Eine webbasierte Tabellenkalkulation bietet iRows an, die Software läuft komplett serverbasiert ab, als Client bedarf es nur eines Browsers. Die Applikation nutzt AJAX-Techniken, um der Bedienung der Software einer entsprechenden Desktop-Applikation möglichst nahe zu kommen.
Die neue Version des Astaro Security Gateways bietet eine zentrale E-Mail-Verschlüsselung. Dabei lassen sich alle ausgehenden E-Mails per PGP und S/MIME verschlüsseln. Welche Verschlüsselung genutzt werden soll, können Administratoren auch gezielt für einzelne Empfängeradressen einrichten. Die Komplettlösung übernimmt außerdem Firewall-, Intrusion-Detection-System und Antivirus-Funktion.
Die Online-Textverarbeitung Writely gehört jetzt Google. Das Start-up-Unternehmen Upstartle hat diese damit samt der zugehörigen Mitarbeiter an den Suchmaschinen-Primus verkauft. Writely erlaubt es unter anderem, Word- und OpenOffice-Dateien über ein Web-Interface zu bearbeiten.
Microsoft hat mit Street-Side einen neuen Live.com-Dienst vorgestellt, der den Benutzer in ein virtuelles Auto oder in die Fußgängerperspektive versetzt und mit Tausenden von Fotos der Straßenzüge die Illusion vermittelt, sich tatsächlich in San Francisco oder Seattle zu bewegen.
Nedstat hat seiner Webanalyse-Software Sitestat in der neuen Version 5 eine komplett neue Bedienoberfläche spendiert. Dies folgt dem aktuellen AJAX-Trend. Darüber hinaus verspricht Nedstat über 50 Produktverbesserungen und eine um 50 Prozent höhere Leistung.
Nur wenige Stunden nach der Vorstellung der neuen Google-Funktion "Page Creator" reagierte diese nur träge, so dass Seiten immer wieder nicht angezeigt werden konnten. Darauf hat Google nun reagiert und nimmt keine Neuanmeldungen mehr dafür an.
Mit der Beta des neu gestarteten Dienstes Page Creator ermöglicht es Google dem Anwender, sich auf einfache Art und Weise eine eigene Website zu erstellen und diese auch gleich bei Google unterzubringen. Ein Googlemail-Konto vorausgesetzt hat der Anwender bis zu 100 MByte Webspace, um seine Webpräsenz zu publizieren.
Ein Patent auf jede Form von Rich-Media-Implementierungen wie Flash, Flex, Java, AJAX und XAML will die US-Firma Balthaser Online, Inc. erhalten haben und freut sich nun auf erhebliche Lizenzeinnahmen. Praktisch jede Form von Webapplikationen sowie Geräte, die auf solche Applikationen zugreifen, sollen lizenzpflichtig sein.
Yahoo hat seine JavaScript-Bilbiothek für webbasierte Benutzer-Schnittstellen als Open Source veröffentlicht. Mit den Komponenten "Yahoo User Interface Library" sollen sich Webapplikationen im Desktop-Stil samt ereignisgesteuerter Interaktion entwickeln lassen.
Zimbra hat seine Groupware-Lösung Zimbra Collaboration Suite (ZCS) in der Version 3.0 veröffentlicht. Die Software macht auf Seiten des Front-Ends umfangreichen Gebrauch von AJAX-Techniken und wird auch in einer Open-Source-Variante angeboten.
Der freie Webmailer und -kalender Zimbra ist nun der Beta-Phase entschlüpft. Er enthält einen Gruppenkalender, der nun auch eine Delegierungsfunktion bietet sowie eine Rechtschreibkorrektur, die schon aus der Beta bekannten Zimplets sowie eine Outlook-Unterstützung.
Gemeinsam mit anderen Unternehmen hat IBM das Open-Ajax-Projekt angekündigt, um ein einheitliches Framework für die Entwicklung von Ajax-Applikationen anzubieten. Dieses soll in Eclipse integriert werden. Ganz allgemein soll aber auch Ajax selbst vorangebracht und dessen Popularität gesteigert werden.
Mit der neuen Entwicklungsumgebung Java Studio Creator 2 will Sun vor allem Entwicklern von AJAX-Applikationen neue Werkzeuge an die Hand geben. Die Software erlaubt eine visuelle Entwicklung von Webapplikationen.
