Der britische PayTV-Sender Sky will im kommenden Jahr einen ersten 3D-Sender starten. Über seine bestehende HD-Infrastruktur will Sky Filme, Sport und Unterhaltungssendungen in 3D ausstrahlen.
Es ist offiziell: Die neue HDMI-1.4-Schnittstelle wird Heimkinos mit höheren Auflösungen und 3D-Darstellung ermöglichen. Zudem wurde angekündigt, dass die HDMI-Spezifikation spätestens Ende Juni 2009 veröffentlicht wird.
3D- und digitales Kino kommen gut beim Publikum an. Auch in der Krise sei so ein Wachstum zu erreichen, sagte Ufa-Cinema-Geschäftsführer und Filmproduzent Thomas Peter Friedl.
Nach fast einem Jahr Demo-Dasein kommt Nvidias Lösung für Stereoskopie mit Flachbildmonitoren in Deutschland auf den Markt. Ab 30. April 2009 will Media Markt die Shutterbrille und einen passenden 22-Zoll-Monitor von Samsung anbieten.
Mit einem neuen 22-Zoll-LCD will Samsung 3D-Spiele mehr zur Geltung bringen. Der SyncMaster 2233RZ soll durch seine 120-Hz-Bildwiederholfrequenz gut für den Einsatz von Shutter-Brillen geeignet sein.
Cebit Künftige Autoarmaturenbretter sollen nicht länger auf Zeiger, Skalen und Zahlen beschränkt sein. Forscher entwickeln Displays, die die Geschwindigkeit, Drehzahlen oder Warnungen dreidimensional einblenden sollen.
Das DVD Forum hat mit Sensio 3D erstmals eine 3D-Technik als optionalen DVD-Standard akzeptiert. Das auf Spielfilm-DVDs weit verbreitete Mehrkanal-Tonsystem DTS ist ebenfalls als eine solche DVD-Erweiterung spezifiziert.
Panasonic hat auf der CES die stromsparenden Nachfolger seiner Blu-ray-Player DMP-BD35 und DMP-BD55 vorgestellt. Die neuen Geräte können über das Internet auf das Video-on-Demand-Angebot von Amazon zugreifen. Außerdem zeigte der Hersteller den ersten 3D-Blu-ray-Player und verbindet Blu-ray-Disc und VHS in einem Gerät.
3D-Displays für mobile Endgeräte zeigt das Joint-Venture Toshiba Matsushita Display auf der CES in Las Vegas. Auf den Displays sollen dreidimensionale Bilder entstehen - ohne Spezialbrille.
Hochauflösende 3D-Filme sollen bald ihren Weg in die Wohnzimmer der Kunden finden. Panasonic arbeitet dazu laut der japanischen Zeitung Nikkei an einem neuen Blu-ray-Standard, der in Kombination mit neuen Flachbildschirmen und Projektoren ab 2010 das moderne 3D-Heimkino ermöglichen soll.
Nividia und Viewsonic zeigen derzeit in San Jose auf der Messe "Nvision 08" eine Lösung für Spiele mit dreidimensionalem Bildeindruck. Das System basiert auf den bekannten LCD-Shutterbrillen, die hier aber besonders schnell arbeiten und zudem von mehreren Betrachtern gleichzeitig genutzt werden können. Dafür ist aber auch ein neuer Monitor nötig.
Kinoproduktionen in 3D sind in den USA ein neuer Trend, hierzulande noch recht neu. Das will die Constantin Film ändern und produziert als erstes deutsches Filmunternehmen einen Zeichentrickfilm in 3D.
Nvidia will ab Sommer 2008 mithilfe eines Treiber-Updates Besitzern von GeForce-Grafikkarten die Möglichkeit anbieten, in Computerspielen auf Wunsch in einem räumlichen 3D-Modus anzutreten. Größte Herausforderung: Wie bewegt man Spieler zum Tragen von sonnenbrillenähnlichen Augengläsern?
