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Mit Xwayland können X.org-Anwendungen auch unter Wayland gestartet werden.
Mit Xwayland können X.org-Anwendungen auch unter Wayland gestartet werden. (Bild: Tiago Vignatti)

Xwayland: Erste Unterstützung von X.org auf Wayland

Mit Xwayland können X.org-Anwendungen auch unter Wayland gestartet werden.
Mit Xwayland können X.org-Anwendungen auch unter Wayland gestartet werden. (Bild: Tiago Vignatti)

Mit einer ersten Version von Xwayland können für X.org entwickelte Anwendungen auf einem Wayland-Server gestartet und genutzt werden. Xwayland soll den Übergang von X.org zu Wayland erleichtern.

Der Entwickler Tiago Vignatti hat eine erste funktionierende Version von Xwayland vorgestellt. Damit lassen sich native X.org-Anwendungen auch mit dem Grafikserver Wayland starten und nutzen. Xwayland ist als Modul des Compositing Managers Weston umgesetzt, der unter Wayland für das Rendern der Benutzeroberfläche verantwortlich ist.

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In seinem Blog erklärt der ehemalige Nokia- und jetzige Intel-Entwickler Vignatti, dass Xwayland vor allem für die Übergangsphase beim Wechsel von X.org nach Wayland gedacht ist. Dazu habe er auch steinalte Standards wie EWMH und ICCCM implementiert. Damit sollen auch Anwendungen, die mit Motif, Xt oder GTK2 erstellt wurden, unter Wayland laufen, ohne dass die entsprechenden Toolkits auf Wayland portiert werden müssen.

  • Die Wayland-Architektur samt Xwayland
Die Wayland-Architektur samt Xwayland

Wird Weston gestartet, wird gleichzeitig ein Xwayland-Modul geladen. Das Modul erstellt ein X-Socket, über den sich Clients verbinden können. Meldet sich ein Client an, startet Weston einen Xserver, der sich dann um die Verwaltung der Clients kümmert. Der Xserver in Wayland wird nur dann gestartet, wenn er gebraucht wird. Damit bleibt der Speicherverbrauch gering, wenn gerade keine X.org-Anwendungen laufen. Außerdem startet Weston ohne zusätzliche Verzögerungen.

Xwayland bildet die Fenster der X.org-Anwendungen auf Wayland ab. Der Grafikserver samt seinem Compositing Manager kümmert sich um Fensterrahmen, das Minimieren und Maximieren von Fenstern und die Kommunikation zwischen Clients, etwa Copy-and-Paste. Diese Funktionen seien im aktuellen Xwayland weitgehend nutzbar, lediglich Drag-and-Drop funktioniere noch nicht, schreibt Vignatti.

Dabei verhalten sich eine X.org-Anwendung und eine direkt auf Weston gestartete Anwendung für den Wayland-Server gleichermaßen: Die Fenster werden in einer Pixmap im DRM-Puffer gespeichert. Das erledigt der Xwayland-Video-Treiber. Die Umwandlung zwischen X.org-Protokoll und Wayland verschwende nahezu keine Ressourcen, schreibt Vignatti.

Auch der Input funktioniere weitgehend gut, erklärt der Entwickler. Die Eingabe erfolgt über virtuelle Geräte, Tastatur und Maus lassen sich bereits nutzen. Noch werde an dem Mauscursor gearbeitet und die Übernahme eines Fensters per Mausklick (Grabbing) funktioniere auch noch nicht perfekt, schreibt Vignatti. Insgesamt sind die Basisfunktionen aber weitgehend brauchbar.

Aktuelle Versionen von Wayland können von den Git-Servern des Projekts heruntergeladen werden.


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Kartoffel 16. Jun 2012

Auch dir noch mal danke, ich werde das Thema auch noch mal ergooglen. Ich meine aber mal...

delaytime0 15. Jun 2012

öhm.. öhm... $dummymode=true Ist das nicht das selbe? $dummymode=false Xorg-Grafikserver...

c0de 15. Jun 2012

Ja stimmt. Aber scheint besser zu werden: http://www.phoronix.com/scan.php?page=news_item...



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