Mit ZUGFeRD sollen sich Rechnungen automatisch verbuchen lassen.
Mit ZUGFeRD sollen sich Rechnungen automatisch verbuchen lassen. (Bild: Forum elektronische Rechnung)

"ZUGFeRD" Datenformat für elektronische Rechnungen

Ein übergreifendes Datenformat für elektronische Rechnungen ("ZUGFeRD") soll das Rechnungswesen effizienter machen. Die Daten sollen in PDF-Dateien eingebettet werden, so dass die Rechnung automatisch verbucht werden kann.

Anzeige

"ZUGFeRD", ein einheitliches Datenformat für elektronische Rechnungen, wird derzeit unter dem Dach der vom Bundeswirtschaftsministerium geförderten Arbeitsgemeinschaft für wirtschaftliche Verwaltung (AWV) entwickelt. Damit sollen Unternehmen, Behörden und Verbraucher künftig Rechnungen austauschen und direkt in ihrer Software weiterverarbeiten können.

Das Datenmodell des Forums elektronische Rechnung Deutschland (FeRD) wurde am 14. November 2012 in der Version 0.5 fertiggestellt und kann bis zum 31. Dezember 2012 kommentiert werden. Anfang 2013 soll dann eine detaillierte Spezifikation fertig sein und auf der Cebit im März 2013 bereits erste Implementierungen auf Basis der Spezifikation gezeigt werden.

ZUGFeRD basiert auf dem semantischen Datenmodell der Core Cross‐Industry‐Invoice (Core CII) von UN/CEFACT, der ISO-Norm 19005-3:2012 (PDF/A-3) sowie den auf europäischer Ebene spezifizierten "Message User Guidelines" (MUG). Daten, die aus Sicht des Umsatzsteuerrechts zwingend angegeben werden müssen, sind als Pflichtfelder vorgesehen, andere Daten, die zur Rechnungsprüfung aus Sicht des Empfängers notwendig sind, sind hingegen optional. Bisher bestehende Formate sollen durch den neuen Standard nicht ersetzt, sondern ergänzt werden.

Letztendlich hofft das Bundeswirtschaftsministerium, dass Anbieter von Software zur Verarbeitung elektronischer Rechnungen das neue Format unterstützen, so dass Rechnungsdaten auch ohne vorherige Abstimmung der Geschäftspartner ausgetauscht werden können. Das Rechnungswesen soll dadurch effizienter werden, denn die Daten können in PDFs eingebettet werden, so dass sich die Verbuchung vollständig automatisieren lässt.

Bei der Entwicklung des FeRD-Rechnungsformats wurden Unternehmen aus der Automobilindustrie, dem Einzelhandel, dem Bankensektor, der Software-Industrie, aber auch vom öffentlichen Sektor einbezogen. Da es den Anforderungen der internationalen Standardisierung entspricht, soll es auch im grenzüberschreitenden europäischen und internationalen Rechnungsverkehr verwendet werden können.


signpool 30. Nov 2012

Wir haben für eine grossen Kunden in Deutschland vor gut 6 Jahren ein Lösugn in Betrieb...

glamolium 29. Nov 2012

... mal wieder. Denn bei diesem Konsortium wird der "Standard" bestimmt nicht frei...

dabbes 29. Nov 2012

Als Unternehmen liegt man eh unter dem Nacktscanner, egal wie die Daten gespeichert sind...

freddy666 29. Nov 2012

Wenn ich diese "Spezifikation" lese, dann wird mir Angst und Bange. Sollten wir etwas...

Casandro 29. Nov 2012

Die Frage ist auch, was wird geprüft oder bezahlt. Der Text im PDF oder die ZUGFeRD...

Kommentieren




Anzeige

  1. C++ Software-Entwickler (m/w) Grafische Nutzeroberflächen
    e.solutions GmbH, Erlangen
  2. IT-Administrator/IT-Speziali- st (m/w)
    SKF Lubrication Systems Germany GmbH, Berlin
  3. Software Projektleiter/in im Projekt Video im Bereich Fahrerassistenz
    Robert Bosch GmbH, Leonberg
  4. Softwareentwickler Linux/C++ (m/w)
    INIT GmbH, Karlsruhe

 

Detailsuche


Top-Angebote
  1. TOP-TIPP: Amazon-Gutschein im Wert von 40€ kaufen und 10€ geschenkt bekommen
    (Achtung: Anscheinend sind nicht alle User für die Teilnahme berechtigt)
  2. NEU: 100 EUR Rabatt auf das Samsung Galaxy S6/S6 Edge 128GB
    mit dem Gutscheincode 100S6GB128
  3. NEU: Aktion: The Witcher 3: Wild Hunt + Comicbuch

 

Weitere Angebote


Folgen Sie uns
       


  1. Security

    Apples App Store als Einfallstor für Schadcode

  2. Soziales Netzwerk

    Neuer Anlauf gegen Klarnamenzwang bei Facebook

  3. Soziale Netze

    Google hebt Google+-Zwang bei Youtube auf

  4. Neues Moto G

    Motorola-Smartphone mit Android 5.1 für 230 Euro

  5. Vorratsdatenspeicherung

    Eco protestiert gegen Speicherpläne, Maas verteidigt sie

  6. Copyrightstreit um Happy Birthday

    Aprikose in Warners Hose

  7. Windows 10 im Upgrade-Test

    Der Umstieg von Windows 7 auf 10 lohnt sich!

  8. Nanotechnologie

    Weißer Laser deckt sichtbares Farbspektrum ab

  9. Mutoh MA5000-S1

    3D-Metalldruck per Schweißgerät

  10. IT-Sicherheit

    Fehler in Android könnte Millionen Geräte gefährden



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



In eigener Sache: Preisvergleich bei Golem.de
In eigener Sache
Preisvergleich bei Golem.de
  1. In eigener Sache News von Golem.de bei Xing lesen
  2. In eigener Sache Golem.de erweitert sein Abo um eine Schnupper-Version

Deep-Web-Studie: Wo sich die Cyberkriminellen tummeln
Deep-Web-Studie
Wo sich die Cyberkriminellen tummeln
  1. Identitätsdiebstahl Gesetz zu Datenhehlerei könnte Leaking-Plattformen gefährden

Kepler-452b: Die "zweite Erde", die schon wieder keine ist
Kepler-452b
Die "zweite Erde", die schon wieder keine ist
  1. Weltraumteleskop Kepler entdeckt Supererde in der habitablen Zone

  1. Re: Verstehe ich nicht.

    corpid | 17:23

  2. Re: Wenn ich so das grauenhafte UI von Windows 10...

    violator | 17:21

  3. Yay...

    corpid | 17:18

  4. mehrwertsteuer?

    t_e_e_k | 17:18

  5. ich merke, ...

    jake | 17:15


  1. 17:02

  2. 16:39

  3. 16:08

  4. 16:00

  5. 15:28

  6. 13:41

  7. 12:02

  8. 11:54


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel