Yotaphone
Yotaphone (Bild: Yota)

Yotaphone Android-Smartphone mit Touchscreen und E-Paper-Display

Das Yotaphone hat zwei Displays: Auf der Vorderseite gibt es einen 4,3 Zoll großen Touchscreen, auf der anderen Seite ein gleich großes E-Paper-Display. Damit soll das Android-Smartphone bei intensiver Nutzung eine besonders lange Akkulaufzeit erreichen.

Anzeige

Der Touchscreen im Yotaphone hat eine Bilddiagonale von 4,3 Zoll und eine Auflösung von 1.280 x 720 Pixeln. Wenn Nutzer Videos oder Fotos ansehen oder Nachrichten schreiben wollen, sollte wie auch bei bisherigen Smartphones der Touchscreen verwendet werden. Aber auch für Spiele und die Konfiguration des Geräts wird der Touchscreen genutzt.

  • Yotaphone (Quelle: Yota)
  • Yotaphone (Quelle: Yota)
  • Yotaphone (Quelle: Yota)
  • Yotaphone (Quelle: Yota)
  • Yotaphone (Quelle: Yota)
  • Yotaphone (Quelle: Yota)
  • Yotaphone (Quelle: Yota)
  • Yotaphone (Quelle: Yota)
  • Yotaphone (Quelle: Yota)
Yotaphone (Quelle: Yota)

Für das Lesen von E-Books, Nachrichtenseiten und Magazinen oder das Ansehen von Kartendaten ist hingegen das auf der Gehäuserückseite untergebrachte E-Paper-Display (EPD) vorgesehen, das wie der Touchscreen eine Größe von 4,3 Zoll hat. Sowohl der Touchscreen als auch das EPD werden mit Cornings Gorilla-Glas vor Kratzern geschützt.

Wenn der Nutzer viele Informationen auf dem EPD statt auf dem Touchscreen liest, sollte das Yotaphone sehr viel länger mit einer Akkuladung durchhalten als andere moderne Smartphones. Auch Kurzmitteilungen, Chat-Nachrichten und Informationen aus sozialen Netzwerken soll das E-Paper-Display anzeigen. Informationen können auf dem EPD unter direktem Sonnenlicht besser gelesen werden als auf dem Touchscreen.

Drittanbieter können ihre Apps anpassen

Für das Yotaphone wird es ein spezielles API geben, damit Entwickler von Android-Applikationen ihre Apps an das EPD anpassen können. Der Anbieter will zum Marktstart mehrere Applikationen bereitstellen, die für das Gerät angepasst sind und vor allem das EPD nutzen. Details wird es später geben.

Yotaphone hat eine 12-Megapixel-Kamera sowie eine Zweitkamera auf der Gerätevorderseite, mit der sich Videotelefonate durchführen lassen. Im Innern befindet sich der Dual-Core-Prozessor Snapdragon MSM 8960 von Qualcomm, der mit einer Taktrate von 1,5 GHz läuft. Zudem gibt es 2 GByte RAM und wahlweise 32 oder 64 GByte Flash-Speicher. Ein Steckplatz für Speicherkarten ist wohl nicht vorhanden.

Das Smartphone soll LTE, UMTS sowie GSM unterstützen und WLAN und Bluetooth beherrschen. Nähere Angaben dazu liegen noch nicht vor. Derzeit ist geplant, das Yotaphone mit Android 4.2 alias Jelly Bean auszuliefern. Bis das Gerät aber auf den Markt kommen wird, wird die derzeit aktuelle Android-Version aller Voraussicht nach erheblich veraltet sein. Möglicherweise wird das Gerät aber dann auch mit einer neueren Android-Version erscheinen.

Bei Maßen von 67 x 131 x 9,9 mm wiegt das Smartphone 140 Gramm. Zur Akkulaufzeit liegen noch keine Angaben vor. Das Gerätedesign lässt vermuten, dass der Akku fest eingebaut ist und sich nicht ohne weiteres wechseln lässt. Der Hersteller selbst macht dazu keine Angaben.

Bis zur Markteinführung dauert es noch lange

Yota ist ein russischer Netzbetreiber, der in Russland Wimax angeboten hatte und mittlerweile auf LTE setzt. Bisher bietet Yota keine eigenen Smartphones an. Ob der Betreiber bei der Entwicklung des Yotaphones mit einem anderen Hardwarepartner zusammengearbeitet hat, ist nicht bekannt.

Das Yotaphone soll außerhalb Russlands erst Ende kommenden Jahres auf den Markt kommen. In Russland soll das Android-Smartphone im dritten Quartal 2013 erscheinen. Was das Yotaphone kosten wird, ist noch nicht bekannt. Yota will das Mobiltelefon auf dem Mobile World Congress Ende Februar 2013 in Barcelona vorstellen.