Auf der Unterhaltungselektronikmesse CES 2008 in Las Vegas zeigt LG.Philips LCD neue Public-Displays, darunter auch ein Multi-Touch-Display, das mit 52-Zoll-Bilddiagonale das bisher weltweit größte seiner Art sein soll. Ebenfalls präsentiert werden ein 42-Zoll-Transflexiv-LCD, ein doppelseitiges 47-Zoll-LCD und ein weiteres 47-Zoll-Modell, das aus drei Blickwinkeln Unterschiedliches anzeigt.
Die amerikanische Firma Making Virtual Solid hat ein Navigationskonzept namens Virtual Cable vorgestellt: Mit Hilfe eines Lasers und einiger Linsen wird eine Art virtuelle Wäscheleine an die Windschutzscheibe des Autos projiziert, die dem Autofahrer den Weg weist.
Texas Instruments hat auf der IFA eine 3D-Technik für DLP-Fernseher vorgestellt. Diese Rückprojektionsfernseher sollen bereits existierende 3D-Computerspiele und -inhalte nutzen können. Dazu sind allerdings wieder Brillen notwendig, die schon in den Anfangstagen des 3D-Fernsehens benutzt werden mussten, wenngleich die neuen elektronisch funktionieren und farbige Bilder erlauben.
Um das eigene Angebot zu stärken, will die T-Com auf der CeBIT 2007 die Kunden mit neuen Anwendungen locken und halten. Insbesondere VDSL soll die ideale Grundlage für die neuen Ausflüge in die Dreidimensionalität sein. Außerdem bietet die T-Com mit dem MediaFinder eine Anwendung an, die die Verwaltung von Fotos und das Erkennen von Musik erleichtern soll.
Das kalifornische Unternehmen "EON Reality" will die von Microsoft Research entwickelte Technik TouchLight in Lizenz auf den Markt bringen. Der Software-Riese will auch in Eon investieren, das erste 3D-Display zum Anfassen soll bald marktreif werden.
Philips zeigt auf der CeBIT ein 3D-Display mit einer stattlichen Bildschirmdiagonale von 42 Zoll. Das LCD soll mehreren Betrachtern den Eindruck vermitteln, als würden die Bilder aus dem Display heraustreten.
In Zukunft werden Klingelton-Animationen von nervigen Küken und bekloppten Amphibien auch aus dem Handy-LCD herausragen. Entsprechende 3D-Display-Prototypen für Mobiltelefone wurden bereits vereinzelt vorgestellt, den passenden 3D-Chip will Philips ab erstem Quartal 2006 in Serie ausliefern.
Mit seinem neuen 40-Zoll-LCD mit räumlicher Darstellung, einer Spezialversion des MultiSync LCD4010, liefert NEC-Mitsubishi einen verbesserten Nachfolger des MultiSync LCD4000. Die räumliche Darstellung ohne 3D-Brille basiert bei beiden auf der Technik von X3D Technologies.
Mit ihrem neu entwickelten hochauflösenden 3D-Display wollen die Bauhaus-Universität Weimar und das Fraunhofer IAO Stuttgart für bis zu vier Personen gleichzeitig die interaktive und perspektivisch korrekte Darstellung von 3D-Computermodellen ermöglichen. Bisher verwendete Systeme stellen laut den Forschern nur für eine Person eines Teams die perspektivisch korrekte Ansicht dar, welche aus dem Blickwinkel der anderen Nutzer stark verzerrt wirkt.
Das Heinrich-Hertz-Institut für Nachrichtentechnik (HHI) in Berlin will auf der CeBIT eine Live-Darstellung von 3D-Bildern zeigen: Die Aufnahmen einer Stereokamera werden in Echtzeit auf einem neuartigen Display mit hoher Auflösung angezeigt. Betrachter können sich dabei vor dem Bildschirm frei bewegen, 3D-Brillen und Datenhelme sind dazu nicht erforderlich.
3D-Shutter-Brillen sind derzeit die einzige Möglichkeit, um plastische 3D-Grafik auch auf einem herkömmliche 2D-Monitor mit unverfälschten Farben darzustellen - möglich wird dies durch den schnellen Wechsel zweier leicht unterschiedlicher Ansichten und der wechselseitigen Abdeckung eines der beiden Augen. Bis jetzt konnte die Technik aber nicht mit LCDs eingesetzt werden, da hier eine Synchronisierung schwieriger ist; der Hersteller eDimensional will dies nun ändern.
