Original-URL des Artikels: http://www.golem.de/news/crowdfunding-die-masse-macht-s-1212-96469.html    Veröffentlicht: 24.12.2012 11:50

Crowdfunding

Die Masse macht's

3D-Drucker, Raumanzüge, Funkchips, Computerspiele - Crowdfunding hat sich 2012 zu einer anerkannten Möglichkeit entwickelt, Projekte zu finanzieren. Doch nicht mehr nur Produkte werden von der Masse finanziert. Auch Unternehmen, Wissenschaftler oder soziale Projekte wollen Geld.

Tolle Idee im Kopf, aber kein Geld, sie umzusetzen? Die Banken, die Wirtschaft oder der Staat wollen keines geben? Früher mussten in dem Fall die Oma, die Eltern oder die Freunde herhalten. Heute soll die Internetgemeinde Geld geben. Und sie gibt, wie Spieleentwickler Tim Schafer feststellen konnte: Er bekam für ein Spieleprojekt gleich mehrere Millionen US-Dollar zugesagt.

Crowdfunding nennt sich das Prinzip. Statt ein Projekt komplett aus einer Quelle zu finanzieren, sollen viele Spender das Budget mit Kleinbeträgen zusammenstoppeln. Auf Plattformen wie Kickstarter, Indiegogo oder - hierzulande - Startnext können Kreative ihre Idee einstellen und um die Gunst und den Geldbeutel ihrer potenziellen Abnehmer buhlen.

Sperrkonto

Das Geld überweisen die Spender auf ein Sperrkonto. Um sie zu schützen, schüttet etwa Kickstarter nur dann Geld aus, wenn in der vom Initiator eines Projekts angegebenen Frist die angestrebte Summe zugesagt worden ist. Komme das Geld nicht zusammen, erhielten die Spender ihr Geld zurück und der Initiator gehe leer aus, erklärte Kickstarter-Sprecher Justin Kazmark im Gespräch mit Golem.de.

Kommt indes mehr zusammen - manche Projekte haben gleich das Mehrfache der vorgegebenen Summe erzielt -, darf sich der Initiator das überschüssige Geld nicht in die eigene Tasche stecken. Was für ein Projekt gespendet werde, müsse auch in dieses fließen, betonte Kazmark. Eine Kontrolle darüber gibt es allerdings nicht.

Lieferschwierigkeiten

Wer bislang vergeblich auf ein Produkt wartet, für das er gespendet hat, muss sich aber noch keine Sorgen machen. Eine Lieferung zu dem in der Crowdfunding-Kampagne genannten Zeitpunkt sei eher unwahrscheinlich, hat der US-Fernsehsender CNN herausgefunden: Von 50 untersuchten Projekten hätten gerade mal acht ihren angekündigten Liefertermin eingehalten.

Im Schnitt hingen die Entwickler ihrem Zeitplan um zwei Monate hinterher. Den Rekord halte eine Espressomaschine: Die sei schon neun Monate überfällig, werde aber voraussichtlich nicht vor Mitte 2013 ausgeliefert. Bei den analysierten Projekten handelte es sich um die 50 am höchsten finanzierten Projekte, deren angekündigter Liefertermin November 2012 oder früher war. Die Zahl der Wartenden ist groß: knapp 420.000 Nutzer, die insgesamt rund 40,3 Million US-Dollar aufbrachten.

Nicht zuletzt ist das Crowdfunding auch ein gutes Geschäftsmodell für die Plattform selbst: Kickstarter sichert sich fünf Prozent der Einnahmen bei einem erfolgreichen Projekt zu.

iPhone-Roboter, Raumanzug und elektronische Suchhilfe

Finanziert wird meist die Entwicklung eines Produktes. Manche Initiatoren haben aber auch schon einen Prototyp und sammeln Geld, um die Serienfertigung vorzubereiten. Die Spanne der Produkte reicht von praktisch über verrückt bis hin zu nutzlos, aber mit hohem Haben-wollen-Faktor. Der Nutzwert eines grinsenden Roboters aus einem Smartphone erschließt sich nicht unbedingt auf den ersten Blick. Dennoch ist Romo eine der Kickstarter-Erfolgsgeschichten: 1,5 Millionen US-Dollar bekam das Unternehmen Romotive.

