Original-URL des Artikels: http://www.golem.de/news/auftragshersteller-microsoft-rechnet-mit-geringer-nachfrage-1301-97273.html    Veröffentlicht: 30.01.2013 17:43

Auftragshersteller

Microsoft rechnet mit geringer Nachfrage für Surface Pro

Microsoft lässt weit weniger Surface-Pro-Tablets bei den Auftragsherstellern produzieren als beim Start des Surface RT. Dazu gibt es unbestätigte Informationen aus Taiwan.

Microsoft lässt für den Start seines Tablets Surface Pro nur 1 Million Geräte produzieren. Das berichtet die Branchenzeitung Digitimes unter Berufung auf Zulieferer der Auftragshersteller in Taiwan. Für den Produktstart des Surface für Windows RT bestellte der Softwarekonzern zuerst 4 Millionen Geräte.

Im November 2012 wurde berichtet, dass Microsoft die Aufträge für sein Surface-RT-Tablet bei den Herstellern in Asien um die Hälfte verringert. Der US-Konzern hatte die Liefermenge von vier Millionen auf zwei Millionen gesenkt.

Zum Vergleich: Apples iPad-Verkauf stieg im vierten Quartal 2012 um 49 Prozent auf 22,9 Millionen.

Das zweite Windows-Tablet des Unternehmens wird mit dem Betriebssystem Windows 8 laufen. Das Basismodell kommt mit einem 10,6-Zoll-Cleartype-Full-HD-Display (16:9) mit 1.920 x 1.080 Pixeln und 10-Punkt-Multi-Touch. Es wird mit 4 GByte RAM und 64 GByte internem Flash-Speicher ausgestattet sein und USB 3.0 bieten.

Das Surface Pro mit Intels Core-i5-Prozessor sollte eigentlich schon im Januar 2013 auf den Markt kommen. Als Erscheinungstermin ist jetzt der 9. Februar 2013 für die USA und Kanada festgelegt. Für Deutschland gibt es noch keinen Verkaufstermin.

Weltweit nur 1 Millionen Windows RT-Tablets verkauft?

Das Surface Pro kommt zum Preis von 899 US-Dollar mit 4 GByte RAM und 64 GByte internem Flash-Speicher auf den Markt. Eine Version mit 128 GByte Flash-Speicher soll 999 US-Dollar kosten.

Laut Digitimes wurden bislang weltweit nur rund 2 Millionen Windows-RT-Tablets ausgeliefert, davon wurde nur unter 1 Million verkauft. Neben Microsofts Surface gibt es das Vivo Tab RT von Asus, das XPS 10 von Dell und Samsungs Ativ Tab. Samsung bietet sein Ativ Tab beispielsweise nicht in den USA an. Auch Lenovo ist nur regional beschränkt mit dem Yoga 11 vertreten.  (asa)


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