Original-URL des Artikels: http://www.golem.de/news/lightower-und-sidera-zwei-glasfasernetzbetreiber-fusionieren-per-milliarden-deal-1212-96581.html    Veröffentlicht: 28.12.2012 13:45    Kurz-URL: http://glm.io/96581

Lightower und Sidera

Zwei Glasfasernetzbetreiber fusionieren per Milliarden-Deal

Die beiden Glasfasernetzbetreiber von Lightower Fiber Networks und Sidera werden zusammengelegt. Ein Finanzinvestor kauft beide Firmen.

Der Investmentkonzern Berkshire Partners übernimmt für 2 Milliarden US-Dollar die beiden US-Glasfasernetzbetreiber Lightower Fiber Networks und Sidera. Das gaben die Unternehmen am 27. Dezember 2012 bekannt. Die Netzbetreiber werden unter der Führung von Lightower-Chef Rob Shanahan fusionieren.

Nach dem Platzen der Internetblase waren viele Glasfasernetzbetreiber wegen Überkapazitäten in finanziellen Schwierigkeiten. Der seit Jahren wieder stark gestiegene Bedarf für hohe Datenübertragungsraten machte die Betreiber wieder für Investoren interessant.

Die Investoren M/C Partners und Pamlico Capital hatten Lightower im August 2007 von National Grid gekauft. Pamlico Capital und Sidera-Investor Abry Partners behalten Anteile an dem neuen Gemeinschaftsunternehmen. Die Übernahme, der die Wettbewerbsbehörden noch zustimmen müssen, soll im zweiten Quartal 2013 abgeschlossen werden.

"Das Gemeinschaftsunternehmen mit seinem sehr robusten Netzwerk ist gut aufgestellt für künftiges Wachstum, um die ständig wachsende Nachfrage der Kunden nach hoher Bandbreite zu befriedigen", sagte Randy Peeler, Managing Director bei Berkshire Partners. Zusammen bieten Lightower und Sidera ein Glasfasernetzwerk über 20.000 Meilen (32.180 Kilometer).

Nach Angaben des Netzwerkausrüsters vom 24. Oktober 2012 wird sich der weltweite Datenverkehr in Rechenzentren bis 2016 um das Vierfache auf 6,6 Zettabyte erhöhen. Der Cloud-Traffic wird daran einen Anteil von 64 Prozent haben, im vergangenen Jahr waren es noch 39 Prozent. "Der Cloud-Traffic nimmt in den kommenden Jahren durch zahlreiche neue Angebote deutlich zu", sagte Patrick Schmidt, Director Datacenter Sales bei Cisco Zentraleuropa.  (asa)


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