ZAK: Google+-Hangouts können Rundfunkzulassung benötigen
Google+-Hangouts gehen on air. (Bild: Google/Screenshot: Golem.de)

ZAK Google+-Hangouts können Rundfunkzulassung benötigen

Die Zulassungskommission sieht das Google+-Hangout mit Bundeskanzlerin Angela Merkel nicht als Rundfunk an und hält den Videochat für zulässig. Doch das gilt nicht für alle Hangouts.

Anzeige

Angebote zu Videochats, die als Google+-Hangouts linear verbreitet werden, können nach Ansicht der Medienanstalten grundsätzlich "Rundfunk darstellen. Hierfür wäre dann auch eine Zulassung nötig", erklärte die Kommission für Zulassung und Aufsicht (ZAK), die für die Zulassung und Kontrolle bundesweiter Rundfunkveranstalter zuständig ist. Die gegenwärtig diskutierten Pläne des Bundeskanzleramtes zu einem Livechat mit Bundeskanzlerin Angela Merkel am 19. April 2013 seien jedoch nach erster Einschätzung nicht als Rundfunk zu betrachten und seien somit zulässig.

Google+-Videochats lassen sich mit Hangout on air nutzen, um mit der Webcam viele Menschen zugleich zu erreichen, insbesondere auch über den eigenen Youtube-Kanal.

ZAK-Chef Jürgen Brautmeier sagte, Hangout-Angebote, die nicht regelmäßig verbreitet würden, seien nach den Kriterien der Medienaufsicht als Telemedium einzustufen: "Es geht bei den Rundfunkkriterien nicht nur um Breitenwirkung oder um inhaltliche Nachhaltigkeit, sondern auch um die Frage, ob ein Angebot regelmäßig nach einem Sendeplan verbreitet wird. Dies sehe ich bei der angekündigten Chatrunde mit der Bundeskanzlerin noch nicht."

Die Medienanstalten hatten bereits kurz nach dem Start von Hangout on air in Deutschland unter der Federführung von Cornelia Holsten, der Beauftragten für Recht der Direktorenkonferenz der Landesmedienanstalten (DLM) und Direktorin der Bremischen Landesmedienanstalt (Brema), Kriterien für die Einordnung entwickelt. Danach ist entscheidend, ob der jeweilige Hangout journalistisch-redaktionell gestaltet ist und ob die Verbreitung des Angebots entlang eines Sendeplans erfolgt.

Holsten: "Wir sehen erneut, dass wir mit den herkömmlichen Regelungen des Rundfunkstaatsvertrages, der ja eher analog ausgerichtet ist, nicht richtig weiterkommen. Was wir brauchen, ist eine neue digitale Medienordnung."


ruamzuzler 08. Apr 2013

Die geben wenigstens zu, dass sie undemokratische Diktaturen sind.

__destruct() 06. Apr 2013

TS auch nicht. Deswegen "als nächstes".

nmSteven 06. Apr 2013

Immerhin sehen sie ein, dass ihr altes System nicht mehr in die heutige Zeit passt. Die...

tingelchen 06. Apr 2013

Hmm.... mal überlegen.... Dein Stream wird frei übertragen - Check Es ist täglich und...

__destruct() 05. Apr 2013

Leider ist das wahr. Die Leute müssten es doch endlich mal kapieren. "Ja, wir können viel...

Kommentieren



Anzeige

  1. Systems Engineer / Systemingenieur Production IT (m/w)
    Sandvik Holding GmbH, Frankfurt am Main
  2. Senior System Architect (m/w)
    Siemens AG, München
  3. IT-Systemanalytiker (m/w)
    Schuberth Group, Magdeburg
  4. Scrum Master (m/w)
    NEMETSCHEK Allplan Systems GmbH, München

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Electronic Arts

    Battlefield Hardline auf Anfang 2015 verschoben

  2. Schlafmonitor

    Besser schlafen mit Sense

  3. Videostreaming

    Youtube-Problem war ein Bug bei Google

  4. Prozessor inklusive Speicher

    Kommende APUs mit Stacked Memory und mehr Bandbreite

  5. Statt Codeplex

    Typescript mit neuem Compiler auf Github

  6. Asus RT-AC87

    Schnellster Router der Welt funkt mit vier Antennen

  7. Arbeit

    Vier von zehn Beschäftigten nutzen Homeoffice

  8. Solarauto

    Neuer Langstreckenrekord für Elektroautos

  9. LG 34UM95 im Test

    Ultra-Widescreen-Monitor für 3K-Gaming

  10. LG G3

    Update soll die Akkulaufzeit verbessern



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Türen geöffnet: Studenten "hacken" Tesla Model S
Türen geöffnet
Studenten "hacken" Tesla Model S
  1. Model III Tesla kündigt günstigeres Elektroauto an
  2. IMHO Kampfansage an das Patentsystem
  3. Elektroautos Tesla gibt seine Patente zur Nutzung durch andere frei

Programmcode: Ist das Kunst?
Programmcode
Ist das Kunst?
  1. Suchmaschinen Deutsche IT-Branche hofft auf Ende von Googles Vorherrschaft
  2. Quartalsbericht Google steigert Umsatz um 22 Prozent
  3. Project Zero Google baut Internet-Sicherheitsteam auf

Android L im Test: Google verflacht Android
Android L im Test
Google verflacht Android
  1. Android L Keine Updates für Entwicklervorschau geplant
  2. Inoffizieller Port Android L ist für das Nexus 4 verfügbar
  3. Android L Cyanogenmod entwickelt nicht anhand der Entwicklervorschau

    •  / 
    Zum Artikel