Abo
  • Services:
Anzeige
Das Prinzip der neuen Zink-Luft-Batterie
Das Prinzip der neuen Zink-Luft-Batterie (Bild: IChF, Warschau)

Zink-Luft-Batterie: Menschen statt Kartoffeln

Das Prinzip der neuen Zink-Luft-Batterie
Das Prinzip der neuen Zink-Luft-Batterie (Bild: IChF, Warschau)

Bioelektrizität kennen viele Menschen aus dem Schulunterricht: Eine Kartoffel kann mit passenden Elektroden zur Batterie umgebaut werden. Wie der Mensch zur Batterie werden kann, haben nun polnische Wissenschaftler erforscht.

Forscher am Institut für physikalische Chemie in Warschau haben neue Elektroden für eine Zink-Luft-Batterie gebaut, die sich auch für Implantate bei Menschen eignen sollen. Die Wissenschaftler bedienen sich dabei des Prinzips der sogenannten Kartoffelbatterie, eines populären Physikexperiments für Kinder. Bei dieser Batterie wird der Saft von Kartoffeln als Elektrolyt benutzt, das Elektronen zwischen einer Zink- und einer Kupfer-Elektrode transportiert.

Anzeige

Die Anode aus Zink wird dabei oxidiert, und das ist auch bei der polnischen Biobatterie der Fall. Die Kathode ist jedoch eine Neuentwicklung, die aus Nanoröhrchen aus Carbon besteht. Die Röhrchen sind von dem Enzym Bilirubin-Oxidase umgeben. Obwohl der Mensch selbst also nicht das Elektrolyt liefert - es ist fest in der Batterie eingeschlossen-, sind die verbauten Materialien besser bioverträglich als bei herkömmlichen Zink-Luft-Batterien.

Diese kommen zum Beispiel wegen ihrer hohen Energiedichte bei Hörgeräten zum Einsatz, eignen sich aber nicht gut für Implantate, weil sie Stoffe enthalten, die für den Menschen giftiger sind als Zink und das Enzym. Was der Mensch aber zur neuen Batterie beitragen kann, ist der Sauerstoff - denn den braucht auch die neuartige Zink-Luft-Batterie. Bisher muss das Gerät noch direkten Kontakt zur Luft haben, beispielsweise durch das Einsetzen in den Hörkanal.

Mit einer Weiterentwicklung hoffen die Forscher, auch den im Blut gelösten Sauerstoff für den Betrieb ihrer Batterie nutzen zu können. Die Wissenschaftler haben ihre Arbeit im Journal of Power Sources veröffentlicht.


eye home zur Startseite
schueppi 13. Mär 2013

Geiler Text... Liest sich gut... :)

Komischer_Phreak 12. Mär 2013

Den Planeten zerstören ist in der Tat schwer... aber die Natur? Die Sonne strahlt immer...

tolc 12. Mär 2013

In der Tat. Aber immerhin ein Grund zum Schmunzeln :)

DJ_Ben 12. Mär 2013

Auch wenn man das alles tatsächlich nicht zu sehr hinterfragen sollte, wie bei fast jedem...

TC 11. Mär 2013

-GLAdOS



Anzeige

Stellenmarkt
  1. DIEBOLD NIXDORF, Neu-Isenburg
  2. operational services GmbH & Co. KG, Frankfurt
  3. MBtech Group GmbH & Co. KGaA, Neu-Ulm, Friedrichshafen
  4. Hessischer Rundfunk Anstalt des öffentlichen Rechts, Frankfurt


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. Homefront 7,97€, The Wave 6,97€, Lone Survivor 6,97€)
  2. 149,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)
  3. (u. a. Lone Survivor, Riddick, Homefront, Wild Card, 96 Hours Taken 2)

Folgen Sie uns
       


  1. Anniversary Update

    Kindle-Reader lässt Windows 10 abstürzen

  2. Sichtschutz

    HP Sure View gegen seitliche Einblicke auf Notebooks

  3. SWEET32

    Kurze Verschlüsselungsblöcke sorgen für Kollisionen

  4. Mobilfunk

    Telekom bietet Apple Music wohl als Streamingoption an

  5. Android 7.0

    Erste Nougat-Portierungen für Nexus 5 und Nexus 7 verfügbar

  6. DSLR

    Canon EOS 5D Mark IV mit 30,4 Megapixeln und 4K-Video

  7. Touchscreen-Ausfälle

    iPhone 6 und 6 Plus womöglich mit Konstruktionsfehler

  8. Honor 8

    Dual-Kamera-Smartphone kostet ab 400 Euro in Deutschland

  9. Eigengebote

    BGH verurteilt Preistreiber zu hohem Schadenersatz

  10. IDE

    Kdevelop 5.0 nutzt Clang für Sprachunterstützung



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Mobilfunk: Eine Woche in Deutschland im Funkloch
Mobilfunk
Eine Woche in Deutschland im Funkloch
  1. Netzwerk Mehrere regionale Mobilfunkausfälle bei Vodafone
  2. Hutchison 3 Google-Mobilfunk Project Fi soll zwanzigmal schneller werden
  3. RWTH Ericsson startet 5G-Machbarkeitsnetz in Aachen

No Man's Sky im Test: Interstellare Emotionen durch schwarze Löcher
No Man's Sky im Test
Interstellare Emotionen durch schwarze Löcher
  1. No Man's Sky für PC Läuft nicht, stottert, nervt
  2. No Man's Sky Onlinedienste wegen Überlastung offline
  3. Hello Games No Man's Sky bekommt Raumstationsbau

Analog in Rio: Die Technik hinter den Olympia-Kulissen
Analog in Rio
Die Technik hinter den Olympia-Kulissen
  1. Technik bei Rio 2016 Per Stromschlag zu Gold
  2. Rio 2016 Twitter soll Nutzerkonto wegen IOC-Beschwerde gelöscht haben
  3. Rio 2016 Keine Gifs und Vines von den Olympischen Spielen

  1. Re: sinn von spotify über tkom

    My1 | 11:23

  2. Re: Sehe ich genauso...

    Dagobert | 11:23

  3. Re: Kaputte Welt.

    ip_toux | 11:23

  4. Re: wie wärs erstmal mit nem brauchbaren 6er

    RaZZE | 11:23

  5. Re: geschenkt ist im Fall Windows 10

    Nikolai | 11:23


  1. 10:54

  2. 10:33

  3. 09:31

  4. 09:15

  5. 08:51

  6. 07:55

  7. 07:27

  8. 19:21


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel