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Ist die Lampe defekt, werden immer häufiger LED-Leuchtmittel eingesetzt.
Ist die Lampe defekt, werden immer häufiger LED-Leuchtmittel eingesetzt. (Bild: Andreas Sebayang/Golem.de)

Starke LED-Lampen ersetzen 100- und 150-Watt-Glühlampen sowie Leuchtstoffröhren

Matte Leuchtmittel werden immer stärker. 1.521 Lumen bei 20 Watt elektrischer Leistungsaufnahme beherrscht Philips schon seit einem Jahr und ersetzt damit 100-Watt-Glühlampen. LG will in Kürze nachziehen und hat sogar schon eine Lampe mit 2.542 Lumen (33 Watt) angekündigt, die ebenfalls im September 2014 auf den Markt kommt. Wir konnten uns das futuristisch anmutende 100-Watt-Äquivalent bereits anschauen. Mit zunehmendem Lichtstrom lässt sich leider das große Problem der Kühlung nicht verbergen. Wer über 1.500 Lumen braucht, bekommt eine seltsam aussehende Lampe. Zum Einsatz kommt hier Remote Phosphor, eine Technik, die weißes Licht ermöglicht, ohne dass direkt an der Hitzequelle, also der LED, eine Schicht aufgetragen werden muss, die das richtige Licht von der LED wandelt. Allerdings sind auch hier Fortschritte zu sehen. Mit jedem Jahr schaffen es die Hersteller, näher an die matte Glühlampe zu kommen, sowohl beim Aussehen als auch bei der Größe. Philips wird für seine 1.500-Lumen-Lampe bald beispielsweise nur noch 18 Watt elektrische Leistung benötigen.

Mittlerweile sind 800 bis 1.000 Lumen in wenig auffälligen Bauformen möglich. Das deckt die meisten Einsatzbereiche im Heim ab. Wer auf Masse setzt, sprich einfach mehrere schwache Lampen einsetzt, bekommt bereits jetzt zum Teil sehr hübsch designte LED-Leuchtmittel. Alle Hersteller arbeiten an einer weiteren Miniaturisierung, die mit erhöhter Effizienz einhergeht und die Masse des Kühlkörpers reduziert.

Eine ähnliche Entwicklung gibt es bei GU10- und GU5.3-Leuchtmitteln. LEDs mit 60 Grad Abstrahlwinkel sind kein Problem und 35-Watt-Halogenstrahler lassen sich bereits ersetzen, sofern die Infrastruktur, also die Leuchte, das zulässt. Gerade im Niedervoltbereich kann es Probleme geben. Allerdings sieht das Farbenspiel des Reflektors einer Halogenlampe gerade in offenen Leuchtkonstruktionen immer noch besser aus. Auch hier muss die Effizienz erst weiter gesteigert werden, damit auch dies simuliert werden kann, denn derzeit wird ein großer Teil der Halogenstrahler-Bauform MR16 für die Kühlung benötigt.

