Original-URL des Artikels: http://www.golem.de/news/canon-videos-der-eos-6d-sind-nicht-youtube-kompatibel-1212-96233.html    Veröffentlicht: 10.12.2012 08:21

Canon

Videos der EOS 6D sind nicht Youtube-kompatibel

Canon hat zugegeben, dass sich Videos, die mit der neuen DSLR EOS 6D aufgenommen wurden, nicht einfach auf Youtube heraufladen und dort abspielen lassen. Mit einem Kniff ist Abhilfe möglich.

Canons EOS 6D ist eine Vollformat-Spiegelreflexkamera mit eingebautem WLAN-Modul und GPS-Empfänger. Wer versucht, die Videos, die mit der Kamera in Full-HD gedreht werden können, von der Speicherkarte auf Youtube heraufzuladen, wird jedoch eine herbe Enttäuschung erleben. Das Videoformat wird von Youtube weder korrekt erkannt noch abgespielt. Gefilmt wird mit H.264 in Full-HD mit Mono-Ton und 29,97, 25 oder 23,976 Bildern pro Sekunde.

Wer dennoch das Filmmaterial der rund 2.000 Euro teuren Kamera auf Googles Videoplattform anbieten will, kann sich laut Canon mit einem Trick behelfen. Zunächst muss das Video auf den Rechner kopiert werden, auf dem Canons Software Imagebrowser EX installiert ist, die der Kamera beiliegt.

Nachdem die gewünschte Videodatei damit ausgewählt wurde, muss im Bearbeiten-Tab die Funktion "Edit movies" ausgewählt werden. Danach startet MovieEdit Task. Den Film muss nun mit der Speichern-Funktion gesichert werden und kann dann auf Youtube heraufgeladen werden. Das ist natürlich deutlich umständlicher, als direkt die Videodatei von der Speicherkarte zu verwenden.

Canon will jedoch das Problem näher analysieren und eine Lösung vorstellen, damit der Umweg über die Konvertierung nicht gemacht werden muss. Wann das so weit sein wird, verriet der japanische Kamerahersteller nicht.

Canons EOS 6D ist mit einem CMOS-Sensor im Format 36 x 24 mm ausgestattet, der eine Auflösung von 20,2 Megapixeln erreicht. Die Lichtempfindlichkeit des Sensors lässt sich zwischen ISO 50 und 102.400 einstellen. Mit zwei Funktionen hebt sich die EOS 6D allerdings von den teureren Modellen ab. Neben einem WLAN-Modul zur drahtlosen Weitergabe der Bilder ist ein GPS-Empfänger integriert, mit dem die Aufnahmepositionen der Bilder gleich in die Fotodateien geschrieben werden können. Das Gehäuse kostet rund 2.000 Euro.  (ad)


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