Nachtrag vom 12. Dezember 2012, 12:12 Uhr

Das Wall Street Journal zitiert den Yota-Chef damit, dass das Jotaphone für etwa 500 US-Dollar auf den Markt kommen wird. Das wären dann etwa 400 Euro.


Unix_Linux 13. Dez 2012

wie alt bist du ?

divStar 13. Dez 2012

Hat das ein praktikables OS drauf sowie gute Eingabemöglichkeiten etc.? Wenn dem so...

flaffii 12. Dez 2012

das handy sieht wirklich klasse aus.. aber meinung nach leidet nun die funktionalität ein...

flaffii 12. Dez 2012

ich hab so'n uuuur(ur)alt handy von nokia (6230i) und siehe da, dort ist das auch...

DooMRunneR 12. Dez 2012

http://derstandard.at/1350260078446/Eine-Woche-Laufzeit-Onyx-baut-E-Ink-Android-Phone

Kommentieren



Anzeige

  1. Teamleiter Web Development (m/w) Schwerpunkt Enterprise Applications & moderne Web Frameworks - Front- & Backend
    GIGATRONIK Stuttgart GmbH, Stuttgart
  2. Wissenschaftliche/-r Referent/-in im Fachbereich "Strahlenschutz und Umwelt"
    Bundesamt für Strahlenschutz, Neuherberg
  3. Embedded Software Engineer (m/w)
    GIGATRONIK Technologies AG, Wil SG (Schweiz)
  4. IT System- und Anwendungsbetreuer (m/w)
    PETER HAHN GmbH, Winterbach bei Stuttgart

 

Detailsuche


Top-Angebote
  1. TIPP: Alien - Jubiläums Collection - 35 Jahre [Blu-ray]
    20,99€
  2. NEU: Bild- und Videobearbeitungssoftware von Corel reduziert
    (u. a. Corel PaintShop Pro X7 35,95€)
  3. NEU: 15 EUR Rabatt auf das Microsoft Lumia 640

 

Weitere Angebote


Folgen Sie uns
       


  1. Google

    Zwei Nexus-Smartphones geplant

  2. EDAQS Dice

    Banknoten sollen mit RFID aus der Ferne entwertet werden

  3. Hochleistungssportwagen

    Elektrischer Audi R8 e-tron fährt sich selbst

  4. Apple

    iOS 9 soll auch auf alten Geräten flüssig laufen

  5. Sprite

    Fliegende Thermoskanne als Kameradrohne

  6. Android

    Schlüssel werden auf zurückgesetzten Smartphones nicht gelöscht

  7. Aria

    Gerät ermöglicht Smartwatch-Steuerung per Fingerschnippen

  8. Funktechnik

    Daimler und Qualcomm vernetzen das Auto

  9. Projekt Astoria

    Algorithmen gegen Schnüffler im Tor-Netzwerk

  10. Raumfahrt

    Marsrover Curiosity sieht wieder scharf



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



The Witcher 3 im Grafiktest: Mehr Bonbon am PC
The Witcher 3 im Grafiktest
Mehr Bonbon am PC
  1. Sabotagevorwurf Witcher-3-Streit zwischen AMD und Nvidia
  2. The Witcher 3 im Test Wunderschönes Wohlfühlabenteuer
  3. The Witcher 3 30 weitere Stunden mit Geralt von Riva

FBI-Untersuchung: Hacker soll Zugriff auf Flugzeugtriebwerke gehabt haben
FBI-Untersuchung
Hacker soll Zugriff auf Flugzeugtriebwerke gehabt haben
  1. Identitätsdiebstahl Gesetz zu Datenhehlerei könnte Leaking-Plattformen gefährden
  2. NetUSB Schwachstelle gefährdet zahlreiche Routermodelle
  3. MSpy Daten von Überwachungssoftware veröffentlicht

Windows 10 IoT Core angetestet: Windows auf dem Raspberry Pi 2
Windows 10 IoT Core angetestet
Windows auf dem Raspberry Pi 2
  1. Kleinstrechner Preise für das Raspberry Pi B+ gesenkt
  2. Artik Samsung stellt Bastelcomputer-Serie vor
  3. Hummingboard angetestet Heiß und anschlussfreudig

  1. Re: golem.de style

    Anonymouse | 09:40

  2. Re: Adieu Datenschutz

    Ojemine | 09:40

  3. Re: Schnappsidee..

    kockott | 09:39

  4. Re: Wozu noch PS wenn autonom?

    BenediktRau | 09:39

  5. Re: Bargeld wird eh abgeschafft

    Bill Carson | 09:39


  1. 09:35

  2. 08:47

  3. 08:08

  4. 07:40

  5. 07:13

  6. 17:47

  7. 13:40

  8. 12:15


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel