Zero-E-Mail Atos-Mitarbeiter sahen E-Mail-Abschaffung kritisch
Atos wird bis Ende 2013 intern die E-Mails abschaffen. "Wir haben anfangs eine Menge kritischer Kommentare zu unseren Ankündigungen bekommen", räumt der Verantwortliche für das globale Zero-E-Mail-Programm ein. Und er nennt Zero-E-Mail selbst einen "sehr gewagten Schritt".
Im Februar 2011 hatte Thierry Breton, der Chef des IT-Services-Anbieters Atos, angekündigt, die E-Mail im Unternehmen bis Ende 2013 komplett abzuschaffen. Wir sprachen mit Robert Shaw, Global Program Director für Zero-E-Mail bei Atos, über die Umsetzung des ungewöhnlichen Plans.
Golem.de: 2011 hat Ihr Chef angekündigt, bis Ende 2013 intern auf E-Mails zu verzichten. Wo stehen Sie im Projekt?
Robert Shaw, Atos, Global Program Director, Zero-E-Mail: Wir sind mitten im Veränderungsprozess. Nach der Ankündigung von Thierry Breton Anfang 2011, innerhalb von drei Jahren intern komplett auf den Einsatz von E-Mails zu verzichten, sind wir in mehreren Schritten vorgegangen: Zuerst haben wir unsere internen Systeme analysiert und geschaut, welche Kollaborationsinstrumente am Markt für unser ambitioniertes Projekt infrage kommen. Als Ergebnis haben wir Anfang 2012 den Enterprise-Social-Network-Anbieter Bluekiwi gekauft. Im nächsten Prozessschritt haben wir begonnen, das E-Mail-Aufkommen zu reduzieren.
Unsere Zero-E-Mail-Botschafter - engagierte und zumeist junge Kolleginnen und Kollegen - versorgen die Mitarbeiter mit Tipps und Tricks zur effizienteren Kommunikation. In bestimmten Pilotsituationen konnten wir auch schon das interne E-Mail-Aufkommen auf null reduzieren. Mittlerweile zertifizieren wir ganze Arbeitsprozesse als E-Mail-frei. Beispielsweise funktioniert die Kommunikation unseres globalen Managements mittlerweile ohne elektronische Post. Dies werden wir 2013 konsequent weiterführen. Je mehr interne Arbeiten ohne E-Mails funktionieren, desto mehr begeistern sich unsere Kollegen dafür, sich wieder direkt, über Telefon oder über soziale Netzwerke zu verbinden.
Golem.de: Ein Novell-Manager hatte kritisiert, "dass Unternehmen ohne E-Mails gar nicht handlungsfähig" seien. Steht bei Atos jetzt alles still?
| Ein sehr gewagter Schritt |






Und stell dir das dann mal in Kombination zum leider abgesägten Google Wave vor. Das wäre...
Ich glaube, was er sagen wollte ist, dass wer nicht vernünftig mit E-Mails umgehen kann...
Deshalb geht es bei Atos ja auch nicht um Zero-Mail per se, sondern um Zero-Mail für...
Nicht, dass ich gegen neue Kollaborations- und Kommunikationstools und den Wegfall von E...
http://incubator.apache.org/wave/ http://de.wikipedia.org/wiki/Google_Wave Meiner Meinung...
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