Original-URL des Artikels: http://www.golem.de/news/nintendo-wii-u-basic-verbleiben-nur-3-gbyte-speicher-1211-95736.html    Veröffentlicht: 15.11.2012 15:59

Nintendo

Wii U Basic verbleiben nur 3 GByte Speicher

Ohne externe Festplatte hat die preisgünstigere Basic-Version der Wii U ein Problem: Wie Nintendo selbst mitteilt, bleiben von den 8 GByte Speicher gerade mal 3 GByte übrig - zu wenig, selbst für Spiele wie Nintendo Land.

Nintendo veröffentlicht seine Wii U in zwei Varianten: Die Basic-Version mit rund 8 GByte Flash-Speicher für rund 300 Euro und die Premium-Fassung mit 32 GByte Flash-Speicher für rund 350 Euro. Jetzt hat der Hersteller in einem von Kotaku.com aus dem japanischen übersetzten Video bekanntgegeben, dass effektiv deutlich weniger Speicher übrigbleibt. Bei beiden Ausgaben gehen durch die Formatierung rund zehn Prozent des Speichers verloren - somit bleiben auf der Basic-Version noch 7,2 GByte und auf der Premium-Fassung rund 29 GByte übrig.

Dann kommt allerdings noch die Systemsoftware mit einer Größe von rund 4,2 GByte dazu. Sprich: Auf der Basic stehen effektiv noch 3 und auf der Premium noch 25 GByte für Spiele und sonstige Daten zur Verfügung.

Die Datenträger der Wii U fassen bis zu 25 GByte. Das bedeutet, dass eine Vollinstallation eines größtmöglichen Spiels auf der Premium mit etwas Glück gerade so passen würde - sonderlich oft dürfte das allerdings nicht vorkommen. Ganz anders sieht die Sache bei der Basic-Wii-U aus: Dort passt noch nicht einmal das rund 3,2 GByte große Nintendo Land in den Speicher. Plätze wäre für wirklich Titel mit kleinem Volumen wie New Super Mario Bros. U, das mit 2 GByte auskommt.

In dem Video empfiehlt Nintendo-Chef Satoru Iwata persönlich den Einsatz externer Festplatten, die bis zu zwei Terabyte groß sein können. Bei portablen Festplatten, die ihren Strom über den USB-Anschluss beziehen, rät Iwata zur Verwendung eines Y-Kabels. Grundsätzlich sei zwar auch der Anschluss eines USB-Sticks möglich, der könne aber die Konsole ausbremsen.

Dass Nintendo dem Spieler mit dem knapp bemessenen Restspeicher keinen Gefallen tut, ist offensichtlich. Aber auch das Unternehmen selbst könnte sich damit schaden, nämlich dann, wenn Spieler auf kostenpflichtige Downloads verzichten, weil sie nicht mehr über ausreichend Speicherplatz verfügen.  (ps)


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