Xperia Tablet Z ausprobiert Leichtes Tablet unterscheidet zwischen Wasser und Fingern

Sony hat weitere Details zu seinem Xperia Tablet Z veröffentlicht und das Android-Tablet demonstriert. Es arbeitet mit Qualcomms neuem Quad-Core-Prozessor und soll bald in Europa erscheinen.

Anzeige

Das Xperia Tablet Z ist laut Sony das erste Tablet, das mit Qualcomms Snapdragon S4 Pro auf den Markt kommt. Der Prozessor bietet vier Kerne, die mit jeweils 1,5 GHz getaktet sind. Als Arbeitsspeicher stehen 2 GByte zur Verfügung. Mit 6,9 mm Dicke und 495 g Gewicht gehört es zu den leichtesten und dünnsten Tablets mit 10-Zoll-Display. Es wirkt dennoch subjektiv dicker als andere Tablets. Das liegt daran, dass Sony auf abgerundete Kanten verzichtet. Das ausgesprochen eckige Design hat aber keine Nachteile. Eigentlich sieht das Xperia Tablet Z wie eine vergrößerte Version des Smartphones Xperia Z aus.

Sony hat das Betriebssystem stark angepasst. Es unterscheidet sich also von dem anderer Android-Geräte. Dazu gehören auch einzelne Anwendungen wie die bereits bekannte Walkman-App oder die Fernbedienung. Gezeigt hat Sony auch eine Fotoanwendung, die Fotos, die mit Geodaten verortet sind, auf einem Globus anzeigt. Die App ist recht fix.

Wie das Smartphone ist auch das Tablet mit mehreren Klappen vor den Anschlüssen vor äußeren Einflüssen wie Staub und Wasser geschützt. Wer das nicht weiß, wundert sich erst einmal, dass keine Anschlüsse zu sehen sind. Sony verdeckt diese recht geschickt. Die Konstruktion sorgt damit für ein elegantes Äußeres. Nur zwei Metallplatten für das Dock fallen auf.

Das Xperia Tablet Z erfüllt sowohl die Schutzklasse IP55 als auch IP57. Als Besonderheit kann das Tablet begrenzt zwischen Wasser und Fingern unterscheiden. Prinzipbedingt löst auch Wasser bei kapazitiven Touchscreens eine Reaktion aus. Sony demonstrierte das mit Wasser auf dem Tablet. Trotzdem kann der Anwender weiter mit dem Finger auf dem Tablet arbeiten. Damit dürfte nichts gegen den Einsatz oberhalb der gefüllten Badewanne sprechen. Allerdings ist das Gerät mit der IP55- und IP57-Zertifizierung nicht wasserdicht: IP55 verspricht Schutz gegen Strahlwasser und mit IP57 sollte Sonys Tablet auch einen Sturz ins Badewasser überstehen.

Voraussichtlich im Mai soll das Tablet auf den Markt kommen. Es kommt zunächst mit Android 4.1 und soll später ein Update auf Android 4.2 erhalten. Geplant sind vorerst drei Modelle: zwei WLAN-Modelle mit 16 und 32 GByte für 500 beziehungsweise 550 Euro sowie ein LTE-Modell für 640 Euro mit 16 GByte Speicher. Laut Sony unterstützt dieses Modell alle für Deutschland relevanten LTE-Frequenzen.

Die sonstigen technischen Daten sind bereits bekannt. Das Display bietet 1.920 x 1.080 Pixel, ein NFC-Chip ist verbaut und mit dem Infrarotsender lässt sich das Heimkino bedienen, sofern es nicht auch über das WLAN steuertechnisch eingebunden ist.


Alkonide 25. Feb 2013

Ob man geht oder läuft - der Energieverbrauch pro Wegstrecke ist in etwa gleich ;)

mobiliga 25. Feb 2013

Mal wieder Sony, man merkt sie sind endlich wieder zurück. Erst das Xperia Z Handy und...

Xstream 25. Feb 2013

sony verwendet da wohl so eine nano beschichtung um das gerät unempfindlich gegen wasser...

Gizzmo 25. Feb 2013

Ist aber falsch. http://de.wikipedia.org/wiki/Schutzart Zitat: Bis zum Schutzgrad IPX6...

lolig 25. Feb 2013

... bei Wasser geht es kaputt und bei Fingern nicht. :P

Kommentieren


mobilepulse / 25. Feb 2013

MWC 2013 Tag 1 Roundup



Anzeige
  1. IT-Projektkoordinator (m/w)
    Klinikum Ansbach, Ansbach
  2. User Experience Designer (m/w)
    PAYBACK GmbH, München
  3. Software-Ingenieure (m/w)
    viastore systems GmbH, Löhne
  4. Support Engineer (m/w) Chromeleon Level 3/4-Support
    Thermo Fisher Scientific | Dionex Softron GmbH, Germering bei München

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Digitimes

    Windows-8-Tablets sollen 8 Prozent des Marktes erreichen

  2. Doc Patch

    Das Grundgesetz wird Open Data

  3. Bibliotheca Augusta

    Bibliothek stellt Buchscans unter Creative-Commons-Lizenz

  4. 802.11ac

    Erster Chipsatz für WLAN mit 1,7 GBit/s

  5. Windenergie

    Google kauft Hersteller von Windkraftwerken

  6. Amazon

    App-Shop für Android als Browser-Version gestartet

  7. Atari

    Rollercoaster Tycoon ab 3,5 Millionen US-Dollar im Angebot

  8. Legale Privatkopien

    "EU-Vorschlag würde freies Kopieren erlauben"

  9. Ausprobiert

    Das neue Google Maps ist beeindruckend schnell

  10. Geforce GTX-780

    Nvidias Titan LE schlägt Radeon HD 7970 für 649 Euro



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Steve Wilhite: Ehrung für den Erfinder des "Jif"-Formates
Steve Wilhite
Ehrung für den Erfinder des "Jif"-Formates

Steve Wilhite, früherer Mitarbeiter von Compuserve, hat einen Webby Award für die Entwicklung des Grafikformates Gif erhalten. Aus diesem Anlass hat der Erfinder noch einmal auf der korrekten Aussprache beharrt.

  1. Adobe Photoshop Express jetzt auch für Windows 8
  2. World Press Photo Award Wie viel Photoshop verträgt ein Reportagebild?
  3. Animation Motion-Capture-Verfahren ohne Marker

Microsoft: Viren kommen wieder
Microsoft
Viren kommen wieder

Echte Computerviren gibt es in Industrieländern kaum noch. Wer umgangssprachlich von Viren spricht, meint Trojaner, Adware oder Würmer. Doch Microsoft sieht sie vor dem Comeback - in Regionen mit schlechter Internet- und Patch-Versorgung.

  1. Domainrecht Schweizer Switch schaltet Domain wegen Malware ab
  2. Android 32 infizierte Apps aus dem Play Store entfernt
  3. Malware Der Rechner als Bitcoin-Generator

Android: Updates für Google Drive und Chrome
Android
Updates für Google Drive und Chrome

Google hat die Android-Apps Drive und Chrome aktualisiert. Die Google-Drive-App im aktualisierten Erscheinungsbild bringt eine Bildvorschau, eine Scanfunktion und eine Downloadmöglichkeit. Chrome bringt einen Vollbildmodus und eine Verlaufsfunktion innerhalb eines Browsertabs.

  1. Google Ein Cloud-Speicher für alle Dienste
  2. Microsoft Office Web Apps führen Echtzeitzusammenarbeit ein
  3. Extension Office-Dateien direkt in Chrome betrachten

Zum Artikel