Original-URL des Artikels: http://www.golem.de/news/usa-verhaftungen-wegen-nutzung-elektronischer-geraete-im-flugzeug-1212-96610.html    Veröffentlicht: 31.12.2012 12:45

USA

Verhaftungen wegen Nutzung elektronischer Geräte im Flugzeug

In den USA gibt es immer mehr Verhaftungen, wenn Fluggäste sich weigern, ihr Smartphone oder Tablet auszuschalten.

Im Laufe der vergangenen Jahre ist es in den USA immer gefährlicher geworden, Smartphones oder Tablets an Bord eines Flugzeugs zu nutzen. Wie die New York Times berichtet, kam es 2012 zu mehreren Verhaftungen und 2010 sogar zu einem gewaltsamen Übergriff auf einen Passagier.

Im September 2012 wurde ein Reisender in El Paso festgenommen, weil er sich geweigert hatte, sein Mobiltelefon während der Landung auszuschalten. Im Oktober gab es in Chicago eine Verhaftung wegen iPad-Nutzung während des Starts eines Flugzeugs. Auf dem La-Guardia-Flughafen in New York wurden sogar sechs Polizeiautos eingesetzt, weil sich ein 30-Jähriger auf der Landebahn geweigert hatte, sein Handy auszuschalten. Die Polizisten verhafteten den Passagier.

Im Jahr 2010 schlug ein Fluggast einen Teenager, der sich geweigert hatte, sein Handy auszuschalten. Der 68-jährige Angreifer habe sich verpflichtet gefühlt, alle Menschen an Bord vor dem Jugendlichen zu schützen, sagte ein Polizist der New York Times.

Ein Passagier musste 2011 eine Maschine der American Airlines verlassen, weil er in dem am Gate wartenden Flugzeug ein Onlinegame gespielt hatte.

Laut Nick Bilton, dem Autor des Blogs der New York Times, hält die US-Bundesluftfahrtbehörde FAA (Federal Aviation Administration) die Beschränkungen der Nutzung elektronischer Geräte an Bord von Flugzeugen wider besseres Wissen aufrecht. So genehmigte die Behörde die Nutzung von iPads im Cockpit, damit die Piloten auf gedruckte Handbücher verzichten können. Der New York Times sagte ein FAA-Sprecher zur Begründung, dass ein Unterschied zwischen der Funkleistung von zwei und 200 iPads bestehe. Ein unabhängiges Forschungslabor, die kalifornischen EMT Labs, hat der Aussage widersprochen. "Elektromagnetische Energie kann nicht einfach so addiert werden", sagte Kevin Bothmann, ein EMT-Labs-Testmanager.  (asa)


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