Yahoo: Marissa Mayer bekommt rund 100 Millionen US-Dollar
Marissa Mayer im September 2011 (Bild: Araya Diaz/Getty Images for TechCrunch)

Yahoo Marissa Mayer bekommt rund 100 Millionen US-Dollar

Yahoo gibt für seine neue Chefin Marissa Mayer viel Geld aus. Die bekannte und erfolgreiche Produktmanagerin wandte sich gestern in einer ersten E-Mail an die Yahoo-Belegschaft.

Anzeige

Marissa Mayer erhält als Yahoo-Chefin über die nächsten fünf Jahre Zahlungen und Prämien von rund 100 Millionen US-Dollar. Das berichtet das Wall Street Journal unter Berufung auf eine Pflichtmitteilung Yahoos an die US-Börsenaufsichtsbehörde SEC.

Mayer erhält für 2012 rund 5,4 Millionen US-Dollar und jedes weitere Jahr 20 Millionen US-Dollar, ein Teil davon wird erfolgsabhängig gezahlt. Die Informatikerin und Produktmanagerin bekommt zudem Aktienoptionen von 14 Millionen US-Dollar, als Ausgleich für entgangene Optionen bei Google. Dazu kommt eine Zahlung von 15 Millionen US-Dollar.

Mayer wechselte in dieser Woche zu Yahoo. Sie war die zwanzigste Angestellte von Google, und ist daher durch Aktienoptionen bereits sehr reich geworden. Sie war in 13 Jahren an der Entwicklung praktisch aller wichtigen Google-Produkte wie der Suchseite, Gmail, Google Maps, Google Earth, Street View und Google News beteiligt.

"Bleibt dran!"

In einer ersten Rundmail, die dem Blog des Wall Street Journals All Things Digital vorliegt, versuchte Mayer nach diversen Führungswechseln und sinkenden Umsätzen, die Beschäftigten zu motivieren: "Ihr macht eine wichtige Arbeit - bitte hört nicht auf. Ja, bleibt dran."

Sie bedankte sich für den freundlichen Empfang in den ersten zwei Tagen im Unternehmen. Es sei für sie eine "unglaubliche Ehre", Teil des Internetunternehmens zu sein, für das sie sich seit 1994 in ihrem Studium in Stanford interessiert habe. Yahoo sei eine Ikone des Internets, was die Marke, die Reichweite, die Treue der Nutzerschaft, seine Produkte und Services angehe. In den vergangenen Monaten habe das Unternehmen große Umwälzungen durchgemacht, was sie genau wisse. Bevor sie strategische Änderungen durchführe, wofür sie schon einige Ideen habe, müsse sie Yahoo aber erst besser kennenlernen. Wer Fragen habe, könne sich jederzeit direkt an sie wenden und sie in ihrem Büro besuchen, forderte sie die Belegschaft auf.


smirg0l 24. Jul 2012

Dennoch hat der TE Recht. Es ist ein großer Unterschied zwischen "bekommt" und "kann...

cware 22. Jul 2012

Ich frage mich ehrlich, wieso sich seit Ewigkeiten dieser Blödsinn in den Köpfen der...

beaver 22. Jul 2012

Achso, deswegen bekommen auch Manager immer ne millionenschwere Abfindung, selbst wenn...

bstea 22. Jul 2012

Achja? Google hat weder in USA, noch in Russland oder China 90% Marktanteil. Wie kommt's...

bstea 22. Jul 2012

Das wäre hochgradig illegal. Es gibt Fristen wenn man bei der direkten Konkurrenz im...

Kommentieren



Anzeige

  1. Systemadministrator (m/w) Windows
    KDO Personaldienste, Oldenburg
  2. SAP-Modulbetreuer (m/w) Rechnungswesen und Controlling
    HiPP-Werk Georg Hipp OHG, Pfaffenhofen (Raum Ingolstadt)
  3. Teamleiter Java Softwareentwicklung (m/w)
    über HRM CONSULTING GmbH, Berlin
  4. Manager (m/w) of End User Support Services
    CSM Deutschland GmbH, Bremen

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. iPad Air 2 im Test

    Toll, aber kein Muss

  2. Nocomentator

    Filterkiste blendet Sportkommentare aus

  3. Gameworks

    Nvidia rollt den Rasen aus

  4. Rolling-Release

    Opensuse Factory und Tumbleweed werden zusammengeführt

  5. Project Ara

    Google will nicht nur das Smartphone neu erfinden

  6. Wildstar

    NC Soft entlässt Mitarbeiter

  7. Mozilla

    Einfache Web-Apps auf dem Smartphone erstellen

  8. Civ Beyond Earth Benchmark

    Schneller, ohne Mikroruckler und geringere Latenz mit Mantle

  9. Allview X2 Soul mini

    Sehr dünnes Smartphone im Alu-Gehäuse für 200 Euro

  10. Toybox Turbos

    Codemasters veranstaltet Rennen auf dem Frühstückstisch



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Kazam Tornado 348 ausprobiert: Das dünnste Smartphone der Welt hat ein versichertes Display
Kazam Tornado 348 ausprobiert
Das dünnste Smartphone der Welt hat ein versichertes Display

Nanotechnologie: Die unbekannten Teilchen
Nanotechnologie
Die unbekannten Teilchen
  1. Anode aus Titandioxid Neuer Akku lädt in wenigen Minuten
  2. Nanotechnologie Mit Nanoröhrchen gegen Produktfälschungen

Data Management: Wie Hauptspeicherdatenbanken arbeiten
Data Management
Wie Hauptspeicherdatenbanken arbeiten

    •  / 
    Zum Artikel