Eine zweite Kampagne bei Kickstarter für die Entwicklung eines Romo 2 verlief ebenfalls erfolgreich, wenn auch etwas weniger als die erste.

Auch über die Alltagstauglichkeit eines Raumanzuges, für dessen Entwicklung das New Yorker Unternehmen Final Frontier Design (FFD) zur Kasse bat, ließe sich trefflich streiten. Immerhin: Die Kampagne war erfolgreich. Es fand sich sogar ein Spender, der 10.000 US-Dollar gab und dafür im Januar einen Raumanzug bekommt.

Weitaus praktischer sind die elektronischen Suchhilfen Stick-N-Find und Wallet Trackr. Das sind kleine Bluetooth-Sender, mit denen schusselige Zeitgenossen Portemonnaie, Hausschlüssel oder andere wichtige Gegenstände ausstatten können. Werden sie vergessen oder gehen verloren, sollen ihre Besitzer sie mit dem Smartphone orten können.

3D-Drucken mit der Masse

Beliebt waren Kampagnen für 3D-Drucker - eine Geräteklasse, die derzeit im Trend liegt. Die über die Crowdfunding-Plattformen finanzierten Geräte waren durchaus günstiger als die Geräte der großen Hersteller. Den Bukobot etwa boten die Entwickler als Bausatz für weniger als 1.000 US-Dollar an. Die Kampagne auf Kickstarter war überaus erfolgreich: Sie brachte das Vierfache der beabsichtigten 42.000 US-Dollar. Aufsehen - in verschiedener Hinsicht - erregte auch der Drucker Form 1, von dem später noch die Rede sein wird.

Computerspiele und Feuerwaffen

Recht gut lassen sich offensichtlich Spiele per Crowdfunding finanzieren - so gut, dass Kollege Peter Steinlechner die Plattform Kickstarter als "Gelddruckmaschine" für Spieleentwickler bezeichnete. Anlass war das Projekt der Schanghaier Matthew Davis und Justin Ma, die für ihr Weltraumspiel Faster Than Light statt der gewünschten 10.000 über 123.000 US-Dollar bekamen.

Andere Erfolgsgeschichten schrieben Branchenveteranen wie Brian Fargo und eben Tim Schafer: Fargo, unter anderem auch Gründer von Interplay und Inxile und Entwickler von Klassikern wie Bard's Tale, startete eine Kampagne für das postapokalyptische Rollenspiel Wastelande 2, den Nachfolger eines Spiels aus den späten 1980er Jahren. Ziel waren 900.000 US-Dollar. Am Ende bekam er knapp 3 Millionen US-Dollar.

Noch besser kam Monkey-Island-Erfinder Schafer weg: Er wollte sich die Entwicklung des Computerspiels Double Fine Adventure mit 400.000 US-Dollar finanzieren lassen. Das Geld kam in nur acht Stunden zusammen. Nach weniger als 24 Stunden überschritt das Projekt - etwas mehr als eine Stunde nach einer Dockingstation für das iPhone - als zweites die Millionen-Dollar-Marke. Am Ende gab es für das Spiel über 3,3 Millionen US-Dollar.

Schafer gehört zu den Initiatoren, die die Geduld ihrer Geldgeber arg auf die Probe stellen: Double Fine Adventure hätte im Oktober fertig sein sollen. Einer seiner Mitarbeiter sagte CNN, das Team gehe inzwischen davon aus, dass das Spiel "im Sommer oder Herbst 2013" herauskommen werde.

Feuerwaffe drucken

Auf den Plattformen tauchen auch fragwürdige Projekte auf: So wollte Defense Distributed, eine Gruppe um den texanischen Jurastudenten Cody Wilson, über die Plattform Indiegogo 20.000 US-Dollar sammeln, um einen 3D-Drucker zu leasen. Damit wollte die Gruppe eine Feuerwaffe aufbauen.

Indiegogo entfernte das Projekt schnell. Doch mit Hilfe der elektronischen Währung Bitcoin bekam Defense Distributed das Geld zusammen und konnte den 3D-Drucker beim Marktführer Stratasys bestellen. Als Stratasys jedoch mitbekam, was die Gruppe mit dem Gerät anfangen wollte, nahm das Unternehmen ihr den Drucker wieder weg. Am Ende schaffte Defense Distributed es dennoch, mit Hilfe von zwei texanischen Unternehmen, die Waffe vom Typ AR-15 zu bauen. Bei Tests zeigte sie sich funktionsfähig, brach aber nach sechs Schüssen auseinander.

