Original-URL des Artikels: http://www.golem.de/news/quartalsbericht-google-will-verfuegbarkeit-der-nexus-geraete-verbessern-1301-97080.html    Veröffentlicht: 22.01.2013 23:10

Quartalsbericht

Google will Verfügbarkeit der Nexus-Geräte verbessern

Google-Chef Larry Page verspricht, den Nachschub von Nexus-Geräten zu verbessern. "Das ist die wichtigste Aufgabe für unsere Teams in dem Bereich." Googles Gewinn ist auf 2,89 Milliarden US-Dollar gestiegen.

Google will die Verfügbarkeit der Nexus-Geräte verbessern. "Es ist offensichtlich, dass es da viel zu tun gibt", sagte Konzernchef Larry Page in der Telefonkonferenz mit Analysten nach Bekanntgabe der Quartalsergebnisse. "Das ist die wichtigste Aufgabe für unsere Teams in dem Bereich." Das Chromebook sei ein Verkaufserfolg der Feiertage gewesen.

Das Nexus 4 wurde von LG und Google entwickelt und sollte eigentlich Mitte November 2012 auf den Markt kommen. Am ersten Verkaufstag war es innerhalb von 30 Minuten ausverkauft und seitdem nur Anfang Dezember 2012 wieder bestellbar.

Googles Gewinn stieg im vierten Quartal 2012 um 6 Prozent auf 2,89 Milliarden US-Dollar (8,62 US-Dollar pro Aktie). Im Vergleichszeitraum des Vorjahres lag der Gewinn bei 2,71 Milliarden Dollar (8.22 US-Dollar pro Aktie). Vor Sonderposten stieg der Gewinn von 9,50 auf 10,65 US-Dollar pro Aktie. Die Analysten hatten 10,42 US-Dollar pro Aktie berechnet.

Der Umsatz stieg um 36 Prozent auf 11,34 Milliarden US-Dollar, die Analysten prognostizierten jedoch 12,34 Milliarden US-Dollar.

Die Smartphone-Sparte Motorola erzielte einen Erlös von 1,51 Milliarden US-Dollar. Der operative Verlust lag bei 353 Millionen US-Dollar. Page sagte, Motorola arbeite daran, die Akkulaufzeit und die Robustheit der Geräte zu verbessern, um sie beispielsweise beim Herunterfallen besser zu schützen.

Google erklärte, die Paid Clicks auf Suchanzeigen seien um 24 Prozent gestiegen, doch die Preise in diesem Bereich seien um 6 Prozent gesunken.

Weltweit beschäftigte Google zum Jahresende 53.861 Menschen, davon 37.544 bei Google, 11.113 bei Motorola Mobile und 5.204 bei Motorola Home. Am 30. September 2012 lag die Zahl noch bei 53.546. Die Finanzreserven lagen am 31. Dezember 2012 bei 48,1 Milliarden US-Dollar.  (asa)


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