Original-URL des Artikels: http://www.golem.de/news/prozessorgeruechte-inoffizielle-daten-zu-sechs-geplanten-richland-apus-von-amd-1301-97164.html    Veröffentlicht: 25.01.2013 17:35

Prozessorgerüchte

Inoffizielle Daten zu sechs geplanten Richland-APUs von AMD

Noch im ersten Halbjahr 2013 sollen sie auf den Markt kommen - die Nachfolger von AMDs Desktopprozessoren aus der Serie A (Trinity) für den Sockel FM2. Unbestätigte Daten von sechs Modellen sind nun bekannt, nach denen AMD voraussichtlich bis zu 4,4 GHz erreichen wird.

Nach einem inoffiziellen Bericht wird es bei AMD mit den seit 2012 verfügbaren Piledriver-Kernen auch 2013 nur über den Takt mehr CPU-Leistung geben. Die Cores selbst bleiben unverändert; die noch Anfang 2012 als Nachfolger von Piledriver vorgesehene Steamroller-Architektur ist für Desktop-PCs auf 2014 verschoben worden.

So verwundert es nicht, dass die von VR-Zone aus inoffiziellen Quellen veröffentlichten Daten für die Nachfolger der Serien A10, A8 und A4 (Trinity) recht hohe Takte vorsehen. Mit 100 Watt TDP schafft laut dem Bericht das Spitzenmodell A10-6800K einen Turbotakt von 4,4 GHz und von 4,1 GHz, wenn alle Kerne belastet sind. Die bisher schnellste Trinity-APU, A10-5800K, kommt nur auf 3,8 bis 4,2 GHz. Vor allem ist also mehr garantierte Leistung bei Multithreading-Anwendungen von den Richland-APUs zu erwarten.

Radeon HD 8000 als Umbenennung?

Auf dem Programm steht auch eine neue Grafikeinheit, die VR-Zone schon der Modellreihe Radeon HD 8000 zuordnet. AMD könnte die Grafikkerne tatsächlich so nennen - mit der für 2013 erwarteten neuen Architektur der Desktop-Grafikkarten dürften sie aber kaum etwas gemein haben. Auf der letzten inoffiziellen Roadmap ist der Wechsel zur Architektur GCN (sie entspricht aktuell Radeon HD 7000) erst für die Ende 2013 erwarteten Kaveri-APUs vorgesehen. Sie werden dann, anders als Trinity und Richland, auch erstmals bei AMD mit 28 Nanometern Strukturbreite hergestellt werden.

Bis dahin muss AMD versuchen, mit den etwas schnelleren Richland-APUs attraktiv zu bleiben. Vor allem für kostenbewusste PC-Selbstbauer gibt es dabei einen Vorteil: Wie das Unternehmen bereits bestätigte, sollen auch die Nachfolger von Trinity - also auch Richland - kompatibel zum mit Trinity eingeführten Sockel FM2 bleiben.  (nie)


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