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Atos-Chef Thierry Breton
Atos-Chef Thierry Breton (Bild: Eric Piermont/AFP/Getty Images)

Zero-E-Mail: Atos-Mitarbeiter sahen E-Mail-Abschaffung kritisch

Atos-Chef Thierry Breton
Atos-Chef Thierry Breton (Bild: Eric Piermont/AFP/Getty Images)

Atos wird bis Ende 2013 intern die E-Mails abschaffen. "Wir haben anfangs eine Menge kritischer Kommentare zu unseren Ankündigungen bekommen", räumt der Verantwortliche für das globale Zero-E-Mail-Programm ein. Und er nennt Zero-E-Mail selbst einen "sehr gewagten Schritt".

Im Februar 2011 hatte Thierry Breton, der Chef des IT-Services-Anbieters Atos, angekündigt, die E-Mail im Unternehmen bis Ende 2013 komplett abzuschaffen. Wir sprachen mit Robert Shaw, Global Program Director für Zero-E-Mail bei Atos, über die Umsetzung des ungewöhnlichen Plans.

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Golem.de: 2011 hat Ihr Chef angekündigt, bis Ende 2013 intern auf E-Mails zu verzichten. Wo stehen Sie im Projekt?

Robert Shaw, Atos, Global Program Director, Zero-E-Mail: Wir sind mitten im Veränderungsprozess. Nach der Ankündigung von Thierry Breton Anfang 2011, innerhalb von drei Jahren intern komplett auf den Einsatz von E-Mails zu verzichten, sind wir in mehreren Schritten vorgegangen: Zuerst haben wir unsere internen Systeme analysiert und geschaut, welche Kollaborationsinstrumente am Markt für unser ambitioniertes Projekt infrage kommen. Als Ergebnis haben wir Anfang 2012 den Enterprise-Social-Network-Anbieter Bluekiwi gekauft. Im nächsten Prozessschritt haben wir begonnen, das E-Mail-Aufkommen zu reduzieren.

Unsere Zero-E-Mail-Botschafter - engagierte und zumeist junge Kolleginnen und Kollegen - versorgen die Mitarbeiter mit Tipps und Tricks zur effizienteren Kommunikation. In bestimmten Pilotsituationen konnten wir auch schon das interne E-Mail-Aufkommen auf null reduzieren. Mittlerweile zertifizieren wir ganze Arbeitsprozesse als E-Mail-frei. Beispielsweise funktioniert die Kommunikation unseres globalen Managements mittlerweile ohne elektronische Post. Dies werden wir 2013 konsequent weiterführen. Je mehr interne Arbeiten ohne E-Mails funktionieren, desto mehr begeistern sich unsere Kollegen dafür, sich wieder direkt, über Telefon oder über soziale Netzwerke zu verbinden.

Golem.de: Ein Novell-Manager hatte kritisiert, "dass Unternehmen ohne E-Mails gar nicht handlungsfähig" seien. Steht bei Atos jetzt alles still?

Ein sehr gewagter Schritt 

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Chevarez 11. Feb 2013

Und stell dir das dann mal in Kombination zum leider abgesägten Google Wave vor. Das wäre...

Chevarez 11. Feb 2013

Ich glaube, was er sagen wollte ist, dass wer nicht vernünftig mit E-Mails umgehen kann...

Chevarez 11. Feb 2013

Deshalb geht es bei Atos ja auch nicht um Zero-Mail per se, sondern um Zero-Mail für...

Chevarez 11. Feb 2013

Nicht, dass ich gegen neue Kollaborations- und Kommunikationstools und den Wegfall von E...

Chevarez 11. Feb 2013

http://incubator.apache.org/wave/ http://de.wikipedia.org/wiki/Google_Wave Meiner Meinung...



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