Für mobile Anwendungen will NEC Japan mit seinem Ende August 2004 vorgestellten 2,5-Zoll-LCD eine für diese Bilddiagonale bisher unerreichte 3D-Auflösung erreichen. Das "3D SOG LCD" benötigt - wie auch aktuelle 3D-Displays aus dem Desktop-Bereich - keine 3D-Brille.
Obwohl Leadtek primär für seine Grafikkarten bekannt ist, gibt es von dem Hersteller noch einiges mehr an Hardware - auf der CeBIT 2004 zeigte Leadtek auch seine Mainboards, MP3-Player, IP-Videotelefone und GPS-Module für Notebooks sowie PDAs. Zu den Besonderheiten zählten neben einer streichholzschachtelkleinen externen 1,5-GByte-USB-Festplatte auch eine weiterentwickelte, aber noch nicht marktreife OLED-basierte 3D-Display-Brille.
Eastman Kodak zeigt auf der Exhibitor Show in Las Vegas den Prototypen eines kommerziellen 3D-Displays, das speziell auch für Computerspiele genutzt werden soll. Das stereoskopische Display soll auch aus stumpfem Winkel noch ein dreidimensionales Bild bieten.
Ende Januar 2004 wird NEC in Japan mit der Auslieferung zweier Notebooks mit 3D-Display beginnen, das gleichzeitig als Stereo-Lautsprecher und Subwoofer dient. Für schnelle Grafik sorgt jeweils eine ATI Mobility Radeon 9600 Pro mit 64 MByte eigenem Videospeicher.
Gemeinsam mit eMagin hat Leadtek eine Monitorbrille entwickelt, die mit Hilfe von OLED-Displays (Organic Light Emitting Diode) eine Auflösung von 800 x 600 Pixeln ermöglicht. Die X-eye getaufte 3D-Brille soll erstmals ab 8. Januar 2004 auf der CES in Las Vegas gezeigt werden.
Ärzte sollen jetzt einen noch besseren räumlichen Einblick in den menschlichen Körper bekommen: Siemens hat ein Flachdisplay entwickelt, das Farbbilder dreidimensional darstellt. Völlig ohne Hilfsmittel wie Spezialbrillen können damit mehrere Personen aus verschiedenen Blickwinkeln und Entfernungen 3D-Bilder beispielsweise von Röntgensystemen, Computertomographen oder Ultraschallgeräten betrachten.
Sharp hat mit dem Mebius PC-RD3D das erste Notebook mit einem LC-Display vorgestellt, das eine dreidimensionale Darstellung erlaubt, ohne dass eine Spezialbrille genutzt werden muss.
Ende April 2003 hatte StereoGraphics in den USA sein Angebot an autostereoskopischen Displays, die 3D-Bilder auch ohne Zusatzbrille plastisch darstellen, um zwei neue LCD-Modelle erweitert. Seit Mai sind die Geräte mit 18,1- und 22,2-Zoll-Bilddiagonale auch beim deutschen Distributor, der VRLogic GmbH, vorrätig.
Sharp Electronics zeigt auf der CeBIT 2003 mit dem LL-T1520H/B 3D das laut Hersteller-Aussage erste 15-Zoll-TFT-Display, das Inhalte wahlweise zwei- oder dreidimensional darstellen kann. Der Betrachter kann dazu per Menüeinstellung zwischen den Darstellungsvarianten wählen.
Auf der CeBIT 2003 in Hannover stellt Siemens zwei neue Eingabemethoden für Handys vor, die entwickelt wurden, um die Bedienung der kleinen Geräte zu erleichtern. Über eine virtuelle Maus steuert man die Funktionen des Handys, während ein neuartiges 3D-Touchscreen zudem die bequeme Texteingabe über ein Handy-Display ermöglicht.