Unternehmen, Bildung und soziale Projekte finanzieren

Statt in die Entwicklung eines neuen Produkts kann der Nutzer auch gleich in das Unternehmen investieren. In den USA wurde im Frühjahr mit dem Crowdfunding Act ein Gesetz verabschiedet, das die Bedingungen definiert, wie Crowdfunding-Plattformen Anteile an Unternehmen vermitteln dürfen.

Über Angebote wie Crowdfunder können US-Nutzer in Startups investieren. Das gilt auch für Investoren, die über ein normales Einkommen verfügen - im Gegensatz etwa zu der Plattform Second Market: Dort darf nur mitmachen, wer mindestens eine Million US-Dollar auf dem Konto hat. Allerdings werden dort auch nicht Anteile an Startups, sondern an Unternehmen wie Twitter, Dropbox, Foursquare oder Spotify gehandelt.

Dieses Verfahren ist keine US-Spezialität. Auch diesseits des Atlantiks gibt es Crowdfunding-Plattformen für Unternehmen, etwa Seedrs in Großbritannien oder Seedmatch und Bergfürst hierzulande. Dabei setzt das Startup einen Mindestbetrag fest, für den der Privatinvestor Anteile kaufen kann: Bei Seedmatch sind das beispielsweise 250 Euro. Die Obergrenze liegt bei 100.000 Euro.

Licht spenden

Auch für soziale Projekte werben Initiatoren um Unterstützung, darunter die beiden Londoner Martin Riddiford und Jim Reeves. Sie haben eine Elektrolampe entwickelt, die ähnlich wie eine Uhr aufgezogen wird. Ein Sack, der mit Sand oder etwas anderem gefüllt wird, dient als Gewicht. Er hängt an einem Seil, das über ein Werk einen Generator antreibt, der eine Lampe mit Strom versorgt. Eine halbe Stunde lang beleuchtet Gravitylight dann eine Hütte.

Riddiford und Reeves haben eine Crowdfunding-Kampagne bei Indiegogo gestartet, um 1.000 Gravitylights zu bauen und sie an Dorfbewohner in Afrika und Indien zu verteilen. Ihr Ziel, 55.000 US-Dollar, haben sie schon nach wenigen Tagen erreicht.

Die beiden wollen die Masse indes gleich doppelt einspannen. Die einen sollen finanzieren, die anderen testen: Die Nutzer, die Gravitylights erhalten, sollen Schwachstellen aufspüren, damit die Entwickler die Lampen verbessern können. Geplant ist nämlich, die Schwerkraftlampe eines Tages als ganz normales Produkt auf den Markt zu bringen.

Bildung in der Crowd

In Zeiten schwindender Etats für Kultur und Bildung werden auch für diese Bereiche Spender gesucht: Für eine Plattform, auf der Open-Source-E-Books für die Schule bereitgestellt werden können, wird an die Großzügigkeit der Internetnutzer appelliert, ebenso für die Produktion eines Films über Nikola Tesla und die Einrichtung eines Museums im ehemaligen Labor des Erfinders, Physikers und Elektroingenieurs Tesla. Beide Tesla-Projekte waren erfolgreich. Die Schulbuch-O-Mat-Kampagne läuft noch bis Mitte Januar 2013.

Selbst der notleidende Journalismus sucht in Zeiten des Zeitungssterbens sein Heil bei der Masse: Die Organisation Freedom of the Press Foundation sammelt Spenden für Organisationen, "die sich damit beschäftigen, Missmanagement, Misshandlungen, Korruption, Repression und Verbrechen in den zunehmend undurchsichtig werdenden Institutionen aufzudecken". Dazu zählt im Moment die Plattform Wikileaks. Im Januar 2013 soll hierzulande die Plattform Krautreporter an den Start gehen, über die Journalisten Geld für eine Recherche, die sich sonst nicht finanzieren ließe, sammeln können.