  • Für die Bürobeleuchtung interessant. Philips (Blau) braucht wenig Platz für die Elektronik. Toshibas LED-Röhre hat hingegen Nachteile in Rasterleuchten. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Samsungs LED-Röhren liegen dazwischen. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Von Philips und Eluxa gibt es bereits EVG-Röhren. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Wer Schaden abwenden will und KVG/VVG-kompatible LED-Röhren von den neuen EVG-Modellen unterscheiden will, muss auf den Aufdruck schauen. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Philips Instantfit im Betrieb. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Toshibas Leuchtmittel... (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • ... für den GH76p-Sockel. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • LED-Röhren für den GX16-Sockel. (Bild: Lextar)
  • Moderne Straßenbeleuchtung von Toshiba. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Hinweisschilder können per LED... (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • ... oder wie bei Philips per OLED beleuchtet werden. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Vier solcher OLED-Panel kosten in einer Leuchte rund 1.000 Euro. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Die Panel erreichen noch keine gute Lichtausbeute. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Sieht wie OLED aus, ist aber eine kunstvolle LED-Leuchte. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Osrams Leuchtenkonzept setzt ebenfalls auf LEDs. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Dies wiederum ist LGs neue OLED-Tischlampe mit teilweise gebogenen Panels. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Samsungs wie auch...(Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • ... LGs LED-Kerzen haben einen dickeren Bauch... (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • ... als das längliche Modell von Toshiba... (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • ... oder die sehr kompakte LED-Kerze von Philips. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Die ist der minimal kürzeren Glühdraht-Kerze noch am nächsten. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Zum Vergleich die hohe wie auch bauchige Leuchtstoffröhren-Kerze. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Glühdrahtsimulation Panasonic... (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • ... und die von Philips. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Die Philips-Lampe ist noch nicht verfügbar... (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • ... und bietet sehr schöne Effekte. (Foto: Nina Sebayang/Golem.de)
  • Panasonics Ansatz sieht durch den länglichen LED-Draht je nach Perspektive anders aus. (Foto: Nina Sebayang/Golem.de)
  • Toshiba-LED-Kerze im Betrieb. (Foto: Nina Sebayang/Golem.de)
  • Philips-LED-Kerze im Betrieb. (Foto: Nina Sebayang/Golem.de)
  • LG-LED-Kerze im Betrieb.(Foto: Nina Sebayang/Golem.de)
  • Samsung-LED-Kerze im Betrieb. (Foto: Nina Sebayang/Golem.de)
  • Philips' Hue-Lampen,... (Foto: Nina Sebayang/Golem.de)
  • ... hier im GU10-Sockel,... (Foto: Nina Sebayang/Golem.de)
  • können ihre Farben ändern. (Foto: Nina Sebayang/Golem.de)
  • Glühdrähte und die Simulationen. (Foto: Nina Sebayang/Golem.de)
  • Von links nach rechts: G4-Halogen (Noname), Verbatim-G4-Ersatz, LG-G9-Ersatz und die besonders voluminöse aber starke G4-LED-Lampe von Philips.  (Foto: Nina Sebayang/Golem.de)
  • Bei allen Lampen zeigt sich, dass Elektronik und Kühlung noch immer viel Platz brauchen. (Foto: Nina Sebayang/Golem.de)
Von links nach rechts: G4-Halogen (Noname), Verbatim-G4-Ersatz, LG-G9-Ersatz und die besonders voluminöse aber starke G4-LED-Lampe von Philips. (Foto: Nina Sebayang/Golem.de)

Dieses Problem zeigt sich insbesondere bei G4-Stiftsockellampen. Die LED-Retrofit-Lösungen benötigen mindestens das doppelte Volumen. Ist der G4-Sockel in enge Reflektoren eingebaut, lässt sich eine LED einfach nicht einbauen. Hier gibt es noch keine Alternative. Doch die Hersteller arbeiten daran. Samsung gab sich auf Nachfrage etwa zuversichtlich, in Zukunft auch die G4-Stiftsockellampen mit LEDs ohne zusätzliches Volumen anbieten zu können.

Bürobeleuchtung steht noch am Anfang

Besonders weit verbreitet sind in Büros Leuchtstoffröhren. Die gibt es von 600 bis 1.500 mm Länge beispielsweise im G13-Sockel. Hier hat die Entwicklung allerdings erst begonnen. Praktisch alle namhaften Hersteller haben zwar bereits T8-Retrofit-Lampen. Manch einer bietet sogar unterschiedliche Helligkeiten in derselben Länge an und spielt damit die Vorteile der LED-Technik aus. Doch funktionieren diese in der Regel nur an konventionellen oder verlustarmen Vorschaltgeräten (KVG/VVG). Derzeit gibt es zwei Ausnahmen, die mit elektronischem Vorschaltgerät funktionieren: Philips Instantfit, das es nur mit 1.200 mm gibt, und Ökotechnics Eluxa-LEDs. Samsung will zur Lichtsaison im September ebenfalls EVG-kompatiblen Röhrenersatz liefern können und Cree hat zumindest für Nordamerika bereits Lampen angekündigt, die sogar einen hohen Farbwiedergabeindex bieten.

