Golem.de
 
Suchen bei Golem.de
Videos
zEnterprise 196 - IBM stellt seine neue Mainframe-Generation vor zEnterprise 196 - IBM stellt seine neue Mainframe-Generation vor
Stellenmarkt

Systemadministrator (m/w)
Techniker Krankenkasse, Hamburg

Development Engineer "J2EE Applications" (m/w)
Orga Systems GmbH, Paderborn

Diplom-Informatiker/in
Apo Asset Management GmbH, Düsseldorf

Detailsuche
Newsletterabo
Verwandte Themen

Internet, Internetsperren, Urheberrecht

Verwandte Artikel
Letzte Meldungen

O2: Kombiangebot aus Handyvertrag und Alice-DSL-Anschluss kommt

Lost in Space: 28 Millionen US-Dollar für Raumfahrer Lord British

Gnome: Desktop soll ins Web

Spieletest Starcraft 2: Mehr Einzelspielerstrategie geht nicht

Blackberry 6: Erste Geräte kommen erst im Herbst

Motorola: Der Smartphone-Absatz ist gestiegen

Steve Ballmer: Windows-7-Tablets in Vorbereitung

Microsoft: Linux Integration Services 2.1 prüft Herzschlag

Eclipse SDK 4.0: Entwicklungsplattform mit neuer Benutzerschnittstelle

Nokia: Ovi Browser für S40-Handys tut es Opera Mini gleich

Google und Adobe: Chrome ab sofort mit integriertem Flash-Player

Mozilla: Updates für Firefox Home und Sync

Sysadminday: Feiert den Icon-Dieb!

Blog-Software: Wordpress 3.0.1 beseitigt Fehler

Echtzeit-Kompression: IBM kauft Storwize

Microsoft: Beta des Internet Explorer 9 im September 2010

Web Timing: Wie schnell lädt eine Website?

Freier Media-Player: VLC 1.1.2 veröffentlicht

Mac-kompatibel: Webcam zum Mitnehmen

15 Minuten: Youtube erhöht Upload-Limit

Digitales Rückteil: Sinar baut DSLRs zu Fachkameras um

Panasonic: 3D-Filme selbst drehen

WiFi-Gate: Britischer Datenschützer entlastet Google

Yes, we can: FBI soll Verkehrsdaten ohne Richterbeschluss bekommen

LTE-Mobilfunk: O2 startet Ende des Jahres Netze in Halle und München

Alien Arena 2010: Mehr Licht und Schatten

App-Genome-Projekt: Android-App sammelt persönliche Daten und gibt sie weiter

Rakudo Star: Perl 6 ist benutzbar

Elektromobilität: Blink - der iPod unter den Ladesäulen

Großbritannien: Sky sendet ab Oktober in 3D

Weitere News


Haben wir etwas übersehen? Dann Mail an news@golem.de.

HOME

Internet / 24.06.2009 / 12:05Trackback    Teilen    Druck 

Geldstrafen und Netzsperren: Sarkozy will Loi Hadopi retten

Kabinettsumbildung in Frankreich

Frankreichs Präsident entlässt die für das umstrittene Anti-Pirateriegesetz zuständige Kulturministerin. Nun soll Frédéric Mitterrand dafür sorgen, dass La Loi Hadopi doch noch in Kraft treten kann.

Das französische Verfassungsgericht hat entscheidende Teile des Gesetzes zur Bekämpfung illegalen Filesharings (La Loi Hadopi) zwar für ungültig erklärt, doch Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy hat keineswegs vor, das Gesetz ad acta zu legen. Im Gegenteil. In einer Grundsatzrede vor dem Kongress in Versailles betonte er vor zwei Tagen, er werde bei diesem Gesetz "bis zum Ende" gehen.

Konkret bedeutet das, dass über die Bestrafung von ertappten Filesharern neu debattiert wird. Dem Ministerrat liegt für heute ein Vorschlag vor, der nach Informationen der französischen Zeitung La Tribune neben den bisher geplanten Sperrungen des Internetzugangs zunächst Geldstrafen vorsieht. Demnach müssen die Inhaber eines Internetzugangs mit einer Geldstrafe von 1.500 Euro rechnen, wenn von ihrem Zugang aus illegal Musik oder Filme getauscht wurden. Das gilt allerdings nur, wenn sie es nicht selbst waren, sondern ein Dritter den Anschluss genutzt hat. Nach einer Verwarnung kann die Geldstrafe verdoppelt werden. Als dritten Schritt sieht der neue Entwurf immer noch die Sperrung des Internetzugangs vor - für maximal sechs Monate.

