Anzeige
In Erklärungsnot: Yahoo-Chef Scott Thompson
In Erklärungsnot: Yahoo-Chef Scott Thompson (Bild: Yahoo)

Yahoo-Chef Konzentration auf die Arbeit, nicht auf falschen Bachelor

Yahoo-Mitarbeiter sollen sich keine Gedanken über den falschen Bachelor-Titel des Firmenchefs machen, sondern über ihre Aufgaben im Unternehmen. Dazu rief Scott Thompson jetzt auf.

Anzeige

Yahoo-Chef Scott Thompson hat nach der peinlichen Enthüllung über seinen falschen Bachelor-Titel in Computerwissenschaften die Beschäftigten aufgefordert, sich auf ihre Arbeit zu konzentrieren. In einer E-Mail an die Mitarbeiter mit dem Titel "Fokussiert bleiben" heißt es: "Ich bin sicher, dass ihr von den Berichten über die aufgeworfenen Fragen zu meinem Bachelor-Titel gehört habt." Der Aufsichtsrat prüfe die Angelegenheit und werde nach Abschluss der Untersuchung den Aktionären Rechenschaft ablegen. "Bis dahin konzentriere ich mich auf die Kunden, die Aktionäre, unser Team und darauf, Yahoo schnell voranzubringen und hoffe, ihr tut dasselbe." Das Blog des Wall Street Journals All Things Digital hat das Rundschreiben veröffentlicht.

Das angeschlagene Internetunternehmen musste zuvor bestätigen, dass sein neuer Vorstandsvorsitzender entgegen bisherigen Angaben keinen Bachelor-Titel in Computerwissenschaften besitzt. Dies hatte Thompson bereits in offiziellen Lebensläufen in seiner Zeit als Paypal-Chef bei eBay behauptet. Laut Yahoo sei dies aber ein "ungewollter Fehler" gewesen, der nichts daran ändere, dass Thompson ein hochqualifizierter Manager sei. Der Yahoo-Chef verfüge nur über den ebenfalls angegebenen Abschluss in Buchhaltung.

Aufgedeckt hatte dies der Yahoo-Großaktionär Daniel Loeb. Er ist Chef des Anlageberaters Thirdpoint, der 5,8 Prozent der Aktien von Yahoo besitzt. In einem Brief an die Aktionäre forderte Loeb den Rücktritt von Thompson. Loeb will selbst einen Sitz im Aufsichtsrat.

Yahoo soll laut Wall Street Journal zudem planen, einen Teil seiner Anteile an den chinesischen Internethändler Alibaba zu verkaufen. Seit 2005 hält Yahoo 40 Prozent an dem Unternehmen. Im September 2011 wurde Alibaba im Rahmen einer Investitionsrunde mit 32 Milliarden US-Dollar bewertet. Demnach könnte Yahoo 4,8 bis 8 Milliarden US-Dollar durch den Verkauf von 15 bis 25 Prozent seiner Anteile erhalten.


cr@y 07. Mai 2012

Also nochmal ums klarzustellen: i.d.R. gilt diese Reihenfolge: Bachelor -> Diplom...

EqPO 06. Mai 2012

Er hat alle getäuscht. Das ist doch eigentlich die perfekte Voraussetzung für seinen...

Anonymer Nutzer 06. Mai 2012

"In ihrem Lebenslauf steht 199x bis 199x: Bachelor in Computer Science at University of...

abcdewi 05. Mai 2012

Ich würde sagen, es ist eine Frage von Tagen, bis er abgesägt wird. Kann ich wetten.

jaggy 05. Mai 2012

auch gefälscht was mir an yahoo gefällt ist der name und gute frage seite

Kommentieren



Anzeige

  1. Junior PLM Development Ingenieur (m/w)
    MBtech Group GmbH & Co. KGaA, Großraum Stuttgart
  2. Methodenexperte (m/w) EAM
    Anovio AG, München, Ingolstadt, Erlangen
  3. SAP Anwendungsentwickler (m/w) HCM
    Dürr IT Service GmbH, Bietigheim-Bissingen
  4. IT-Bereichsleiter (m/w)
    über JobLeads GmbH, München

Detailsuche


Hardware-Angebote
  1. Google Nexus 6P
    549,00€ statt 649,00€
  2. Geforce GTX 970/980/980Ti Grafikkarte kaufen und Rise of the Tomb Raider gratis erhalten
  3. MSI GTX 970 Gaming 4G inkl. Rise of the Tomb Raider
    325,00€

Weitere Angebote


Folgen Sie uns
       


  1. Daybreak Game Company

    Zombiespiel H1Z1 wird aufgeteilt

  2. Twitter

    Neue Sortierung der Timeline kommt

  3. Error 53

    Unautorisierte Ersatzteile sperren iPhone

  4. Escape Dynamics

    Firma für mikrowellenbetriebene Raumschiffe ist bankrott

  5. Deutsche Bahn

    Wlan für alle ICE-Fahrgäste möglicherweise erst 2017

  6. Die Woche im Video

    Raider heißt jetzt Twix ...

  7. Alpenföhn

    Der Olymp soll 340 Watt an Leistung abführen

  8. Eurocom X9E

    Monster-Notebook nutzt Diamant- und Flüssigmetallpaste

  9. Willkürliche Festsetzung

    Schwedische Regierung spottet über Assange

  10. IoT statt Smartphones

    Mozilla gibt Firefox OS schneller auf als erwartet



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Asteroidenbergbau: Verblendet vom Platinrausch
Asteroidenbergbau
Verblendet vom Platinrausch
  1. Raumfahrt SpaceX und Orbital bauen Triebwerke für das US-Militär
  2. Dream Chaser Mini-Shuttle darf zur ISS fliegen
  3. Raumfahrt Raumsonde Dawn findet Wasser auf Zwergplaneten Ceres

Künstliche Intelligenz: Alpha Go spielt wie ein Japaner
Künstliche Intelligenz
Alpha Go spielt wie ein Japaner
  1. Nachruf KI-Pionier Marvin Minsky mit 88 Jahren gestorben
  2. CNTK Microsoft gibt Deep-Learning-Toolkit frei
  3. OpenAI Elon Musk unterstützt Forschung an gemeinnütziger KI

Tails 2.0 angeschaut: Die Linux-Distribution zum sicheren Surfen neu aufgelegt
Tails 2.0 angeschaut
Die Linux-Distribution zum sicheren Surfen neu aufgelegt

  1. Re: Falsch

    neustart | 01:59

  2. Re: "Wenn es auf Reisen ausfällt..."

    domemvs | 01:55

  3. Re: Komisch, dass Golem.de das nicht...

    M. | 01:53

  4. Re: Zweimal gekauft

    User_x | 01:45

  5. Re: Genial! Wenn meine Haustüre nicht auf geht...

    User_x | 01:37


  1. 14:45

  2. 13:25

  3. 12:43

  4. 11:52

  5. 11:28

  6. 09:01

  7. 21:49

  8. 16:04


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel