Abo
  • Services:
Anzeige
Watchever.de
Watchever.de (Bild: Watchever/Screenshot: Golem.de)

Zuschauerzahlen: Netflix-Start hilft Watchever

Der deutsche Streaming-Anbieter Watchever konnte im September 2014 die bisher stärkste Nutzung seines Dienstes verzeichnen. Das Unternehmen führt dies auf neue Konkurrenz zurück, also: auf Netflix.

Anzeige

Im September 2014 haben die Kunden von Watchever im Durchschnitt täglich 122 Minuten Streaming-Videos aus der Bibliothek des Unternehmens abgerufen. Dies stellt laut Angaben des Unternehmens einen neuen Nutzungsrekord dar. Watchever teilte die Zahlen am 16. Oktober 2014 mit, bezieht sich dabei aber ausdrücklich auf die "aktiven Nutzer" - das könnte auch bedeuten, dass sich unter den rund 350.000 Abonnenten des Dienstes einige Karteileichen befinden.

Der neue Geschäftsführer Karim Ayari führt den Anstieg der Nutzung auf neue Konkurrenz zurück. Die Zahlen zeigten, "dass der steigende Wettbewerb den Markt stimuliert und allen Marktteilnehmern zugute kommt". Damit kann nur Netflix gemeint sein, das seit dem 16. September 2014 - also genau einen Monat vor der Veröffentlichung der Watchever-Zahlen - offiziell in Deutschland verfügbar ist.

Nachdem - einem Bericht des Spiegel zufolge - Watchevers Mutterkonzern Vivendi dringend nach einem Käufer für den angeblich defizitären Dienst sucht, versucht der VoD-Anbieter mit seiner aktuellen Mitteilung auch Zweifel an neuen Inhalten zu zerstreuen. Bis zum Ende des Jahres 2014 soll es insgesamt 1.000 neue Filme und Serienfolgen geben. Bisher galt es dem Spiegel zufolge als unsicher, ob Vivendi sowohl weiterhin die Verluste trägt wie auch neue Lizenzen an Watchever vergibt.

Neue Funktionen kommen noch 2014

Während der Streaming-Anbieter diesen Bericht nicht kommentieren wollte, kümmert er sich um einen technischen Ausbau seines Dienstes. Seit kurzem steht eine App für die Xbox One zur Verfügung, noch 2014 soll es weitere Angebote geben. Dazu schreibt Watchever aber nur recht nebulös: "Wir werden in Kürze einige innovative, technische Features für unsere Kunden zur Verfügung stellen, die ein Alleinstellungsmerkmal im Markt beinhalten."

In einem wichtigen Punkt unterscheidet sich Watchever schon von Netflix: Das deutsche Unternehmen bietet einen Offline-Modus, mit dem auf Android- und iOS-Geräten alle Inhalte heruntergeladen und ohne Internetverbindung angesehen werden können. Netflix bietet das nicht und hat bisher auch nicht angekündigt, Downloads zur Verfügung stellen zu wollen. Wie sich Watchever auch im Vergleich mit anderen Anbietern schlägt, zeigt unser Test, denn: Netflix allein macht auch nicht glücklich.


eye home zur Startseite
ploedman 18. Okt 2014

Ging mir genau so, nicht wirklich das Wahre, dann doch lieber Prime Video.

Koto 17. Okt 2014

Die Summe ist vollkommen irrelevant. Es geht hier ums Prinzip. Welchen Gratismonat. Ich...

Bassa 17. Okt 2014

Ich mache beim nächsten Mal, wenn es hakt, einen Speed-Test. Wenn andere Seiten die...

korona 17. Okt 2014

Da wäre dann eher crunchyroll etwas für dich aber die sind in Deutschland recht beschnitten

tibrob 17. Okt 2014

Bei Deutschland hängt die IT-Fahne ziemlich unten ... mitunter vielleicht ein Grund...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. ifb KG, Seehausen am Staffelsee
  2. Robert Bosch GmbH, Stuttgart
  3. OCLC GmbH, Böhl-Iggelheim bei Mannheim
  4. dSPACE GmbH, Paderborn


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 737.99$/668,38€ mit Gutscheincode: GB13LP

Folgen Sie uns
       


  1. Whistleblowerin

    Obama begnadigt Chelsea Manning

  2. Stadtnetz

    Straßenbeleuchtung als Wifi-Standort problematisch

  3. Netzsperren

    UK-Regierung könnte Pornozensur willkürlich beschließen

  4. Kartendienst

    Google Maps soll künftig Parksituation anzeigen

  5. PowerVR Series 8XE Plus

    Imgtechs Smartphone-GPUs erhalten ein Leistungsplus

  6. Projekt Quantum

    GPU-Prozess kann Firefox schneller und sicherer machen

  7. TV-Kabelnetz

    Tele Columbus will höhere Datenrate und mobile Conversion

  8. Fingerprinting

    Nutzer lassen sich über Browser hinweg tracken

  9. Raumfahrt

    Chinas erster Raumfrachter Tianzhou 1 ist fertig

  10. Bezahlinhalte

    Bild fordert Obergrenze für Focus Online



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Reverse Engineering: Mehr Spaß mit Amazons Dash-Button
Reverse Engineering
Mehr Spaß mit Amazons Dash-Button

Glasfaser: Nun hängt die Kabel doch endlich auf!
Glasfaser
Nun hängt die Kabel doch endlich auf!
  1. Fake News Für Facebook wird es hässlich
  2. Nach Angriff auf Telekom Mit dem Strafrecht Router ins Terrorcamp schicken oder so
  3. Soziales Netzwerk Facebook wird auch Instagram kaputt machen

Western Digital Pidrive im Test: Festplatte am Raspberry Pi leicht gemacht
Western Digital Pidrive im Test
Festplatte am Raspberry Pi leicht gemacht
  1. Sopine A64 Weiterer Bastelrechner im Speicherriegel-Format erscheint
  2. Raspberry Pi Compute Module 3 ist verfügbar
  3. Audio Injector Octo Raspberry Pi spielt Surround-Sound

  1. Re: Und die Justiz wird übergangen!

    ChMu | 00:42

  2. Re: Was soll das?

    schily | 00:41

  3. Re: Ist dies die Situation in der gesamtem EX...

    schily | 00:40

  4. Useragent/ Betriebssystem...

    Crazymonkey | 00:38

  5. Hurra!

    486dx4-160 | 00:32


  1. 22:50

  2. 19:05

  3. 17:57

  4. 17:33

  5. 17:00

  6. 16:57

  7. 16:49

  8. 16:48


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel