Yahoo: Marissa Mayer kriegt nur Geld für "kleinere" Übernahmen
Marissa Mayer im September 2012 (Bild: Stephen Lam/Reuters)

Yahoo Marissa Mayer kriegt nur Geld für "kleinere" Übernahmen

Yahoos Alibaba-Milliarden sind weg. Darum erklärt Marissa Mayer zweckoptimistisch, dass die besten Übernahmen ohnehin nicht die großen Milliarden-Dollar-Zukäufe wären, sondern kleinere Akquisitionen.

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Yahoo-Chefin Marissa Mayer hat bei der Vorstellung der Quartalsergebnisse des Internetunternehmens über künftige Übernahmen gesprochen. Auf die Fragen eines Analysten sagte Mayer sogar, dass Akquisitionen im Milliarden-Dollar-Bereich überbewertet seien.

Mayer: "Wir haben derzeit keine konkreten Übernahmen in der Planung. Viele Leute neigen dazu zu meinen, dass die hochkarätigen IT-Übernahmen alle im Bereich von über einer Milliarde US-Dollar liegen. Das ist aber einfach nicht der Fall. Viele Akquisitionen und die Mehrheit der Übernahmen liegen unter 100 Millionen US-Dollar. Und darum sehen wir uns nach kleineren Übernahmen um, die gut zu unserem Geschäft passen. Im Laufe meiner Karriere habe ich etwa 20 Übernahmen getätigt. Großartige Produkte kommen aus Zukäufen im zweistelligen oder dem niedrigen dreistelligen Millionenbereich."

Yahoo leidet unter sinkenden Umsätzen, und es gab Hoffnungen, Mayer würde durch Übernahmen neue Geschäftsfelder erschließen und Yahoo wieder wachsen lassen. Yahoo hatte im August 2012 erklärt, dass es seinen Plan überprüfen will, Anteile an Alibaba zu verkaufen und den Erlös in Höhe von 4,5 Milliarden US-Dollar an die Aktionäre auszuschütten. Daraufhin gab es Berichte, nach denen Mayer Unternehmen wie Hulu, Pinterest oder Flipboard übernehmen wolle. Auch Weather Channel, WebMD und Pubmatic wurden als Ziele für Yahoo genannt. Doch im September 2012 gab Mayer bekannt, dass Yahoo doch den größten Teil des Geldes aus dem Verkauf seiner Alibaba-Anteile fast komplett an die Aktionäre ausschüttet.

Der Internetkonzern hat eine lange Tradition von zum Teil spektakulären Zukäufen. Yahoo hatte 2002 den Softwarehersteller und Suchtechnologieanbieter Inktomi erworben, das Suchmaschinenunternehmen Overture folgte 2003. Den Imagehoster Flickr, die Social-Bookmarking-Plattform Delicious und den Social-Event-Kalendar Upcoming kaufte Yahoo im Jahr 2005.

In seinem zweiten Quartal 2012 hatte Yahoo Finanzreserven in Höhe von 2,4 Milliarden US-Dollar.


Aeroflo 23. Okt 2012

glaub schon das ihr "exotenstatus" behilflich war... WORD :P

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