XMP-Profile: Kompatibilitätslisten zu DDR3-Modulen für Haswell
XMP-Modul von Kingston (Bild: Kingston)

XMP-Profile Kompatibilitätslisten zu DDR3-Modulen für Haswell

Intel hat seine Listen der getesteten DIMMs für die Haswell-CPUs erweitert. Darin finden sich nun genaue Angaben auch zu vielen Overclocking-Modulen samt den Bios-Versionen.

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Auf Intels Webseiten gibt es aktualisierte PDFs zu Speichermodulen, die mit den Core-i-4000-CPUs alias Haswell kompatibel sind. Wer die Speichertimings nicht von Hand einstellen möchte, kann anhand dieser Listen eine Produktauswahl treffen. Intel hat die genannten Module auf verschiedenen Mainboards getestet, die unter anderem von Asus, Gigabyte, MSI und Intel selbst stammen.

Die gelisteten Speicher besitzen ein XMP-Profil, welches das UEFI eines Mainboards korrekt erkennen soll. Bei einer Kaufentscheidung ist daher auch auf die Bios-Version zu achten - Intel benutzt den bekannteren Begriff, obwohl moderne Boards heute mit einem UEFI ausgestattet sind.

Wirklich nötig sind die in der Regel teureren Übertaktermodule mit dem von Intel lizenzierten XMP nicht unbedingt, denn kundige Anwender können die Timings auch im UEFI direkt einstellen. Vor allem bei älteren XMP-Modulen ist das sogar bei Vorhandensein des Profils nötig, wie sich in unserem Test von Haswell zeigte. Intel hat nämlich mit der neuen Plattform die Version von XMP von 1.2 auf 1.3 geändert, wodurch ältere Module nicht auf jedem Haswell-Board sofort richtig erkannt werden.

In den neuen Listen finden sich fast alle namhaften Anbieter von Speichermodulen wie Corsair, Crucial, G.Skill und Kingston. Einige Firmen, die auch XMP-Module herstellen, wie Adata, fehlen aber noch. Auf der Suche nach dem richtigen PDF gilt es auch noch zu beachten, dass die passende Plattform ausgewählt wird. Intel nennt inzwischen nur noch die Sechskerner der Serie Core-i7-3900 "Extreme Edition" (Sandy Bridge-E), die aktuellen Haswells sind unter "Core i5" und "Core i7" zu finden. Die vorangegangenen Links führen direkt zu den entsprechenden PDFs. Darin finden sich auch Tests zu älteren CPUs und Mainboards ab dem Core-i-2000, Codename Sandy Bridge.


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