Um die Entwicklung des 3D-Display-Marktes voranzutreiben, haben sich die fünf japanischen Unternehmen Itochu, NTT Data, Sanyo Electric, Sharp und Sony im neu geschaffenen 3D Consortium verbündet. Ziel sei die Entwicklung und Erweiterung von Ein- und Ausgabegeräten für 3D-Displays, die Verbesserung der Entwicklung und Verbreitung von entsprechenden 3D-Inhalten sowie die kommerzielle Verwertung der neuen Technik in unterschiedlichsten Anwendungsbereichen.
Eovia kündigt für Ende März 2003 mit Amapi Designer 7 den Nachfolger von Amapi 3D 6 an, der zahlreiche Neuerungen und eine überarbeitete Bedienoberfläche besitzt. Auch ein Datenaustausch mit Carrara Studio 2 wurde nun implementiert. Im Laufe des Jahres will Eovia auch eine Pro-Version von Amapi 7 auf den Markt bringen.
Auf dem 3GSM World Congress in Cannes wurde von TTPCom und Ocuity eine neue Displaytechnologie vorgestellt, die es erlauben soll, dreidimensionale Displays auf Mobiltelefonen zu realisieren.
Sharp hat ein LC-Display entwickelt, das dreidimensionale Bilder mit einer Technik erzeugt, ohne dass dazu eine Spezialbrille benötigt wird. Bislang war die Anzeige dreidimensionaler Bilder auf einem Display nur mit Hilfe einer speziellen Brille möglich.
StereoGraphics hat auf der Siggraph 2002 sein nunmehr drittes 3D-Display vorgestellt. Im Gegensatz zu seinen 18- und 23-Zoll-Vorgängern verfügt der Synthagram-Monitor mit 42 Zoll Bilddiagonale allerdings nicht über ein TFT-, sondern über ein Plasma-Display.
Asus, Gainward und Visiontek haben die Auslieferung neuer Grafikkarten mit GeForce4-MX- und GeForce4-4200-Grafikprozessoren von NVidia angekündigt. Darunter auch zwei GeForce4-MX-Grafikkarten für den PCI-Bus, mit denen auch Besitzer älterer PCs ohne AGP-Steckplatz zum Zuge kommen.
Die aus einer Forschungsgruppe der Fakultät Informatik am Institut für Künstliche Intelligenz der TU Dresden hervorgegangene Dresden 3D GmbH, Hersteller des Dresdner 3D-Displays, hat am 10. April Insolvenzantrag gestellt, berichtet die Sächsische Zeitung. Das Dresdner 3D-Display ermöglicht eine räumliche Darstellung ohne Zuhilfenahme von speziellen Brillen.
Auf der CeBIT 2002 in Hannover wollen die Fraunhofer-Institute IAO, IMK und IGD die neuen Entwicklungen im Bereich der virtuellen Realität zeigen. Herzstück des Messeauftritts bildet das vom Fraunhofer IMK in St. Augustin entworfene Panoramadisplay "i-CONE", das auf der Messe erstmals einer breiten Öffentlichkeit gezeigt wird.
Nachdem Tarox seit Mitte Juli einen autostereoskopischen Flachbildschirm ausliefert, der auf Technologie des Jenaer Unternehmens 4D-Vision basiert, meldet sich nun die Konkurrenz aus den USA: Auch StereoGraphics bietet ein 3D-Display, das 3D-Grafiken ohne Brille und für mehrere Betrachter plastisch darstellt.
Fast alle Verfahren für eine dreidimensionale Darstellung sind bisher auf Hilfsmittel wie spezielle Brillen oder ausgeklügelte Sensoren angewiesen. Mit dem nun marktreifen, autostereoskopischen Display des Jenaer Unternehmens 4D-Vision sollen auch mehrere Personen aus unterschiedlichen Blickwinkeln und Entfernungen ohne Hilfsmittel räumliche Bilder und Filme betrachten können.
Der Grafikkartenhersteller ELSA hat die Treiber für die High-End-Grafikkarte GLoria II überarbeitet: Der neue Treiber unterstützt nun Open GL-Stereo unter Windows NT 4.0 und ermöglicht beim Einsatz einer 3D-Shutter-Brille die stereoskopische und somit "echte" räumliche Darstellung unter Open GL.