Wer selbst über seinen eigenen Internetzugang beim illegalen Filesharen ertappt wird, muss auch nach dem neuen Entwurf mit einer Sperrung des Internetzugangs sowie mit sehr viel höheren Geldstrafen bis hin zu Gefängnisstrafen rechnen.

Geht es nach Sarkozy, soll dieser neue Passus im Loi Hadopi am 20. Juli von der Nationalversammlung verabschiedet werden. Ein Zeitpunkt, zu dem "die meisten Franzosen schon am Strand liegen", wie die französische Seite PC Inpact süffisant anmerkt. Es ist Sommerpause, die Abgeordneten müssten zu einer außerordentlichen Sitzung zusammengerufen werden.

Damit das hochumstrittene Gesetz allen Debatten zum Trotz noch in Kraft treten kann, hat Sarkozy im Rahmen einer umfassenden Kabinettsumbildung auch den zuständigen Kulturminister ausgetauscht. Christine Albanel, die bislang in dieser Funktion auch für die Rückschläge bei dem Vorhaben verantwortlich war, wird ersetzt durch Frédéric Mitterrand, einen Parteilosen und Neffen des ehemaligen französischen Präsidenten François Mitterand. (md)
Kommentar-Übersicht / Kommentieren:
Re: Auf keinen Fall CDU/CSU und SPD wählen (hustler, 25.06.09 17:33)
Re: Die raffen es nicht oder? (Captain, 25.06.09 12:16)
Re: Die raffen es nicht oder? (Youssarian, 25.06.09 12:13)
Re: Die raffen es nicht oder? (Youssarian, 25.06.09 12:12)
Re: Die raffen es nicht oder? (MT, 25.06.09 00:18)
Trackback:
Links zum Artikel
Bookmarks:
Artikel bei Mister Wong ablegen Artikel bei Yigg ablegen Artikel bei Linkarena ablegen Artikel bei Google ablegen Artikel bei del.icio.us ablegen Artikel bei Webnews ablegen
Aktuelle Artikel

O2
Kombiangebot aus Handyvertrag und Alice-DSL-Anschluss kommt

O2: Kombiangebot aus Handyvertrag und Alice-DSL-Anschluss kommt In Kürze will O2 nach der Hansenet-Übernahme ein Kombiangebot mit einem Mobilfunkvertrag von O2 und einem DSL-Anschluss von Alice an den Start gehen. Das erklärte René Schuster, CEO von O2 Deutschland, anlässlich der Vorstellung der aktuellen Quartalszahlen des Netzbetreibers.

Lost in Space
28 Millionen US-Dollar für Raumfahrer Lord British

Lost in Space: 28 Millionen US-Dollar für Raumfahrer Lord British Der Spieledesigner und Freizeitastronaut Richard Garriott, unter Fans auch bekannt als Lord British, hat einen Rechtsstreit gegen NC Soft in erster Instanz gewonnen - und damit 28 Millionen US-Dollar.

Gnome
Desktop soll ins Web

Gnome: Desktop soll ins Web Gnome-Entwickler fordern einen Umbruch für den Gnome-Desktop: Er solle künftig auf HTML und CSS setzen statt auf GTK+ und Python. Das sagte Luis Villa, Mitglied im Gnome-Beirat, auf der Entwicklerkonferenz GUADEC.

 

 

Audio/Video | Desktop-Applikationen | Foto | Games | Handy | Internet | Mobil | OSS | PC-Hardware | Politik/Recht | Security | Software-Entwicklung | Wirtschaft | Wissenschaft

Ticker | RSS | API | Forum | Zusatz-Dienste | Jobs | IT-Events

Home | Impressum | Werbung | Freunde

Copyright © 1997 - 2010 Golem.de. Alle Rechte vorbehalten.

 

Zum Artikel Text einblenden Text ausblenden