Xeon Phi 3100 und 5110P Intels erste GPU-Beschleuniger ab 2.000 US-Dollar

Was früher Larrabee hieß, wird nun wirklich zu einem kaufbaren Produkt: Intel hat zwei GPU-Beschleuniger der Serie Xeon Phi angekündigt. Der erste soll Ende Januar 2013 erscheinen, eine sparsamere Variante einige Monate später. Nvidia schießt sich schon einmal ein.

Anzeige

Ganz hat es Intel nicht mehr zum großen Launch geschafft, den Nvidia und AMD mit ihren GPU-Beschleunigern für die aktuelle Top-500-Liste bereits vollzogen haben. Während Nvidia mit dem Rechner Titan den schnellsten Computer der Welt ausgerüstet hat, kommt der einzige Rechner mit den Xeon-Phi-Beschleunigern in den Top Ten nur auf Platz sechs.

Aber immerhin hat Intel nun nach Jahren der Ankündigung und zahllosen Gerüchten einige Daten zu dem veröffentlicht, was seit dem Jahr 2006 als Larrabee bekannt war: Die ersten Many-Core-Prozessoren (MIC) des Unternehmens werden auf zwei Steckkarten mit den Namen Xeon Phi 3100 und 5110P zu finden sein.

Als erstes soll ab dem 28. Januar 2013 das Modell 5110P für 2.649 US-Dollar verfügbar sein. Es vereint 61 x86-Kerne, die mit je 1,1 GHz laufen. Dazu kommen 8 GByte GDDR5-Speicher. So viel Hardware benötigt viel Energie: 300 Watt TDP gibt Intel an. Die weiteren Kenngrößen, wie die Größe des 22-Nanometer-Dies oder die Zahl der vorhandenen, aber wegen geringer Ausbeute abgeschalteten Kerne, behält das Unternehmen für sich. Dass es 64 Kerne gibt, von denen nur 61 funktionieren, ist aber eine naheliegende Annahme.

Noch weniger Daten verrät Intel zum Xeon Phi 3110, der in der ersten Hälfte des Jahres 2013 erscheinen soll. Da er aber nur weniger als 2.000 US-Dollar kosten soll, 6 GByte Speicher und 225 Watt TDP mitbringt, dürfte es sich um eine abgespeckte Variante des Chips handeln. 20 Prozent weniger Speicher lassen auf 48 Kerne schließen - so viel sollen angeblich auch einige der unter den Codenamen "Knights Corner" und "Knights Ferry" an Wissenschaftler gelieferten Prototypen besessen haben.

Performance pro Watt kaum ideal 

m.lettrich 19. Nov 2012

Das Problem ist, dass du die Anwendungen zwar zum laufen kriegst aber der code halt 0 auf...

irata 18. Nov 2012

Im Prinzip könntest du die CPU auch raus nehmen, sofern die GPU die dafür notwendigen...

irata 18. Nov 2012

Also so wie jedes OS?

spambox 18. Nov 2012

Auf den Websites von Intel wird der Chip tatsächlich als Grafikchip angepriesen. Es gibt...

petergriffin 15. Nov 2012

darf ich fragen welche software ihr benutzt? Ich bin am überlegen ein bisschen Kohle zu...

Kommentieren




Anzeige
  1. SAP-Entwickler/in
    Dataport, Hamburg
  2. SAP-Applikationsberater (m/w) Module: SD und LES
    SÜDSALZ GMBH, Heilbronn
  3. Projektmanager (m/w)
    Fresenius Netcare GmbH, Bad Homburg
  4. Webentwickler (m/w)
    Global Group Dialog Solutions AG, Idstein

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Antifeatures

    Freie Software gegen Bevormundung

  2. Video

    Yahoo gibt Angebot für Hulu ab

  3. Google X

    Google baut mobiles Internet in Afrika und Südostasien

  4. Xbox One

    Handel muss Gebrauchtspiele de-registrieren

  5. Lenovo

    "Wir können uns jede Übernahme leisten"

  6. Bundesdatenschützer

    Jobcenter sollen nicht bei Facebook recherchieren

  7. Navigation

    Google Maps erhält Routenplanung per Fahrrad

  8. Test Call of Juarez Gunslinger

    Hör-Spiel im Wilden Westen

  9. Fonic All-Net Flat

    Telefon-, SMS- und Datenflatrate für 25 Euro

  10. Drosselung

    Die Mär vom teuren Traffic oder wie viel kostet ein GByte?



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Xbox One: Big Brother im Wohnzimmer
Xbox One
Big Brother im Wohnzimmer

Die Xbox One beobachtet den Spieler zwingend per Kinect - und könnte die Daten zumindest zum Teil an Microsoft weiterreichen. Sie hat eine 500-GByte-Festplatte und muss zum Spielen nicht immer mit dem Internet verbunden sein.

  1. Xbox One Hauseigene Halo-Konkurrenz und neues Altes von Rage
  2. Xbox One Forza 5 und Halo-Serie von Spielberg kommen für Xbox One
  3. Microsoft Xbox One mit neuer Kinect und Blu-ray-Laufwerk

Need for Speed Rivals: Verfolgungsjagden zwischen Cops und Rasern
Need for Speed Rivals
Verfolgungsjagden zwischen Cops und Rasern

Eine offene Spielumgebung, sehr schnelle Autos und spannende Verfolgungsjagden kündigt EA für Need for Speed Rivals an. Das Rennspiel auf Basis der Frostbite-3-Engine erscheint auch für die Next-Gen-Konsole.


Telekom: Bundestagspetition gegen Drosselung erreicht 50.000
Telekom
Bundestagspetition gegen Drosselung erreicht 50.000

In nur vier Tagen hat eine Petition für Netzneutralität und gegen DSL-Drosselung die nötige Zahl der Mitzeichner gefunden. Jetzt will der Petent 100.000 erreichen.

  1. Telekom Bundestagspetition gegen Drosselung gestartet
  2. Drosselung Piratenchef fordert Verstaatlichung der Netze der Telekom
  3. Vectoring der Telekom Bundesnetzagentur genehmigt VDSL mit 100 MBit/s

Zum Artikel