein.
Taiwanische Unternehmen könnten die Gewinner des aktuellen Booms der E-Book-Reader werden. Die Elektronikhersteller der ostasiatischen Insel sehen sich im Vorteil gegenüber den Rivalen aus Japan und Südkorea.
Eine Firmensprecherin hat erklärt, dass Amazon in Deutschland für den Kindle keine Partnerschaft mit lokalen Mobilfunkbetreibern sucht. AT&T sei weltweiter Partner von Amazon, weshalb die E-Books per kostenfreiem Roaming angeliefert würden.
Samsung hat mit Amazon und Blockbuster Kooperationen bei Video-on-Demand-Diensten in den USA vereinbart. Die Besitzer bestimmter Geräte des Elektronikkonzerns können künftig Videos von den beiden Anbietern über ihre Geräte abrufen.
Die Holtzbrinck-Verlage Fischer, Rowohlt, Droemer Knaur und Kiepenheuer & Witsch wollen bis Ende 2009 rund 1.500 Titel als E-Book anbieten. Sie setzen dabei auf den offenen Standard ePub, der allerdings von Amazons E-Book-Reader Kindle nicht unterstützt wird.
Kurz vor der Frankfurter Buchmesse gehen die großen Handelsketten in die Offensive: Öffentlichkeitswirksam bringen die Konzerne neue Lesegeräte für E-Books auf den Markt. Bislang ist das Interesse der Käufer aber gering.
Im englischen Markt für Spielkonsolen tobt derzeit ein erbitterter Preiskampf: Die Händler unterbieten sich gegenseitig - Geräte wie die Nintendo Wii und die PSP Go sind günstig wie nie. Auch deutsche Käufer können davon profitieren.
Nach dem Onlineshop für E-Books auch der eigene E-Book-Reader? Laut einem US-Pressebericht will die Buchhandelskette Barnes & Noble in den kommenden Monaten ein Lesegerät für digitale Bücher auf den Markt bringen, mit dem Leser auch Bücher drahtlos einkaufen können.
Steve Ballmer hat einem Microsoft-E-Book-Reader eine klare Absage erteilt. Der Konzern bietet Amazon aber eine Kooperation für E-Books am Windows-PC an.
Google und seine Partner beim Google Book Settlement müssen zurück an den Verhandlungstisch: Bis Anfang November hat der zuständige New Yorker Richter Google und den Rechteinhabern Zeit gegeben, einen neuen Entwurf des Abkommens zur Nutzung digitalisierter Bücher zu präsentieren.
Der für den deutschen Markt angekündigte Kindle von Amazon wird knapp 190 Euro plus Importsteuer und Zollgebühren kosten. Laut einer aktuellen Umfrage sinkt die Kauflust der Deutschen ab einem Preis von über 200 Euro.
Amazon senkt den Preis für seinen E-Book-Reader Kindle in den USA und kündigt zugleich an, das Gerät ab 19. Oktober 2009 international anzubieten. Auch in Deutschland wird es zu haben sein, aber nur einen eingeschränkten Funktionsumfang bieten.
Amazon wird seine 1-Click-Bezahlmethode künftig auch für mobile Shops von Konkurrenten anbieten. Ob das Angebot nach Deutschland kommt, ist noch unklar.
Bill Rosenblatt ist einer der bekanntesten Experten für DRM-Systeme. Im Interview mit Golem.de erklärt er, warum DRM nicht gleichbedeutend mit Kopierschutz ist, weshalb DRM eine Zukunft in sozialen Netzwerken hat, welche Fehler die Buchbranche macht und warum Creative Commons ein guter Partner für DRM ist.
Eine US-Autorin hat Klage gegen die Plattform Scribd eingereicht, mit der Begründung, dort sei eines ihrer Bücher unrechtmäßig angeboten worden. Die Klage wird von zwei Anwälten vertreten, die bis vor kurzem eine Tauschbörsennutzerin gegen die US-Musikindustrie verteidigt haben.
Vorerst nur in den USA, später auch in anderen Ländern bietet Amazon.com unter der Marke "Amazon Basics" günstiges Elektronikzubehör wie Kabel oder DVD-Rohlinge an. Neben dem niedrigen Preis weist der Onlinehändler auf einen weiteren Vorteil seiner Produkte hin.
US-Musikverwertungsgesellschaften fordern Lizenzzahlungen für Filme, die über das Internet heruntergeladen werden, und für Hörbeispiele in Onlinemusikshops. Sie begründen ihre Forderungen damit, dass die Komponisten auch vom Verkauf ihrer Werke über das Internet profitieren sollen.
Jesse Vincent hat auf Amazons E-Book-Reader Kindle 2 die Linux-Distribution Ubuntu installiert. Dank der vorhandenen ARM-Portierung von Ubuntu soll das kein Problem gewesen sein.
Die Rivalen Amazon und Barnes & Noble machen sich auch auf dem elektronischen Buchmarkt Konkurrenz - mit proprietären Formaten. Damit schließen sie die Nutzer von konkurrierenden E-Book-Readern aus. Weder der Kampf um Marktanteile noch der um die Leser dürfte sich so gewinnen lassen.
Pappe statt Plastik: Die Elektronikhersteller Kingston und Monster haben sich Amazons Initiative für umweltfreundliche Verpackungen angeschlossen. Statt in Kunststoff wollen sie die Produkte, die sie über den Onlinehändler vertreiben, in umweltfreundliche Materialien einpacken.
Neue Konkurrenz für Amazon auf dem E-Book-Markt: Irex, der Hersteller des E-Book-Readers Iliad, kooperiert mit Barnes & Noble. Nutzer des für Herbst angekündigten neuen Gerätes bekommen direkten drahtlosen Zugang zum Onlineshop von Barnes & Noble.
Jeder vierte Musiktitel in den USA wird mittlerweile über iTunes verkauft, melden die Marktforscher der NPD Group. Doch noch immer entfallen zwei Drittel der Umsätze auf CDs.
Mit der Open Book Alliance tritt ein weiterer Gegner des Google Book Settlement auf den Plan. Angeführt wird die Gruppe von einem bekannten Wettbewerbsanwalt und dem Internet Archive. Die prominentesten Mitglieder sind Amazon, Microsoft und Yahoo.
Die Free Software Foundation (FSF) hat eine Onlinekampagne für die "Freiheit des Lesens" gestartet. Ziel ist es, Digital Rights Management aus E-Book-Readern zu verbannen.
Amazon.de listet eine Slimline-Version der Playstation 3. Der Eintrag ist bisher nur ein Platzhalter, allerdings einer, der auf eine Ankündigung zur GamesCom 2009 hoffen lässt.
Samsung zielt auf den Markt mit elektronischen Büchern. Das Unternehmen hat in seiner Heimat Südkorea einen ersten E-Book-Reader vorgestellt. Von der technischen Ausstattung her kann das SNE-50K mit den Geräten von Amazon und Sony aber nicht konkurrieren.
Die Free Software Foundation will, dass Amazon das digitale Rechtemanagement von seinen E-Book-Readern entfernt. Nur so lasse sich sicherstellen, dass der Onlinehändler keine Inhalte mehr von den Kindles löschen kann.
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