Mit FireBug hat Joe Hewitt eine Firefox-Erweiterung vorgestellt, die für Entwickler von Javascript, DHTML und "Ajax" gedacht und eine Mischung aus der Javascript-Konsole, dem DOM-Inspector und einem Kommandozeilen-Javascript- Interpreter ist.
Zwar unterstützt der Internet Explorer bereits seit der Version 5.0 das Request-Objekt XMLHTTP, doch war dies bislang als ActiveX-Control ausgeführt. Mit dem Internet Explorer 7 (IE7) wird sich dies ändern, denn Microsoft will ein natives XMLHTTP-Objekt integrieren, das sich auf die gleiche Art und Weise ansprechen lässt wie auch in den meisten anderen Browsern.
Für den freien Web-Mailer und -Kalender Zimbra sind mit den so genannten Zimlets nun Erweiterungen verfügbar, die beispielsweise die Anbindung an CRM-Systeme ermöglichen. Der Nutzer kann somit direkt aus dem Webmail-Interface auf unterschiedliche Informationen zugreifen.
Die Entwickler des freien Webmail-Clients IMP, der auf dem Code des Horde-Projekts aufsetzt, haben mit DIMP eine AJAX-Variante ihrer Software entwickelt. DIMP steht dabei für "Dynamic IMP", setzt das neue Frontend doch auf dem seit Jahren genutzten Code auf und soll doch auch weiterhin eine "klassische" Version der Software angeboten werden.
In seinem offiziellen Blog teilte Ian C. Rogers von Yahoo! Music mit, dass das US-Portal Yahoo den Anbieter Webjay von Lucas Gonze aus Hawaii übernommen hat, der eine Website zur öffentlichen Playlisten-Verwaltung unter gleichem Namen anbietet.
Clearnova hat mit ThinkCAP eine Entwicklungsumgebung auf Java-Basis für AJAX-Applikationen veröffentlicht. Diese basiert auf dutzenden freien Bibliotheken und auch das ThinkCAP JX Framework selbst steht unter der GPL bereit. AJAX-Anwendungen sollen sich damit auch mit nur wenigen JavaScript-Kenntnissen entwickeln lassen.
Mitte Oktober 2005 veröffentlichte die auf E-Learning spezialisierte Teia AG ein Lehrbuch zum Thema "AJAX". Nach zwei Monaten ist die 2. Auflage von "AJAX - Frische Ansätze für das Webdesign" fast ausverkauft, die dritte in Vorbereitung. Zudem steht das Buch kostenlos im Internet bereit.
Viele Themen bestimmten das Jahr 2005, einige davon wollen wir in unserem vierteiligen Jahresrückblick noch einmal Revue passieren lassen. Der Blick nach hinten mit etwas Abstand lässt das Eine oder Andere deutlicher werden und bietet zugleich Stoff zum Nachdenken, nachdenken über das, was 2006 zu erwarten ist. Dieser zweite Teil richtet seinen Blick auf das Web 2.0, seine Anwendungen und Techniken sowie dessen rechtlichen Rahmen, vom Streit um ein neues Urheberrecht bis zur geplanten Vorratsdatenspeicherung. Blogs, Podcasting und neue Aufgabenfelder für Suchmaschinenbetreiber dürfen dabei natürlich nicht fehlen.
Das Weblog-System WordPress ist in Version 2.0 erschienen und integriert unter anderem AJAX in verschiedene Bereiche der Software. Außerdem bietet WordPress nun einen persistenten Cache und Unterstützung für Datenbank-Versionierung.
Seit 1984 findet mit dem Chaos Communication Congress der größte deutsche Hackerkongress statt. Die Teilnehmer erwarten in Berlin bis zum 30. Dezember 2005 vier Tage Vorträge, die sich neben der Technologie vor allem auch den Themen Politik und Ethik widmen.
Das "AJAX Toolkit Framework" wurde dem Apache Incubator Project vorgeschlagen. Es soll ein strategisches Framework für Entwicklungsumgebungen bieten und kommt als Plug-In für Eclipse daher. Außerdem liefert es die vier Komponenten Rhino, JSLint, Rico und Zimbra mit.
Mit dem Java System Portal Server 7 erweitert Sun das Java Enterprise System und möchte die Erstellung von "Communitys" erleichtern. Dabei können aktuelle Webtechniken wie RSS-Feeds, Blogs oder Wikis eingesetzt und zusammen mit AJAX Webapplikationen entwickelt werden.
