Zelda Wind Waker HD Test: Das Wasser-Zelda überzeugt im Director's Cut
Screenshot von Link in Wind Waker HD (Bild: Screenshot Golem.de)

Zelda Wind Waker HD Test Das Wasser-Zelda überzeugt im Director's Cut

Nintendo hat das 2003 für den Gamecube erschienene Zelda für die Wii U aufgehübscht. Wir vergleichen beide Versionen und hissen im Test das Segel für eine hochauflösende Seefahrt.

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Serienheld Link vermisst seine kleine Schwester. In The Legend of Zelda: Wind Waker HD wird sie unter mysteriösen Umständen vom Schurken Ganondorf entführt und in ein Verlies gesperrt. Deswegen macht sich der blonde Held in grüner Kleidung auf, sie zu befreien. Von der namensgebenden Dame Zelda ist vorerst nichts zu sehen.

Wind Waker HD ist kein neuer Serienteil. 2003 erschien das Spiel für den Gamecube, im kastigen 4:3-Format. Es gehörte seinerzeit zu den schöneren Spielen für Nintendos Konsole und überzeugte durch den stimmigen Comic-Look. Dieser wurde für die HD-Variante auf der Wii U nochmals aufgehübscht. Im Breitbildformat 16:9 in Full-HD-Auflösung und mit schärferen Texturen wirkt das Abenteuer nun vollends wie ein spielbarer Comic. Optisch haben wir wenig Verbesserungswürdiges gesehen.

Im direkten Vergleich fallen im Besonderen die stimmigeren Farben vom Meer und Himmel auf. Die Wolkenbilder wurden komplett umgestaltet und auch die Lensflare-Effekte sind neu. Alle Objekte und Charaktere ziert auf der Wii U ein schicker Bloom-Effekt.

Am Umfang des Titels hat Nintendo spürbare Änderungen vorgenommen. Zuvor nervig lange Animationen wie die Nutzung des Enterhakens gehen schneller von der Hand. Mit dem optionalen, roten Segel schippern Spieler - unabhängig von der Windrichtung - viel flotter über das Meer. Das manuelle Ändern der Windrichtung mit dem Wind Waker ist nur noch für das Gleiten mit dem Schwebeblatt notwendig. Die Sammeltour der acht Teile des Triforce im späteren Spieldrittel wurde ebenfalls deutlich beschleunigt, indem nun fünf Teile ohne das Entschlüsseln einer Seekarte gefunden werden können.

Steuerungsanpassungen an die neue Plattform sind durchdacht. Eingaben mit dem Wii-U-Gamepad gelingen zuverlässig und präzise. Auf dem Touchscreen wird flink die Ausrüstung getauscht oder die Karte konsultiert. Das sorgt für mehr Spielfluss und Übersicht, da nicht wie im Original das Spiel pausiert und ein zusätzliches Menü aufgerufen werden muss. Für Traditionalisten wird der Pro Controller unterstützt. Wer neben Wind Waker HD den Fernseher anderweitig nutzen will, kann das Spiel auf das Wii-U-Gamepad spiegeln.

Fehlender Tingleceiver und Fazit 

Naddel81 07. Jan 2014

@Mik30: um mal hier mit einigen unwahrheiten aufzuräumen: Dolphin kann auch nicht zaubern...

forenuser 20. Sep 2013

Wenn Du die WW-Wii-U haben möchstest musst/solltest Du nun zuschlagen. Später wird es...

Gwels 20. Sep 2013

Hmm, WW war, meiner Meinung nach, nach Majoras Mask das Zweitbeste 3D-Zelda, hatte aber...

spyro2000 19. Sep 2013

Du magst zwar in der Sache recht haben, in diesem speziellen Fall finde ich aber die...

Garius 19. Sep 2013

Das neue Zelda ist doch bereits in der Entwicklung. Die Wii U floppt aufgrund der viel zu...

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