Abo
  • Services:
Anzeige
Iranerin in einem Internetcafé in Teheran (2011): Illegale VPN-Ports gesperrt
Iranerin in einem Internetcafé in Teheran (2011): Illegale VPN-Ports gesperrt (Bild: Atta Kenare/AFP/Getty Images)

Zensur: Iranische Behörden sperren VPNs

Iranerin in einem Internetcafé in Teheran (2011): Illegale VPN-Ports gesperrt
Iranerin in einem Internetcafé in Teheran (2011): Illegale VPN-Ports gesperrt (Bild: Atta Kenare/AFP/Getty Images)

VPNs dürfen im Iran nur noch mit Genehmigung betrieben werden: Nicht registrierte VPNs werden gesperrt. Internetnutzer hatten über VPN zensierte Webseiten besuchen können.

Der Iran verschärft die Netzzensur: Abgesicherte Netze (Virtual Private Networks, VPN) werden nur noch zugelassen, wenn sie registriert sind. Nicht registrierte VPNs werden geblockt. Das hat ein iranischer Politiker der Mehr News Agency (MNA) gesagt.

In den vergangenen Tagen seien illegale VPN-Ports im Land gesperrt worden, sagte der Vorsitzende des Telekommunikationsausschusses des iranischen Parlaments, Ramezanali Sobhani-Fard, laut der Oppositionsgruppe Nationaler Widerstandsrat Iran (NWRI) der Agentur. Ein Informant bestätigte Golem.de diese Angaben.

Anzeige

Genehmigung beantragen

Genehmigungen zum Betrieb eines VPN bekommen unter anderem Banken und Unternehmen, die auf sichere Kommunikationswege angewiesen sind. Sie können eine solche Genehmigung bei den Behörden beantragen. Die Regelung ist nach einem Bericht des Nachrichtenangebots Tehran Chronicle im Februar in Kraft getreten.

Viele Iraner haben bislang VPNs genutzt, um Webseiten im Westen zu besuchen, zu denen der Zugang von offizieller Seite gesperrt ist. Gesperrt sein sollen zudem Dienste wie Skype oder Whatsapp.

Wahl oder eigenes Netz

Über den Grund für die Maßnahme wird spekuliert: Eine Möglichkeit ist, dass sie ein Schritt in der Einrichtung des nationalen Computernetzes ist, das die Regierung 2011 angekündigt hatte. Sie kann aber auch in Zusammenhang mit der Präsidentschaftswahl stehen, die im Juni stattfindet.

Nach der letzten Wahl im Jahr 2009 hatte es Proteste gegeben, weil viele Wähler das Ergebnis für manipuliert hielten. Die Demonstranten hatten sich über das Internet koordiniert. Zudem waren Bilder von den Demonstrationen sowie vom brutalen Vorgehen der Polizei über das Netz aus dem Land gelangt. Vor der Wahl war Facebook zeitweise gesperrt worden, mutmaßlich, um dem Gegenkandidaten von Präsident Mahmud Ahmadinedschad den Wahlkampf zu erschweren.


eye home zur Startseite
IrgendeinNutzer 12. Mär 2013

Ein paar Leute bringen da nichts, und man handelt sich nur unnötig Ärger ein. Da müsste...

Ninos 11. Mär 2013

ssh braucht dort doch eh niemand, die Server werden doch von der netten Regierung...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. T-Systems International GmbH, Berlin, Darmstadt
  2. T-Systems International GmbH, Leinfelden-Echterdingen
  3. Daimler AG, Stuttgart
  4. Daimler AG, Böblingen


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 149,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)
  2. 36,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)
  3. 139,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)

Folgen Sie uns
       

Anzeige
Whitepaper
  1. Sicherheitskonzeption für das App-getriebene Geschäft
  2. Mehr dazu im aktuellen Whitepaper von Bitdefender
  3. Mehr dazu im aktuellen Whitepaper von Freudenberg IT


  1. Künstliche Intelligenz

    Softbank und Honda wollen sprechendes Auto bauen

  2. Alternatives Android

    Cyanogen soll zahlreiche Mitarbeiter entlassen

  3. Update

    Onedrive erstellt automatisierte Alben und erkennt Pokémon

  4. Die Woche im Video

    Ausgesperrt, ausprobiert, ausgetüftelt

  5. 100 MBit/s

    Zusagen der Bundesnetzagentur drücken Preis für Vectoring

  6. Insolvenz

    Unister Holding mit 39 Millionen Euro verschuldet

  7. Radeons RX 480

    Die Designs von AMDs Partnern takten höher - und konstanter

  8. Koelnmesse

    Tagestickets für Gamescom ausverkauft

  9. Kluge Uhren

    Weltweiter Smartwatch-Markt bricht um ein Drittel ein

  10. Linux

    Nvidia ist bereit für einheitliche Wayland-Unterstützung



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Digitalisierung: Darf ich am Sabbat mit meinem Lautsprecher reden?
Digitalisierung
Darf ich am Sabbat mit meinem Lautsprecher reden?
  1. Smart City Der Bürger gestaltet mit
  2. Internetwirtschaft Das ist so was von 2006
  3. Das Internet der Menschen "Industrie 4.0 verbannt Menschen nicht aus Werkhallen"

Edward Snowden: Spezialhülle fürs iPhone warnt vor ungewollter Funkaktivität
Edward Snowden
Spezialhülle fürs iPhone warnt vor ungewollter Funkaktivität
  1. Qualcomm-Chips Android-Geräteverschlüsselung ist angreifbar
  2. Apple Nächstes iPhone soll keine Klinkenbuchse haben
  3. Smarte Hülle Android unter dem iPhone

Nuki Smart Lock im Test: Ausgesperrt statt aufgesperrt
Nuki Smart Lock im Test
Ausgesperrt statt aufgesperrt

  1. Re: Riecht irgendwie faul...

    ve2000 | 03:18

  2. Re: Fragwürdiges Funktionsprinzip

    ve2000 | 03:17

  3. Re: 5 jahre für pkw

    ecv | 03:11

  4. Re: Gut so, hoffentlich bald alle arbeitslos

    sardello | 02:58

  5. Re: Ist das Problem nicht die Größe, des Cache?

    christi1992 | 02:55


  1. 15:17

  2. 14:19

  3. 13:08

  4. 09:01

  5. 18:26

  6. 18:00

  7. 17:00

  8. 16:29


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel