Original-URL des Artikels: http://www.golem.de/news/frontier-developments-david-braben-stellt-elite-dangerous-im-video-vor-1211-95630.html    Veröffentlicht: 09.11.2012 22:15

Frontier Developments

David Braben stellt Elite Dangerous im Video vor

Das Weltraumspiel Elite Dangerous von David Braben hat Kurs auf das Erreichen des Kickstarter-Ziels genommen - obwohl viele Spieler verärgert waren, dass es weder ein Video noch Bilder von dem Projekt gab. Nun hat sich David Braben vor die Kamera gestellt und nachgeliefert.

Knapp vier Minuten spricht der Designer David Braben ohne Unterbrechung und mit spürbarer Leidenschaft vor der Kamera über sein Kickstarter-Projekt Elite Dangerous. "Wir haben ein fantastisches Konzept und extrem viel vor. Das ist eine tolle Chance und ein gigantisches Spiel, und mit all den Technologien, die wir schon haben, können wir etwas machen, von dem wir alle ein Teil sind", erzählt Braben und fordert die Spieler auf, ihn weiter zu unterstützen.

In den letzten Tagen hatte es Kritik gegeben, weil Braben und sein Entwicklerstudio Frontier Developments zwar mindestens 1,25 Millionen Pfund (rund 1,56 Millionen Euro) über Kickstarter von der Community haben möchten, aber bislang keine Bilder oder Videos zu zeigen hatten. Beides wurde jetzt auf der Projektseite nachgereicht. Trotz der Kritik sitzt das Geld der Unterstützer locker: Bislang haben über 8.000 Unterstützer rund 370.000 Pfund (465.000 Euro) bereitgestellt.

Elite Dangerous soll - ähnlich wie Star Citizen von Chris Roberts - für PC erscheinen und dem Spieler die Möglichkeit geben, ein gewaltiges Universum zu erkunden. Dabei soll er unter anderem als Händler, Kopfgeldjäger oder Pirat agieren können. Auf Designentscheidungen sollen Spieler während der Entwicklung Einfluss nehmen können. Allerdings müssen sie, um Mitglied im "Design Decision Forum" zu werden, mindestens 300 US-Dollar über Kickstarter bereitstellen. Neben "prächtiger Grafik" verspricht Braben einen Multiplayermodus, in dem Spieler sich über eine Kombination aus Servern und Peer-to-Peer-Netzwerken zusammenschließen können.

Ein Teil der Inhalte, gemeint ist vor allem das All, soll über prozedurale Entwicklertechnologien entstehen. Das bedeutet, dass nicht ein menschlicher Designer etwa ein Sonnensystem anlegt, sondern dass das Universum weitgehend vom Computer nach definierten Regeln entsteht.  (ps)


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