Original-URL des Artikels: http://www.golem.de/news/porn-vine-filtert-pornobegriffe-aus-1301-97217.html    Veröffentlicht: 29.01.2013 11:51

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Vine filtert Pornobegriffe aus

Die wegen Pornografie kritisierte Videoplattform Vine von Twitter blockiert nun Suchanfragen nach eindeutigen Begriffen. Apple hat ebenfalls reagiert und bewirbt die App nun nicht mehr im App Store.

Die Videosharing-App Vine arbeitet wie Twitter mit Hashtags. Über diese Schlagworte können Benutzer das Material leichter finden. Doch eindeutige Begriffe wie "#sex", "#boobs" und Ähnliches mehr bringen anders als am Tag zuvor nicht mehr den gewünschten Sucherfolg.

Twitter filtert sie wohl auch aus der Sorge heraus, dass seiner iOS-App sonst das gleiche Schicksal droht wie der Foto-App 500px. Die hatte Apple kürzlich aus dem App Store geworfen, weil damit auch Nacktbilder abrufbar sind, wie das Unternehmen der Nachrichtenwebsite The Verge mitteilte.

In einem Punkt hat Apple schon reagiert. Zwar wurde die Vine-App nicht entfernt, sie wird aber nicht mehr prominent im App Store angezeigt, wie die Website Cnet berichtet. Üblicherweise wechselt Apple die "Editor Picks" wöchentlich aus.

Aussortierung von Pornos gelingt nicht vollständig

Auch wenn Twitter die Vine-Hashtags filtert - erfolgreich verhindern kann das Unternehmen die Verbreitung von Pornografie über seine Plattform offenbar nicht. Einschlägige Begriffe wie "#pornvine" und "#nsfw" führen weiterhin zu Treffern.

Der Website Techcrunch hatte ein Twitter-Sprecher erklärt, dass Anwender anstößiges Material melden können. Derartige Videos würden entweder gelöscht oder gekennzeichnet und ließen sich dann erst nach der Bestätigung eines Warnhinweises ansehen. Die Filterung kündigte Twitter nicht an.

Einfach hinauswerfen wird Apple die App seines Geschäftspartners Twitter wohl kaum, auch wenn der Computerhersteller einen strikten Kurs gegen pornografische Inhalte im App Store fährt. Apple pflegt enge Beziehungen mit Twitter und hat den Kurznachrichtendienst nativ in iOS eingebunden.

Twitter hat den Videodienst Vine am 24. Januar 2013 gestartet.  (ad)


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