Falsche Drohne: Nicht ganz ehrliche Projekte

Wie alles, was Erfolg verspricht, zieht auch Kickstarter Menschen an, die auf weniger ehrliche Art und Weise profitieren wollen: So beendete die Plattform Anfang des Jahres die Finanzierung der Kameradrohne Eye3. Die hatte zwar durchaus Interessenten gefunden, aufmerksame Nutzer meldeten aber nach wenigen Tagen, dass die beiden Initiatoren versuchten, sich mit fremden Federn zu schmücken: Eye3 war offensichtlich nicht ihre Entwicklung. Kickstarter entfernte daraufhin das Projekt.

Klage gegen Formlabs und Kickstarter

Weniger klar ist der Fall beim 3D-Drucker Form 1: Das Gerät wurde von Formlabs, einer Ausgründung des Massachusetts Institute of Technology (MIT), entwickelt. Über Kickstarter wollte das Unternehmen Geld einwerben, um den 3D-Drucker in Serie produzieren zu können. Das Projekt erwies sich als überaus erfolgreich: Statt der beabsichtigten 100.000 US-Dollar kamen 2,94 Millionen US-Dollar zusammen.

Doch gut drei Wochen nach dem Ende gab es eine Klage. Der 3D-Drucker-Hersteller 3D-Systems bezichtigt Formlabs der Patentverletzung: Form 1 baut Gegenstände aus einem flüssigen Kunstharz auf, das mit Hilfe eines Lasers ausgehärtet wird. Diese Stereolithographie genannte Technik habe 3D-Systems entwickelt und patentiert, erklärte 3D-Systems. Formlabs sei zwar der Meinung, das Patent sei abgelaufen. 3D Systems vertrete aber die Ansicht, es sei in Kraft und Form 1 verstoße dagegen, stellte der Justiziar des Unternehmens klar. Derzeit ist das Gerät aber auf der Formlabs-Website noch vorbestellbar. Als Liefertermin wird April 2013 genannt.

Die Klage richtet sich indes nicht nur gegen Formlabs selbst, sondern auch gegen Kickstarter. Die Crowdfunding-Plattform habe an der Patentverletzung mitverdient, begründet 3D-Systems, und das nicht schlecht: Bei dem Projekt kamen 2,94 Millionen US-Dollar zusammen.

Flops: Asimov bekommt kein Testgelände

Doch nicht alles, was auf Kickstarter oder anderen Plattformen eingestellt wird, wird zum Erfolg. Sogar Projekte, die zuvor schon das Interesse auf sich gezogen haben, können durchfallen. Das erfuhren die Part Time Scientists am eigenen Leib: Die Gruppe wollte über Kickstarter 100.000 US-Dollar sammeln, um die Einrichtung eines Testgeländes für den Rover Asimov zu finanzieren, den das Projekt zum Mond schicken möchte.

Daraus wurde nichts: Nicht einmal 29.000 US-Dollar wollte die Netzgemeinde für das Projekt lockermachen. Dabei hatten sich die Teilzeitwissenschaftler eine schöne Belohnung einfallen lassen: Die Spender hätten den Rover über das Testgelände fahren dürfen - ferngesteuert über das Internet. Auch hier wären Crowdfunding und Crowdsourcing wieder zusammengefallen: Die Idee war, während der Testfahrten Daten zu sammeln, um die Steueralgorithmen für den Rover zu verbessern.

Keine Erfolgsgarantie

Tatsächlich liegt die Erfolgsquote gar nicht so hoch: Fast jedes zweite Projekt fällt beim Publikum durch. Bis Anfang Juni 2012, so hat die Bloggerin Jeanne Pi ausgerechnet, hatte es bei Kickstarter knapp 46.000 Spendenaufrufe gegeben. Davon waren zu dem Zeitpunkt 8,5 Prozent noch aktiv. Jeweils 0,1 Prozent wurden von Kickstarter oder dem Initiator vorzeitig beendet. 50 Prozent wurden erfolgreich abgeschlossen, 41,3 Prozent fielen durch. Damit ist die Erfolgschance im Vergleich zu den Vorjahren leicht angestiegen: Laut der Kickstarter-Bilanz 2011 lag die Quote jeweils unter 50 Prozent.