  • Für die Bürobeleuchtung interessant. Philips (Blau) braucht wenig Platz für die Elektronik. Toshibas LED-Röhre hat hingegen Nachteile in Rasterleuchten. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Samsungs LED-Röhren liegen dazwischen. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Von Philips und Eluxa gibt es bereits EVG-Röhren. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Wer Schaden abwenden will und KVG/VVG-kompatible LED-Röhren von den neuen EVG-Modellen unterscheiden will, muss auf den Aufdruck schauen. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Philips Instantfit im Betrieb. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Toshibas Leuchtmittel... (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • ... für den GH76p-Sockel. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • LED-Röhren für den GX16-Sockel. (Bild: Lextar)
  • Moderne Straßenbeleuchtung von Toshiba. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Hinweisschilder können per LED... (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • ... oder wie bei Philips per OLED beleuchtet werden. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Vier solcher OLED-Panel kosten in einer Leuchte rund 1.000 Euro. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Die Panel erreichen noch keine gute Lichtausbeute. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Sieht wie OLED aus, ist aber eine kunstvolle LED-Leuchte. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Osrams Leuchtenkonzept setzt ebenfalls auf LEDs. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Dies wiederum ist LGs neue OLED-Tischlampe mit teilweise gebogenen Panels. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Samsungs wie auch...(Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • ... LGs LED-Kerzen haben einen dickeren Bauch... (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • ... als das längliche Modell von Toshiba... (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • ... oder die sehr kompakte LED-Kerze von Philips. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Die ist der minimal kürzeren Glühdraht-Kerze noch am nächsten. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Zum Vergleich die hohe wie auch bauchige Leuchtstoffröhren-Kerze. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Glühdrahtsimulation Panasonic... (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • ... und die von Philips. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Die Philips-Lampe ist noch nicht verfügbar... (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • ... und bietet sehr schöne Effekte. (Foto: Nina Sebayang/Golem.de)
  • Panasonics Ansatz sieht durch den länglichen LED-Draht je nach Perspektive anders aus. (Foto: Nina Sebayang/Golem.de)
  • Toshiba-LED-Kerze im Betrieb. (Foto: Nina Sebayang/Golem.de)
  • Philips-LED-Kerze im Betrieb. (Foto: Nina Sebayang/Golem.de)
  • LG-LED-Kerze im Betrieb.(Foto: Nina Sebayang/Golem.de)
  • Samsung-LED-Kerze im Betrieb. (Foto: Nina Sebayang/Golem.de)
  • Philips' Hue-Lampen,... (Foto: Nina Sebayang/Golem.de)
  • ... hier im GU10-Sockel,... (Foto: Nina Sebayang/Golem.de)
  • können ihre Farben ändern. (Foto: Nina Sebayang/Golem.de)
  • Glühdrähte und die Simulationen. (Foto: Nina Sebayang/Golem.de)
  • Von links nach rechts: G4-Halogen (Noname), Verbatim-G4-Ersatz, LG-G9-Ersatz und die besonders voluminöse aber starke G4-LED-Lampe von Philips.  (Foto: Nina Sebayang/Golem.de)
  • Bei allen Lampen zeigt sich, dass Elektronik und Kühlung noch immer viel Platz brauchen. (Foto: Nina Sebayang/Golem.de)
Für die Bürobeleuchtung interessant. Philips (Blau) braucht wenig Platz für die Elektronik. Toshibas LED-Röhre hat hingegen Nachteile in Rasterleuchten. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)

Damit ist es nur eine Frage der Zeit, bis auch andere Sockel bedient werden können. T5-Lösungen fehlen beispielsweise noch und so mancher Deckenfluter mit 2G11-Lampen könnte deutlich weniger Energie mit LEDs aufnehmen. Bis dahin müssen die Hersteller allerdings noch das Problem des fehlenden Rundumlichts lösen. Leuchtstoffröhren strahlen in alle Richtungen Licht ab, LED-Röhren hingegen nur in einem Bereich von 140 bis 220 Grad.

Genau deswegen gibt es aber auch Ansätze für Neukonstruktionen. Wenn es kein Rundumlicht gibt, muss die Leuchte anders konstruiert und der Sockel entsprechend ausgerichtet werden. Daran arbeitet die Industrie bereits.

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meister1983 13. Apr 2016

hallo, sie sind alle auf den richtigen weg, aber sie denken zu begrenzt, ich suche sei 15...

gema_k@cken 10. Jul 2014

Wieso? Die machen doch auch die Entwicklung der Produkte. Also passt Entwicklungsland...

wolfarm 25. Jun 2014

tut mir leid, kann ich nicht ernst nehmen

kosst.amojan 22. Jun 2014

Das Gegenteil scheint der Fall zu sein, mein Lieber. Wenn eine LED-Lampe hergestellt...

wolfarm 20. Jun 2014

Der wichtigste Punkt an der Geschichte ist, daß harmlose Glühbirnen verboten worden sind...



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