Operas Portalseite soll Schadsoftware verteilt haben.
Operas Portalseite soll Schadsoftware verteilt haben. (Bild: Opera/Screenshot: Golem.de)

Zeus Opera-Webseite hat möglicherweise Schadsoftware verteilt

Angreifern ist es anscheinend gelungen, Besucher der Portal-Webseite von Opera mit Schadsoftware anzugreifen. Der Angriff nutzt eine sehr alte Sicherheitslücke aus. Opera untersucht den Fall, kann ihn aber noch nicht bestätigen.

Anzeige

Opera.com soll für wenige Stunden Schadsoftware verteilt haben, das behauptet Bitdefender. Als Schadsoftware wurde das Blackhole Exploit Pack verwendet. Offenbar ist das durch eine Werbeanzeige gelungen, die auf Opera dargestellt wurde.

Betroffen war dadurch nur ein Teil der Webseite. Wer also Opera erst vor kurzem von der Webseite heruntergeladen hat, muss sich keine Sorgen machen. Die Anzeigen wurden auf portal.opera.com geschaltet. Opera hat bereits reagiert und Werbeeinblendungen grundsätzlich abgeschaltet, wie die Firma per Twitter mitteilte. Allerdings kann Opera derzeit die Verteilung von Schadsoftware weder bestätigen noch ausschließen.

Wer die Webseite im falschen Moment besucht hat, bekam laut Bitdefender eine PDF-Datei untergejubelt, die eine Sicherheitslücke ausnutzte. Am Ende der Ausführung hatte der Besucher dann den Zeus-Trojaner auf seinem Rechner.

Um überhaupt anfällig zu sein, muss der Anwender aber eine sehr unsichere Konfiguration haben. Die PDF-Datei nutzte die Sicherheitslücke CVE-2010-0188 aus, die Adobe bereits im Februar 2010 beseitigte.


Lala Satalin... 16. Nov 2012

So ist es. Ich hatte damals zu Windows 2000-Zeiten nicht mal einen Virenscanner und...

Kommentieren



Anzeige

  1. Experte IT-Service Design (m/w)
    HAMBURG SÜD Schifffahrtsgruppe, Hamburg
  2. IT System Engineer (m/w) Networking Solutions
    Bechtle AG, Karlsruhe
  3. Datenanalyst / Datenanalystin Banksteuerung
    Volksbank RheinAhrEifel eG, Mendig
  4. Sachbearbeiter IT/TK-Infrastruktur (m/w)
    Medizinischer Dienst der Krankenversicherung in Bayern, München

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Bundesregierung

    Klimaziele wegen mangelnder Elektroauto-Förderung in Gefahr

  2. Flugsicherheitsbehörde

    Lieferdrohnen benötigen Piloten mit Fluglizenz

  3. Gift Trading

    Steam ändert Regeln für geschenkte Spiele

  4. Fluggastdaten

    EuGH soll PNR-Abkommen mit Kanada prüfen

  5. LLGO

    Go-Compiler auf Basis von LLVM

  6. Operation Eikonal

    Regierung schüchtert Ausschuss mit extremem Geheimschutz ein

  7. Creative Commons

    Deutschlandradio darf CC-BY-NC-Bild nutzen

  8. Vodafone All-in-One

    Bündelangebot mit LTE, 100 MBit/s und TV für 60 Euro

  9. Wemo

    Belkin verkauft LED-Lampen mit Internetanschluss

  10. Chipfertigung

    7-Nanometer-Technik arbeitet mit EUV-Lithografie



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Test Dragon Age Inquisition: Grand Theft Fantasy
Test Dragon Age Inquisition
Grand Theft Fantasy
  1. Technik-Test Dragon Age Inquisition Drachentöten flott gemacht
  2. Dragon Age Inquisition Zusatzabenteuer für den Weltengenerator
  3. Dragon Age Inquisition Rollenspiel mit 4K am PC und 900p auf der Xbox One

Intel Edison ausprobiert: Ich seh dich - das Mona-Lisa-Projekt
Intel Edison ausprobiert
Ich seh dich - das Mona-Lisa-Projekt
  1. Intel Edison Kleinrechner mit Arduino-ähnlichem Board als Breakout

Yoga Tablet 2 Pro im Test: Das Tablet mit dem eingebauten Kino
Yoga Tablet 2 Pro im Test
Das Tablet mit dem eingebauten Kino
  1. Lenovos Yoga Tablet 2 im Test Das Tablet mit dem Aufhänger
  2. Motorola Lenovo übernimmt Googles Smartphone-Sparte
  3. Yoga Tablet 2 Pro Lenovos 13-Zoll-Tablet mit Projektor und Subwoofer

    •  / 
    Zum Artikel