Damit wird Crowdfunding auch noch zu etwas anderem: zur Abstimmung über ein Projekt. Denn, so das Kalkül: Die Nutzer geben nur für etwas Geld aus, wofür sie sich interessieren, was sie für sinnvoll erachten - und was sie verstehen. Genau darauf zielt das im November gestartete Angebot Sciencestarter ab. Dort können Wissenschaftler Geld für Projekte sammeln.

Masse finanziert Wissenschaft

Vorbild für die Plattform Sciencestarter sind unter anderem US-Angebote wie Petridish, Rockethub oder Sciflies. Dort werde die traditionelle Finanzierung von Wissenschaft durch Organisationen wie die National Science Foundation (NSF) und the National Institutes of Health (NIH) "zunehmend unerreichbar", kritisierte im Frühjahr das US-Wissenschaftsmagazin Scientific American.

Doch es geht um mehr als nur darum, Wissenschaft zu finanzieren. "Wir glauben, dass wir damit den Dialog zwischen Öffentlichkeit und Wissenschaft auf eine neue Stufe heben", sagte Projektleiter Thorsten Witt. Über das Crowdfunding könnten die Bürger "Wissenschaft als Prozess" erleben und "diesen unmittelbar mitgestalten."

Sexy Science

Dabei hätten es manche Disziplinen sicher leichter als andere, geben die Sciencestarter-Initiatoren zu - "man denke nur an die Astrophysik, die Luft- und Raumfahrt oder die Meereswissenschaften." Hat also nur Wissenschaft, die sexy ist, die Chance auf Finanzierung durch die Massen? - Roboter, Raketen oder Raumgleiter konstruieren, archäologische Ausgrabungen vorbereiten oder Wale belauschen, geht, ein Projekt aus der Musikwissenschaft, der Philosophie oder Mathematik nicht?

Nicht unbedingt, wie das Beispiel der Part Time Scientists zeigt. Nein, sagen auch die Wissenschafts-Crowdfunder: "Auch Grundlagenforschung kann spannend und unterhaltsam präsentiert und verbreitet werden, davon sind wir überzeugt." Mit anderen Worten: Der Wissenschaftler - und das gilt auch für jeden anderen Crowdfunder -, der sein Projekt am besten beschreibt, der es der Masse am besten verständlich und schmackhaft machen kann, hat die besten Chancen.

Vor Freude tanzen

Dass das durchaus gelingt, zeigt die Statistik von Kickstarter aus dem Jahr 2011: Die meisten erfolgreichen Projekte kamen aus dem Bereich Film und Video. Dafür wurde auch absolut das meiste Geld gespendet. Die Quote entsprach aber eher dem Durchschnitt. Die höchste Erfolgsquote erzielten nämlich nicht Filme, Spiele oder Gadgets, sondern: Tanzprojekte. Drei Viertel der Projekte in dieser Kategorie - insgesamt listet Kickstarter 13 - waren laut Pi erfolgreich. Es folgen Projekte aus dem Bereich Theater und Musik.

Und für manches Projekt, das durchfällt, mag auch gelten: Wenn die Masse sich dafür nicht erwärmen kann, ist es vielleicht wirklich eine Kopfgeburt.  (wp)


Verwandte Artikel:
Portabee: 3D-Druck wird mobil   
(28.11.2012 12:03, http://www.golem.de/news/portabee-3d-druck-wird-mobil-1211-95996.html)
Crowdfunding: Licht durch Gewicht   
(10.12.2012 16:45, http://www.golem.de/news/crowdfunding-licht-durch-gewicht-1212-96256.html)
Crowdfunding: Sciencestarter finanziert Wissenschaft   
(23.11.2012 18:51, http://www.golem.de/news/crowdfunding-sciencestarter-finanziert-wissenschaft-1211-95912.html)
Freedom of the Press Foundation: Wikileaks findet neuen Spendensammler   
(17.12.2012 12:02, http://www.golem.de/news/freedom-of-the-press-foundation-wikileaks-findet-neuen-spendensammler-1212-96403.html)
Gesetz: USA legalisieren Crowdfunding   
(23.03.2012 08:42, http://www.golem.de/news/gesetz-usa-legalisieren-crowdfunding-1203-90699.html)

© 2014 by Golem.de