NextApp hat mit Echo2 ein AJAX-basiertes Web-Framework als Open Source veröffentlicht. Parallel dazu gibt es mit EchoStudio2 auch ein visuelles Entwicklerwerkzeug, das allerdings kostenpflichtig ist.
Das leichtgewichtige Web-Framework Ruby on Rails ist in Version 1.0 erschienen. Dabei haben sich die Entwickler um die Zuverlässigkeit der Versionen 0.14.x gekümmert und auf neue Funktionen verzichtet.
Mit der neu gegründeten "Web API Working Group" will das W3C Spezifikationen für Webapplikationen schaffen, auch AJAX ist dabei ein Thema. Im Auge hat das W3C sowohl Desktop-Nutzer als auch solche, die die Applikationen auf mobilen Endgeräten nutzen wollen sowie andere "Browser-ähnliche" Umgebungen.
Vom 27. bis 30. Dezember 2005 findet der 22. Chaos Communication Congress des Chaos Computer Clubs (CCC) im Berliner Congress Centrum statt. Nun steht auch das Programm des jährlich stattfindenden Hacker-Kongresses zum Großteil, wobei dieses Jahr neben deutschen Vorträgen auch immer mehr in englischer Sprache stattfinden.
Die kostenlose Online-Textverarbeitung Writely unterstützt ab sofort auch das OpenDocument-Format. Nutzer können damit nicht nur vorhandene OpenDocument-Dateien öffnen, sondern neu erstellte auch im freien Office-Format abspeichern.
Der freie Web-Mailer und -Kalender Zimbra ist in einer neuen Beta-Version erschienen, die es nun erlaubt, einen Kalender mit anderen Nutzern zu teilen. Zusätzlich wurde die erste "Network Edition" der auf AJAX setzenden Software veröffentlicht, die für den kommerziellen Einsatz gedacht und kostenpflichtig ist.
Der norwegische Browser-Hersteller Opera will die Entwicklung von AJAX-Applikationen für Mobiltelefone mit einem neuen Entwickler-Kit unterstützen. Das "Opera Platform SDK" steht dabei ab sofort in einer Beta-Version zum Download bereit.
Scalix erweitert die kostenlose Variante seiner E-Mail- und Kalendersoftware Scalix Community Edition auf bis zu 25 Nutzer, so dass nun auch Unternehmen mit mehr als fünf Mitarbeitern die Software kostenlos nutzen können.
Yahoo hat ein neues API für seinen Kartendienst vorgestellt, mit dem Entwickler Kartenmaterial von nun an auch in Flash- oder Ajax-Applikationen integrieren können. Das ältere XML-API steht aber auch weiterhin zur Verfügung.
Wie im Juni 2005 angekündigt, hat Nokia jetzt einen Web-Browser für Symbian-Smartphones mit Series 60 veröffentlicht. Dieser basiert auf Apples Safari Web Kit und somit auf der Rendering-Engine KHTML des KDE-Projekts. Der Open-Source-Browser soll normale Webseiten auf dem Handy-Display darstellen und flexibel erweiterbar sein.
Nach "Xbox live" will Microsoft mit "Windows Live" und "Office Live" nun auch seine beiden wichtigsten Produkte ins Internet bringen. Die neuen Dienste wurden von Microsoft-Chairman Bill Gates und Lotus-Notes-Erfinder Ray Ozzie vorgestellt, der heute Chef-Techniker von Microsoft ist. Beta-Versionen von einigen der neuen Dienste stehen ab sofort zur Verfügung, wobei Microsoft Googles Geschäftsmodell nachahmt.
Doug Turner arbeitet seit geraumer Zeit an Minimo, einem "Mini-Mozilla" für Smartphones. Zusammen mit der France Telecom hat Turner in den letzten Monaten versucht, mit passenden Anwendungen für Minimo die wichtigsten Fragen von Handy-Nutzern zu klären.
Derzeit sind AJAX-Anwendungen groß im Kommen: Neben dem Outlook-artigen Zimbra gibt es mit RoundCube einen weiteren browserbasierten Webmailer, der es erlaubt, IMAP-Konten komfortabel abzufragen. Das multilingual angelegte RoundCube bietet Unterstützung für die Sprachen Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch, Holländisch und Dänisch.
Die Entwickler von Zimbra, einer AJAX-basierten Software-Anwendung für E-Mail, Termin- und Kontaktmanagement im Browser, haben das Preismodell bekannt gegeben. Die "Zimbra Public License Package" soll demnach kostenlos erhältlich sein. Die "Network Standard Edition" soll pro Mailbox 30,- US-Dollar im Jahr kosten.
