Original-URL des Artikels: http://www.golem.de/news/ouya-android-konsole-ab-juni-2013-im-handel-1302-97372.html    Veröffentlicht: 05.02.2013 10:39

Ouya

Android-Konsole ab Juni 2013 im Handel

Wer jetzt erst vorbestellt, bekommt die Ouya nicht mehr im April 2013 geliefert. Er muss sich bis Juni gedulden, ab dann soll die über Kickstarter finanzierte Android-Spielekonsole auch im Handel erhältlich sein - zumindest in den USA.

Im Juni 2013 soll die Android-Spielekonsole Ouya auch regulär in den US-Handel kommen. Zu den genannten Händlern zählen Amazon.com, Best Buy, Gamestop und Target. Deutsche Handelspartner wurden noch nicht genannt. Auch wer jetzt erst über die Webseite des Herstellers vorbestellt, muss sich bis Juni gedulden.

Diejenigen, die sich über das Crowdfunding-Portal Kickstarter ihre Konsolen nebst Wireless-Controllern vorbestellt haben, sollen ab Ende März 2013 beliefert werden. Im April 2013 schließlich sollen die ersten über Ouya.tv vorbestellten Geräte ausgeliefert werden.

Ob vorbestellt oder über den Handel bezogen: Die reguläre Ouya mit einem Controller kostet rund 100 US-Dollar (etwa 75 Euro). Jeder zusätzliche der auch mit Mini-Touchpad bestückten Controller kostet 50 US-Dollar (rund 40 Euro). Herz der Konsole ist ein Quad-Core-Prozessor vom Typ Nvidia Tegra 3, dem 1 GByte RAM und 8 GByte interner Flash-Speicher zur Verfügung stehen. Weitere Ausstattungsmerkmale: HDMI, WLAN nach IEEE 802.11 b/g/n, Bluetooth LE 4.0, Ethernet und USB 2.0.

Ende Dezember 2012 startete Ouya die Auslieferung der mit transparentem Gehäuse versehenen, in der Stückzahl limitierten Entwicklervariante der Ouya. Der enthaltene Controller weist noch nicht das finale Design auf. Ziel war es eher, interessierten Entwicklern einen frühen Zugang zum System zu verschaffen, um mit mehr angepassten Spielen starten zu können.

Wer für die Ouya entwickeln will, muss kein spezielles Entwicklerkit kaufen. Er kann mit der regulären Ouya arbeiten - und mit dem kostenlos zur Verfügung gestellten Ouya-SDK. Der Hersteller will sein Geld vor allem über die Verkaufsgebühren im Ouya-Appstore verdienen. Zudem wird die Hardware nicht subventioniert verkauft, anders als es bei der Neueinführung von etablierten Konkurrenten wie Sony, Nintendo und Microsoft in der Regel der Fall ist.  (ck)


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