Unter Zimbra.com kann man derzeit die Beta-Version eines Webmail-Clients bewundern, der auf AJAX-Basis arbeitet und außer Mail- auch noch Kalenderfunktionen sowie das Adress- und Aufgaben-Management beinhaltet.
Mit "Instant Search" erprobt Yahoo eine neue Sofortantwort auf Suchanfragen, bei denen das oberste Suchergebnis in einem aufpoppenden Fenster erscheint. Damit will Yahoo die gezielte Suche nach bestimmten Informationen vereinfachen, sofern man eben nur eine Antwort auf eine Frage erwartet.
Mit "Start.com/myw3b" von Microsoft sollen sich Nutzer ihre eigene Startseite im Web zusammenstellen können. Das Prinzip folgt Googles personalisierbarer Homepage und macht umfangreichen Gebrauch von AJAX. Änderungen werden an der aktuell dargestellten Webseite vorgenommen, statt eine neu zu laden.
Auf die Namen "Atlas", "LINQ" und "Everywhere" hören die drei neuen Plattform-Technologien, die Microsoft auf Microsofts Professional Developers Conference (PDC) vorstellte. Mit Atlas bietet Microsoft ein Framework für Web-Applikationen nach dem AJAX-Prinzip.
Das Start-up Splunk will Systemadministratoren das Leben erleichtern. Der "Splunk Personal Server" soll helfen, Probleme in komplexen IT-Strukturen zu finden und zu lösen. Splunk nutzt Reverse-Engineering, um dem Innern von Systemen und Applikationslogik auf die Spur zu kommen und jede einzelne Transaktion zu verfolgen.
Scalix bietet seine Linux-basierte E-Mail- und Kalenderplattform nun auch in der kostenfreien Version "Scalix Community Edition" (SCE) an. Die Software wird mit einem kompletten POP- und IMAP-Server sowie Scalix Web Access (SWA) geliefert. Der browserbasierte Client nutzt dabei das AJAX-Konzept.
Das Projekt PHPfaces will eine PHP-Bibliothek für komplexe Web-Frontends entwickeln. Dazu erlaubt es PHPfaces, ein objektorientiertes GUI als Schnittstelle zum Benutzer der Web-Applikation zu erstellen. Derweil bringt IBM das aus Java stammende Konzept der Service Data Objects (SDO) nach PHP.
Mit OpenID hat Brad Fitzpatrick, Gründer des Blog-Anbieters LiveJournal.com, ein offenes und dezentrales Identitätssystem ins Leben gerufen. Nutzer sollen sich so auf unterschiedlichen Webseiten einloggen können, ohne dort einen eigenen Account anlegen zu müssen, z.B. um einen Kommentar in einem fremden Blog zu hinterlassen.
Mit AJAXSLT hat Google eine Implementierung von XSL-Transformations (XSL-T) in JavaScript als Open Source veröffentlicht, die sich somit auf Webseiten bzw. genauer genommen in so genannten AJAX-Applikationen nutzen lässt.
Seit Jahren schwören unzählige Videospieler auf die Pro-Evolution-Reihe von Konami - zuletzt konnte kein anderes Fußballspiel auch nur annähernd mit dem hohen Realismusgrad und dem grandiosen Ballgefühl dieser Serie mithalten. Die Verkaufscharts führte nichtsdestotrotz meist der Fifa-Konkurrent aus dem Hause Electronic Arts an; vor allem Einsteiger greifen weiterhin auf Grund des schnellen Einstiegs und der offiziellen Fifa-Lizenz lieber zu diesem Titel. Genau an diesen Punkten setzten die Entwickler von Pro Evolution Soccer 4 allerdings an, um sich auch verkaufstechnisch endlich die Krone aufsetzen zu können.
Wer als Fan des deutschen Rekordmeisters Bayern München schon immer im Olympiastadion zum Fußballspiel antreten wollte oder seit kurzem davon träumt, den Rasen der Hambuger AOL-Arena etwas genauer zu begutachten, dürfte unter Umständen an der Club-Football-Reihe von Codemasters Gefallen finden. Der Spieleentwickler veröffentlicht sein kommendes PS2-Sportspiel gleich in 15 verschiedenen Versionen für Fans unterschiedlicher Vereine.